PUBG: 1 Million Cheater gebannt und plant neue Gegenmaßnahmen

André Linken

Noch immer hat der Battle-Royale-Shooter PlayerUnknown’s Battlegrounds mit einem großen Cheater-Problem zu kämpfen. Das zeigen nicht zuletzt die neuesten Zahlen. Nun wollen die Entwickler härter durchgreifen.

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Wie die Entwickler vor kurzem via Twitter bekannt gegeben haben, wurden alleine im Januar dieses Jahres mehr als eine Million Cheater in PUBG aufgespürt und umgehend gebannt. Das ist nicht nur für sich gesehen eine erschreckend große Zahl, sondern zeigt auch, wie sehr das Problem in dem Online-Shooter derzeit Überhand zu nehmen scheint.

Erst im Dezember des vergangenen Jahres waren mithilfe der Anti-Cheat-Software die Benutzerkonten von insgesamt 1,5 Millionen Schummlern erwischt und gesperrt worden. Allerdings handelte es sich dabei um die Summe aller Sperrungen seit dem Early-Access-Release von PlayerUnknown’s Battlegrounds im März 2017. Mittlerweile sind es Accounts im siebenstelligen Bereich – pro Monat.

Um diesem Problem Herr zu werden, wollen die Entwickler in Kürze die Anti-Cheat-Maßnahmen deutlich verschärfen. Mit einem neuen Update für die PC-Version, das schon bald erscheinen wird, soll unter anderem eine Mechanik eingeführt werden, die Cheat-Tools und andere für das Spiel schädliche Software von Drittherstellern erkennt. Wie Polygon festhält, soll Spielern, die ein solches Programm nutzen, der Zugriff auf PUBG von vorherein verweigert werden. Das betrifft unter anderem auch die Anwendung ReShade, welche auf unerlaubte Art und Weise beim Zielen hilft.

PUBG hat abgesehen von Cheatern aber auch jede Menge Interessantes zu bieten.

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Die Entwickler geben zwar zu bedenken, dass die besagte Mechanik in Konflikt mit eigentlich unschädlicher Software wie zum Beispiel ShadowPlay geraten könnte. Dennoch sind sie überzeugt, dass es der richtige Weg ist, um die Cheater-Krise in PUBG zu überwinden.

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