Ein Display, sonst nichts: Innenraum des Tesla Model 3 ist eine Revolution

Stefan Bubeck 7

Das Interieur des brandneuen Tesla Model 3 sieht fast genau so aus, wie es der Prototyp vormachte. Also ein einziges, randloses Display in der Mitte. Keine Buttons, keine Schalter, kein Schnick-Schnack – so etwas gab’s noch nie. Elon Musks Team hat das Elektroauto neu erfunden – auch von innen.

Ein Display, sonst nichts: Innenraum des Tesla Model 3 ist eine Revolution
Bildquelle: Tesla.

Die weltweite Autoindustrie hat gestern kurz den Atem angehalten, denn Tesla-CEO Elon Musk hat die ersten Model 3 an Kunden übergeben. Über 500.000 Vorbestellungen liegen vor, die US-Presse spricht von einem Auto, das „die Industrie für immer verändern wird.“. Das liegt natürlich in erster Linie am niedrigen Grundpreis von 35.000 Dollar (rund 29.600 Euro). Auch das Design ist ein radikaler Schritt, zumindest was den Innenraum angeht. Die Konkurrenz wird auf Teslas minimalistischen Entwurf eine Antwort finden müssen.

Auf Twitter zeigt der kalifornische Autobauer, wie ein Model 3 aus Fahrerperspektive aussieht:

Auch von außen gibt es neues Bildmaterial. Model S, Model X und Model 3 in voller Pracht:

Tesla: Model S, Model X und Model 3 in Fahrt (Herstellervideo).

Teslas Model 3 verzichtet konsequent auf Schalter und Warnlämpchen

Wir sehen: Fast nichts. Es wirkt geradezu so, als hätten Teslas Ingenieure alles rausgeworfen, was sich in modernen Auto-Interieurs in den letzten Jahrzehnten angesammelt hat. Das Model 3 verzichtet auf Schieberegler, Drehknöpfe und Warnlämpchen. Das zentral platzierte randlose Display schwebt scheinbar in der Luft und erfüllt die meisten Aufgaben, die bisher im gesamten Innenraum verteilt waren. Der horizontal angeordnete Bildschirm hat eine Diagonale von 15 Zoll – stattlich, aber nicht zu groß.

Der Rest ist unspektakulär und zugleich ein Traum für Fans eines minimalistischen Designs. Ein klassisches Armaturenbrett mit Messinstrumenten ist nicht vorhanden, ein langgezogener Holzstreifen zieht sich einmal von links nach rechts, ohne unterbrochen zu werden.

Der Innenraum-Minimalismus des Model 3 nimmt die autonome Zukunft vorweg, denn je selbstständiger sich das Fahrzeug fortbewegt, desto weniger Informationen benötigt der Fahrer. Tesla-Boss Elon Musk stellte bereits im März klar: Es wird nur ein einziges zentrales Display geben. Er hat sein Wort gehalten.

Quelle: Tesla (Twitter)

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