Durch einen neuen Patch in Call of Duty: Black Ops Cold War könnt ihr nun eure Zielreaktionskurve verändern. Im Folgenden verraten wir euch, was die genauen Unterschiede sind und helfen euch dabei eure beste Zielreaktionskurve zu finden.

 

Call of Duty: Black Ops Cold War

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Call of Duty: Black Ops Cold War

CoD Black Ops Cold War bietet allen Konsolenspielern eine Vielzahl an Einstellungen. Durch die Einstellungsmöglichkeiten könnt ihr das Sichtfeld individuell anpassen oder auf den Next-Gen-Konsolen eine erhöhte FPS-Zahl erreichen. In Modern Warfare könnt ihr die Zielreaktionskurve anpassen, das war zu Beginn von Black Ops Cold War nicht möglich. Durch einen neuen Patch könnt ihr nun allerdings eure Zielreaktionskurve verändern.

Im Folgenden erklären wir euch, was die Einstellung bewirkt und worauf ihr achten solltet.

Wo findet ihr die Zielreaktionskurve?

Die neue Option findet ihr in euren Einstellungen. Öffnet sie dazu und geht auf den Reiter „Controller“. Unter Zielreaktionskurve könnt ihr zwischen 3 unterschiedlichen Kurven wählen:

  1. Standard: Einfacher Kurvengraph zwischen Ziel-Stick und Ziel-Rate.
  2. Linear: Ziel-Stick direkt abhängig von der Ziel-Rate. Der Graph des Ziel-Sticks entspricht der Ziel-Rate.
  3. Dynamisch: Umgekehrte S-Kurve für hochpräzise Zielsteuerung. Schnellere Anfangsreaktion, die bei stärkerer Stick-Ablenkung geglättet wird.

Die Beschreibungen sind relativ kryptisch. Darum erklären wir euch die einzelnen Zielreaktionskurven nochmal etwas genauer. Allgemein können wir jedoch erstmal festhalten, dass die Zielreaktionskurve unterschiedlich auf die Bewegungsgröße eures rechten Sticks reagiert, also beim aimen.

Hier findet ihr die Zielreaktionskurve in euren Einstellungen.
Hier findet ihr die Zielreaktionskurve in euren Einstellungen.

Lineare Zielreaktionskurve erklärt

Sie ist am schnellsten erklärt. Bei der linearen Zielreaktionskurve erhaltet ihr ein 1:1 Verhältnis eurer Bewegung des Sticks zur Drehgeschwindigkeit. Euer Aim erfährt keinerlei Beschleunigung, auch wenn ihr den kompletten Bewegungsradius vom Stick ausnutzt.

YouTuber und CoD-Experte TheXclusiveAce hat es in einem Graph festgehalten, beachtet allerdings dabei, dass der Graph nur zu Anschauungszwecken dient und nicht die exakte Kurve im Spiel darstellt:

Eine Veranschaulichung der linearen Zielreaktionskurve. (Bildquelle: TheXclusiveAce)
Eine Veranschaulichung der linearen Zielreaktionskurve. (Bildquelle: TheXclusiveAce)

Standard-Zielreaktionskurve erklärt

Die Standard-Zielreaktionskurve ist übrigens seit Anbeginn von CoD die übliche Zielreaktionskurve für Controller, natürlich gibt es je nach Entwickler leichte Abweichungen.

Hierbei erhaltet ihr mit kleinen Stick-Bewegungen auch nur eine kleine Rotation, dadurch erhaltet ihr etwas mehr Präzision. Je weiter ihr allerdings den Stick bewegt und den möglichen Bewegungsradius ausnutzt, desto schneller bewegt sich euer Aim. Dies bedeutet, dass ihr eine Beschleunigung erhaltet. Viele Spieler mögen die Standard-Zielreaktionskurve am meisten, da sie damit groß geworden sind und viele Gamer darin das beste aus beiden Welten sehen.

Es ermöglicht euch präzise Bewegungen zu vollziehen und gleichzeitig aber auch größere und schnellere Drehungen hervorzurufen, aufgrund der Beschleunigung.

Eine Veranschaulichung der linearen und Standard-Zielreaktionskurve. (Bildquelle: TheXclusiveAce)
Eine Veranschaulichung der linearen und Standard-Zielreaktionskurve. (Bildquelle: TheXclusiveAce)

Die dynamische Zielreaktionskurve erklärt

Dynamisch ist aufgrund der Beschreibung ziemlich verwirrend. Die „Umgekehrte S-Kurve“ lässt vermuten, dass es sich wirklich um eine umgedrehte S-Kurve handelt. Allerdings ist es nicht wahr, denn der zulässige Bewegungsradius vom Stick lässt dies gar nicht zu. Stattdessen ist es eigentlich nur das Gegenteil der Standard-Zielreaktionskurve und die zweite Hälfte der S-Kurve wird gar nicht erst vom Spiel zugelassen.

Das bedeutet, wenn ihr kleine Bewegungen mit dem rechten Stick macht, erhaltet ihr direkt einen schwungvolleren Ausschlag beim Zielen. Dadurch verliert ihr jedoch die Kontrolle über feine Bewegungen. Bei größeren Bewegungen vom Stick verlangsamt sich die Rotation wieder etwas.

Viele Spieler mögen das Gefühl, dass das Zielen etwas mehr „snappy“ und zackiger ist. Es hört sich vielleicht etwas komisch an, da die Kontrolle der feinen Bewegungen etwas verloren geht, allerdings habt ihr auf Konsolen den Aim-Assist als Hilfe. Durch die dynamische Zielkurve könnt ihr schneller auf euren Gegner schnippen und die Aim-Assist-Blase um den Feind fängt euer Aim quasi auf und verlangsamt euer Zielen wieder. Hiermit erhaltet ihr dann wieder etwas mehr Kontrolle. Einige Pro-Spieler verwenden darum die dynamische Zielreaktionskurve.

Alle drei Ziel-Reaktionskurven veranschaulicht. (Bildquelle: TheXclusiveAce)
Alle drei Ziel-Reaktionskurven veranschaulicht. (Bildquelle: TheXclusiveAce)

So findet ihr die beste Zielreaktionskurve

Wichtig: Es gibt keine „beste Zielreaktionskurve“ für jedermann. Welche Zielreaktionskurve euch am meisten liegt, ist einzig und allein von eurer Präferenz abhängig. Genauso wie die Stick-Sensibilität.

Damit eure Statistik nicht in den Keller geht, solltet ihr ein privates Match mit Bots starten und jede einzelne Ziel-Reaktionskurve austesten. Spielt und tüftelt mit den 3 Ziel-Reaktionskurven herum. Beachtet aber dabei, dass ihr je nach Reaktionskurve auch eure Stick-Sensibilität anpassen solltet. Hierbei sollte euch relativ schnell klar werden, welche Präferenz ihr bevorzugt. Gebt euren Änderungen aber auch etwas Zeit. Es macht keinen Sinn die Einstellung zu wechseln, nur um 2 Minuten später sie wieder umzustellen. Setzt euch ein etwas höheres Zeitlimit oder eine maximale Anzahl an Kills, bevor ihr eine weitere Ziel-Reaktionskurve austeste.