Die angeschlagene Videospiel-Kette GameStop will sich allem Anschein nach ein auf den ersten Blick etwas ungewöhnliches Standbein aufbauen. Kein Bock Geld bei GameStop auszugeben? Vielleicht ist ja das richtige Spiel für dich ja in den aktuellen Gratis-Spielen von PS Plus.

PlayStation Plus - Juli 2018.

Es ist schon seit längerer Zeit kein Geheimnis mehr, dass die Händlerkette GameStop mit teilweise großen Problemen zu kämpfen hat. Allein im vergangenen Jahr mussten mehr als 150 Filialen in den USA ihre Pforten schließen. Das hatte nicht nur negative Auswirkungen auf den Aktienkurs des Unternehmens, sondern führte auch schon mehrfach zu Spekulationen rund um eine mögliche Übernahme.

Doch die Verantwortlichen in den führenden Positionen sind allem Anschein nach gewillt, nach alternativen Wegen zu suchen, um das Ruder wieder rumzureißen. Wie unter anderem aus einem aktuellen Bericht von io9 hervorgeht, hat sich GameStop dazu entschlossen, in einigen US-Filialen seit kurzer Zeit Comics zu verkaufen. Damit will sich das Unternehmen wohl ein weiteres Standbein aufbauen und auch abseits des Spielemarkts Geld verdienen. Das zeigen auch die Aussagen von GameStops Clint Walker.

„Wir definieren Konsumentenprodukte als Spielzeuge und Sammlerstücke. Die Entscheidung, Comic-Hefte in den US-Filialen von GameStop und Think Geek zu verkaufen, ist für uns sehr nahe liegend. Wir haben diesen Sammler-Fan in unserer direkten Umgebung. (…) Wir haben eine großartige Verkaufskultur, so dass sich für uns eine Gelegenheit bietet. Der wichtigste Fokus unserer Filialen liegt darauf, Beziehungen aufzubauen. Das sehen wir als ganz natürlich an.“

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GameStop: Mann bricht mit Tüte über dem Kopf in eine Filiale ein

Wie lukrativ das Comic-Geschäft für GameStop letztendlich sein wird, bleibt allerdings noch abzuwarten. Bisher gibt es noch keine verwertbaren Zahlen, so dass derzeit nicht abzusehen ist, ob durch dieses Zusatzgeschäft eine Trendwende erfolgen kann.