The Witcher 3: Temerien – Alles zum verwüsteten Königreich

Jürgen Stöffel

Auch in The Witcher 3: The Wild Hunt wird Temerien wieder eine tragende Rolle spielen. Das einst mächtigste Reich des Nordens ist aber seit den Ereignissen aus The Witcher 2: Assassins of Kings nur noch ein Schatten seiner selbst und wurde von Nilfgaard besetzt. Wir erklären euch, wie es dazu kam.

Was ist nur aus dem einst stolzen Temerien geworden? In The Witcher und The Witcher 2 war es noch ein strahlendes Juwel des Nordens, doch seit dem Ende des zweiten Teiles blieb vom Glanz nicht mehr viel übrig. Lest hier, was alles aus Temerien werden konnte und wie es zu Beginn von The Witcher 3: The Wild Hunt darum steht.

Doch Vorsicht! Der Artikel steckt voller Spoiler!

The Witcher 3: Wild Hunt | REVIEW / TEST.

Temerien auf einen Blick

Name Königreich Temerien / Provinz Temerien (Nilfgaard)
Herrscher Jan Natalis (freies Temerien) / Vizekönig Mairwen Rhosyn (besetztes Temerien)
Wappen Silberne Lilien auf schwarzem Grund
Regierungsform Ehemals Feudale Monarchie
Größe Ehemals groß
Wirtschaftsmacht Ehemals groß
Militär Ehemals groß
Politische Linie Ehemals expansionistisch
Besonderheiten
  • Nach dem Tod von König Foltest in einzelne Territorien zerfallen
  • Ehemals mächtigster Staat im Norden
  • Schauplatz von The Witcher
  • Wird von Nilfgaard, Kaedwen und Redanien beansprucht
  • Endgültiges Schicksal stark von den Ereignissen in The Witcher 2 abhängig
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The Witcher 3: Temerien – Wie es einst war

Früher war Temerien unter dem charismatischen König Foltest ein aufstrebendes Königreich, das sich durch geschickte Diplomatie einige Nachbar-Reiche wie Sodden, Brugge und das Zwergenreich Mahakam einverleibt hatte.

Außerdem waren die Temerischen Truppen unter Konnetabel Jan Natalis maßgeblich am Sieg der Nordreiche über Nilfgaard bei der Schlacht von Brenna beteiligt. Daher war Foltest nach dem Krieg der stärkste Monarch im Norden und dadurch auf die persönliche Todesliste von Kaiser Emhyr var Emreis von Nilfgaard gekommen.

Temerien – Der Anfang vom Ende

Daher plante Emhyr, Foltest zu ermorden und schickte dazu den Hexer Letho als Königsmörder los. Dieser tat wie ihm geheißen und ermordete Foltest, als der König gerade die Burg seiner ehemaligen Geliebten stürmte, um seine Bastard-Kinder zu befreien.

Damit das Land nicht sofort in verfeindete Baronien zerbrach, übernahm Jan Natalis vorübergehend die Kontrolle, aber der politisch unerfahrene Heerführer war sich im Klaren, dass bald eine Lösung her musste. Zum Glück beriefen die nördlichen Magier ein Gipfeltreffen der verbliebenen Herrscher bei Loc Muinne ein und Natalis hoffte dort, die Zukunft seines Landes zu sichern.

The Witcher 3: Loc Muinne – Gipfeltreffen mit vielen Möglichkeiten

In Loc Muinne waren auch der Hexer Geralt und der temerische Hauptmann Vernon Roche zugegen – vorausgesetzt ihr habt den Soldaten vorher unterstützt. Klar, dass Roche unbedingt das Wohl seiner Heimat sichern wollte, doch dies war nicht so einfach, denn die Vertreter des Nachbarreiches Kaedwen hatten Foltests Bastard-Tochter Anais in ihrer Gewalt und König Radovid von Redanien war ebenfalls scharf auf die Regentschaft über Temerien.

Was also tun? Da ihr in The Witcher 2 zu diesem Zeitpunkt diverse Entscheidungen treffen könnt, fassen wir für euch mal in Kürze alle Möglichkeiten zusammen:

  • Ihr gebt Anais Jan Natalis: Der Heerführer wird zum Regenten der kleinen Prinzessin und versucht bis zur Invasion Nilfgaards, diese als Thronfolgerin zu etablieren.
  • Ihr gebt Anais König Radovid: Der strenge König verspricht vollmundig, Anais bei ihrer Volljährigkeit auf den Thron zu setzen und übernimmt bis dahin die Regierungsgewalt in Temerien – bis Nilfgaard dort einmarschiert.
  • Wenn ihr König Henselt am Leben gelassen habt und Vernon Roche nicht helft, wird Temerien zwischen Kaedwen und Redanien aufgeteilt. Allerdings stirbt Henselt dann bei der Invasion Temeriens, so dass Radovid alleine herrscht.

Temerien – Alles für die Katz?

Doch egal wie ihr euch entscheidet, in The Witcher 3 wird das angeschlagene Temerien Opfer der nilfgaarder Invasion und von den Kaiserlichen besetzt. Nur die verbliebenen Truppen des Landes leisten noch unter Jan Natalis wiederstand und König Radovid von Redanien hält verbissen die Grenzen zu seinem Reich.

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