Windows 8

Download Version RTM 6.3 Build 9 - für Windows

Beschreibung

Microsoft hat Windows 8 mit Touchscreen-Unterstützung und der Metro-Oberfläche in der finalen Version als 90-Tage-Testversion für alle User freigegeben.

Microsoft wagt mit Windows 8 den großen Wurf. Nicht mehr zwei Betriebssysteme für Smartphones und Tablets auf der einen Seite und PCs und Notebooks auf der anderen Seite soll es zukünftig geben, sondern ein Betriebssystem für Alles. Dafür wurden die bisher getrennten Systeme Windows 7 und Phone 7 zusammengebracht.

Windows 8 vereint Pc- und Tablet-/Smartphone-Oberfläche

Das Ergebnis ist Windows 8 und ist inzwischen in einer finalen Version als Download verfügbar. RTM heißt Release to Manufacturing und ist eine Version, die bereits an Computerhersteller für die Vorinstallation auf Rechnern ausgeliefert wird. Daher kann man alle wichtigen Neuerungen in dieser Demo bereits ausgiebig antesten. Am auffälligsten ist sicherlich die neue Oberfläche, die Windows 8 von Phone 7 übernommen hat. Wie dort wird der gewohnte Desktop nun von “Tiles” genannten Kacheln abgelöst.

Eine weitere von Phone 7 übernommene Neuerung betrifft die Eingabemethode. Da Windows 8 auch auf Tablets laufen soll, bietet Windows 8 umfangreiche Unterstützung für die dort gebräuchlichen Prozessoren und Touchscreen-Displays. Windows 8 soll darüber hinaus deutlich schneller als Windows 7 starten. In Test will Microsoft einen um 30-70% schnelleren Bootvorgang als bei Windows 7 gemessen haben.

Windows 8 Kacheln

Neue Funktionen in Windows 8

Hinter der Metro-Oberfläche (richtige Bezeichnung: ModernUI) von Windows 8 arbeitet – versteckt hinter einer Kachel – ein weitgehend nur verbessertes Windows 7. Als echte Neuerungen bietet Windows 8 hier einen gründlich erweiterten Task Manager und einen Windows Explorer mit der von Office 2007 und 2010 bekannten Ribbon-Oberfläche.

Bei dem hier angebotenen Download handelt es sich um die finale Version des kommenden Betriebssystems, so wie es auch schon an Hersteller ausgeliefert wurde. Windows 8 RTM kann 90 Tage lang getestet werden. Für den Download der Testversion ist eine Anmeldung bei Microsoft zwingend erforderlich.

Achtung: Windows 8 RTM kann nicht nachträglich durch die Eingabe eines Lizenz-Keys in eine dauerhafte Installation umgewandelt werden. Wer Windows 8 dauerhaft nutzen möchte, muss sich ab Herbst eine neue Version kaufen und neu installieren.

 

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    Windows 8 ist der aktuellste Sproß der Betriebssysteme von Microsoft. Alle News und Infos, z. B. zu Windows 8 RT oder zur Flash-Unterstützung im Überblick.

    Inhaltsverzeichnis

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      iTry 3.0 mit Windows 8: Ein Zwischenfazit (+ Gewinnspiel)
    2. 16.11.2012
      iTry 3.0: Windows 8 statt Android-Pracht
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      USA Today: 42 Prozent wollen von Windows zu iPad oder Mac wechseln
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    iTry 3.0 mit Windows 8: Ein Zwischenfazit (+ Gewinnspiel)

    Seit genau 11 Tagen bin ich nun mitten in meinem iTry 3.0, bei dem ich meinen Alltag hauptsächlich mit Windows 8-Geräten bewältige. Was mir dabei besonders gut gefällt und was ich persönlich zu kritisieren habe, erfahrt ihr nun in meinem doch recht ausführlichen Zwischenfazit.

     Mein Kollege Flavio stand mir dabei mit ein paar interessanten Fragen zur Seite.

    Eigentlich hatte ich ja vor, maximal 5 bis 10 Minuten über das Nokia Lumia 920, das Sony Vaio Ultrabook und über das ASUS VivoTab zu sprechen, aber dann hat das Ganze doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ich mir einen Kollegen und erfahrenen iTryer (Flavio) zur Seite geholt habe, der mich bei meinem Zwischenfazit begleitet hat. So haben wir dann doch gut 30 Minuten über meine bisherigen Erfahrungen, Probleme und Freuden mit Windows (Phone) 8 und den Geräten geredet. Was genau ich also bisher von Microsofts neuem Baby, Nokias elegantem (aber schweren Flaggschiff) und dem ganzen anderen Zeug halte, erfahrt ihr im folgenden Video.

    Falls Ihr euch nicht das komplette Video anschauen wollt, hier eine grobe Übersicht, wann was angesprochen wird. Aber ich versichere euch: Das Video ist selbstverständlich von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam, aufschlussreich und informativ.

    • o0:00 bis ca. 16:14 Minuten: Lumia 920 und Windows Phone 8
    • 16:15 bis 26:00 Minuten: Sony Vaio Ultrabook
    • 26:01 bis Ende: ASUS VivoTab (Anriss)

    Zum iTry 3.0 Gewinnspiel, bei dem es die oben genannten Geräte zu gewinnen gibt, geht es hier entlang (ja, wir verlosen sämtliche Geräte, die mich die 4 Wochen meines iTrys begleiten):

    Gewinnspiel, Gewinnspiel, Gewinnspiel 

     

    Der iTry 3.0 wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Saturn Berlin Europa-Center und Sony. Auch Saturn Berlin Europa-Center zwitschert, wenn ihr also über aktuelle Angebote informiert werden möchtet, folgt auch dort: @SatEuropaCenter.

    Saturn_Logo_Europacenter_Logo

     

    sony-logo-new

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iTry 3.0: Windows 8 statt Android-Pracht

Liebe Freunde, es ist endlich soweit. Der iTry 3.0 ist hier und endlich bin ich an der Reihe. Wir haben dank Saturn Berlin Europa-Center und Sony gleich drei schicke Windows 8-Geräte erhalten, nämlich ein Nokia Lumia 920, ein ASUS Vivo Tab RT und ein Sony Vaio SVT 1312V1ES Ultrabook, mit denen ich die nächsten 4 Wochen arbeiten und leben werde.

Es hat ein wenig gedauert, bis endlich alle Geräte zusammen gekommen sind, aber wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben. Nachdem meine Kollegen Jens und Flavio bereits ihre iTrys hinter sich gebracht haben, bin nun endlich ich an der Reihe. Natürlich habe ich auch schon ein erstes Video gemacht, dass euch die Geräte zeigt und noch ein wenig über die ganze Aktion informiert.

Bisher bin ich mit Windows 8 noch so gut wie gar nicht in Berührung gekommen, vor allem weil ich ja wusste, dass der iTry 3.0 bald ansteht und ich mit möglichst wenig Informationen an die ganze Sache herangehen wollte. Ich bin privat zwar Windows-Nutzer (PC), die Kombination aus drei Geräten mit dem selben Betriebssystem wird mich nun aber mit Sicherheit vor ganz neue Herausforderungen stellen.

Besonders freue ich mich auf das Lumia 920, das wir neben dem ASUS Vivo Tab vom Saturn Berlin Europa-Center erhalten haben. Ganz wichtig für den iTry 3.0 seid natürlich ihr, die Community, die mir in den kommenden vier Wochen dabei helfen soll, Windows 8 und die dazugehörigen Geräte besser kennen zu lernen, Probleme zu bewältigen, Tipps und Tricks auszuprobieren und vieles mehr.

Nokia-Lumia-920

ASUS-Vivo-Tab-RT

Ich bin sehr gespannt, was Windows 8, das Nokia Lumia 920, das ASUS Vivo Tab und natürlich das Sony Vaio Ultrabook (mit Touchscreen!) alles zu bieten hat und bin ebenso gespannt auf eure Fragen, Antworten und Vorschläge, was ich mit den Geräten testen soll.

Sony-Vaio

Damit wir auch anständig in Verbindung bleiben und ihr immer auf dem aktuellen Satnd der Dinge seid, folgt mir einfach auf den folgenden sozialen Kanälen:

Falls ihr Fragen, Anregungen, oder Wünsche habt, die beim iTry 3.0  beachtet werden sollen, wendet euch bitte direkt an mich (@HerrNicholas). Bitte vergesst dabei nicht den Hashtag #iTry mit in euren Tweet einzufügen.

Selbstverständlich werdet ihr auch hier auf unserer Webseite Artikel, Videos und mehr rund um Windows 8 und die Geräte finden.

Gewinnspiel:

Wie bereits im Video erwähnt, gibt es auch etwas ganz besonderes für euch, denn nach Ende des iTry 3.0 werden wir alle drei Geräte an euch verlosen. Jawoll. Die genauen Konditionen dazu folgen später. Ich bin gespannt, was auf mich zukommt und freue mich auf diese neue Erfahrung.

Der iTry 3.0 wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Saturn Berlin Europa-Center und Sony. Auch Saturn Berlin Europa-Center zwitschert, wenn ihr also über aktuelle Angebote informiert werden möchtet, folgt auch dort: @SatEuropaCenter.

Saturn_Logo_Europacenter_Logo

 

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USA Today: 42 Prozent wollen von Windows zu iPad oder Mac wechseln

Windows 8 und dazugehörige PCs sind seit einigen Tagen im Handel erhältlich. Doch was sagen PC-Nutzer, die in der nahen Zukunft einen neuen Computer kaufen wollen, zu Microsofts neuestem Betriebssystem? Das Interesse an Apples iPad ist klar zu erkennen.

Die Umfrage von Avast, Anbieter von Antiviren-Software, hat im Auftrag von USA-Today (via 9to5Mac) seine Nutzer am Tag vor der Vorstellung von Windows 8 zu dem Thema befragt.

Insgesamt haben rund 135.000 US-Anwender (weltweit waren es mehr als 350.000) auf die Umfrage reagiert. 62 Prozent der US-Nutzer verwendeten Windows 7, 24 Prozent Windows XP und nur 8 Prozent Windows Vista. Vor der offiziellen Vorstellung von Windows 8 wussten 62 Prozent der Befragten von Microsofts bald erscheinendem Betriebssystem.

Eine deutliche Mehrheit der Nutzer, 74 Prozent, hatten keine Pläne auf Windows 8 upzugraden. 84 Prozent wollten auch auch keinen Computer kaufen.


(Quelle: USAToday)

Von denjenigen, die eine Neuanschaffung in Betracht ziehen, waren 58 Prozent gewillt wieder einen neuen PC zu kaufen. Der Rest der US-Nutzer würde stattdessen lieber zum iPad (30 Prozent) oder Mac (12 Prozent) greifen. Basierend auf den weltweiten Zahlen steht Microsoft noch etwas besser dar:


(Quelle: Avast)

Dies bedeutet für Apple einen wichtigen Schritt im Konkurrenzkampf mit dem Software-Hersteller aus Redmond. In der Vergangenheit war es häufig so, dass PC-Nutzer ein Gerät von Apple nicht einmal in Erwägung gezogen haben.

John Gruber glaubt nicht daran, dass dies zwangsläufig primär mit unzufriedenen Windows-Nutzern zu tun hat. Er geht eher davon aus, dass die Mehrheit der PC-Besitzer kein neues Betriebssystem kaufen, sondern es in der Regel als Bestandteil eines neuen PCs dazu bekommen.

