Bereits seit einigen Wochen wissen wir, dass Sony an seiner eigenen Game-Pass-Alternative für PlayStation-Spieler arbeitet. Einen offiziellen Starttermin für das intern getaufte Projekt Spartacus gibt es bislang aber noch nicht. Ein gut informierter Leaker geht jedoch davon aus, dass die große Ankündigung nicht mehr lange auf sich warten lässt. 

 
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Projekt Spartacus: Leaker erwartet Ankündigung in wenigen Monaten

Mit dem Xbox Game Pass scheint Microsoft einen echten Hit gelandet zu haben. Erst vor einigen Wochen gab man bekannt, dass inzwischen 25 Millionen Spieler den Service nutzen. Kein Wunder, dass auch Sony bei diesen Zahlen darüber nachdenkt, eine ähnliche Alternative für PlayStation-Spieler anzubieten: Projekt Spartacus.

Offiziell hat sich Sony noch nicht zu diesem Plan geäußert. Der bekannte Leaker Nate The Hate erklärt in seinem letzten Podcast jedoch, dass er davon ausgeht, dass der PlayStation-Konzern das in wenigen Monaten ändern wird. Er rechnet mit einer offiziellen Ankündigung einige Wochen nach dem Ende des aktuellen Fiskaljahres, das noch bis zum 31. März 2022 läuft. Ein Zeitraum zwischen April und Juni scheint für ihn realistisch (Quelle: YouTube / Nate the Hate).

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Was wird Sonys Game-Pass-Alternative bieten?

Offizielle Informationen sind im Moment noch Mangelware. Doch Nate the Hate hat einige Vermutungen, wie der Service aussehen könnte. So geht er davon aus, dass sowohl PS4- als auch PS5-Spieler Projekt Spartacus nutzen können. Zudem soll der neue Dienst die beiden bestehenden Abo-Services PS Now und PS Plus ablösen, bzw. alle Angebote zusammenführen und in sich vereinen.

Der Fokus bei Project Spartacus soll auf alten Spielen liegen. Zum Startschuss sollen etwa 100 PS1-Klassiker zur Verfügung stehen, PS2- und PSP-Spiele könnten später folgen. Auch PS3-Spiele sind Teil des Abos, können jedoch wahrscheinlich nicht nativ auf der Konsole, sondern nur in Form eines Game-Streams gespielt werden.

Große PlayStation-Exklusivspiele wie Horizon, Uncharted, God of War, The Last of Us und Co. sollen im Gegensatz zum Game Pass nicht direkt zum Release Teil des Abos sein. Für kleinere Indie-Games könnte jedoch eine Ausnahme gelten.

Von einer wichtigen Information fehlt jedoch weiterhin jede Spur: der Preis. PS Plus und PS Now schlagen aktuell mit jeweils 60 Euro im Jahr zu Buche. Der Game Pass Ultimate kostet über das Jahr gerechnet rund 120 Euro. Ob sich PlayStation einen Preiskrieg mit Microsoft leistet und den Service deutlich günstiger anbietet, bleibt abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden.