Red Dead Online: Rockstar kümmert sich um das unfaire Wirtschaftssystem

Franziska Behner 3

Nachdem bekannt geworden ist, dass eine Dose Bohnen in Red Dead Online mehr wert ist als dein Ehering, äußert sich jetzt Entwickler Rockstar zu dem fehlerhaften Wirtschaftssysten. Mit einem Patch sollen die Missstände demnach schon bald behoben werden.

Update vom 4. Dezember 2018, 12:10 Uhr:

Nachdem sich zahlreiche Spieler über das unfaire Wirtschaftssystem in Red Dead Online beschwert haben, kündigte Rockstar nun an, die Ökonomie mit dem neuen Update neu ausbalancieren zu wollen. In einem Statement, dass der Entwickler auf Twitter veröffentlichte, heißt es, die Ökonomie im Spiel „benötigt ein zusätzliches Balancing, um sicherzustellen, dass alle Aktivitäten angemessen finanziell interessant sind und Spaß machen“.


Gleichzeitig soll der Bug behoben werden, der Spieler während einer aktiven Session aus Red Dead Online schmeißt. Das Update soll noch im Laufe dieser Woche veröffentlicht werden, außerdem sollen in der nächsten Woche weitere Updates für Red Dead Online folgen. Wie genau sich die Ökonomie im Spiel verändern wird, dazu wollte sich Rockstar bislang noch nicht äußern.

Update vom 3. Dezember 2018, 12:28 Uhr:

Red Dead Onlines absurdes Wirtschaftssystem: Wenn Bohnendosen teurer sind als dein Ehering

Wie VG24/7 berichtet, antwortete der Kundenservice vom Wirtschaftssystem genervten Spielern, die Preise im Online-Modus von Red Dead Redemption 2 sollen ein „realistisches Gefühl“ von der damaligen Ökonomie vermitteln. „Es gibt nur zwei Währungen und du bekommst für harte Arbeit nur wenig Geld im Spiel“, ist in der Antwort zu lesen.

Allerdings sind einige Spieler der Meinung, dass dies nur auf die Einnahmen zutrifft. So schreibt Reddit-Nutzer GhettoAssDuck: „Wir verdienen Geld als wäre es 1899, aber alles kostet so viel als hätten wir 2018“. Ein Beweis dafür: Der unten erwähnte Preis für die Mauser-Pistole, die im Spiel wesentlich mehr kostet als im realen 1899. Da sich Red Dead Online momentan noch in der Beta befindet, kann es aber durchaus sein, dass die Preise bis zum offiziellen Release noch angepasst werden.

Originale Meldung vom 3. Dezember 2018, 9:17 Uhr:

Besorge dir lieber Bohnen anstatt Goldringe – die sind in Red Dead Online nämlich mehr wert

Noch ist Red Dead Redemption 2 mit dem Online-Modus in der Beta. Wie lange sie gehen wird, ist noch unsicher. Man wolle es so lange laufen lassen, wie nötig. Am Wirtschaftssystem wird der Publisher auch noch feilen müssen, denn so richtig ausgewogen ist der Dollar noch lange nicht.

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Red Dead Redemption 2: So findet ihr das UFO auf Mount Shann.

Dose Bohnen teurer als ein Goldring

Auf Reddit gibt es einen Beitrag dazu. Ein Spieler versucht zu überleben, im wahrsten Sinne des Wortes, indem er seine Ehering im Game verkauft., um sich damit etwas zu essen zu kaufen. Wir sprechen hier nicht von edelstem Hummer oder Kaviar in Safran-Soße: Es geht um eine Dose gebackene Bohnen. Mit dem Verkauf der Ringe war der Spieler nicht in der Lage, sich dieses einfache Essen zu leisten.

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Beim Händler sind Eheringe für 1,15 Dollar erhältlich – ein lächerlicher Preis für etwas, das aus normalerweise aus einem sehr seltenen material gefertigt ist. Versuchst du dir mit dem Erlös eine Packung Bohnen zu kaufen, wirst du drauf zahlen müssen, denn die kosten 1,20 Dollar. Für Kidney-Bohnen wirst du vielleicht tatsächlich darüber nachdenken, deine Niere zu veräußern.

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Alles ist teurer

Andere Nutzer fanden weitere verrückte Preise. Für eine Mauser Pistole hat man damals gut 35 Dollar bezahlt. Im Spiel müssen die Cowboys ganze 250 Dollar hinblättern. Allerdings nur, wenn du im Single-Player-Modus spielst. Online liegt der Preis bei gut 1000 Dollar. Dafür musst du viele Ehen brechen und die Ringe veräußern.

Insgesamt ist es recht schwierig, an Geld im Game zu kommen. Im Einzelspieler-Modus verdienst du durch Looten und das Abschließen von Missionen Schotter – Online sieht es da eher Mau aus. Schneller geht es mit Goldbarren und den Mikrotransaktionen. Viele Spieler beschweren sich über diese Art des Wirtschaftssystems, denn so fällt es ungemein schwer, Geld für nötige Dinge aufzutreiben.

Hier sind ein paar Geheimnisse, die du bestimmt noch nicht kennst.

Da es sich noch um eine Beta handelt, kann es gut sein, dass Rockstar die Preise entsprechend anpassen wird. Denn für so etwas ist eine Testphase schließlich da. Verrate uns in den Kommentaren, ob du auch solche Probleme hast, Geld im Online-Modus zu generieren um dir tolle Sachen zu kaufen oder ob du ein absoluter Sparfuchs bist und jeden Cent mühsam in deinem Geldbeutel verstaust.

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