Ob und wie ihr eine Prepaid-Nummer auf einen anderen Mobilfunkanbieter portieren könnt, erklären wir euch hier auf GIGA.

 
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Bei der Portierung von Rufnummern aus Prepaid-Tarifen gilt es einiges zu beachten.

Prepaid: Kann ich meine Rufnummer mitnehmen bei einem Wechsel?

Eine Mobilfunknummer könnt ihr zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Diese bieten dafür eine sogenannte Portierung an. Wenn ihr für euer Handy einen Laufzeitvertrag habt, könnt ihr eure Telefonnummer problemlos auf einen neuen Laufzeitvertrag portieren. Die Portierung der Nummer einer Prepaid-Karte auf einen Laufzeitvertrag funktioniert meistens auch. Nicht so einfach ist die Portierung der Nummer von einer Prepaid- auf eine andere Prepaid-Karte oder von einem Laufzeitvertrag auf eine Prepaid-Karte.

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Vorgehensweise für eine Rufnummer-Portierung

  1. Damit eine Rufnummer portiert werden kann, muss der ursprüngliche Vertrag der Rufnummer gekündigt sein.
  2. Danach muss ein Antrag für die Mitnahme beim alten Mobilfunkanbieter gestellt werden.
  3. Dieser Antrag kann frühestens vier Monate vor dem Ende des Mobilfunkvertrags abgegeben werden und sollte spätestens 31 Tage nach dem Vertragsende vorliegen.

Kann ich eine Prepaid-Nummer mitnehmen? Wie viel kostet das?

Gleicher Anbieter: Wechsel von Prepaid auf Laufzeitvertrag

Sofern ihr von einer Prepaid-Karte beim gleichen Anbieter auf einen Laufzeitvertrag wechseln möchtet, ist das meistens kostenlos. Das bestehende Guthaben kann dabei auf den neuen Vertrag übertragen werden.

Anderer Anbieter: Wechsel von Prepaid auf Prepaid oder Laufzeitvertrag

Auch Prepaid-Karten basieren auf Mobilfunkverträgen – eine Rufnummermitnahme ist also möglich. Dafür gibt es meistens im Vertragsformular des neuen Anbieters ein entsprechendes Feld zum Ausfüllen. Falls nicht, fragt bei eurem neuen Mobilfunkanbieter nach, ob er solche Portierungen anbietet. Besonders bei Discounter-Prepaid-Karten ist das oft nicht möglich.

Außerdem gibt es Folgendes zu beachten:

  • Der alte Prepaid-Vertrag muss für eine Mitnahme der Nummer gekündigt werden.
  • Außerdem verlangt der Mobilfunkanbieter in der Regel, dass ihr eine Verzichtserklärung für die Inanspruchnahme des bisherigen Prepaid-Angebots unterschreibt. Diese kann beinhalten, dass ihr auf euer Restguthaben verzichtet.
  • Die hinterlegten Kundendaten (Vorname, Familienname, Geburtsdatum) der Prepaid-Karte müssen richtig sein (früher konnte man auch irgendwelche Daten bei Prepaid-Karten angeben).
  • Falls die Kundendaten nicht mit denen des Antragstellers übereinstimmen, müssen diese korrigiert werden.
  • Falls euer Handy eine SIM-Lock-Sperre hat, muss diese entfernt werden, damit das Handy andere SIM-Karten nutzen kann.
  • Das kann je nach Mobilfunkanbieter bis zu 100 Euro kosten. Nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums ist die Aufhebung der Sperre kostenlos.
  • Viele Mobilfunkanbieter ziehen anfallende Gebühren einer Rufnummermitnahme direkt vom Prepaid-Guthaben ab oder bieten Lastschrift an.
  • Die Gebühr liegt je nach Anbieter bei bis zu 30 Euro.
  • Sofern die Zahlung über das Prepaid-Guthaben erfolgen soll, achtet darauf, genügend Guthaben aufzuladen, da die Portierung sonst fehlschlägt.

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