In dieser Woche hat die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag vorgestellt, der Apple den Lightning-Anschluss kosten könnte. Das und was sonst noch in dieser Woche passiert ist, erfahrt ihr in dieser Ausgabe der GIGA Headlines.

 

USB 3.1 Typ C

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USB 3.1 Typ C

Apple ohne eigenen Anschluss? EU plant USB-C-Pflicht

Letzte Woche haben wir noch über die neuen iPhones gesprochen. Ein bestimmtes Feature, das sich einige wünschen, kam noch nicht, könnte es aber demnächst. Nicht weil Apple es will, sondern weil die EU es vorschreibt.

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13 Anschlüsse die wir einst liebten: Die Totgeweihten grüßen uns aus der Gruft

Die EU-Kommission hat einen neuen Gesetzesvorschlag vorgelegt, mit dem die Ports aller Smartphones, Tablets, Headsets und anderer mobiler Geräte harmonisiert werden sollen.
Damit soll USB-C in der EU verpflichtend genutzt werden. Apple könnte damit also den Lightning-Anschluss verlieren, zumindest in der EU.

Es wird außerdem gefordert, keine Ladegeräte den Geräten mehr beizulegen.
Fast-Charge-Techniken sollen harmonisiert werden, sodass Smartphones mit jedem kompatiblen Ladegerät schnell geladen werden können.

Tritt das Gesetz in Kraft, haben die Unternehmen zwei Jahre Zeit sich daran anzupassen.

Samsung Galaxy Note in neuer Form

Es könnte mit dem Galaxy Note weitergehen, wenn auch anders als bislang.
LetsGoDigital hat beim chinesischen Patentamt eine Patentzeichnung von Samsung Display gefunden, die gleich zwei Gerätegattungen miteinander verbindet:

Auf der einen Seite das Galaxy Note mit S-Pen und großem Display, auf der anderen Seite das Galaxy Fold mit noch größerem Klappdisplay.

Zusammen ergibt sich das „Galaxy Flex Note“: Das Smartphone kann normal zusammengeklappt genutzt werden, klappt man es auf, erweitert sich das Display und es kommt der zum Laden hinterlegte S-Pen auf der Innenseite zum Vorschein.

Das Patent wurde im letzten Oktober beantragt, es wurde also offenbar schon einige Zeit daran gearbeitet.

PS4-Update behebt „CBOMB“-Problem

Im Frühling gab es erste Meldungen, was bei einem Ausfall der verbauten Knopfzelle bei der PS4 passiert.

Kurzum: Man kann nicht mehr offline spielen und die Trophäen werden nicht mehr getrackt.
Der Grund: Die Batterie wird auch dafür verwendet, die Systemzeit der Konsole zu synchronisieren. Damit mit den Trophäen kein Schindluder betrieben werden kann, werden sie nur aktiviert, wenn die Konsole online ist und die Systemzeit vom PSN bestätigt werden kann.

Dem Problem hat sich Sony nun angenommen. Mit dem PS4-Update 9.0.0 können die Spiele nun offline gestartet und sogar Trophäen erspielt werden, auch mit nicht funktionierender Batterie.

Dafür berichten einige Gamer über neue Probleme, etwa dass einige Apps nicht mehr starten, oder dass die Performance in Spielen nach dem Update nicht mehr ganz optimal ist.

Glasfaser Nordwest: Vodafone-Klage erfolgreich

Die Deutsche Telekom hat sich 2019 mit dem regionalen Anbieter EWE zu „Glasfaser Nordwest“ zusammengeschlossen, um 300.000 Glasfaser-Anschlüsse im ländlichen Raum innerhalb von vier Jahren auszubauen.

Vodafone und die „Deutsche Glasfaser“ hatten gegen diese Kooperation geklagt und nun vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht Recht bekommen. Was das für den Ausbau bedeutet? Die Telekom sagt dazu: „Wir werden alle rechtlichen Optionen prüfen und weiter ausbauen“.

Das Kartellamt soll nun diese Kooperation neu bewerten.

Umfrage zur Apple Watch: Wird die Smartwatch überzeugen?

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