Mit dem iPad und neuen OS-X-Versionen bemerken nun jedoch immer mehr Anwender, dass Apple eine gute Alternative zu Microsofts Produkten anbietet. Der Erfolg von iPhone, iPad und iPod dürfte des Weiteren einen Halo-Effekt auf die neue Kundschaft haben.

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G-Log #6 – GIGA beim Windows 8 Launch Event

Microsoft hat geladen, um das brandneue Windows 8 zu präsentieren. Da lassen wir uns natürlich nicht lumpen! Was es auf dem Launch-Event alles zu sehen gab, was es nicht zu sehen gab, ob man mit diesen Devices im Retail wirklich so viel Spaß haben wird und was Shu da überhaupt zu suchen hatte, das alles erfahrt ihr im G-Log #6. 

Einen G-Log verpasst? Kein Problem, hier geht’s lang!

  • G-LOG #1: Der Alltag der GIGA-Redaktion
  • G-LOG #2: Zombie Making-Of, Resident Evil Pressevorführung, LBP Vita Unboxing
  • G-LOG #3: Milla Jovovich bauchfrei, Zombies beim Mittag und mehr!
  • G-LOG #4: Zu Besuch bei Ubisoft, Haxball-Turnier und Feierabend!!1
  • G-Log #5: GIGA Rap Outtakes
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Windows 8 und Surface: Live-Stream von der Keynote

Zum Start von Windows 8 bietet Microsoft einen Live-Stream von der heutigen Keynote an. Auch wenn schon viel vom neuen Betriebssystem bekannt ist, kann man live dabei sein, wenn die finale Version, die ist, vorgestellt wird.

Ab ca. 17.30 Uhr deutscher Zeit startet die Keynote, hier der Live-Stream:

Windows 8 stellt die wahrscheinlich größte Revolution in der Windows-Geschichte dar – das bekannte Desktop-Fenster-System wird durch eine Kachel-Oberfläche ersetzt, die auf Tablets und Touchscreens zugeschnitten ist. Auch mit Maus und Keyboard soll das System bequem steuerbar sein, und die User können auf Wunsch auch auf die gewohnte Oberfläche zurückgreifen. Der Windows 8 Release Preview war schon länger verfügbar, und diverse Videos bereiteten den Markstart vor. Windows 8 kann beispielsweise werden und wird ab morgen ausgeliefert.

Gleichzeitig wird auf der Keynote die neue “Surface“-Tablet-Familie von Microsoft endgültig vorgestellt, über die der Software-Riese online schon einige Informationen bereit hält. Das deutsche Launch-Event findet am späteren Abend statt – wir von GIGA sind vor Ort und werden berichten.

Es bleibt spannend, wie der erwartete Paradigmenwechsel zu Touch bei der Windows-Gemeinde ankommt. Das führende Betriebssystem versorgt immerhin die Mehrheit von Gewöhnungstieren mit dem Inbegriff von “Computer”. Wenn Microsoft nun durch die Konkurrenzsituation mit Apple und dem Boom von Tablets und Smartphones den Anschluss nicht verlieren will, muss das Unternehmen den Spagat der Erneuerung schaffen, ohne die alte Klientel zu verlieren. Erwartet uns in wenigen Monaten ein Zurückrudern zum alten Fenster-Prinzip, oder kommt das Windows-8-Design so gut an, dass eine neue Microsoft-Ära auch im mobilen Bereich ansteht? Das werden die nächsten Monate zeigen, und einen ersten Blick darauf kann man bei der heutigen Präsentation werfen.

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Windows 8: Neue geleakte Videos zeigen die Oberfläche in Aktion

Der Countdown für Windows 8 läuft: Am 26.10. kommt das neue Microsoft-Betriebssystem in den Handel. Und der Software-Riese aus Redmond nimmt offenbar die Herausforderung an, die Nutzer an das neue Windows-Kachel-Prinzip zu gewöhnen. Mehrere geleakte Werbe- und Tutorial-Videos zeigen, wie man Windows 8 steuert – auf Tablet und PC.

Gestern sind vier mutmaßliche Werbe-Videos für Windows 8 ins Netz gelangt, die in knapp einer Minute die (Ex-Metro-)Modern-UI-Oberfläche demonstrieren. Offenbar hat die israelische Seite TechIt die Clips veröffentlicht, wie  u.a. CNET berichtet. Die Videos legen einen größeren Schwerpunkt auf die Tablet-Nutzung als das bisherige PR-Material, und erklären eingehender die neuen Features – aber lassen nicht unerwähnt, dass man Windows 8 auch mit der gewohnten Desktop-Windows-Oberfläche steuern kann.

Das gezeigte Tablet bleibt jedoch unbestimmt – und ist nicht etwa das erste Exemplar der Microsoft Surface-Reihe, die gleichzeitig mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt kommt. Vielleicht ist das ein Zugeständnis an die anderen Tablet-Hersteller, die bereits eigene Windows-8-Tablets angekündigt haben.

Erste Kommentatoren bezweifeln, dass es sich wirklich um Fernseh-Werbung handelt – denn die ungerade Länge von 56 bis 58 Sekunden weise eher auf eine interne Nutzung hin.

Wie Neowin.net berichtet, leakten gestern außerdem drei Tutorial-Videos zu Windows 8 im Netz. Die drei mehrminütigen Clips werden vermutlich in internen Schulungen für Verkäufer verwendet. Ein Video zeigt die Nutzung mit PC und Maus, eins mit Laptop und eines die Tablet-Steuerung.

Im Grunde demonstrieren die Videos nichts vollkommen Neues – immerhin ist der Windows 8 Release Preview schon länger verfügbar. Von den normalen Windows-Nutzern wird die neue Oberfläche einiges an Umgewöhnung fordern – und diese Aufgabe scheint Microsoft nun anzugehen.

Update 26.10.: Inzwischen ist Windows 8 im Handel erhältlich, wir haben noch einmal essenzielle Tipps für Einsteiger zusammengestellt.

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Gabe Newell: “Windows 8 ist eine Katastrophe”

Neue Betriebssysteme sind auch für Entwickler von PC-Spieler immer interessant. Während man mit Winows 7 durchaus zufrieden sein kann, rechnet zumindest Gabe Newell bei Windows 8 mit einer Katastrophe.

Wie der Gründer von Valve auf der Casual Connect Konferenz in Seattle meinte, wird Microsoft mit Windows 8 einen großen Fehler begehen. Newell, welcher selber einmal beim Konzern in Redmond gearbeitet hat, bezeichnet das Betriebssystem so als “Katastrophe für jeden im PC Markt”.

Dies sei auch einer der Gründe, weshalb Valve nun mit Linux eine Alternative aufbaut. In Kürze kommen so einige Steam Titel wie Left4Dead 2 für das Open-Source OS heraus – sollte Windows 8 also tatsächlich scheitern, ist man vorbereitet.

Möglicherweise befürchtet Newell aber auch nur größere Konkurrenz für seine Download-Plattform Steam durch die bessere Integration des Windows Stores und Xbox Live.

Quelle: ArsTechnica

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HP: Wiedereinstieg auf Tablet-Markt mit Windows 8

Hewlett-Packard möchte wieder in den Tablet-Markt einsteigen. Dieses Mal möchte das Unternehmen aber nicht auf das eigene Smartphone- und Tablet-Betriebssystem webOS, sondern auf Windows 8 setzen. Wann genau dieses erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

HP hat eine zuletzt vor allem auch in Sachen webOS turbulente Vergangenheit hinter sich. Letztes Jahr wagte der damalige CEO Léo Apotheker einen radikalen Schritt: Das Geschäfts mit webOS-Smartphones und -Tablets, das das Unternehmen rund ein Jahr vorher von Palm übernommen habe, werde HP einstellen. Die PC-Sparte wollte Apotheker ausgliedern und möglicherweise sogar verkaufen, um sich auf lukrativere Business-Lösungen zu konzentrieren.

Die Ankündigung kam nur wenige Wochen nach dem Verkaufsstart des webOS-Tablets TouchPad, dessen Restbestände HP im Herbst letzten Jahres für einen Ramschpreis in Höhe von 99 US-Dollar verkaufte. Apothekers Pläne sorgten intern für so viel Missmut, dass sich HP von dem deutschen Manager trennte und stattdessen die frühere eBay-Chefin Meg Whitman an die Spitze beförderte. Whitman machte zwar die PC-Abspaltungs-Pläne rückgängig, hielt aber am Ausstieg aus dem webOS-Smartphone- und -Tablet-Geschäft fest. Seit Dezember letzten Jahres ist das webOS ein Open-Source-Projekt.

Nun soll also der Neueinstieg in den Tablet-Markt erfolgen. Whitman erklärte im Rahmen des Global Influencer Summit 2012 in Shanghai der Bangkok Post zufolge, dass HP von dem starken Wachstum des Tablet-Marktes profitieren wolle. Allerdings möchte HP nicht mehr auf das von Kritikern oft gelobte webOS, sondern auf Microsofts nächste Betriebssystem-Version Windows 8 setzen. Laut HP soll das Windows-8-Tablet dabei auch auf Cloud Computing setzen.

Microsoft verfolgt eine andere Strategie als beispielsweise Apple: Das Unternehmen aus Redmond möchte Tablets nicht mit einem Mobil-Betriebssystem, sondern einer für Touchscreen angepassten Version des eigenen Desktop-OS Windows ausstatten. Apple hat hingegen die bisher erfolgreiche Strategie gewählt, das Mac OS X weiterhin auf Macs zu beschränken und das iPad mit dem auf dem iPhone erprobten iOS auszustatten.

Das neue HP-Gerät wäre nicht das erste Tablet des Unternehmens, das auf die Desktop-Version von Windows setzt. Noch vor der Präsentation des ersten iPad hatte der Microsoft-Chef Steve Ballmer das HP Slate 500 präsentiert, auf dem HP eine Version von Windows 7 installierte. Das Gerät hatte nur mäßigen Erfolg – was aber auch daran gelegen haben könnte, dass Windows 7 anders als Windows 8 keine Touchscreen-Optimierung mit sich brachte.

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Windows 7 kaufen und Windows 8 bekommen

Nicht, dass es sich bei Windows 7 um ein veraltetes Betriebssystem handeln würde, aber wenn die nächste Version vor der Tür steht kauft das alte Modell eben kaum noch jemand; das ist bei Computern auch nicht anders als bei Autos. Als Softwarehersteller hat Microsoft aber die Möglichkeit, entsprechende Updates und Upgrades nachliefern zu können, wie sie es auch schon beim Wechsel auf Windows 7 gemacht haben. Ab Anfang Juni startet voraussichtlich auch für Windows 8 ein solches Programm.

Aufmerksame Beobachter mögen sich in den letzten Tagen gefragt haben, in denen reihenweise neue Hardware mit neuen Intel-, NVidia- und AMD-Chips vorgestellt wurden, wie es eigentlich mit Windows 8 weitergeht. Immerhin hatte es ein Gerücht gegeben, nach dem Intel die Markteinführung seiner dritten iCore-Prozessorgeneration ein wenig hinauszögern werde, bis Microsoft mit dem OS soweit sei. Jetzt sind die Systeme aber doch allesamt mit Windows 7 erschienen.

