Xbox-Chef Phil Spencer wünscht sich Sony wäre bei der E3 dabei

Daniel Hartmann

Die diesjährige E3 findet ohne Sony und Activision statt und musste somit auf zwei große Akteure verzichten. Phil Spencer bedauert das Wegbleiben der beiden Videospielindustrie-Giganten.

Während eines Live-Streams von Giant Bomb auf der E3 verriet Phil Spencer, dass er sich „wünsche, Sony wäre hier“ und das „die E3 ohne sie nicht so gut wäre.“ Diese Worte mögen von einem Konkurrenten wie Xbox erst mal überraschend sein, doch für Spencer hat die E3 eine besondere Relevanz für die Videospielindustrie und auch für ihre Wahrnehmung durch den Rest der Welt.

Für Spencer ist die E3 die Zeit des Jahres, in denen die Augen der Welt auf die Branche gerichtet sind und das Auftreten der Unternehmen von großer Wichtigkeit ist. Die Branche muss sich gerade zu dieser Zeit mit Kritik und Beurteilungen von außerhalb auseinandersetzen, hierfür nennt Spencer als Beispiel die WHO und ihre Entscheidung, Spielesucht offiziell als Krankheit anzuerkennen.

Zur E3 gilt es für Spencer auch der Welt zu zeigen, dass Gaming nicht für ein paar Kids im Keller, die sich gegenseitig anbrüllen, steht. Das Fehlen von Sony und Activision ist ein Fehlen von prominenten Branchenvertretern und sende das falsche Signal aus.

Sony verzichtete dieses Jahr auf die E3 mit der Begründung, dass sie „ihr Denken verändern und mit neuen Arten experimentieren, wie sie die Spieler begeistern können.“

Die besten Trailer derer, die auf der E3 doch vertreten waren, findest du in diesem Artikel: 

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Für Phil Spencer ist die E3 ein wichtiges Event für die Branche und all seine Vertreter. Glaubst du, er hat recht mit der hohen Außenwirkung der E3 und der Verantwortung, die das für Sony mit sich bringt? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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