Far Cry 5 wurde 19 Tage nach dem Launch gecrackt

Kamila Zych 1

Etwas mehr als zwei Wochen hat es gedauert, bis der Kopierschutz zum kürzlich erschienenen Far Cry 5 außer Kraft gesetzt wurde. Was für die meisten Raubkopierer eine erfreuliche Nachricht ist, findet Ubisoft sicherlich alles andere als amüsant.

Denn erst Anfang des Jahres wurde bereits ein anderes Game des Publishers gecrackt: Bei Assassin’s Creed Origins gelang es der Gruppe CPY gut drei Monate nach Release den Schutz aufzuheben. Traurig, dass genau die selbe Gruppe nun lediglich 19 Tage gebraucht hat, um das Gleiche auch in Far Cry 5 möglich zu machen.

Straftaten werden auch in Far Cry 5 zuhauf begangen. Mit dem Unterschied, dass du im Spiel sogar eine Trophäe dafür erhältst.

Far Cry 5: Achievement-Guide - Vandalismus.

Auffällig ist, dass es sich in beiden Fällen u. a. um eine DRM-Lösung von Denuvo handelt. CPY ist außerdem dafür bekannt, schon des Öfteren Denuvo-Software gecrackt zu haben. Unklar ist allerdings, auf welcher Version von Far Cry 5 der Crack vollzogen wurde. Wie VG24/7 erklärt, können Schlupflöcher mittlels Post-Launch-Patches gefixt werden, sodass Raubkopierer auf ältere Spiel-Versionen zurückgreifen müssen.

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Meist dienen die Kopierschutzmaßnahmen vor allem dazu, die ersten Tage nach Launch zu schützen, da in dieser Zeit der größte Verkaufs-Umsatz gemacht wird. Angesichts der Tatsache, dass Far Cry 5 nicht einmal 20 Tage nach dem Launch seinen Kopierschutz verloren hat, bleibt zu hoffen, dass der Verlust für Ubisoft nicht allzu hoch ausfällt. Immerhin hat sich das Spiel auf Steam bereits über 650.000 Mal verkauft und gilt als bislang zweitgrößter Ubisoft-Launch aller Zeiten.

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