Vielleicht ist man sich ja doch ein wenig entgegen gekommen, wer weiß? Die Spanne von vier Wochen, in denen es die neuen Rechnermodelle nur mit dem älteren OS gibt, ist ja schnell vorbei. Zumindest wenn man den Werbebroschüren glauben darf, die der Software-Riese angeblich bereits an einige Händler versandt hat.

Ab 2.Juni, eventuell den ein oder anderen Tag eher oder später, so schreibt winfuture.de, bekämen die meisten Käufer von Windows 7 PCs und das (fast) kostenlose Update auf Windows 8 zu ihrem Rechner hinzu. Sobald dies dann fertiggestellt sei könne eben auf die neue Version aktualisiert werden, wie eben auch schon beim vorherigen Wechsel auf Windows 7 vor etwa zwei Jahren.

Inwieweit dann doch eine “Gebühr” fällig wird hängt davon ab, welche Konditionen der Hersteller bietet und welche Version man besitzt. Ein Upgrade von einer Home-Version auf eine Ultimate-Version dürfte prinzipiell schon in Rechnung gestellt werden. Erfahrungsgemäß übernehmen diese Kosten aber häufig die Hardware-Hersteller, womit den Kunden die Begründung genommen werden soll, ihren * weiter in die Zukunft zu verschieben.

Etwas später wird es dann auch wie angekündigt den ersten Release Candidate geben, bevor im Herbst die Vollversionen erscheinen sollen. Alles läuft darauf hinaus, fürs Weihnachtsgeschäft 2012 möglichst gut aufgestellt zu sein, nicht nur bei den Redmondern. Und da darf man dieses Jahr wohl tatsächlich mal gespannter sein, als lange Zeit zuvor. Unter anderem darauf, wie sich das kommende Microsoft OS auf ARM-Geräten gegen Android und iOS behaupten wird. Aber das ist wohl ein anderes Thema.

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Windows 8 Release Preview für Anfang Juni angekündigt

Microsoft hat nun den Zeitpunkt für die nächste öffentliche Test-Version von Windows 8 bekannt gegeben. Nach der Consumer Preview, die Ende Februar zum Download freigegeben wurde, darf man sich nun in der ersten Juni-Woche auf die Release Preview des kommenden Betriebssystems freuen.

Im Rahmen der Windows 8 Developer Days in Japan hat Microsoft diese Ankündigung per Twitter veröffentlicht. Zwar wurden keine näheren Angaben zum Umfang der Windows 8 Release Preview gemacht aber man kann davon ausgehen, dass der Inhalt bis auf ein paar Kleinigkeiten der finalen Version entsprechen wird. In der Regel handelt es sich bei einem Release Candidate, was ja die Release Preview von Windows 8 darstellt, um eine fast fertige Version die abschließend getestet wird. Sicherlich wird man aber in den kommenden Wochen hierzu noch einige Informationen auf dem Building Windows 8 Blog veröffentlichen, um die Nutzer mit weiteren Details zu versorgen.

Zwar gibt es immer noch keinen offiziellen Termin für den Verkaufsstart aber durch die jetzige Bekanntgabe wird der bisher spekulierte Launch im Oktober immer wahrscheinlicher. Bisher hat Microsoft lediglich mitgeteilt, wie viele verschiedene Windows 8 Versionen es geben wird.

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Windows 8: Windows To Go nur für Enterprise-Edition

Nachdem am Anfang der Woche ganz offiziell die verschiedenen Windows-Versionen bekannt gegeben wurden, hat man nun weitere Details zu Windows 8 Enterprise veröffentlicht, um die Unterschiede zu der Pro-Version aufzuzeigen. Einige der Funktionen hätte man sich auch für die übrigen Versionen gewünscht.

Im offiziellen Windows Team Blog hat Erwin Visser von Microsoft bekannt gegeben, welche Funktionen exklusiv für die Enterprise-Version von Windows 8 zur Verfügung stehen werden. Neben den Features der Pro-Version, die ebenfalls vorhanden sind, dürfen sich Käufer unter anderem auch noch auf Funktionen wie Windows To Go freuen. Hiermit besteht die Möglichkeit, Windows 8 Enterprise auf einen bootfähigen USB-Stick zu installieren, um überall mit seinem eigenen System zu arbeiten. Dieses Feature hätte man sich als Privatperson sicherlich auch gerne für das normale Windows 8 gewünscht.

Darüber hinaus bietet die Enterprise Version noch ein paar weitere Features. Mit “DirectAccess” hat man die Möglichkeit sichere Verbindungen ohne VPN zum Firmennetzwerk aufbauen zu können und mit “BrandCache” muss man benötigte Inhalte nicht unbedingt über das Wide Area Network (WAN) beziehen, sondern kann, falls vorhanden, entsprechende Dateien, Webseiten und andere Inhalte von zentralen Firmenservern auf den eigenen Rechner holen.

Mit dem “AppLocker” kann der Umgang mit Dateien und Anwendungen beschränkt werden, um unter anderem die Installation von Software oder das Kopieren von Daten zu verhindern. Zusätzlich ermöglicht es Windows 8 Enterprise den Nutzern, wenn das System an einer Domäne angemeldet ist, interne Apps zu installieren, ohne den offiziellen Store aufsuchen zu müssen. Zusätzlich kann man sich im Blog auch noch über die Software-Assurance-Angebote informieren.

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Windows 8 auf Tabets & Smartphones wird RT heißen

Nachdem Intel erst vor wenigen Tagen Vollzug bei der Entwicklung eines für Windows 8 geeigneten x86-basierten Prozessors vermeldete, sind nun auch die Windowsversionsnamen endgültig bekannt geworden. Zu den x86-Versionen 8 (ohne Namenszusatz), 8 Pro und 8 Enterprise gesellt sich die etwas ungewöhnlich bezeichnete RT-Version. Doch inwieweit unterscheidet sich diese sonst noch von den anderen?

Erwartungsgemäß unterscheiden sich die kommenden Windows-Versionen in der Benutzung nur sehr wenig, da überall Metro Apps zum Einsatz kommen. Bei den Betriebssytem-eigenen Funktionen, wie Verschlüsselung- oder Virtualisierungsfunktionen von Windows 8 Enterprise, sieht es schon anderes aus, hier unterscheiden sich die Systeme schon recht stark. Auch das Windows-Mediacenter wird es nur als Add-on für die Pro-Version geben, so dass als Besonderheit der RT-Version wohl hauptsächlich die Plattformanpassung an die ARM-CPUs übrig bleibt.

Laut the verge wird auf passenden Tablets auch eine Office-Suite installiert sein, andere Desktop-Programme seien aber voraussichtlich nicht installierbar, doch wen wunderts? Auch verzichten muss man auf den Windows Media Player, für den jedoch bereits in den “Metro-Repositiories” App-Alternativen vorliegen.
Wie bei den anderen ARM-Plattformen gibt es eben auch für Windows 8 RT mittlerweile eine Entwicklungsumgebung für eigene Apps, das “WinRT develeopment environment”.

Inwieweit das ARM-fähige WinRT auf Betriebssystem-eigene Funktionen verzichten muss, die bei den “großen Versionen” dabei sind, es also kannibalisiert ist, ist allerdings noch nicht ganz raus. Wie stark Microsoft seine Hand darüber hält, wie und was integriert und dargestellt werden darf, wird darüber mitentscheidend sein, ob man das “mobile OS” in Zukunft noch von seinen Desktop-Brüdern unterscheiden kann (und soll).

Die kommenden Windows 8 Tablets und Smartphones werden das Betriebssystem natürlich vorinstalliert haben, im Gegensatz zu den anderen Versionen sind diese aber nicht mehr ohne Computer erhältlich. Insofern bedeutet die Einführung dieses OS einen “Paradigmenwechsel” wenngleich die Bezeichnung etwas zu stark ist. Ganz verkehrt ist sie aufgrund anderer Zusammenhänge dennoch nicht.

Denn eins ist doch klar: die Trennung in Windows 8 Versionen für x86/x64-Maschinen und Windows RT für ARMs eröffnet sozusagen durch die Hintertür einem neuen Geschäftszweig, der dann einzeln gepflegt und vermarktet werden kann, den Zugang. Im Gegensatz zu Apple, die ihre iOS-Funktionalitäten bereits mit denen des MacOS zusammenführen, muss sich das Microsoft ARM-OS allerdings zuerst einmal emanzipieren. Wie sehr die Redmonder das zulassen, wird ebenfalls eine entscheidende Rolle beim Erfolg oder Misserfolg von Windows RT spielen.

In welche Richtung da tendiert werden soll könnt ihr den Entwicklern gern in einem Comment mitteilen.

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Windows 8: Microsoft will auf den Start-Button verzichten

Nachdem Microsoft vor etwas mehr als einem Monat die Consumer Preview von Windows 8 veröffentlicht hatte, kritisierten viele Nutzer den Wegfall des Start-Buttons. Trotz dieser Kritik wird der Konzern aber an seiner Entscheidung festhalten und lediglich ein Tutorial zur Verfügung stellen, dass den Umstieg erleichtern soll.

Wie die Seattle Times berichtet, soll Tami Reller, Marketing-Chefin und CFO der Windows und Windows Live Division bei Microsoft, während einer Veranstaltung der Investment Bank Nomura erklärt haben, dass man den Start-Button nicht wieder integrieren würde. Künftig wird ein Teil der sogenannten Charms Bar, die sich am rechten Bildschirmrand befindet, diese Aufgaben übernehmen. Zudem soll ein Tutorial zur Verfügung gestellt werden, der den Nutzern den Umstieg von Windows 7 auf das kommende Betriebssystem  erleichtern soll.

Hier soll man dann unkompliziert erfahren, wie man Windows 8 auch ohne einen Start-Button nutzen kann. Zusätzlich soll dem Nutzer auch leicht verständlich näher gebracht werden, wie man das Betriebssystem auf Geräten ohne Touchscreen per Tastatur und Maus bedienen kann. Ob aber die Metro-Oberfläche wirklich die klassische Variante komplett ersetzen kann, wird sich noch zeigen müssen. Bleibt abzuwarten, ob sich die Berichte wirklich bewahrheiten und wir in Zukunft auf einen Start-Button verzichten müssen.

Jedenfalls gibt es jetzt schon entsprechende Tools wie Start8, die den Start-Button wieder zur Verfügung stellen. Wer mit dem Gedanken spielt im Oktober auf Windows 8 umzusteigen, sollte vorher am besten einen Blick auf die Consumer Preview werfen.

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IDC-Studie: Windows 8 wird PC-Markt wiederbeleben

Eigentlich könnte man sich das, was die IDC da als Studie verkauft, auch aus den eigenen fünf Fingern saugen. Ob man den zusammenfassenden Erkenntnissen dagegen Glauben schenkt, ist eine ganz andere Frage. Erst mit Windows 8 käme der Markt voraussichtlich wieder in Schwung, richtig Fahrt käme sogar erst gegen Jahresende wieder rein.

Versetzen wir uns einfach mal in die Lage eines “Durchschnitts-Anwenders” auf der Suche nach einem neuen Rechner: im nächsten Monat kommen neue Grafikkarten von Nvidia auf den Markt, die neue Serie von AMDs Radeon-GPUs und Fusion-APUs wird gerade vervollständigt, Intel steht kurz vor der Einführung einer neuen Prozessorgeneration und Windows 7 läuft grad aus; warum also sollte man sich momentan für ein System entscheiden (können)? Insofern ist es halt nur wenig verwunderlich, dass die IDC gerade mit der Einführung des neuen OS aus Redmond eine Zunahme der weltweiten Verkaufszahlen erwartet.

