Die Zeit läuft gegen die Apple-Nutzer, wer jetzt noch überlegt seinen Mac verkaufen zu wollen, der sollte lieber jetzt statt später handeln und das gute Stück noch schnell loswerden. Doch warum die Eile? GIGA verrät das Geheimnis hinter dem aktuellen Ratschlag.

 

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Gebrauchte Apple-Geräte wie das iPhone waren bisher immer gut verkäuflich. Nicht zuletzt die Macs galten als besonders preisstabil, selbst nach mehreren Jahren auf dem Buckel gab es noch gutes Geld. Schotter den man sehr gut wieder in ein neues Modell investieren konnte. Doch diese Zeiten dürften demnächst erst mal vorbei sein – es droht der große Crash im Mac-Gebrauchtmarkt.

MacBook Air mit Apple M1: Bei Amazon besonders günstig

Apples M1-Macs „versauen“ Gebrauchtpreise

Schuld daran ist ausgerechnet der Hersteller selbst, denn die neuen Macs mit Apples M1-Chip machen einen derartigen Sprung nach vorn, dass deren Intel-Pendants der Vorjahre aber mal so richtig alt aussehen. Schon GIGA-Redakteur Kaan Gürayer kam in seinem Kommentar zum selben Ergebnis. Vollkommen berechtigt fragen daher auch die Kollegen von ZDnet, wer denn noch guten Gewissens 800 US-Dollar für ein gebrauchtes MacBook Air mit Intel-Chip ausgeben möchte, wenn man für 1.000 US-Dollar den Nachfolger mit M1 bekommt, der nicht nur ein vielfaches der Leistung besitzt, sondern auch mit der doppelten Akkulaufzeit aufwarten kann? Logisch: Wer kann, der kauft neu und somit besser.

Schon im November war klar, wohin die Reise geht:

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Ergo: Die Preise der Intel-Macs werden jetzt immer stärker fallen. Bei den Stichproben von GIGA entdeckten wir zwar hier und da noch erfolgreiche Auktionen auf ebay zu Preisen von 700 bis 900 Euro für ein gutes Air mit Intel-Chip, doch schon bald dreht sich der Wind.

Angebot an neuen Macs mit Apple-Chip wächst

Entscheidend dabei: Der Druck im Markt wird noch zunehmen. Schon bald gibt's die ersten iMacs mit Apple-Chip, dann folgen die größeren MacBooks und am Ende wird auch noch der Mac Pro spätestens im nächsten Jahr beerbt. Wenn die Rechner so richtig einschlagen, wovon man ausgehen kann, kommt es zur Schwemme an gebrauchten Intel-Macs. Die Preise geraten immer mehr unter Druck, Verkäufer werden größere Abschläge akzeptieren müssen.

Daher der Tipp: Wenn noch oder schon möglich, weg mit dem alten Intel-Mac, solange man noch gutes Geld dafür bekommt. Umgekehrt bedeutet dies natürlich für Gebrauchtkäufer, lieber mit dem Kauf noch zu warten. Die Preise werden fallen und wer seinen Mac vielleicht auch ganz bewusst als „Windows-Maschine“ nutzt, der macht dann ein echtes Schnäppchen. Denn mit dem Microsoft-System können die M1-Macs offiziell noch nicht umgehen, da wartet man noch auf Segen und Angebot aus Redmond.