Netflix „Hoppla, da ist was schiefgelaufen…“ - Geoblocking in Deutschland aktiv

Martin Maciej 1

Netflix ist für viele die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, sich mit neuen Filmen und vor allem Serien im Stream zu versorgen. Besonders vor der Zeit von Netflix in Deutschland wurde der Zugang zu Netflix über VPN gesucht, aber auch heute wird vielfach noch versucht, das Geo-Blocking bei Netflix zu umgehen. Bereits seit längerem wurde der VPN-Umweg für Netflix-Nutzer auf aller Welt gesperrt, nun sind auch Nutzer in Deutschland betroffen.

Versucht man nun, über einen VPN-Tunnel aus Deutschland auf Netflix-US oder Netflix aus anderen Ländern zuzugreifen, erhält man lediglich die folgende Fehlermeldung M7111-1331-5059 auf dem Bildschirm:

„Hoppla, da ist was schiefgelaufen… Streamingfehler – Sie scheinen eine Unblocker oder Proxy zu verwenden. Bitte schalten Sie derartige Dienste aus und versuchen Sie es erneut. Für weitere Unterstützung besuchen Sie bitte netflix.com/proxy.“

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Geoblocking bei Netflix: „Hoppla, da ist was schiefgelaufen…“

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Netflix sperrt somit nicht nur Nutzer aus, die einen VPN-Umweg nutzen, um Inhalte aus dem Ausland streamen zu können, sondern z. B., um seine Privatsphäre zu schützen. Grund für die Blockade sind Lizenzrechte. Viele Inhalte, die z. B. in den USA verfügbar sind, laufen nicht bei Netflix über Deutschland. Beispiel hierfür sind die neuesten Folgen der Eigenproduktion „House of Cards“, die in Deutschland zunächst bei Sky laufen. Von der VPN-Blockade sind jedoch nicht nur solche Angebote, sondern alle Inhalte betroffen.

Netflix-Fehler „Hoppla, da ist was schiefgelaufen…“: was tun?

Noch sind nicht alle VPN-Dienste von der Netflix-Sperre betroffen. Laut Heise.de ist es z. B. noch mit uFlix, Getflix und Hola möglich, aus Deutschland auf US-Inhalte von Netflix zuzugreifen. Um die Fehlermeldung zu umgehen, kann man also versuchen, den VPN-Dienst zu wechseln. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Streaming-Anbieter sein Angebot immer weiter für VPN-Nutzer einschränken wird.

Wie zu erwarten, reagieren viele Nutzer verärgert auf die Umstellung. So findet sich bereits eine Online-Petition mit dem Titel „My Netflix – My Privacy“, bei welchem sich Internet-Nutzer gegen die Geoblockade aussprechen. Einige Nutzer kündigen zudem bei Twitter an, auf alternative Bezugsquellen wie Torrents zuzugreifen, um sich mit dem neuesten, nun gesperrten Netflix-Material zu versorgen. Netflix selbst beteuert, dass man diese Sperren nicht gerne einführt, aufgrund der Lizenzrechte allerdings keinen anderen Weg sieht.

Falls ihr keinen VPN-Proxy verwendet und dennoch die Fehlermeldung „Hoppla, da ist was schiefgelaufen“ auf dem Bildschirm angezeigt wird, lest ihr bei uns, was man bei sonstigen Netflix-Störungen tun kann.

Wie viele Netflix-Serien guckt ihr gleichzeitig?

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