Im Einzelnen prognostizieren die Analysten nur leicht steigende Verkaufszahlen von etwa 1,8% für das erste Halbjahr 2012, das damit ähnlich kläglich anfange, wie das letzte geendet hatte. Bis zum Jahresende könne aber mit einer durchschnittlichen Steigerung um etwa 5% gerechnet werden, wobei wieder einmal die Notebooks, inklusive der Ultrabooks, die Desktop-PCs “outperformen” würden. Für den mobilen Bereich rechne man daher mit einem etwa 8%igen Wachstum, wobei die Desktopsparte mit 0,5% nahezu stagnieren werde. Unter diesem Aspekt sehen die Bemühungen Nvidias und AMDs, immer bessere und leistungshungrigere Grafikkarten zu bauen, aus wie ein Hobby. Vielleicht verhält es sich ja aber auch wie in der Formel 1, bei der der erreichte Entwicklungsschritt jeweils nach unten weitergereicht wird, bis er im Serienfahrzeug ankommt.

Wie dem auch sei, auch in 2012 scheint es wieder Märkte zu geben, die sich deutlich mehr lohnen, als der PC-Markt. Sogar in China würden die Absätze voraussichtlich schwer einbrechen: mit “nur noch” 9% Wachstum sei China so langsam unterwegs, wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt könnten aber auch die durch die Flutkatastrophe entstandenen Engpässe bei der Lieferung von Festplatten aus Thailand den Markt zumindest etwas verteuern, was sich ebenfalls dämpfend auf die Absätze auswirken würde.

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Erscheint Windows 8 bereits im Oktober?

Bereits seit einiger Zeit wird über das Veröffentlichungsdatum des kommenden Betriebssystems Windows 8 spekuliert aber seitens Microsoft gibt es hierzu noch keine Aussagen. Dennoch tauchen immer wieder Berichte auf, in denen Termine genannt werden und sicherlich werden noch etliche Meldungen zu diesem Thema folgen.

Nachdem bereits Lenovo laut einem Bericht mit einem Auslieferungstermin im Oktober rechnet, vermeldet nun auch Bloomberg, unter Berufung auf gut informierte Quellen, dass der Launch im Oktober stattfinden wird. Natürlich kann es sich hierbei um einen Zufall handeln aber falls sich Microsoft an Windows 7 orientiert, könnte es vom Ablauf her passen. Hier hatte man das Betriebssystem im Juli 2009 fertiggestellt und im Oktober begann die Auslieferung.

Neben Lenovo hat auch Dell bereits angekündigt, mit dem Startschuss von Windows 8 ein entsprechendes Tablet auf den Markt zu bringen. Ebenfalls an einem Tablet mit dem kommenden Microsoft Betriebssystem arbeitet der finnische Mobilfunkhersteller Nokia. Nach der Zusammenarbeit mit Microsoft im Smartphone-Bereich, war es nur ein logischer Schritt auch in diesem Segment tätig zu werden. Nach Angaben von Bloomberg sollen rund 40 Tablet-Modelle mit Intel-Prozessoren zum Start von Windows 8 zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu wird die Auswahl an entsprechenden Geräten mit ARM-CPUs nicht so groß sein. Weniger als fünf Modelle sind angekündigt.

Laut dem Analysten Michael Gartenberg von Gartner Inc. muss Microsoft eigentlich den Verkaufsstart im September bzw. Oktober einhalten, um überhaupt ein Chance im Tablet-Bereich zu haben. Schließlich steht das Weihnachtsgeschäft vor der Tür und man darf davon ausgehen, dass sich das neue iPad sehr gut verkaufen wird. Falls man sich auf dem Markt etablieren möchte, muss man dieses Zeitfenster einhalten oder verliert potenzielle Kunden an Apple oder die verschiedenen Hersteller von Android-Tablets. Der Grund für die bisher wenigen Modelle mit ARM-CPUs liegt unter anderen auch an den strengen Qualitätskontrollen von Microsoft, so möchte man eine problemlose Funktionalität sicherstellen. Im April wird der Konzern aus Redmond ein Event für seine Partner veranstalten, wo unter anderem die weiteren Schritte zu Windows 8 bekannt gegeben werden. Eventuell wird man hier den Termin für den Launch bekannt geben und vielleicht erfahren wir auch, wie viele verschiedene Versionen es vom kommenden Betriebssystem es denn letztendlich geben wird.

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Windows 8 – Tipps, Tricks und ein Startbutton zum Nachrüsten

Zugegeben, die Nachrichtenlage ist etwas dünn in den letzten Tagen, was sicher mit der abgelaufenen CeBIT beziehungsweise der damit endenden Messesaison zusammen hängt. Zeit für uns, vielleicht ein paar Infos nachzureichen, die im Messetrubel untergegangen sind: den Anfang macht heut Microsoft mit Windows 8.

Installiert man sich die Consumer Preview Version von Windows 8, die Microsoft ja zum Download freigegeben hatte, einfach so über das vorhandene Windows 7, Vista oder XP ist eine Nutzung des alten OS nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich und kann nur auf recht umständlichen Wegen wieder als Startbetriebssystem eingerichtet werden. Dieses Problem gar nicht erst aufkommen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Je nach Ausstattung des benutzten Rechners bietet sich aus Performancegründen vor allem die Nutzung einer virtuellen Maschine an, mit der “8″ in einem geschützten Bereich auf der Festplatte sozusagen eingesperrt werden kann. Wegen des dann doppelt laufenden Windows-Systems (Basis+virt.Maschine) ist diese Variante allerdings sehr RAM-hungrig…mit weniger als 4GB verbautem Hauptspeicher braucht man das wohl gar nicht erst zu versuchen. Programme, die derlei “virtuelle” Computer auf den eigenen Rechner zaubern, gibt es mittlerweile einige. VirtualBox, VMWare und “Virtual PC” von Microsoft selbst sind wohl die gängigsten.

Ähnliche Performance-Einbußen wird man wohl auch bei der zweiten Variante einkalkulieren müssen, es sei denn, man schätzt sich als glücklichen Besitzer eines USB3.0-Anschlusses. Mit der ausschließlich von einem USB-Stick laufenden “to go”-Version gibt Microsoft Interessierten noch die Möglichkeit, ihr System in der Hosentasche mitzuführen, um es womöglich hier und da mal vorzuführen. Das Nadelöhr “USB 2.0″ gilt natürlich auch für den Stick, wobei die USB-Version aber wohl auch von einer eSATA-Platte gestartet werden könnte. Lobenswerter Weise haben die Redmonder die Inhalte auf dem Stick auch noch verschlüsselt, so dass man sich bezüglich der Sicherheit seiner Daten nur bedingt Sorgen machen muss.

Start8
Unterdessen ist auch die erste, echt sinnvolle App für Windows 8 beziehungsweise die Metro GUI erschienen. Diese rüstet den so fies vermissten Startbutton nach, den MS wohl irgendwie vergessen zu haben scheint. Die typische Geste, die Maus nach unten links zum Startbutton zu ziehen, um dann festzustellen, dass der Startbutton eben nicht mehr da ist und man sich einen anderen Weg überlegen muss, greift damit nicht mehr. Eigentlich ist das Startmenü zwar auch nichts weiter, als ein Ordner in der Windowsstruktur, doch die besonderen Funktionen richtet erst die kleine Start8-App wieder nach. Das Programm wird von der Firma Stardock unentgeltlich vertrieben, kostet aber die Preisgabe einer funktionierenden E-Mail-Adresse. Zumindest das “look&feel” dürfte so vielen Umsteigern leichter zu akzeptieren sein. Dass damit die Kritik insgesamt verschwindet, die sich zum Beispiel auch auf so wichtige Fragen wie Logogestaltung und dergleichen bezieht, ist wohl eher unwahrscheinlich.

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Windows 8: Rahmen für Metro-Games und ein Wettrennen gegen 7

Während die CeBIT in Hannover mit Pomp und Brimborium aufmerksam verfolgt wird, geht nebenher in San Francisco die Game Developer Conference von Microsoft fast unter. Auf diese wurde jedoch nun der Rahmen vorgestellt, in dem Metro-Spiele in Zukunft entwickelt werden sollen. Die Redmonder setzen dabei weiter auf DirectX, dann in Version 11.1, aber auch jetzt ist Windows 8 wohl schon schneller, als sein Vorgänger.

In einer Art “Sandbox-Prinzip”, also abgeschottet von anderen Desktop-Anwendungen, sollen die Entwickler ihre Spiele schreiben, berichtet heise.de, da so die größtmögliche Sicherheit heraus zu holen sei. Aber auch in punkto Plattform-Migrität soll das Microsoft-OS recht anspruchsvoll sein, was aus der großen Palette zu unterstützender Hardwarekomponenten resultiert. Erst vor wenigen Tagen hatte man ja das “Tango-Update” für die Windows Phone-Plattform vorgestellt, mit dem die Hardwareanforderungen – zumindest an Smartphones wie dem Nokia Lumia 610 – weiter herab gesetzt wurden, obwohl es auch mit den Metro-Apps arbeitet. Einerseits entsteht so ein schlankes System, das auch mit wenig Rechenpower klar kommt, andererseits wird eben die Integration jeglicher Plattformen aufwändiger. In das Ökosystem um Metro eingeschlossen werden auch die XBox, die XBox-Controller, Kinect-Hardware und was sonst noch so alles an Hardware von Microsoft stammt. Ein plattform-übergreifendes Spieleerlebnis wird aber – bis auf Ausnahmen – schon allein wegen der lizenzrechtlichen Bestimmungen schwierig, wenngleich dies als Fernziel natürlich ins Auge gefasst ist.

Zwar werden auch bei Microsoft die Veröffentlichungszyklen kürzer, grundsätzlich will man aber langfristiger denken, als eben Google mit den dauernden Android-Updates es vorgemacht hat. Da Microsoft sich dennoch zum Ziel gesetzt hat, auf möglichst allen Devices  eine einheitliche Darstellung zu verwirklichen (Metro), ohne zwischendurch neue “Ice Cream Sandwiches” schmieren zu müssen, wird den Entwicklern also einiges abverlangt werden. Umsatzverfielfachungen seien vor allem mit kostenlosen Lock-Programmen erzielt worden, gibt der Softwareriese den Beteiligten noch an die Hand.

Unterdessen…
haben sich die Kollegen von der Chip einem kleinen Benchmark-Racing gewidmet, in dem Windows 8 gegen Windows 7 antreten musste. Konnte sich das auf mittlerweile mehr als 500 Million Rechnern installierte Windows 7 gegen die Developer Preview anstinken, zieht die Consumer Preview des Metro(-sexuellen) OS nun klar vorbei. Bootvorgänge, Shutdowns, Gaming und Kopiervorgänge, einfach alles, was von den Kollegen der Chip in ihrem Vergleich getestet wurde, lief unter Windows 8 nun besser und vor allem schneller ab.

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Windows 8 – Eine Million Downloads und eine Menge erster Eindrücke

Bereits wenige Stunden nach Bekanntgabe der Download-Möglichkeit einer Consumer-Preview-Version des kommenden Microsoft Windows 8 Betriebssystems hatte sich bereits eine fünfstellige Zahl Anfragender ergeben. Nach nunmehr 24 Stunden waren es schon eine Million, doch wie beurteilen die ersten Tester das System?

Unübersehbar wurde die gesamte grafische Oberfläche rund-erneuert und “buttonized”, ganz abgesehen davon, dass es nun auch keinen “Startbutton” mehr gibt. Ein wenig Umlernen muss der geneigte Anwender also schon, doch in bestimmten Situationen genügt das offensichtlich nicht.

Speziell als Desktop-OS sei Windows 8 nicht wirklich gut brauchbar, da viel gescrollt werden müsse, um weitere Kacheln zu erreichen oder Zusatzinformationen abzurufen.Was auf einem Smartphone oder Tablet mit einem Wisch komfortabel erscheint, wird an einem Arbeitsplatz mit mehreren Bildschirmen offensichtlich zur Qual, so jedenfalls ist es vielen Kommentaren zu entnehmen. Des Weiteren wird bemängelt, dass viele Funktionen nicht sonderlich intuitiv abliefen. So muss beispielsweise zum Schließen einer App der obere Rand angefahren werden, um von dort mit einem Griff die App nach unten rechts zu ziehen, erst dann schliesst sich diese wirklich und läuft auch nicht mehr im Hintergrund mit.

Beispielhaft für die vielen Testvideos, die bereits auf Youtube und anderen Portalen zu finden sind, haben wir euch mal diesen Linux-affinen Tester rausgesucht, der zusätzlich zur allgemeinen Kritik, die reine Anzahl der Programme kritisiert, die das System noch nicht zu einem wirklich gut nutzbaren Computer machen würden, aber das kann ja noch kommen. Dennoch lässt er mehr gute Haare an Windows 8 als zu erwarten wäre.

Eine der entscheidendsten Fragen im Kampf der Betriebssystem, ob “Windows 8 einen Grund bietet von einem anderen OS umzusteigen?” verneint der Tester also prinzipiell, auch wenn Linux auch nicht jedermanns Alternative sein mag.

Bei der grafischen Gestaltung des neuen OS scheint Microsoft sich an die gängigen Komplementärfarbregeln gehalten zu haben, was den angenehmen Eindruck begründen dürfte. Etwas mehr Funktionalität hätte dem Paket dennoch sicher gut getan, da helfen selbst gut gemeinte 25GB kostenloser Speicherplatz bei SkyDrive (Windows LiveID vorausgesetzt) nicht wirklich weiter.

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Windows 8 Keynote – Video in voller Länge veröffentlicht

Gestern hat Microsoft ganz offiziell die Consumer Preview von Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit gestern kann man sich die Beta-Version auch von den Microsoft-Servern auf den Rechner herunterladen. Wer sich noch nicht sicher ist, ob er sich die Vorabversion von Windows 8 installieren soll, kann sich jetzt die komplette Präsentation ansehen.

Der Konzern aus Redmond hat die Keynote der Consumer Preview von Windows 8 veröffentlicht. Das Video in kompletter Länge kann man sich direkt auf der Webseite von Microsoft ansehen. Die ganze Präsentation dauert rund 90 Minuten, also muss man schon ein wenig Zeit mitbringen, um sich auch alles anzusehen. Darüber hinaus findet man auf der Seite auch noch ein paar weitere Videos zu Windows 8. Unter anderem werden darin der Start-Bildschirm, neue Hardware für Windows 8 und der Einsatz von Maus und Tastatur unter dem neuen Betriebssystem gezeigt.

Wer sich bisher noch nicht sicher ist, ob er sich die Beta-Version auf den Rechner holen soll, kann sich im Video schon mal einen ersten Eindruck von Windows 8 samt Metro-Oberfläche und allen Features verschaffen. Die Consumer Preview bietet Microsoft in fünf Sprachen und als 32-Bit bzw. 64-Bit-Version zum Download an. Weitere Informationen zu dem neuen Betriebssystem findet man auf der Windows 8 Webseite.

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Windows 8 Beta-Version zum Download freigegeben

Wie angekündigt steht endlich die Beta-Version von Windows 8, die von Microsoft als Consumer Preview betitelt wird, zum Download bereit. Jeder der einen Blick auf das neue kommende Betriebssystem werfen und es ausprobieren möchte, kann sich jetzt die passende Version in der gewünschten Sprache herunterladen.

Für den Download muss man sich zum Glück zuvor nicht registrieren und kann direkt mit dem Herunterladen beginnen. Neben Englisch stehen auch noch Japanisch, Chinesisch, Französisch und Deutsch zur Auswahl. Darüber hinaus kann man auch noch zwischen 32-Bit und 64-Bit wählen. Während die 64-Bit-Variante 3,3 GB groß ist, muss man bei der 32-Bit-Variante nur 2,5 GB auf den Rechner ziehen. Bei der Datei handelt es sich um ein ISO-File, dass man zunächst noch auf eine DVD brennen muss, bevor man mit der Installation loslegen kann. Alternativ kann man die Installation auch von einem USB Stick vornehmen. Den Brennvorgang kann man mit einen Freeware-Programm wie ImgBurn oder CDBurnerXP durchführen oder nutzt bordeigene Mittel von Windows.

Um Windows 8 nutzen zu können hat Microsoft folgende Systemvoraussetzungen veröffentlicht:

  • Prozessor mit 1 GHz oder schneller
  • 1 GB RAM (32-bit) oder 2 GB RAM (64-bit)
  • 16 GB (32-bit) oder 20 GB (64-bit) Festplattenspeicherplatz
  • Eine Microsoft DirectX 9 fähige Grafikeinheit oder besser
  • Für die Nutzung von Touch-Funktion benötigt man ein Tablet oder einen Multitouch-Monitor
  • Zugriff auf den Windows Store erhält man über eine aktive Internet-Verbindung und die Display-Auflösung sollte mindestens 1.024 x 768 Pixel betragen

Laut Microsoft läuft Windows 8 optimal auf Systemen, auf denen auch Windows 7 ohne Probleme läuft. Nun heißt es geduldig die Windows 8-Version herunterladen und das neue Betriebssystem ausführlich ansehen und ausprobieren. Mal sehen, wie die meisten Nutzer auf die neue Metro- Oberfläche und die neuen Funktionen reagieren werden. Erste Aussagen zu der Consumer Preview dürften nicht lange auf sich warten lassen. Viel Spaß mit Windows 8 und hier geht es zum Download.

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Windows 8 – Sind nur drei unterschiedliche Editionen geplant?

Noch in dieser Woche wird Microsoft auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Consumer Preview von Windows 8 der Öffentlichkeit vorstellen. Vor der offiziellen Präsentation sind nun einige Details zu den kommenden Versionen bekannt geworden, die der Computerhersteller Hewlett Packard anscheinend unabsichtlich veröffentlicht hat.

Laut einem Bericht der Webseite ZDNet hat HP auf seiner Webseite Dokumente veröffentlicht, in denen Auskunft darüber gegeben wurde, welche unterschiedlichen Versionen es von Windows 8 geben wird. So wie es aussieht, wollte das Unternehmen auf diesem Wege aber nur ein paar Informationen zu dem Treiber für den Smart Card Reader aus dem Hause Alcor Micro mitteilen. Stephen Chapman von ZDNet hat sich diese Dokumente genauer angesehen und die Angaben für die Windows 8-Editionen entdeckt. Demnach wird es nur drei unterschiedliche Versionen geben:

Microsoft Windows 8

Microsoft Windows 8 Enterprise

Microsoft Windows 8 Professional

Alle drei Editionen wird es laut dem Dokument sowohl in 32-Bit als auch 64-Bit geben. Noch ist nicht klar, ob es sich bei diesen Angaben wirklich um die endgültigen Windows 8-Versionen handelt oder ob HP sie nur als Platzhalter verwendet hat. Dann muss man sich aber fragen, warum man nicht einfach die Produktbezeichnungen von Windows 7 genommen und die Ziffer ausgetauscht hat? Bei Windows 7 kann man zwischen sechs verschiedenen Varianten auswählen, ob Microsoft wirklich die Versionsvielfalt bei Windows 8 einschränken wird, bleibt abzuwarten. Solange sich die Beschränkung auf drei Editionen auch positiv auf die Preise auswirken würde, hätten wohl die meisten Nutzer nichts dagegen. Die unterschiedlichen Funktionen, die in den aktuellen Versionen vorhanden sind, könnten dann in Zukunft optional hinzugekauft und aktiviert werden. Mal sehen, ob sich Microsoft bereits am 29. Februar zu den Editionen äußern wird.

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Windows 8 – Spott und Kritik für das neue Logo

Das neue Logo für das kommende Betriebssystem aus dem Hause Microsoft kommt anscheinend bei den Nutzern nicht so gut an. Seit der offiziellen Bekanntgabe häufen sich die kritischen Äußerungen zu dem einfarbigen Design. Vor allem findet man es bedauerlich, dass man in Zukunft auf die vier Farben verzichten wird.

Die Kollegen von WinFuture haben eine kleine Auswahl von kritischen Stimmen aus dem Netz gefischt und zusammengefasst. Laut dem Forbes-Magazin ähnelt das neue Logo den Flaggen von Finnland und den Shetland-Inseln. Darüber hinaus vermutete man, dass das neue Fenstermuster vier sogenannte “Blue Screens of Death” darstellen soll. Bei ZDNet ging man mit seiner Kritik sogar einen Schritt weiter. Zwar würde das neue Logo wirklich keine Flagge mehr darstellen, sondern ein Fenster aber eines aus dem man herausspringen wolle. Bei VentureBeat geht man davon aus, dass das Logo mit dem hauseigenen Malprogramm MS Paint erstellt wurde. BetaNews sieht in dem neuen Design sogar schon den Niedergang von Microsoft.

Man muss wirklich sagen, dass das neue Windows-Logo dem Konzern aus Redmond nicht wirklich gut gelungen ist. Zwar gab es auch positive Äußerungen aber letztendlich war die Veränderung zu radikal. Man hätte wenigstens die sehr bekannten vier Farben im Logo beibehalten sollen. Ich bin schon gespannt, wann die ersten selbst kreierten Logos von Nutzern ihren Weg ins Netz finden. Vielleicht hätte Microsoft im Vorfeld einen Wettbewerb veranstalten sollen, wo auch Nutzer ihre Vorschläge hätten einreichen können. Sicherlich hätte nicht nur Microsoft, sondern auch die beauftragte Agentur Pentagram, von der Kreativität des Netzes profitiert.

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Windows 8 Event – Deutsche Fachpresse wird nicht eingeladen

In knapp zwei Wochen, am 29. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona, wird Microsoft sein neuestes Betriebssystem der Öffentlichkeit vorstellen, aber so wie es aussieht, wird die deutsche Fachpresse nicht dabei sein.

Wie Heise Online berichtet, sollen deutsche Fach-Journalisten keine Akkreditierungen für die Veranstaltung erhalten. Dies wird seitens Microsoft Deutschland dadurch begründet, dass man vor Ort in Barcelona nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung hat. Dies führt dazu, dass keine Fachpresse aus Deutschland an der Veranstaltung teilnehmen wird. Lediglich zwei Presseagenturen, eine Tages- und eine Wirtschaftszeitung, werden vor Ort sein.

