Stiftung Warentest: Worauf es bei Bluetooth-Kopfhörern ankommt

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Die Zukunft ist da: Bluetooth-Kopfhörer versprechen Sound für unterwegs ohne Kabelsalat. Doch die Auswahl ist groß. Wer ein passendes Modell sucht, sollte sich vorher klarmachen, welche Anforderungen man hat und wofür man sie einsetzen möchte.

Berlin (dpa/tmn) – Im Ohr oder darüber, mit aktiver Geräuschunterdrückung oder ohne? Bei Bluetooth-Kopfhörern ist die Auswahl riesig, wenn man beispielsweise stöbert. Um das passende Modell zu finden, sollte man wissen, was einem wichtig ist.

Die Stiftung Warentest gibt Anhaltspunkte:

Sitz: Wenn die Passstücke oder Polster den Gehörgang nicht ordentlich abschließen, geht das zulasten des Klangs. Der Bassdruck nimmt ab, die Musik erscheint fader. Sitzen In-Ear-Kopfhörer gut im Ohr, sorgt das nicht nur für besseren Sound. Es sinkt auch die Gefahr, dass sie herausfallen. Meist liegen der Packung unterschiedliche Passstücke für verschiedene Ohrformen bei. Worauf es ankommt: Ausgiebig ausprobieren, gerade auch in Bewegung. Im Ohr drücken sollten die Stöpsel nicht.

Die Samsung Galaxy Buds haben im GIGA-Test gut abgeschnitten, hier unser Hands-On-Video:

Samsung Galaxy Buds.

Wer beim Sport Musik hören möchte, dem empfehlen die Experten In-Ear-Kopfhörer. Bügelmodelle verrutschen beispielsweise beim Joggen schneller mal und unter ihren Polstern staut sich Wärme an, was sich auf Dauer unangenehm an den Ohren anfühlen kann.

Geräuschunterdrückung: Gerade wer viel unterwegs Musik hört, profitiert von Modellen mit aktiver Geräuschunterdrückung. Der Lärm von Autos oder Gesprächen anderer wird damit weitgehend ausgeblendet. Vorteil: Man kann seine Songs oder Podcasts in normaler Lautstärke hören, weil man keine störenden Umgebungsgeräusche übertönen muss, erklären die Experten in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 09/19).

So hört sich aktive Geräuschunterdrückung an:

Noise-Cancelling-Kopfhörer im Vergleich: Bose, Sony, B&W.

Akku: Während die In-Ear-Modelle beim Sporttreiben punkten, ist eine Stärke der Bügel-Kopfhörer ihre im Vergleich häufig wesentlich längere Akkulaufzeit. 30 Stunden und mehr halten sie mitunter durch, ohne aufgeladen werden zu müssen. Wer nicht nur von dem Akku abhängig sein möchte, greift zu Bluetooth-Kopfhörern mit Klinkenbuchse - dann kann man sie per Kabel etwa an das Smartphone anschließen, wenn die Batterie schlappmacht. Vorausgesetzt natürlich, das Mobilgerät verfügt ebenfalls über eine Klinkenbuchse – und das werden immer weniger.

Stiftung Warentest: Bluetooth-Kopfhörer im Test

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