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VW überrascht: Beliebtes Modell könnte neue Chance bekommen

Der Up von VW ist eigentlich schon ein Auslaufmodell. (© VW)

Der Volkswagen Up ist Geschichte – eigentlich. Doch jetzt könnte sich das Blatt wenden. Denn VW braucht erschwingliche E-Autos, um den Kern der Marke nicht zu gefährden ebenso wie um den Anschluss an andere Autobauer nicht zu verlieren. Da könnte sich der beliebte Kleinstwagen direkt wieder auf den Rückweg vom Abstellgleis machen.

 
Volkswagen
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Rückkehr des e-Up? VW-Mann verrät Details über Billig-Stromer

Das meint zumindest der Chef der technischen Entwicklung der Marke VW, Kai Grünitz. Gegenüber dem britischen Magazin Autocar hat er sich zu den Plänen für den ID.1 von VW geäußert, der noch unterhalb des kommenden ID.2 angesiedelt werden soll. Zielmarke für den Preis: unter 20.000 Euro.

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Demnach stehen bereits die ersten Design-Skizzen für den ID.1 und die Entwicklung läuft. Weil die Preisspanne so niedrig ist, werde es deutliche Ähnlichkeiten zwischen dem neuen Kleinststromer und dem vorigen Up geben, deutete Grünitz laut Autocar an: „Was die Nutzung angeht, ist das Auto nah am Up.“

„Es gibt nicht so viele Möglichkeiten, ein kleines Fahrzeug für die Stadt zu designen, wenn es darum geht, wie es aussieht.“ Funktionalität und Design würden der Volkswagen-DNA entsprechen, „aber zu einem niedrigeren Preis“.

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Der Name Up fällt dabei von Grünitz’ Seite nicht. Doch etwa seine Aussagen zur VW-DNA lassen den Schluss zu, dass sich VW – wie schon bei Golf, Passat und Tiguan, vielleicht auch beim Polo – auf seine alten, gut bekannten Modellnamen verlassen wird.

Für Grünitz ist der ID.1 ein Wagen für Neukunden, die außerdem fast ausschließlich in der Stadt fahren. Er muss so günstig werden, dass längere Strecken wegen sonst zu hoher Batteriekosten praktisch ausgeschlossen sind.

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Es ist nicht lange her, als der e-Up für VW noch ein kleines Aushängeschild war:

VW e-up!: E-Auto für die Stadt
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Für ID.1 zum Billig-Preis muss VW eisern sparen

Auch die Ausstattung werde demnach minimalistisch. So könnte VW etwa auf ein Infotainment-Display komplett verzichten. Stattdessen wird einfach das Smartphone verbunden und zum zentralen Steuerelement. Das hatte auch der jüngste Up schon so vorgemacht – eine weitere Parallele zum ID.1? Mit hoher Lade- und Motorleistung ist dabei ebenfalls nicht zu rechnen. Die hat beim Up schon keine große Rolle gespielt.

Geld verdienen lässt sich unter diesen Sparvorgaben wohl kaum. Ob sich der ID.1 oder neue Up rechnet, ist laut Grünitz aber nicht entscheidend. Er ist sicher, dass VW ein E-Auto unter 20.000 Euro braucht, selbst wenn andere Modelle es mit ihren Gewinnen finanzieren müssten. Auch das ist ein Problem, dass der alte Up über Jahre hatte.

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