Deshalb ist die Frage seitens Heise, warum man nicht einen größeren Veranstaltungsort nutzt, nur allzu berechtigt. Schließlich wird nicht jeden Tag ein komplett neues Betriebssystem vorgestellt, und schließlich wäre es ja auch im Sinne von Microsoft, wenn die Fachpresse über dieses Ereignis berichtet. Es sei denn, man möchte kritische Meinungen von vornherein vermeiden. Denkbar ist auch, dass man sich bei der Vorstellung in Barcelona hauptsächlich auf den Einsatz von Windows 8 in Tablets konzentrieren möchte und wegen möglicher Schwächen die Bereiche Desktop-PCs und Notebooks außen vor lässt.

Sicherlich ist es für den Konzern aus Redmond angenehmer, das neue Produkt eher Teilnehmern von Zeitungen und Presseagenturen zu präsentieren als den kritischen Fachjournalisten, aber ist dies auch die richtige Vorgehensweise? Spätestens Ende Februar werden wir erfahren, aus welchen Gründen man sich zu diesem Schritt entschieden hat.

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Windows 8 bekommt ein einfarbiges Logo

In wenigen Tagen wird Microsoft die als Consumer Preview bezeichnete Beta Version von Windows 8 der Öffentlichkeit vorstellen. Präsentiert wird das kommende Betriebssystem am 29. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Inzwischen kursiert auch ein Bild im Netz, das angeblich das neue Windows 8-Logo zeigen soll.

Das uns bekannte Windows-Logo mit den vier unterschiedlichen Farben in Form eines Fensters, nutzt Microsoft bereits seit Windows 3.x. Zwar hat man im Laufe der Jahre immer wieder leichte Änderungen vorgenommen aber an der Komposition hat man festgehalten. Nun soll sich nicht nur die Desktop-Oberfläche von Windows 8 grundlegend verändern, sondern anscheinend auch das Logo. Wie die Webseite “The Verge” berichtet, wird das neue Logo dem Metro-Style von Windows 8 angepasst. Dabei bezieht man sich auf die Webseite cnBeta als auch auf eigene Quellen bei Microsoft.

Das neue Logo für Windows 8 wird einfarbig und die Darstellung der vier Kacheln wird auf ein Minimum reduziert. Statt geschwungener Linien wird es gerade Strukturen geben, die eine leichte perspektivische Drehung aufweisen. Das neue Logo soll in die sogenannte Charms Bar integriert und durch die Maus oder Tastatur aufgerufen werden. So wie es aussieht, werden wir uns mit der kommenden Windows -Version von einem liebgewordenen Markenzeichen verabschieden müssen.

Was haltet Ihr vom neuen Logo-Design und werdet ihr das alte Zeichen für Windows vermissen?

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Windows 8 Consumer Preview am 29. Februar 2012

Bereits vor ein paar Wochen hatte Microsoft angekündigt die Consumer Preview von Windows 8 Ende Februar zu veröffentlichen. Nun wurde endlich auch ein Termin genannt, an dem man die Vorabversion präsentieren wird. Am 29. Februar auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona soll es dann soweit sein.

Man darf davon ausgehen, dass die öffentliche Beta-Version des Betriebssystems, die von Microsoft als “Consumer Preview” bezeichnet wird, nach dem Event dann auch zum Download freigegeben wird. Damit haben dann alle interessierten Nutzer die Möglichkeit einen Blick auf das kommende Windows-Betriebssystem zu werfen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Im Gegensatz zur Developer Preview die Microsoft bereits im September 2011 für Entwickler freigegeben hatte, steht die Consumer Preview von Windows 8 der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Zudem haben damals noch einige wichtige Komponenten gefehlt, die nun integriert wurden. Zusätzlich wird an auch einen Blick auf den neuen Windows Store werfen können. Hier werden dann in Zukunft Apps für das Betriebssystem zur Verfügung stehen.

Da Windows 8 auch im mobilen Bereich zum Einsatz kommen wird, ist die Präsentation auf dem MWC in Barcelona kein Zufall. Schließlich soll das Betriebssystem auch in mobilen Endgeräten Verwendung finden. Man darf gespannt sein, wie gut Windows 8 bei den Nutzern ankommen wird.

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Microsoft – Windows Store für Windows 8 vorgestellt

Das Microsoft für die kommende Windows-Version auch einen App Store anbieten war bereits bekannt. Gestern nannte Microsoft aber erste konkrete Details des Windows Store, der mit der Windows-8-Beta Ende Februar 2012 ebenfalls zunächst als Beta erscheinen soll.

Etwas versteckt im Rahmen der gestrigen Vorstellung nannte Microsoft damit auch den Termin für die Windows 8 Beta. Ende Februar soll es nun so weit sein, zuletzt war noch nicht ganz sicher wann die Beta erscheinen würde.

Der Windows Store ist fester Bestandteil von Windows 8 und wird als Metro-Anwendung verfügbar sein. Während der Beta-Phase werden zunächst nur kostenlose Apps im Store zu finden sein, die Bezahl-Funktionen will man erst zu einem späteren Zeitpunkt testen.

Anwendungen die im App Store angeboten werden, können – im Gegensatz zu Apples App Store für OS X – in vielen verschiedenen Varianten angeboten werden. Während es bei Apple nur kostenlose und kostenpflichtige Apps gibt, können im Windows Store auch Test-Versionen angeboten werden, die entweder Zeit-limitiert sind oder nur einen begrenzten Funktionsumfang bieten. Die Apps können darüber hinaus – wie von Apple bekannt – In-App-Käufe oder Abos bieten. Für welche Plattform – x86, x64 oder ARM – eine Anwendung verfügbar ist, wird direkt im Store angezeigt. Auch für den Einsatz in Unternehmen will Microsoft eine bessere Unterstützung bieten als Apple, die sich primär für den Privatnutzer interessieren.

Entwickler können auf ihren Webseiten einen speziellen Code einbauen, der, sofern die Website im Internet Explorer 10 in Windows 8 aufgerufen wird, einen eigenen Button im Browser anzeigt, über den man direkt zu der eigenen App im Windows Store springen kann.

Auch bei den Einnahmen gibt sich Microsoft etwas offener als Apple: Zunächst gehen zwar erst 70 Prozent an den Entwickler und 30 Prozent an Microsoft – wie bei Apple – überschreitet eine Anwendung allerdings Einnahmen von 25.000 US-Dollar, ändert sich der Split auf 80/20 für die restliche Lebenszeit der App. Anwendungen können zwischen 1,49 US-Dollar und 999.999 US-Dollar kosten.

Die Registrierung kostet einen Entwickler jährlich 49 US-Dollar, Unternehmen müssen 99 US-Dollar hinblättern. Wie bei Apple müssen die Apps einen Prozess durchschreiten, um im Store zu erscheinen. Der Prozess soll laut Microsoft aber transparenter sein als bei der Konkurrenz aus Cupertino. So kann der Entwickler bereits vor dem Einsenden seiner Anwendung selber testen, ob die App irgendwelche schwerwiegenden Probleme hat, die einer Zertifizierung durch Microsoft im Weg stehen würden.

Erste Anwendungen können von Programmierern bereits eingeschickt werden. Um für Aufmerksamkeit zu sorgen hat Microsoft den “Windows 8 First Apps Contest” gestartet, an dem Entwickler bis zum 8. Januar teilnehmen können.

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Windows 8 für ARM-Prozessoren nur noch mit Metro-Apps?

Im kommenden Jahr will auch Microsoft dank Windows 8 verstärkt im Tablet-Markt mitmischen. War bislang geplant, dass auch die mit ARM-Prozessoren ausgestatteten Geräte neben dem neuen Metro-Desktop ebenfalls den altbekannten Windows-Desktop bekommen sollten, hat der Software-Hersteller aus Redmond nun eine Kehrtwende gemacht. Die alte Oberfläche auf den neuen Geräten ist vom Rotstift bedroht.

So sollen nach Angaben von Paul Thurrott die Windows-8-Geräte mit ARM-Chip nur noch mit den neuen Metro-Apps kompatibel sein. Der klassische Windows-Desktop soll der neu hinzugekommenen Architektur nicht mehr zur Verfügung stehen. Kann man sich die Situation bei Tablets sehr gut vorstellen, ist die Frage noch offen, ob und wie sich diese Entscheidung auf mögliche ARM-Notebooks auswirken wird. An der Kompatibilität der x86-/x64-Version mit alter Software soll sich nichts ändern.

Damit rückt Microsofts kommendes Betriebssystem näher an Apples iOS und iPad als bislang erwartet. Ursprünglich sollten alle Windows-8-Versionen, egal ob für x86-/x64-CPUs oder ARM, dieselben Anwendungen ausführen können und damit auch kompatibel sein mit bereits existierenden Windows-Anwendungen. Dies wäre vergleichbar mit einem iPad, das OS-X-Anwendungen ausführen kann. Entsprechend kritisch waren die Stimmen bezüglich Microsofts Plänen, um jeden Preis die Kompatibilität aufrecht zu erhalten.

Die vollständige Unterhaltung findet ihr innerhalb der ersten Minuten im “Windows Weekly“-Podcast mit Paul Thurrott:

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Boot-Sequenz – Schöner Starten mit Windows 8

In schöner Regelmäßigkeit berichtet das Building Windows 8 Blog über den Entwicklungsstand des kommenden Microsoft Betriebssystems. Ging es in der letzten Meldung noch um die enorm gesteigerte Geschwindigkeit des Bootvorgangs, zeigt man seit gestern auch, wie schön das aussehen soll. Mit Hilfe des UEFI-BIOS gehören Klötzchenbuchstaben, wirre Kommandos und VGA-Auflösung während des Bootvorgangs alsbald der Vergangenheit an. Natürlich auch geeignet für Touch-only Geräte!

Ja, und tatsächlich, über das rein grafische Bootoptionsmenü kann man sich bis zu einer Art “abgesicherten Modus” mit Command Prompt hangeln, den man dann mit der Bildschirmtastatur benutzen kann. Dass Microsoft sich so weit

der Tablet-Dominanz beugen würde war nicht unbedingt zu erwarten, aber sei’s drum. “Schee is scho’”, oder wie sagte die Oma im Lindenstraßen-Hausflur immer, und das ist ja das Wichtigste an so ‘nem modernen OS: dass es gut aussieht, oder?

Fakt ist, dass es ab Windows 8 für jede Startfunktion eine GUI geben wird, sei es nun zur Wahl der Betriebssystems, zur Bestimmung des Boot-Devices oder für gewisse Reparatur-und Testfunktionen. Das dahinter liegende UEFI-BIOS erlaubt wohl einen reibungsloseren Start des Betriebssystems nach der Hardware-Abfrage, was die Implementierung dieser Funktionen begünstigt. Sollte man sich in Zukunft mal an dieser Stelle aufhalten – und das ist bei den angeblich so arg verkürzten Bootzeiten von Windows 8 ja ziemlich unwahrscheinlich – so hat man wenigstens ein deutlich schöneres “BSOD-Erlebnis” als früher.

Wird Windows 8 mit seinen Gimmicks auf dem Tabletmarkt die nötige Aufmerksamkeit erregen oder verabschieden sie sich auf diese Art nur noch mehr ins Nirvana des Consumer-Bereichs? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Mehr Windows 8 News auch bei Winload.de. Weitere Infos zu Tablet-Computern bezieht man auch bei Macnews.de und androidnews.de.

