WhatsApp-Kosten 2017: Was kostet die Messenger-App auf Android und iPhone?

Martin Maciej
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Kaum eine andere App findet sich auf so vielen Smartphones wieder, wie WhatsApp. Mit der Anwendung hat man einen komfortablen Messenger, über den sich Freunde, Verwandte und Kollegen kontaktieren lassen. Doch wie sieht es mit den Kosten für WhatsApp aus?

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Was kostet WhatsApp?

Kosten für WhatsApp im Überblick – „der Preis ist heiß“

Sowohl der Download aus dem jeweiligen Play-Stores als auch die Anmeldung beim Messenger-Dienst sind gratis. In den Anfangstagen der App mussten Android-Nutzer eine jährliche Gebühr von rund 89 Cent bezahlen, später wurde die Gebühr nach dem ersten Jahr der Nutzung fällig. iPhone-Besitzer mussten einmalig 89 Cent beim Download der App bezahlen. Als Zahlungsmethoden standen PayPal und die Kreditkarte zur Verfügung.

Anfang 2016 gab man allerdings bekannt, dass der Service für jedermann kostenlos sein wird. Stand aktuell (Juli 2017) ist demnach, dass WhatsApp vollkommen gratis genutzt werden kann. In einer Statusnachricht im Januar 2016 war eine der folgenden Meldungen innerhalb der App zu lesen:

  • „WhatsApp-Service verlängert – Neues Ablaufdatum – Lebenslang.“
  • „Aus Kulanz haben wir lebenslangen Service für deinen Account gewährt.“

Zwar wirkte das Ganze zunächst fast wie ein Kettenbrief, es ist aber tatsächlich so, dass das Unternehmen, welches bereits seit Längerem zu Facebook gehört, seither den Service für Privatkunden kostenlos anbietet. Im Spätsommer sorgte man jedoch für Unmut bei den Nutzern, als man ankündigte, die bei WhatsApp registrierte Handynummer an die Mutterfirma Facebook weiterzugeben. Wer damit nicht einverstanden ist, liest hier weiter: WhatsApp – Verbindung mit Facebook widersprechen.

Inwiefern sich der Anbieter in Zukunft andere Möglichkeiten zur Monetarisierung überlegt, lässt sich noch nicht einschätzen. Es wurde aber angedeutet, das Firmenkunden vermehrt zur Kasse gebeten werden könnten.

WhatsApp macht Ernst! 󾌻 Habt ihr auch schon diese Benachrichtigung erhalten? Was dahintersteckt: http://www.giga.de/go/3gpdm

Posted by GIGA ANDROID on Tuesday, 19 January 2016

Diese neuen WhatsApp-Funktionen solltest du beherrschen

Fallen bald Kosten für WhatsApp an?

Natürlich will man im Hause Facebook langfristig mit dem Messenger Geld verdienen. Gerüchten zufolge soll es bald in Indien eine erste Testphase für kostenpflichtige Funktionen des Messengers geben. Hier sollen vor allem Apple Pay und Samsung Pay genutzt werden. Offizielle Aussagen zu geplanten Kosten gibt es jedoch nicht.

Immer wieder tauchen zudem Gerüchte auf, wonach zukünftig mit Werbeeinblendungen in WhatsApp zu rechnen ist. Wann allerdings erste Werbeflächen im Chat-Fenster geschaltet werden und wie sich die Übernahme von WhatsApp durch Facebook weiter auf den beliebten Messenger auswirken wird, ist noch unklar. Bereits Anfang des Jahres kündigte der WhatsApp-Gründer Jan Koum an, dass man den Messenger mit „Geschäften und Unternehmen“ finanzieren will.

Das Verschicken von Nachrichten selbst verursacht bei WhatsApp keine Kosten. Damit Nachrichten empfangen und verschickt werden können, greift die App allerdings auf eine Internet-Verbindung zu. Ein entsprechender mobiler Datentarif oder eine WLAN-Verbindung werden daher vorausgesetzt. Hier können je nach gewähltem Tarif und Art der Verbindung Kosten anfallen, die jedoch nicht direkt auf WhatsApp, sondern den Datenanbieter zurückzuführen sind.

Keine Kosten bei WhatsApp

Darüber hinaus werden immer wieder Messages geteilt, in denen es heißt, WhatsApp wird kostenpflichtig. Um die Einführung der angeblichen Gebühr zu verhindern, soll man eine Nachricht an Personen aus der Kontaktliste weiterschicken. Hierbei handelt es sich natürlich um keine Ankündigung neuer WhatsApp-Kosten, sondern um einen lästigen Kettenbrief. Eine Gebühr lässt sich niemals durch das Weiterleiten einer Nachricht verhindern. Mehr zum Thema: „WhatsApp wird kostenpflichtig -  Infos zu Kettenbriefen“.

Eine Besonderheit stellt die WhatsApp-SIM-Karte dar. Mit der SIM besitzt man eine Prepaid-Karte, die man wie gewohnt flexibel aufladen kann, um damit surfen oder telefonieren zu können. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann man mit der SIM-Karte aus dem Hause E-Plus auch ohne eine kostenpflichtige Aufladung WhatsApp-Nachrichten gratis verschicken.

WhatsApp-Alternativen

  • Es gibt natürlich zahlreiche Apps, die einen ähnlichen Dienst wie WhatsApp bieten. Falls ihr also keine Lust habt, auch nur einen Cent für eine Messenger-App auszugeben, dürften euch die besten WhatsApp-Alternativen interessieren.
  • Vor allem Threema erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit: Was kostet Threema?

Übrigens: Die Telefoniefunktion von WhatsApp erzeugt keine weiteren Kosten, die neben dem Abo und dem Preis für eine Flatrate anfallen: WhatsApp: Telefonieren kostenlos oder kostenpflichtig? Alle Infos zu Preis und Kosten. Dank WhatsApp Web könnt ihr den Messenger auch ohne Zusatzkosten am PC nutzen.

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Ursprünglicher Artikel vom 13. Februar 2013, zuletzt aktualisiert am 13. September 2016.

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Weitere Themen: Whatsapp für iPhone, WhatsApp2Date

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