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Schlimmer Vorwurf: Tötet Apple Menschen?

© Attac

Bereits seit einigen Monaten streiten sich die Globalisierungsgegner von Attac in Frankreich mit dem iPhone-Hersteller aus Kalifornien. Mit sogenannten „Die-Ins“ übte man nun erneut Kritik und fordert, dass Apple mehr Steuern zahlen soll. Die Steuervermeidung würde sogar Menschenleben kosten, so ein Vorwurf. 

 
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Attac: Zu wenig gezahlte Steuern haben Todesopfer zur Folge

In zwei Apple Stores in Frankreich, in Paris und Aix-en-Provence, veranstaltete Attac am vergangenen Samstag die „Die-Ins“, bei denen sich die Aktivisten vor und in den Geschäften zu Boden fallen ließen und so taten, als seien sie tot. Gleichzeitig wurden Banner gezeigt, auf denen man den Konzern dazu auffordert, mehr Steuern zu zahlen. In Paris sollen 70 Teilnehmer vor Ort gewesen sein, in Aix-en-Provence waren es rund 45.

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Laut Attac sollen Apples Maßnahmen, um die eigenen Steuerzahlungen zu reduzieren, dafür sorgen, dass unter anderem Sozialleistungen vom Staat reduziert werden. Dies führe laut Attac zu echten Toten. Laut der Organisation soll Apple dem Staat insgesamt 60 bis 80 Milliarden Euro an Steuern schuldig sein.

Neben den Die-Ins zeigte Attac einige Beispiele, welche Konsequenzen die nicht gezahlten Steuern haben. Den Aussagen dieser Beispiele aus verschiedenen Gesellschaftsschichten war gemein, dass ihr Leben oder ihre Arbeit durch das Fehlen der Steuergelder deutlich schwerer ist. Ein Porträt einer Lehrerin beschrieb beispielsweise, dass es ihr nicht möglich sei „allen eine qualitativ hochwertige Bildung“ zukommen zu lassen.

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Attac vs. Apple: Demonstrationen seit mehreren Monaten

Apple und Attac streiten sich bereits seit Monaten über die Demonstrationen vor den Apple Stores. Im Dezember besetzte Attac etwa den Store in der Nähe der Pariser Oper. Dieser wurde daraufhin evakuiert und vorübergehend geschlossen.

Der iPhone-Hersteller hatte des Weiteren versucht den Mitgliedern ein Hausverbot zu erteilen, um derartige Aktionen in Zukunft zu verhindern. Dies wurde jedoch von einem Gericht im Februar untersagt.

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Apple steht in Europa aufgrund seiner Steuermethoden in Irland unter Beschuss der EU-Kommission. Diese verlangt eine Zahlung von 13 Milliarden Euro. Sowohl Apple als auch die irische Regierung sind anderer Meinung.

Quelle: Attac (Google Übersetzung) via Heise

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