Apple kauft sich die Zukunft: Jetzt kommt die Holo-Brille!

Thomas Konrad

Laut Analyst Gene Munster soll Apples AR-Brille 2021 auf den Markt kommen. Einen großen Schritt in diese Richtung hat der iPhone-Hersteller nun mit dem Kauf des Startups Akonia Holographics gemacht.

Apple kauft sich die Zukunft: Jetzt kommt die Holo-Brille!
Bildquelle: Holger Eilhard/GIGA.

Apple kauft Holo-Linsen-Hersteller Akonia Holographics

Apple übernimmt Akonia Holographics: Das Startup aus dem US-Bundesstaat Colorado stellt Linsen für AR-Brillen her. Ein solches Gerät könnte Apple Gerüchten zufolge bereits in zwei bis drei Jahren vorstellen. Gegenüber Reuters hat der iPhone-Hersteller die Übernahme bestätigt, gab über weitere Pläne – wie üblich – jedoch keine Auskunft.

Apples erster Ausflug in die Welt der Wearables brachte uns die Apple Watch – das aktuelle Modell zeigen wir hier: 

Apple Watch Series 3.

Akonia Holographics: Diese Technologie kann Apple jetzt nutzen

Eine Gruppe von Wissenschaftlern im Bereich der Holografie gründete Akonia Holographics im Jahr 2012. Zum Produktportfolio des Startups gehört auch ein „Smart Glass Display“, das besonders für Augmented-Reality-Brillen gedacht ist. „Mit seiner ultra-klaren Anzeige in Vollfarbe macht Akonias HoloMirror-Technologie die weltweit dünnsten und leichtesten auf dem Kopf getragenen Displays möglich“, schreibt das Unternehmen auf seiner Website. Ideal für die Apple-Brille? Was meint ihr?

Derweil muss Apple sich wohl noch immer entscheiden, in welcher Form sich AR-Anwendungen bei der breiten Masse durchsetzen können. Bislang zeigte der iPhone-Hersteller vor allem Applikationen, die Nutzer auf dem Display ihres Smartphones betrachten können. Das kann mitunter ermüdend sein – mit zweifelhaftem Nutzen. Eine Brille ist aus ergonomischer Sicht zwar die bessere Variante, hat aktuell aber kaum „mass appeal“. Bestes Beispiel: Google Glass. Das Projekt scheiterte am Ende schließlich auch daran, dass keiner die Cyber-Brille tragen wollte. Über eine Testphase, während der vor allem Entwickler die Brille testeten und Software für das Gadget entwickelten, kam das Produkt nicht hinaus.

Quelle: Reuters, akoniaholographics.com

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