Hearthstone Bann: Baku und Genn wandern in die Hall of Fame

Alexander Gehlsdorf

Nach dem Jahr des Raben folgt in Hearthstone das Jahr des Drachen. Dieses bringt nicht nur zahlreiche neue Features und Verbesserungen mit sich, sondern verbannt auch die extrem populären und erfolgreichen Even- und Odd-Decks in das Wild-Format.

Jedes Jahr werden mit der Set-Rotation auch einige Karten in die sogenannten Hall of Fame aufgenommen. Karten, die so einflussreich waren, dass sie das Metagame des Standard-Formats maßgeblich geprägt haben und in Zukunft nur noch im Wild-Modus spielbar sind.

Auch im Jahr des Drachen 2019 wächst die Hall of Fame weiter, statt wie bisher jedoch nur Karten der nicht-rotierenden Classic- und Basic-Sets aufzunehmen, hat sich Blizzard Entertainment dazu entschlossen, auch die beiden Standard-Allstars Baku the Mooneater und Genn Greymane schon jetzt in die Hall of Fame aufzunehmen, statt bis zur Standard-Rotation im Frühjahr 2020 zu warten.

Der Grund für den überraschenden Schritt: Baku und Genn haben einen weitaus größeren Einfluss auf das Metagame von Hearthstone gehabt, als es die Entwickler erahnt haben. Even- und Odd-Varianten wurden im Laufe des letzten Jahres für praktisch jede der neun Klassen gebaut und noch heute gehören Archetypen wie Odd Mage, Even Warlock oder Even Paladin zu den erfolgreichsten Decks im Standard-Format.

Obwohl keines dieser Decks übermächtig oder unbesiegbar ist, befürchten die Entwickler, dass das Metagame zu stark von den beiden legendären Karten abhängig ist und die nächste Erweiterungen einen weitaus geringeren Einfluss haben wird als geplant. Die Klassen-spezifischen Even- und Odd-Karten Gloom Stag, Black Cat, Glitter Moth, und Murkspark Eel werden in diesem Zusammenhang auch in Hall of Fame aufgenommen.

Zu den regulären Neuzugängen der Hall of Fame gehören Naturalize, Doomguard und Divine Favor. In diesem Fall lautet die Begründung, dass keine der Karten der jeweiligen Identität der Klasse entspricht, so ist es etwa ein Zerstörungszauber wie Naturalize untypisch für Druiden.

Der Smart Deck Builder holt das Beste aus deiner Sammlung heraus

Wer eine längere Auszeit von Hearthstone genommen hat oder nach dem Verschwinden von Baku und Genn nicht weiß, welches Deck er als nächstes spielen soll, kann sich über den verbesserten Smart Deck Builder freuen.

Dieser analysiert regelmäßig die erfolgreichsten Decks des Metagames und schlägt dir vor, welche Decks du mit deiner bisherigen Sammlung spielen kannst. Alternativ kannst du dem Smart Deck Builder auch eine Handvoll Karten vorschlagen, um welche du gern ein Deck herum bauen möchtest und das Tool sucht dir die besten Synergien heraus, um das Deck zu vervollständigen.

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Ein Jahr für Singleplayer-Fans

Wer sich hingegen keine Gedanken um das aktuelle Metagame und die stärksten Ladder-Decks macht, kommt in diesem Jahr durch die umfangreichen Einzelspieler-Features voll auf seine Kosten.

Zeitgleich mit der ersten Erweiterung erscheint ein neuer Einzelspieler-Modus, der vor allem auf dem positiven Feedback basiert, welches das Team für die Dungeon Runs des Kobolde & Katakomben-Sets erhalten haben. Auch im neuen Spielmodus wirst du also mit einem sich stetig verbessernden Deck gegen acht Bosse antreten. In puncto Umfang und Wiederspielwert wird der neue Modus die Dungeon Runs jedoch mühelos in den Schatten stellen. Auf einem internen Presse-Event durften wir den neuen Modus bereits Probe spielen und können es kaum erwarten, dir endlich von unseren Eindrücken berichten zu können!

Die wichtigsten Details über das Jahr des Drachen haben die Entwickler in einem Video zusammengefasst:

Hearthstone - Das Jahr des Drachen.

Der Einzelspieler-Modus ist außerdem ein zentraler Bestandteil der Geschichte, die Hearthstone im Jahr des Drachen erzählen wird. Anders als die bisherigen, voneinander unabhängigen Erweiterungen, erzählen die drei Sets im Jahr 2019 eine aufeinander aufbauende Geschichte.

Der Modus wird in mehrere Kapitel unterteilt sein. Während du das erste noch kostenlos erhältst, werden für jedes weitere Kapitel 700 Gold fällig. Die komplette Erfahrung kannst du dir für 19,99 Euro sichern.

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