Apple ist nicht der einzige Technikgigant, der sich einen extravaganten Architektur-Geschmack leistet. Vom chinesischen Hersteller Oppo wurde jetzt die neue Forschungszentrale enthüllt. Das spektakuläre Gebäude lässt sogar den neuen Apple-Campus alt aussehen.

 

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Funktional war gestern: Heute müssen Firmengebäude vor allem repräsentativ sein, eine echte Visitenkarte. Das gilt insbesondere für große Technologiekonzerne, die mit ihren eindrucksvoll gestalteten Glaspalästen ihren technologischen Führungsanspruch untermauern wollen. Nach Apple und zuletzt Amazon zeigt sich dieser Trend jetzt auch bei Oppo.

O-Tower: Oppo lässt spektakuläre Forschungszentrale errichten

Soll die Erde und den Himmel verbinden: Der neue O-Tower von Oppo. Bild: BIG.

Der neue O-Tower, der zukünftig in der Millionenstadt Hangzhou residieren soll, wurde jetzt enthüllt. Hier ist der Name Programm, denn das spektakuläre Gebäude ist wie ein O geformt. Das passt nicht nur zum Namen des chinesischen Elektronikgiganten, sondern soll „die Erde und den Himmel in einer unendlichen Schleife der Zusammenarbeit verbinden“, wie die Architekten von BIG schreiben, die das Hochhaus entworfen haben.

Oppo will im O-Tower seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung ansiedeln. Das Gebäude soll in direkter Nachbarschaft zu einem Park und einem See entstehen. In den unteren Etagen sollen unter anderem Ausstellungen zu sehen sein und eine Kantine entstehen, während in den oberen Etagen Mitarbeiterbüros eingerichtet werden sollen. Die Fertigstellung des O-Tower ist laut GSMarena für 2025 geplant.

Zuletzt hat Oppo das Find X3 Pro vorgestellt: 

Das neue Oppo Find X3 Pro in der Rundumansicht

Oppo neue Nummer in 1 China

Oppo gehört zu BBK Electronics und ist bereits seit Jahren auf Erfolgskurs. Zuletzt konnte der Konzern insbesondere von der Schwäche von Huawei profitieren. Aufgrund der harten US-Sanktionen ist der ehemals größte Handyhersteller der Welt stark angeschlagen und musste sogar unlängst die Krone im chinesischen Heimatmarkt abgeben – an Oppo. Eine prestigeträchtige Forschungszentrale kommt da gerade recht, um die neue Stärke auch architektonisch zu unterstreichen.