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Windows 8: Ohne Office-Suite gegen das iPad

Die Präsentation von Windows 8 hat jüngst für einige Begeisterung unter den Beobachtern gesorgt – egal ob Apple-nah oder nicht. Metro, wie der Hersteller seine Design-Prinzipien für Windows 8 nennt, ist die neue Grundlage für Tablet- und PC-Apps. Doch das Office-Paket ist in einer Metro-Version vorerst nicht verfügbar. Hat Microsoft so gegen das iPad und iWorks überhaupt eine Chance?

Steve Ballmer erklärte gegenüber Analysten, dass man hart daran arbeite, Office im Metro-Stil aufzubereiten. Kurz darauf gab er aber zu, dass die Entwicklung noch in einer sehr frühen Phase stecke. “Wie wichtig ist es für die Verbreitung von Windows 8, die Vorteile von Office mit Metro voll nutzen zu können?”, so Ballmer. Offenbar nicht sehr wichtig.

Viele preisen die saubere Benutzeroberfläche, das elegante Design und die durchdachte Bedienung von Windows 8, besonders wenn es als Tablet-OS daher kommt. Windows-Jünger hoffen sogar, Windows 8 werde einen ähnlichen Effekt auf das iPad 2 haben, wie seiner Zeit Windows 95 auf den Macintosh. Dabei bezieht der Konzern aus seiner Business-Abteilung inzwischen mehr Umsätze als aus dem Bereich Windows und Windows Live.

90 Prozent der Business-Umsätze stammen laut Microsoft von Office. In noch größerem Umfang als Windows selbst ist Office also ein enorm wichtiges Standbein des Unternehmens. Wie Appleinsider bemerkt, entstammte die Idee für Windows nicht zuletzt dem Wunsch, Office-Programme, die bislang nur für Macintosh-Computer verfügbar waren, auf PCs laufen zu lassen. Damals finanzierten die guten Umsätze aus dem Mac-Geschäft die ersten Gehversuche mit Windows.

Es scheint also, als würde man in Redmond seinen Star vernachlässigen. Anders die Handhabung in Cupertino: Bei der Vorstellung des iPad im vergangenen Jahr veröffentlichte Apple gleichzeitig Tablet-Versionen der iWork-Suite – Keynote*, Numbers* und Pages* fürs iPad, später auch fürs iPhone*. Somit kamen Präsentation, Tabellenkalkulation und Textverarbeitung gleichzeitig mit dem Tablet auf den Markt. Bis heute spielen diese Apps in den Top-Charts des App Store eine Rolle.

Derweil wartet man weiter vergeblich auf eine vollwertige iOS-Version des Office-Pakets von Microsoft. Versuche in diese Richtung gab es allein auf dem leidlich erfolgreichen Windows Phone 7 sowie Nokias Symbian, das auch nicht vor Gesundheit strotzt. Man darf sich also fragen, ob Microsoft mit einem Tablet-OS, das vorerst ohne eigene Office-Suite auskommen muss, eine Chance gegen das iPad hat. Nun beruhen Verkaufszahlen nicht nur auf der Verfügbarkeit von Office-Software.

Die wichtige Frage, mit welchen Reizen Windows-8-Tablets die Kunden aber locken sollen, wenn nicht mit eigenem Metro-Office, ließ Microsofts CEO Steve Ballmer offen.

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Windows 8 – Flash-freie Zone im Metro Internet Explorer

Nachdem Apple auf allen iOS-Geräten Flash verbannt hat und auch aktuell seine Macs standardmäßig ohne Flash-Player ausliefert, geht Microsoft mit Windows 8 noch einen Schritt weiter und hat im Metro IE jegliche Plugin-Unterstützung entfernt.

Die Entscheidung bei Microsoft wurde auch hier zugunsten von HTML5 getroffen, jedenfalls was den Internet Explorer angeht, den man vom Metro UI aus startet. Startet man den IE in der klassischen Windows-Oberfläche hat man weiterhin Support für alle Plugins.

Als Begründung für den Schritt nennt Microsofts IE-Teamchef, Dean Hachamovitch, Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Privatsphäre der User. Speziell Adobes Flash hatte in der Vergangenheit immer wieder Sicherheitsprobleme. Hachamovitch sagte weiter, dass die Kompatibilität mit alten Plugins dem Browser-Erlebnis in der Metro-Ansicht eher abträglich wäre. Wem das Ganze ein wenig bekannt vor kommt, hat vielleicht das hier vor einem Jahr gelesen.

Microsoft habe sich die Top 97.000 Webseiten genauer angesehen, um herauszufinden wie es mit der Plugin-Nutzung aussieht. Das Ergebnis ist, dass insgesamt 62 Prozent der Websites Flash nutzen, aber viele dieser Seiten bereits eine HTML5-Alternative in petto haben. Neben Flash gibt es nur noch wenige Plugins, die von den getesteten Seiten genutzt werden.

Adobe hat auf die Ankündigung bereits reagiert und will Flash-basierte Metro-Anwendungen mittels Air realisieren.

Was sagt ihr zu Microsoft Ankündigung zum Plugin-freien Browser? Ist das ein notwendiger Schritt um langsame und abstürzende Browsersitzungen zu beenden? Diskutiert mit uns in den Comments!

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Windows 8 Download – Microsoft veröffentlicht Entwickler-Preview

Auf der gestern begonnenen Entwicklerkonferenz Windows Build hat der für die Entwicklung zuständige Mitarbeiter Steven Sinofsky in seiner Keynote das kommende Update für Windows 7 vorgestellt. Gleichzeitig hat Microsoft eine Entwickler-Preview von Windows 8 als kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

Neue Oberfläche: Metro bringt Kacheln

Dabei verkündete Sinofsky vollmundig, Microsoft habe “Windows neu erfunden”. Nun, ganz so innovativ ist es denn doch nicht, was auf der Windows Build vorgestellt wurde. Heutige User werden sich aber gewaltig umstellen müssen. Der bekannte Windows-Desktop mit Taskleiste, Startknopf und Programm-Icons gehört nämlich bald schon der Vergangenheit an. Microsoft übernimmt das bereits von Windows Phone 7 bekannte Bedienkonzept und stülpt die Oberfläche unter dem neuen Namen Metro Windows 7 über. Wie von Phone 7 bekannt werden in den Kacheln Informationen live dargestellt, also beispielsweise das aktuelle Wetter oder neu eingegangene Emails. Häufig benötigte Funktionen kann man auch über Charms-Leiste mit einem Wisch am rechten Bildschirmrand erreichen. Beim Systemstart sieht man nun nicht mehr den Windows-Startbildschirm, sondern einen Lockscreen, wie er auch auf Smartphones verwendet wird. Dieser kann mit einem Swipe weggewischt werden, worauf der Startscreen erscheint. Auf diesem muss man als Zugangsberechtigung eine zuvor eingestellte Geste wischen, um den Desktop zu entsperren.

Vergleich zwischen Windows 8 und Windows 7

Den klassischen Windows-Desktop gibt es auch noch, nur ist der in Windows 8 zu einer Tile (Kachel) degradiert worden. Ansonsten wird Windows 8 im Desktop-Bereich gegenüber Windows 7 nicht allzu viel Neues bringen. Microsoft selbst kündigt lediglich Verbesserungen bei Leistung, Sicherheit, Datenschutz und der Systemzuverlässigkeit an. Weiterentwicklungen gab es dennoch. Der Task-Manager und der Windows-Explorer wurden gegenüber Windows 7 deutlich erweitert und verändert. Der Task-Manager ist um einiges komfortabler geworden und zeigt jetzt viel mehr Informationen an. Noch mehr Änderungen gab es für den Windows-Explorer, der ab Windows 8 mit der von Microsoft Office 2007 und 2010 bekannten Ribbon-Oberfläche ausgestattet wird. In der Ribbon-Oberfläche werden wichtige und häufig benötigte Funktionen für den Schnellzugriff in Feldern gruppiert dargestellt. Ansonsten können sich Windows 7 auf umfangreiche Kompatibilität ihrer W7-Software freuen. Unter Windows 8 werden alle Programme laufen, die auch schon unter Windows 7 liefen. Ein Vorteil der wenigen Neuerungen. Schließlich wird Windows 8 neben dem Internet Explorer 10 auch DirectX 11 enthalten.

Tablets und ARM-Prozessoren: Touch-First-Browsing

Im Grunde merkt man Windows 8 aber an, dass es vorrangig nicht darum ging, Windows 7 weiterzuentwickeln, zumindest nicht als Desktop-System, sondern einen Fuß in den boomenden Tablet-Markt zu bekommen. Den teilen bislang Apple und Android unter sich auf, nachdem HP webOS aufgegeben hat. Und Microsofts Credo der letzten Monate war wohl, bloß nicht wieder zu spät zu kommen, wie schon bei Phone 7. So wird Windows 8 ein auf Tablets zugeschnittenes Betriebssystem werden. Die Metro-Optik dient klar der Bedienung mittels Fingern auf einem Touchscreen. Auch der im Build gezeigte Internet Explorer 10 ist bereits für die Touchscreen-Bedienung optimiert. Außerdem wird Windows 8 alle Geräte unterstützen, unabhängig von der darunter liegenden Prozessor-Struktur. Insbesondere die Unterstützung von Devices mit ARM-Architektur hat Microsoft immer wieder hervorgehoben. Diese wird besonders häufig in Tablets eingesetzt.

Höhere Geschwindigkeit: Installation und Systemstart

Ein weiterer Schwerpunkt der Neuerungen von Windows 8 wurde von Microsoft auf den Punkt Geschwindigkeit gelegt. Und hier sind vorrangig die Zeiten gemeint, die für die Installation und den Systemstart benötigt werden. Insbesondere letzteres ist ja ein ständiges Ärgernis von Windows, auch wenn es mit Windows 7 bereits besser wurde. Für die Installation kursierten bereits im März Zahlen von 8 Minuten für eine Installation, allerdings auf einem ziemlich flotten Rechner. Für den Bootvorgang verspricht Sinofsky in seinem Blog eine Beschleunigung um 30-70% je nach System verglichen mit Windows 7. Außerdem wird Windows 8 endlich sogar auf einem USB-Stick zu installieren sein, die Funktion nennt sich Windows to go.

Apps und Store

Touchbedienung, Tiles, Unterstützung für Tablets… Wer aufgepasst hat, merkt natürlich schon, was noch fehlt. Auch Microsoft bekommt nun einen App Store (wegen des Namens müssen sie sich dann vermutlich noch mit Apple vor Gericht streiten), in dem kleine Tools für den Metro-Desktop angeboten werden sollen. Software-Entwickler können sich seit gestern ein SDK für die Entwicklung von Windows 8-Apps bereits aus dem Windows Dev Center downloaden. Microsoft bietet dort zwei Previews für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme an. Wer ernsthaft programmieren möchte, benötigt aber die Windows Developer Preview mit den Developer Tools, die es nur in einer 64-Bit-Variante gibt. Entgegen des späteren Windows 8 kann die Preview noch nicht auf Geräten mit ARM-Architektur installiert werden, sondern nur auf Geräten, auf denen auch Windows 7 läuft. Zum Nur-Mal-Ausprobieren ist der Download leider auch nicht geeignet, weil es keine Deinstallations-Routine gibt. Wer wieder zum normalen System zurück will, muss entweder Windows neu installieren oder ein Image der vorherigen Installation laden.

