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Wechsel zu HarmonyOS: Erster Tablet-Hersteller zeigt Interesse

© Huawei
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Huawei hat mit HarmonyOS ein universelles Betriebssystem eingeführt, das auf Smartphones, Tablets, Smartwatches, Fernsehern und anderen Geräten läuft. Besonders auf Tablets scheint die neue Version dem klassischen Android von Google überlegen zu sein. Erste Hersteller überlegen umzusteigen.

HarmonyOS bald auf Meizu-Tablets?

Genau wie Google mit Android möchte Huawei das eigene Betriebssystem HarmonyOS für andere Unternehmen freigeben und die Nutzung erlauben. Chinesische Hersteller wie Xiaomi, Oppo und Co. zeigen hinter den Kulissen wohl Interesse und könnten zumindest in China auf das Betriebssystem umsteigen. Öffentlich wird das bisher noch nicht zugegeben, immerhin möchte man die Zusammenarbeit mit Google nicht gefährden. Mit Meizu ändert sich das. Der chinesische Hersteller hat auf Weibo seine Anhänger gefragt, wie sie ein Cube-Tablet mit HarmonyOS finden würden. Man denkt also laut darüber nach, ein neues Gerät mit dem Huawei-Betriebssystem anzubieten.

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Für Huawei wäre es ein gigantischer Erfolg, wenn man viele Unternehmen für HarmonyOS gewinnen könnte. Würde man alle chinesischen Hersteller von Smartphones und Tablets zusammennehmen, läge der Marktanteil bei etwa 50 Prozent. Dann würden auch alle wichtigen Entwickler für das neue Betriebssystem programmieren müssen. Doch das ist aktuell auch noch kein Problem, denn selbst Android-Apps, die nicht auf Google Play Services angewiesen sind, laufen unter HarmonyOS. Zumindest für China und die chinesischen Hersteller wäre HarmonyOS also eine nachvollziehbare Wahl.

In diesem Video seht ihr, was HarmonyOS auf dem neuen Huawei MatePad Pro kann:

Neues Huawei MatePad Pro mit HarmonyOS

HarmonyOS auf Geräten von anderen Herstellern in Europa denkbar?

Für Europa sehen wir da aktuell keine Chancen. Ohne Google-Dienste und -Apps kann man nichts gewinnen. Sonst hätte Huawei keine Probleme mit dem Absatz von Android-Smartphones ohne Google-Unterstützung. HarmonyOS ist eher etwas für China – zumindest solange, bis die Entwickler der wichtigsten Apps beide Plattformen unterstützen. Dann könnte sich das Blatt noch wenden. Aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik.

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