Apple kann sich mächtig freuen, denn das iPhone erklimmt in den letzten Monaten wieder die Spitzenposition – kein anderes Smartphone war erfolgreicher. Samsung kann einpacken, der Marktführer muss sich im letzten Quartal mit Platz 2 begnügen.

 
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Traditionell ist das letzte Quartal für Apple auch immer das wichtigste, denn da wird am meisten verkauft und vor allem im Anschluss zu Weihnachten verschenkt. Dies zeigt sich erneut für die Monate Oktober, November und Dezember 2021. Neueste Daten der Marktforschung bestätigen: Das iPhone erobert den ersten Platz, kein anderes Smartphone wurde mehr zum fraglichen Zeitpunkt verkauft (Quelle: Canalys).

iPhone auf ersten Platz: Apple triumphiert über Samsung

Konkret konnte sich Apple und damit das iPhone einen Anteil von 22 Prozent vom Kuchen ergattern, detaillierte Angaben auf Modellebene werden allerdings nicht gemacht. Im Monat zuvor landete noch Wettbewerber und wichtigster Konkurrent Samsung auf dem vordersten Rang, die müssen sich jetzt mit 20 Prozent Marktanteil und den zweiten Platz begnügen. Canalys gibt zu Protokoll und macht auch gleich den entscheidenden Punkt für Apples Wachstum aus:

„Apple steht nach drei Quartalen wieder an der Spitze des Smartphone-Marktes, angetrieben durch eine hervorragende Leistung des iPhone 13. Apple verzeichnete eine noch nie dagewesene iPhone-Performance auf dem chinesischen Festland, wobei die aggressive Preisgestaltung für seine Flaggschiff-Geräte das Preis-Leistungs-Verhältnis stärkte.“

Hinter Apple und Samsung folgt die „China-Fraktion“: Xiaomi (12 Prozent), Oppo (9 Prozent) und Vivo (8 Prozent). Die restlichen 29 Prozent entfallen auf nicht näher genannte Hersteller. Der ehemalige Senkrechtstarter Huawei spielt erwartungsgemäß schon lange keine Rolle mehr, die US-Sanktionen haben ihr Ziel nicht verfehlt und den Anbieter quasi aus dem Spiel genommen.

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Auswirkungen der aktuelle Chip-Krise

Interessant: Gegenüber letztem Jahr muss Apple aber sogar einen Prozentpunkt beim Marktanteil abgeben, doch im Angesicht der weltweiten Chip-Krise und den damit verbundenen Problemen in der Lieferkette schlägt sich Apple alles anders als schlecht. Würde es die Schwierigkeiten nicht geben, sähe das Ergebnis noch besser aus. Die Experten merken an:

„Die Zulieferkette von Apple beginnt sich zu erholen, aber das Unternehmen war dennoch gezwungen, die Produktion im vierten Quartal aufgrund von Engpässen bei wichtigen Komponenten zu drosseln und konnte nicht genügend iPhones herstellen, um die Nachfrage zu decken. In vorrangigen Märkten wurden die Lieferzeiten eingehalten, aber in einigen Märkten mussten die Kunden warten, bis sie die neuesten iPhones in den Händen hielten.“

In Gänze wuchs die weltweite Smartphone-Produktion nur um ein ganzes Prozent. Allerdings kommen „Titanen“ wie Apple dabei noch gut weg, weniger starke Marken würden laut Canalys wesentlich stärker darunter leiden.

Schon mal merken: Apple selbst wird die Geschäftszahlen am Donnerstag, den 27. Januar veröffentlichen, konkrete Stückzahlen aber wie immer auslassen. Dennoch werden wir erfahren, wie viele Dollar am Ende das iPhone zum Gesamtergebnis beigetragen hat und ob Apple die selbstgesteckten Ziele erreicht.