Kosmetische Items im Online-Shooter Fortnite sollen den Spielern keinen Vorteil verschaffen. Doch so ganz scheint das nicht zu stimmen.

 

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Ankündigungstrailer für Season 4 von Fortnite: Battle Royale

Der Entwickler Epic Games hatte in der Vergangenheit immer wieder beteuert, dass Fortnite keinesfalls ein Pay2Win-Spiel werden soll, bei dem die Benutzer durch den Einsatz von echtem Geld gewisse Vorteile erhalten können. Doch in der jüngeren Vergangenheit häufen sich die Beschwerden über bestimmte Taktiken, die das System zumindest ansatzweise etwas aushebeln.

Ein Beispiel hierfür ist die sogenannte Doppelgänger-Taktik. Hierbei spielen die Mitglieder eines Teams mit exakt denselben Skins. Das sorgt bei den Gegnern mitunter für etwas Verwirrung, wenn sie im Voice-Chat bekannt geben „der Kerl mit dem Reaper-Skin hat nur noch wenig Leben, schießt ihn ab“. Doch wenn gleich vier Spieler mit Reaper-Skin durch die Gegend rennen, ist es logischerweise schwierig, den Richtigen zu finden.

Zudem gibt es immer wieder Beschwerden seitens der Fans, dass Skins mit Tarnfarben etwas schwerer in der Spielwelt zu entdecken sind wie andere Charaktermodelle. Auch das würde zu einem minimalen Vorteil führen, den geschickte Spieler clever für sich ausnutzen können. Auch bestimmte Emotes wie der „Dab“ oder der „Flippin‘ Sexy“ stehen in der Kritik, da mit ihrer Hilfe sogar Attacken ausgewichen werden kann.

Hast diese elf Dinge über Fortnite schon gewusst?

Bisher sind das nur kleine Störfeuer, die noch keine größeren Auswirkungen auf das Spielgeschehen von Fortnite haben. Allerdings muss der Entwickler Epic Games höllisch aufpassen, dass bestimmte Skins oder Emotes nicht irgendwann vielleicht doch über Sieg und Niederlage entscheiden. Dann hätte der Shooter ein deutlich größeres Problem.