Overwatch: Vater nimmt Sohn für Profikarriere von der Schule

André Linken 2

Zocken und Schule – das passt nicht immer zusammen. Das war auch beim Profispieler Lucas Hakansson nicht anders. Doch es gab eine überraschende Wendung.

Lucas Hakansson spielt als Profi in der offiziellen Overwatch League.

Die Overwatch League im Trailer.

Wie aus einem Bericht des Magazins Kotaku hervorgeht, stand Hakansson mit der Schule stets auf Kriegsfuß. Er litt unter Ängsten und Depressionen, seine schulischen Leistungen waren alles andere als gut. Auch für Sport interessierte er sich eigentlich nicht. Stattdessen investierte er sehr viel Zeit in Computerspiele – sehr zum Ärger seines Vaters Henrik Hakansson.

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Der war von der Entwicklung seines Sohnes alles andere als begeistert und sprach sogar ein striktes Spielverbot aus, um ihn hinsichtlich der Schule wieder auf den rechten Weg zu bringen. Doch offene Gespräche und eine weitere Beobachtung der eSports-Leistungen seines Sprösslings sorgten langsam für ein Umdenken. Eigentlich wollte Lucas Hakansson ein Jahr Auszeit von der Schule nehmen, doch sein Vater hatte mittlerweile andere Pläne.

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Dem Bericht zufolge marschierte der 50-Jährige zum Direktor und sorgte dafür, dass sein Sohn komplett von der Schule genommen wird. Auf diese Weise wollte er ihm den Weg für eine Profikarriere im Helden-Shooter Overwatch ebnen. Das hatte Erfolg: Hakansson, der auch unter seinem Nickname „Mendokusaii“ bekannt ist, zog wenig später nach Los Angeles und spielt mittlerweile für das Team der Houston Outlaws in der offiziellen Overwatch League – mit einem Mindesteinkommen von 50.000 Dollar pro Jahr.

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