Ikoria: Reich der Behemoths bereichert das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering um eine ganze Reihe spannender Mechaniken, allen voran den mächtigen Gefährten. Wir stellen euch drei Decks vor, in denen die Gefährten ihre wahre Stärke besonders gut präsentieren können.

 

Magic the Gathering Arena

Facts 

Kaum eine Mechanik hatte die Welt von Magic: The Gathering in letzter Zeit so sehr auf den Kopf gestellt wie die neuen Gefährten. Statt darauf angewiesen zu sein, die Karte im Verlauf des Spiels zufällig aus eurem Deck zu ziehen, könnt ihr die treuen Kreaturen jederzeit aus eurem Sideboard beschwören – für Veteranen des Sammelkartenspiels ein beispielloser Paradigmenwechsel.

Magic the Gathering: Ikoria - Reich der Behemoths - Trailer

In der kompetitiven Turnierszene des Spiels konnten einige Gefährten wie Keruga, Weiser der Größe, Yorion der Himmelsnomade oder Gyruda, Verdammnis der Tiefen bereits für jede Menge Wirbel sorgen. Wer keine Lust darauf hat, die immer gleichen Turnier-Decks zu kopieren, sondern stattdessen nach individuellen Decks Ausschau hält, die trotzdem in der Rangliste von MTG Arena überzeugen können,  sollte sich die folgenden Listen einmal genau ansehen.

Hinweis: Ab dem 04. Juni 2020 sind Gefährten nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form direkt aus dem Sideboard spielbar. Stattdessen kostet es 3 generische Mana, um die Kreaturen aus dem Sideboard auf den Hand zu nehmen.

So könnt ihr Decklisten importieren

  1. Klickt unter dem Deck eurer Wahl auf Deckliste jetzt importieren.
  2. Wählt den kompletten Text aus (STRG + A) und kopiert ihn in die Zwischenablage (STRG + C).
  3. Öffnet MTG Arena.
  4. Wählt im Hauptmenü den Reiter Decks.
  5. Klickt auf den Button Importieren.

Gefährte: Kaheera, Behüter der Verlassenen

Spielstil: Kontrolle

Die Voraussetzung, um Kaheera, Behüter der Verlassenen als Gefährten spielen zu dürfen, klingt zunächst sehr linear: Alle Kreaturen in eurem Deck müssen Katzen-, Elementarwesen-, Nachtmahr-, Dinosaurier- oder Bestien-Karten sein. Das folgende Deck umgeht diese Beschränkung gekonnt, indem es einfach gar keine Kreaturen spielt.

Das Deck ist gefüllt mit Karten, die es euch Zug um Zug erlauben, sämtliche Kreaturen auf dem Spielfeld zu zerstören und euch somit jede Menge Zeit zu kaufen. Während eure Gegner darauf angewiesen sind, neue Kreaturenkarten zu ziehen und zu spielen, könnt ihr das Spielfeld jedoch problemlos mit Spielsteinkreaturen füllen und eure Gegner so unter Druck setzen. Die Karten Hoffnungsschimmer, Vergnügung der Geächteten und Elspeth, Nemesis der Sonne sorgen für stetigen Nachschub, von dem sich kaum ein Gegner erholen kann.

Kaheera, Behüter der Verlassenen ist allerdings nicht die einzige Karte, die euch aus eurem Sideboard heraus unterstützt. Der Planeswalker Karn, der große Schöpfer hat die Fähigkeit, Artefakte aus eurem Sideboard auf eure Hand zu holen, damit ihr für jedes Matchup die passenden Antworten parat habt. Setzt euer Gegner auf eine Friedhof-Strategie? Mit Käfig des Totengräbers und Laterne des Seelenführers schiebt ihr dieser Taktik einen Riegel vor. Werdet ihr von aggressiven Decks unter Druck gesetzt? Dank des Schattenspeers könnt ihr in kürzester Zeit jede Menge Lebenspunkte zurückgewinnen.

Solltet ihr bereits vor der Veröffentlichung von Ikoria: Reich der Behemoths viel Zeit mit MTG Arena verbracht haben, dürfte euch der Bau des Decks zudem nicht schwer fallen. Mit Ausnahme von Kaheera, Behüter der Verlassenen und Kristalliner Riese stammen alle Karten aus bereits veröffentlichten Sets und befinden sich daher wahrscheinlich schon in eurer Sammlung.

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Gefährte: Lurros aus der Traumhöhle

Spielstil: Kombo

Wer eine Vorliebe für riesige Kreaturen mit gewaltigen Manakosten hat, wird um Lurrus aus der Traumhöhe einen großen Bogen machen müssen. Schließlich dürft ihr die Nachtmahr-Katze nur dann als Gefährten bestimmen, wenn alle bleibenden Karten eures Decks maximal zwei Mana kosten. Dafür werdet ihr jedoch mit einer mächtigen Fähigkeit belohnt: Jede Runde dürft ihr eine bleibende Karte aus eurem Friedhof wirken. Sollte also eine eurer Kreaturen sterben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie euren Gegner erneut unter Druck setzt.

Dementsprechend ist das Deck prall gefüllt mit Karten, die vom Tod eurer eigenen Kreaturen profitieren. So ist die Kombination aus Vertraute des Kessels und Hexenofen bereits seit Monaten ein beliebter All-Star und wird durch Karten wie die Grausame Zelebrantin noch tödlicher. Selbst wenn Lurrus aus der Traumhöhle selbst das zeitliche segnen sollte, ist das Spiel noch lange nicht verloren. Dank der Hexerei Ruf des Todbrüters kann euer Gefährte wieder zurück ins Spielfeld gelangen.

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Gefährte: Obosh der Beutestecher

Spielstil: Aggro

Kreaturen, die nur ein Mana kosten, können eure Gegner zum Beginn einer Partie zwar unter Druck setzen, verlieren in der Regel jedoch nach wenigen Zügen ihre Durchschlagskraft. Dank Obosh der Beutestecher sind sie jedoch so tödlich wie noch nie zuvor. Der Gefährte zwingt euch dazu, ausschließlich Karten mit ungeraden Manakosten zu spielen, doch die Belohnung hat es in sich: Solange sich Obosh der Beutestecher im Spiel befinden, richtet jede Karte in eurem Deck mit ungeraden Manakosten doppelten Schaden an.

Das stellt eure Gegner vor eine schwierige Wahl: Blocken sie eure Kreaturen im Kampf, können selbst eure schwächsten Kreaturen mühelos gegnerische Karten mit in Tod reißen, selbst wenn diese vier Mana oder mehr kosten. Verzichten sie hingegen auf einen Block, rasen ihre Lebenspunkte innerhalb kürzester Zeit auf null.

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Lasst uns gern in den Kommentaren wissen, welches der vorgestellten Decks euer Interesse besonders geweckt habt. Außerdem freuen wir uns darüber, wenn ihr in den Kommentaren eure eigenen Gefährten-Decks vorstellen wollt!

Magic the Gathering: Wie gut kennst du das Sammelkartenspiel?