Umsatzplus bei Apple – doch das iPhone sagt leise Servus

Thomas Konrad 12

64 Milliarden US-Dollar Umsatz, 13,7 Milliarden Gewinn: Apple konnte im vergangenen Quartal womöglich eine Trendwende einläuten. Wer genauer hinsieht, merkt aber auch: Wir haben es mit einem neuen Apple zu tun.

iPhone-Umsatz geht deutlich zurück: Die Rekorde gibt es anderswo

Apple verkündet die Quartalszahlen für das dritte Jahresviertel: Mit 64 Milliarden Dollar ist es das bislang umsatzstärkste dritte Quartal für den Hersteller. Das Unternehmen landet damit im oberen Bereich der ausgegebenen Gewinnprognose. Der Gewinn ging dennoch von 14,1 Milliarden im Vorjahr auf 13,7 Milliarden zurück – auch weil das iPhone weiter an Bedeutung verliert.

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Arbeitsplatz für Apple-Nutzer: Tische, Stühle und weitere Anregungen im Überblick

Apple ist inzwischen weit mehr als das iPhone, das zeitweise knapp 70 Prozent des Firmenumsatzes ausmachte: Laut Tim Cook haben besonders das Serviceangebot, Wearables wie die Apple Watch und das iPad zum Umsatz beigetragen. Im Vergleich zum Vorjahr ging der iPhone-Umsatz um 9 Prozent zurück (auf rund 33,36 Milliarden), während das iPad um 17 Prozent (4,66 Mrd. Umsatz), Wearables sogar um 54 Prozent zulegten (6,52 Mrd. Umsatz). Zur Kategorie zählt neben den AirPods (Pro) und der Apple Watch auch Zubehör.

So macht das Apple-Smartphone nur noch etwas mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes aus (genaue Verkaufszahlen gibt Apple zu iPhone, iPad und Mac nicht mehr aus):

Apples Dienste – dazu zählt zum Beispiel die iCloud, Apple Music und bald auch der neue Streamingdienst Apple TV+ – machen bei 12,5 Milliarden Dollar 20 Prozent des Umsatzes aus – ein Rekord für das Unternehmen.

Sie könnten Apple ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft bescheren – die AirPods Pro:

Apple AirPods Pro – True-Wireless-Kopfhörer mit Noise Cancelling und Siri (Herstellervideo).

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iPhone-11-Verkäufe stimmen Tim Cook optimistisch

Für das nächste Quartal sagt Apple einen Rekordumsatz voraus; er soll zwischen 85,5 und 89,5 Milliarden liegen. Dabei sollen sich nicht nur die neuen AirPods Pro, sondern laut Tim Cook auch „sehr, sehr gute“ iPhone-11-Verkäufe stärker bemerkbar machen – nur die ersten zwei Verkaufswochen des neuen Apple-Smartphones liegen im vergangenen Quartal.

Besonders in China zeige der niedrigere Preis des iPhone 11 seine Wirkung, sagte der Apple-CEO dem Portal Reuters – und gibt damit indirekt zu: Die letzten iPhones waren vielleicht etwas zu teuer. Und das besonders für Konsumenten in China, deren Währung gegenüber dem Dollar schwächelt.

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