Mit dem Mate 50 Pro bringt Huawei nicht nur ein neues Smartphone-Flaggschiff auf den Markt. Die Kamera hat es in einigen Tests bereits auf vordere Ränge geschafft. Wir haben das Gerät einige Wochen ausprobiert. Wie sich das Mate 50 Pro als Kamera schlägt, erfahrt ihr im Video.

Vor einigen Wochen durften wir uns das Huawei Mate 50 Pro im Hands-On bereits ansehen. Unser vorläufiges Fazit nach einigen Minuten in der Hand: Die Kamera hat durchaus einiges drauf. In der Zwischenzeit sind nicht nur wir zu dieser Meinung gelangt. Ein Grund also, die Kamera nochmal etwas in den Fokus zu nehmen.
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Das Mate 50 Pro im Kamera-Test: Starke Kameraleistung

Die Kamera des Huawei Mate 50 Pro besteht aus drei Kamera-Sensoren. Eine 50-MP-Hauptkamera, ein 13-MP-Ultra-Weitwinkel-, sowie ein 64-MP-Tele-Objektiv mit 3,5-facher Vergrößerung. Besonderheit: Die Hauptkamera besitzt eine mechanische Blende, die in zehn Schritten zwischen den Stufen f/1,4 und f/4,0 einstellbar ist. Damit sollen Momente in besonders hellen und besonders dunklen Umgebungen besser eingefangen werden können und mehr Einfluss auf den physikalischen Bokeh-Effekt möglich sein.

Die Blätter im Baum werden kontrastreich und farbenfroh dargestellt.
Die Blätter im Baum werden kontrastreich und farbenfroh dargestellt.
Nahaufnahmen, wie von dieser Pflanze, können aus dem Handgelenk geschossen werden.
Nahaufnahmen, wie von dieser Pflanze, können aus dem Handgelenk geschossen werden.
Auch Aufnahmen mit starkem Gegenlicht gelingen mit dem Mate 50 Pro.
Auch Aufnahmen mit starkem Gegenlicht gelingen mit dem Mate 50 Pro.
Berlin bei Nacht: Im Dunklen holt das Mate einiges an Lichtstärke heraus.
Berlin bei Nacht: Im Dunklen holt das Mate einiges an Lichtstärke heraus.
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Durch die hohe Auflösung sind auch Texte im Hintergrund gut lesbar.
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Durch die hohe Auflösung sind auch Texte im Hintergrund gut lesbar.

Die Fotos mit dem Mate 50 Pro sind detail- und kontrastreich. Das Mate kann sowohl mit Tageslicht als auch mit dunklen Situationen gut umgehen. Der 50 Megapixel messende Hauptsensor sorgt dafür, dass auch Details im Hintergrund, wie etwa Schriften, gut lesbar bleiben.

Weitwinkel-Vergleich: Wir haben hier eine Aufnahme des Tempelhofer Felds mit dem Ultra-Weitwinkel des Huawei Mate 50 Pro. Zum Vergleich: Die Ultra-Weitwinkel-Kamera des Pixel 7 Pro.

Huawei Mate 50 Pro Weitwinkel-Vergleich
Aufnahme des Pixel 7 Pro
Aufnahme des Pixel 7 Pro
Aufnahme des Huawei Mate 50 Pro
Aufnahme des Huawei Mate 50 Pro

Obwohl die Kameras nominell nur einen Megapixel auseinander liegen (Pixel 7 Pro: 12 MP, Huawei Mate 50 Pro: 13 MP), besitzt das Mate 50 Pro einen deutlich höheren Detailgrad. Die Struktur des Rollfelds wird kräftiger dargestellt, beim Pixel 7 Pro verrauscht die Oberfläche. Dafür setzt das Pixel 7 Pro HDR stärker ein, der Himmel sieht blauer aus.

Und der Zoom? Die Periskop-Kamera verfügt dieses Mal „nur“ über einen Vergrößerungsfaktor von 3,5 und liegt damit etwa hinter dem Pixel 7 Pro mit seinem 5-fachen Tele-Zoom. Das reicht allerdings locker für die meisten Situationen im Alltag. Außerdem kann das Mate 50 Pro dank einiger KI mit dem 10-fachen Hybridzoom einiges an Details zusätzlich herausholen. So lassen sich auch aus der Ferne scharfe Fotos schießen. Erst bei näherer Betrachtung fällt auf, dass hier etwas hochgerechnet wurde.

Der optische 3,5-fach-Zoom sorgt für Details, auch bei weit entlegenen Motiven.
Der optische 3,5-fach-Zoom sorgt für Details, auch bei weit entlegenen Motiven.
Mit dem 10-fach-Hybridzoom werden einige Details von der KI dazugerechnet. Das fällt aber erst bei genauerem Hinsehen auf.
Mit dem 10-fach-Hybridzoom werden einige Details von der KI dazugerechnet. Das fällt aber erst bei genauerem Hinsehen auf.

Mehr Vergleichsfotos und den ausführlichen Kameratest findet ihr im Video oben im Artikel.

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