Die Stiftung Warentest senkt den Daumen: Ein Handy hat im aktuellen Vergleich katastrophal abgeschnitten und wurde mit „Mangelhaft“ bewertet. Potenzielle Käufer sollten vom Smartphone lieber die Finger lassen.

 

Stiftung Warentest

Facts 

Unternehmen blicken mit Ehrfurcht auf die Stiftung Warentest. Das Urteil der seit 1964 bestehenden Verbrauchergeneration kann über Erfolg und Misserfolg eines Produktes entscheiden. Insgesamt 24 aktuelle Handys hat die Stiftung Warentest zuletzt getestet, die zwischen 150 Euro und 2.100 Euro gekostet haben. Wirklich schlecht schnitt nur ein Smartphone ab, dessen Test mit der Note „Mangelhaft“ endete: das Fairphone 3.

Fairphone 3 stößt auf Kritik bei Stiftung Warentest

Zwar stellen die Warentester den „vielversprechenden Ansatz“ des Fairphone 3 heraus, das sich durch eine umweltschonende Materialbeschaffung und einen fairen Umgang mit Arbeitskräften auszeichnet, doch im Regentest konnte das Fairphone 3 gar nicht überzeugen. Nach einem kurzen Schauer habe das Handy bereits den Geist aufgegeben. Auch wenn das leichter zu reparieren sei als andere, so die Stiftung Warentest, könne sowas „nicht als besonders nachhaltig gelten.“

Auch in den Unterkategorien konnte das Fairphone 3 nicht besonders herausstechen und kommt in den meisten Feldern nicht über ein „Befriedigend“ hinaus. Lediglich in der Handhabung vergibt die Stiftung Warentest für das Smartphone die Note „Gut.“

So bewirbt der Hersteller die Vorteile des Fairphone 3: 

Fairphone 3 – Herstellervideo

Testsieger der Stiftung Warentest ist das Galaxy S20 5G

Testsieger ist das Samsung Galaxy S20 5G, das von der Stiftung Warentest vor allem für sein Display und die Kamera gelobt wird. Im aktuellen Test gewinnt Samsung sogar gleich doppelt, denn die Kategorie des besten Smartphone unter 400 Euro entscheidet das Galaxy A51 für sich. Wer nicht mehr als 200 Euro ausgeben möchte, so raten es die Warentester, sollte zum Motorola One Macro greifen.