Wer ein Smartphone mit Android besitzt, der hat diese App in so gut wie jedem Fall auf seinem Handy installiert – auch wenn die meisten Nutzer davon gar nichts mitbekommen. Auch der Name der App dürfte vielen gar nicht geläufig sein. Trotzdem sind wir fast jeden Tag auf sie angewiesen.

 

Android 11

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Google Play Services: Die wichtigste unbekannte App

So gut wie jedes Android-Handy hat die Google Play Services vorinstalliert. Was sie genau macht und warum es zu Problemen kommen kann, wenn ihr Berechtigungen entzogen werden, wissen viele Android-Nutzer nicht. Fest steht aber trotzdem, dass es sich um eine der wichtigsten Apps in der Android-Welt handelt. Ohne sie sind YouTube, Google Maps, Gmail und weitere tägliche Begleiter kaum zu benutzen. Auch zu einer erhöhten Sicherheit trägt sie bei.

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Viele Android-Nutzer werden dennoch von den Google Play Services entweder noch nie gehört haben – oder falls doch – die App auf Ihrem Smartphone schlicht ignorieren. Auf den ersten Blick hat sie sich einfach ins Android-System eingenistet und fällt eigentlich nur dann auf, wenn es zu Problemen kommt.

Bei den Google Play Services handelt es sich im Grunde um eine Sammlung an wichtigen Hintergrunddiensten, ohne die weder Android noch diverse Apps von Google richtig funktionieren. Viele Schnittstellen zu Google-Diensten sind hier gebündelt zu finden. So können zum Beispiel Karten von Google Maps auch in anderen Apps dargestellt oder der Zugang zu Google Drive bereitgestellt werden. Für Besitzer eines Chromecast sind die Google Play Services ebenfalls unverzichtbar. Auch der Login des Google Accounts in verschiedenen Apps wird über die Play Services ermöglicht.

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Google Play Services: Mehr Sicherheit bei Android

Ein Teil der Play Services sind Sicherheitsmechanismen, die unter dem Namen Google Play Protect zusammengefasst werden. Hierbei handelt es sich um Googles Versuch, Android von schädlichen Apps fernzuhalten. Apps werden automatisch gescannt und die Play Services warnen vor dem Einsatz.

Die Google Play Services sind keine Open-Source-Software, sondern proprietär entwickelte Dienste. Die Hersteller von Smartphones müssen eine Lizenz von Google erwerben, um sie auf ihren Handys einsetzen zu können. Wird darauf verzichtet, lassen sich Google-Apps nur aus inoffiziellen Quellen beziehen.