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Wenn ihr euren USB-Stick verschlüsseln wollt und es richtig sicher sein soll, dann solltet ihr mittlerweile nicht mehr auf TrueCrypt vertrauen. Nutzt lieber den Nachfolger VeraCrypt. Die Funktionsweise ist die Gleiche, aber die Verschlüsselung ist sicher. In dieser schrittweisen Anleitung führen wir euch durch den Vorgang.

Wichtig ist dabei, dass ihr auch zur Benutzung des versschlüsselten USB-Sticks VeraCrypt benötigt. Eine Alternative bietet das Freeware-Tool Rohos Mini Drive. Das trägt das benötigte Entschlüsselungsprogramm in sich, ist dafür aber auch nicht so versteckt und sicher. Da allerdings verschlüsselte USB-Sticks zumeist auf denselben Rechnern verwendet werden, ist VeraCrypt das richtige Werkzeug. Übrigens lässt sich VeraCrypt auch portabel installieren, sodass ihr das Programm auch jederzeit auf einem anderen Stick mitführen könnt.

Ihr könnt mit VeraCrypt einen USB-Stick verschlüsseln, aber auch andere externe Laufwerke und sogar Systempartitionen. Das Ergebnis sind verschlüsselte USB-Stick, denen man nichts ansieht. Wird er in einen Rechner gesteckt, wirkt er wie unformatiert. Erst wenn er mit VeraCrypt ins System eingebunden und mit dem richtigen Passwort geöffnet wird, könnt ihr auf die Daten zugreifen.

Das Tool bietet verschiedene Verschlüsselungsmethoden, von denen die einfachste AES ist, die selbst schon als nahezu unknackbar gilt. Je nach gewählter Methode ist der Zugriff auf den Stick schneller oder etwas langsamer. Tatsächlich sind bei der Echtzeitverschlüsselung allerdings kaum Verzögerungen festzustellen – wenn nicht gerade riesige Dateien kopiert werden.

Die Dauer des Vorgangs ist abhängig von der Größe des USB-Sticks, den ihr verschlüsseln wollt, außerdem von der Art der Verschlüsselung. Bei einem 8-GB-Stick kann das schon mal 30 – 45 Minuten dauern – bei größeren Sticks noch länger. Das betrifft allerdings nur die erste Formatierung.