Was mit Apple möglich gewesen wäre: Disney-Chef lässt Bombe platzen

Thomas Konrad

Was wäre, wenn Steve Jobs noch leben würde? Disney-CEO Bob Iger gibt in seiner Autobiographie eine unerwartete Antwort auf die Frage.

Was mit Apple möglich gewesen wäre: Disney-Chef lässt Bombe platzen
Bildquelle: Apple.

Disney-CEO Bob Iger dachte über Fusion mit Apple nach

Bis vor Kurzem saß Disney-CEO Bob Iger in Apples Aufsichtsrat und war bei seinem Abgang voll des Lobes für Apple-Chef Tim Cook. Mit dem früheren CEO Steve Jobs verband Iger eine noch engere Freundschaft. Mit Jobs zusammen hatte er 2006 Disneys Pixar-Übernahme bekanntgegeben und die zuvor bröckelnde Beziehung zwischen den beiden Filmstudios gerettet.

In seiner Autobiographie, die am 23. September erscheint (), verrät Iger, wie sich Apple und Disney in seinen Augen entwickelt hätten – jedenfalls, wenn Steve Jobs noch leben würde: Dann nämlich, meint der Disney-Chef, „hätten wir unsere Firmen zusammengeschlossen, oder zumindest ernsthaft darüber nachgedacht.“

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Disneys Pixar-Übernahme: Offen bis zuletzt

Bob Iger gibt in seinem Buch auch Einblicke in die Stunden unmittelbar vor der Bekanntgabe von Disneys Pixar-Deal. Tragisch: Jobs informierte den Disney-Chef nur 30 Minuten vor der geplanten Pressekonferenz über seine zurückgekehrte Krebserkrankung – und gab ihm die Möglichkeit, den Deal in letzter Sekunden abzublasen. Am Ende kam es doch zur Übernahme – auch weil Iger dem Aufsichtsrat keinen Grund für seinen Rückzug nennen hätte können. Jobs‘ Erkrankung sollte schließlich streng geheim bleiben.

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