Fortnite: Cheatern drohen Hausdurchsuchungen und Abmahnungen

André Linken

Wenn du Cheats im Battle-Royale-Shooter Fortnite noch immer für ein Kavaliersdelikt gehalten hast, wirst du spätestens jetzt eines Besseren belehrt.

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Dass der zuständige Entwickler Epic Games bei diesem Thema keine Gnade kennt, hat er bereits mehrfach bewiesen und sogar schon einen 14-Jährigen verklagt. Unter anderem setzt das Studio großen Anwaltskanzleien wie zum Beispiel „Beiten Burkhardt“ ein, um den Cheatern zu Leibe zu rücken.

Einen genaueren Einblick in diese Aktivitäten gewährte jetzt der Anwalt Dr. Andreas Lober in einem Interview mit dem deutschen Magazin GameStar. Lober ist für „Beiten Burkhardt“ tätig und erklärte unter anderem, dass Entwicklerstudios wie Epic Games bei der Cheater-Thematik tatsächlich keinen Spaß verstehen und zu harten Mitteln greifen würden. Immerhin seien Schummler dieser Art im gewissen Rahmen eine Bedrohung für ihre Produkte. Die möglichen rechtlichen Konsequenzen seien den Spielern nur selten bewusst:

„Da gibt es ein ganz breites Instrumentarium, von einer Art Hausdurchsuchung mit Beschlagnahme der Server, was wir auch in verschiedenen Ländern gemacht haben. Oder das volle Programm von Abmahnung über einstweiliges Verfügungsverfahren bis zum Hauptsacheverfahren und gegebenenfalls Schadensersatzforderungen gegen den Cheat-Anbieter.“

Selbst einzelne Spieler, die Cheats runterladen und online einsetzen, befänden sich in einer rechtlich problematischen Zone. Da sie gegen die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Spiele verstoßen, würden sie prinzipiell eine Urheberrechtsverletzung begehen, die mit der Nutzung einer Raubkopie gleichzusetzen sei.

Diese Spiele bestrafen dich fürs Cheaten.

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Spiele, die Cheater fürs Schummeln bestrafen.

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Der Einblick des Anwalts macht jedenfalls deutlich, dass die Thematik deutlich komplexer und ernster ist als von vielen Spiele-Fans zunächst angenommen. Deswegen gilt grundsätzlich immer: Finger weg von Cheats!

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