Multi-Device-Lösung: Mehr Cloud wagen

Mit Windows 8 wagt Microsoft den großen Wurf. Windows 8 ist nicht einfach eine Weiterentwicklung von Windows 7, Windows 8 soll das eine große Betriebssystem für alle Geräte werden. Gleich, ob Tablet, Ultrabook oder Desktop-PC. Das beinhaltet auch ein neues Konzept für die Synchronisierung von Daten. Microsoft hat auch hier gut aufgepasst in den letzten Monaten. Mit Windows 8 wird die Online-Festplatte Live SkyDrive an Bedeutung gewinnen. Daten werden bei Windows 8 automatisch in die Cloud verlagert und über mehrere Endgeräte synchronisiert. Zumindest solange diese mit Windows 8 laufen.

Fazit: Nur eine Preview

Windows 8 macht in der derzeitigen Version einen etwas zwiespältigen Eindruck. Die Rechnung lautet wohl Windows 7 + Phone 7 = Windows 8. Fragt sich nur, ob die Rechnung wirklich so aufgeht. Wie aus einem Guss wirkt das neue Betriebssystem jedenfalls noch nicht, eher so, als hätte man zwei völlig verschiedene Bedienkonzepte miteinander verbunden. So wird nicht ganz klar, wie man Windows 8 eigentlich bedienen soll. Die Metro-Oberfläche ist eindeutig auf Touchscreens und Fingerbedienung optimiert, wer aber ein Programm startet, muss doch wieder auf Tastatur und Desktop zurückgreifen, um komfortabel arbeiten zu können. Das ist vom Konzept her nichts Halbes und nichts Ganzes, weil man sowohl auf dem Tablet als auch am PC immer wieder mit ungeeigneten Eingabemöglichkeiten konfrontiert wird. Es fragt sich, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, ein einziges Betriebssystem für alle Geräte zu machen, so verschieden diese auch sein mögen. Apple hat diese Frage bekanntlich anders beantwortet und bietet mit Mac OS ein Betriebssystem für Computer und mit iOS eines für Smartphones und Tablets. Auch Google als Neueinsteiger teilt die Gerätewelt in Android für Smartphones/Tablets und Chrome OS für PCs und Laptops. Insofern ist Microsoft zumindest für den Mut beides zu verbinden Anerkennung auszusprechen. Bis zur finalen Version wird der Konzern aber noch einiges nachbessern müssen, um ein einheitlicheres Bild abzuliefern.

Was haltet ihr von Windows 8? Hat vielleicht einer schon die Preview installiert und kann darüber berichten? Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

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Windows 8 – Startschuss zum ersten Beta-Download mit Spannung erwartet

Schon seit einigen Monaten wird spekuliert, dass Microsoft sein kommendes Windows-Betriebssystem mit der Nummer acht auf der diesjährigen BUILD-Conference, was früher die PDC (Professional Developers Conference) war, in großem Stil vorstellen würde. Nachdem in den letzten Wochen dann erste Details bekannt wurden und die BUILD gestern angefangen hat, scheint es langsam ernst zu werden. Eine erste Vorab-Version soll kurzfristig zum freien Download zur Verfügung stehen, voraussichtlich noch heute.

Wie den Vor-Ort-Reportern von der Chip zu Ohren gekommen sein soll findet der Startschuss irgendwann nach 18 Uhr deutscher Zeit statt, nur bestätigen wollte das mal wieder niemand. Lediglich die Aussage, die ersten Testversionen von Windows 8 kostenlos und für Jedermann zur Verfügung stellen zu wollen, bestätigte Redmond per Twitter. Da sich in der Vergangenheit aber gezeigt hat, dass sich hinter solchen Meldungen nur selten die bekannte Ente verbirgt, kann man wohl tatsächlich mit der Bekanntgabe einer ersten offiziellen Version rechnen, irgendwann im Lauf des Tages.

Welche nun die schnellste Quelle sein wird, die den Download-Link voraussichtlich zuerst posten wird, lässt sich zwar auch nach einiger Recherche nicht sicher sagen, aber die Website der BUILD selbst, der offizielle Building-Windows8-Blog oder die zur Keynote eingeladenen Reporter der Chip sind sicher keine schlechten Quellen. Vielleicht sollte man aber auch mal im Torrent-Netz schauen, wenn man wirklich unbedingt zu den ersten gehören will. Sobald es soweit ist werden wir uns natürlich auch in die Warteschlange stellen und ausserdem die Titelzeile von “erwartet” in “gefallen” ändern.

Wer’s partout nicht abwarten kann mag sich vielleicht noch ein wenig mit dem How-To “wie aktiviere ich Windows8-Features in Windows 7” auseinander setzen oder sich einen unserer zahlreichen Artikel zum Thema ansehen, aber interessiert euch das überhaupt? Sind die Zeiten von Windows nicht längst vorbei oder steht und fällt das womöglich mit der Anpassung des OS an die aktuellen ARM-Smartphone-Plattformen? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare!

Mit dem Thema beschäftigen sich auch die Kollegen von Winload.

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Microsoft – Beschleunigtes Booten mit Windows 8

Eines der größten Ärgernisse des PC sind die sehr langen Boot-Zeiten. Speziell im Vergleich zu Tablets oder Smartphones, die dank langer Akku-Laufzeit bequem im Dauer-Standby immer sofort betriebsbereit sind, haben klassische Computer diesen klaren Nachteil. Ein jetzt veröffentlichtes Video von Microsoft zeigt die Verbesserungen, die Windows 8 in diesem Punkt bringen soll.

Konnte man Windows 7 durch den Einsatz einer SSD schon deutlich beschleunigen, ist das Ganze von einem Instant-On immer noch weit entfernt. Um zu demonstrieren, wie schnell die interne Beta von Windows 8 auf einem Notebook startet, hat man bei Microsoft wieder einmal zum Video-Beweis gegriffen. Um klar zu machen, dass das Gerät nicht im Standby war, hatte man den Akku zu Beginn entfernt:

Um diesen Geschwindigkeits-Boost zu ermöglichen hat Microsoft einen normalen Shutdown mit den Techniken des Ruhezustands kombiniert, der die RAM-Inhalte auf der Festplatte speichert. Im altbekannten Windows werden beim Herunterfahren zunächst alle Benutzer-Anwendungen (die “user session”) und danach die System-Dienste und -Prozesse (die “kernel session”) geschlossen. In Windows 8 wird weiterhin die User Session beendet, die Kernel Session hingegen wird aus dem RAM auf die Festplatte geschrieben. Dieses Abbild kann dann beim nächsten Boot vergleichsweise schnell wieder gelesen und in den Speicher geschrieben werden.

Weitere technische Details findet ihr im Blog-Post von Microsoft.

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Microsoft – Windows 8 erscheint im Herbst 2012

Microsoft hat bis heute sich nie konkret über ein Veröffentlichungsdatum von Windows 8 geäußert. Aber nun hat ein Microsoft Mitarbeiter konkrete Hinweise auf einen Termin für den Launch von Windows 8 gegeben: Herbst 2012. Eine Beta soll, wie schon vermutet, im Herbst diesen Jahres erscheinen.

Schade, leider wird nichts aus einem vorgezogenen Launch von Windows 8 noch in diesem Jahr. Auch eine Vorstellung von Windows 8 für die ARM-Plattform wird es im diesem Jahr nicht mehr geben. Das hat Dan’l Lewin, der Vizepräsident für den Bereich “Strategic and Emerging Business Development” in einem Interview mit dem amerikanischen Online Magazin Techradar.com durchblicken lassen. Er gibt aber auch einen Hinweis, denn wenn man in die Windows-Vergangenheit schaut, dann folgte nach der ersten Beta-Version des Betriebssystems immer eine 12-monatige Betatestphase, bevor die finale Version in den Verkauf gelangte.

Die Beta von Windows 8 wird für die “Build”-Veranstaltung Mitte September diesen Jahres erwartet. Somit würde die finale Version von Windows 8 nach 12 Monaten Testphase im September 2012 fertiggestellt werden und im Handel erhältlich sein.

Welche Windows-Version verwendet Ihr den eigentlich? Habt ihr schon Windows 7, oder vertraut Ihr noch einer älteren Windows-Version? Würdet Ihr Euch Windows 8 kaufen, wenn diese nächstes Jahr veröffentlicht wird, oder würdet Ihr erst noch abwarten wollen, bis das erste Service Pack dazu erscheint? Postet Eure Meinungen hier in unseren Kommentarbereich.

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Russischer Spion soll bei Microsoft gearbeitet haben

Einer der russischen Spione, die die amerikanische Regierung im eigenen Territorium entdeckt hat, soll bei Microsoft gearbeitet haben. Nach Informationen des Wall Street Journals war der 23-jährige Alexey Karetnikov seit Oktober bei dem Software-Hersteller in Redmond angestellt.

Die US-Behörden sollen nicht viel über die Spione verraten haben. Das Wall Street Journal stellte dann aber eigene Nachforschungen an: Das Facebook-Mitglied Alexey Karetnikov gibt Microsoft als seinen letzten Arbeitgeber an, seine Ausbildung holte er sich an einer Universität in Sankt Petersburg. Sein früherer Arbeitgeber sei “Neobit” gewesen.

Diverse Unternehmen tragen diesen Namen, auffällig sei aber NeoBIT aus Sankt Petersburg: Das Unternehmen spezialisiere sich auf sicherheitsrelevante Technologien und nennen Karetnikovs Universität, das russische Verteidigungsministerium und den russischen Geheimdienst als Partner.

Warum ein russischer Spion bei Microsoft arbeitet, bleibt hingegen unklar. ComputerWorld stellt die Mutmaßung an, dass er vielleicht Screenshots von Windows 8 schießen wollte.

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Windows 8 – Erste Informationen veröffentlicht

Windows 7 iss zwar grad angelaufen, aber schon jetzt gibt es erste
Informationen über den neuen nachfolger Windows 8.
Die erste Informationen sind ungewollt
ins internet gelangt.

Nun plaudert der Entwickler von Windows die ersten Informationen zu Windows 8.
Wie schon bei Vista berichtet wurde, dass es ganz anders werden sollte, was ja auch gelang.
So soll jetzt auch Windows 8 Präsentiert werden.
Das neue Betriebssystem soll nach den
Wünschen von den Nutzer erfüllen.

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EFI-Update: Weniger Probleme mit Windows XP, neue mit Vista

Erste Reaktionen auf Apples Update des Extensible Firmware Interface (EFI) lassen nicht lange auf sich warten: Wie bereits heute morgen vermutet, verbessert die Aktualisierung die Kompatibilität bisheriger Problem-Macs mit Boot Camp. Kamen bislang eine ATI Radeon X1900-Grafikkarte und ein Apple-Display mit 23 Zoll Bildschirmdiagonale gemeinsam zum Einsatz, ließ sich Windows nicht installieren.

Laut ersten Anwenderberichten auf MacBidouille und Xlr8yourmac.com ist die Windows-Installation mit aktualisierter Firmware auch unter Verwendung dieser Konfiguration kein Problem mehr. Über die Lauffähigkeit von Windows XP auf iMacs mit 24-Zoll-Bildschirm hingegen liegen noch keine Rückmeldungen vor. Auch scheinen manche der iMac-Flagschiffe das Microsoft-System bereits zuvor problemlos angenommen zu haben – auf anderen hingegen traten ähnliche Probleme wie mit der Kombination aus X1900-Grafik und 23-Zoll-Display auf. Die Emulationsumgebung Parallels Desktop arbeitet auf Mac Pros zuverlässiger, man muss sie vor deren Start nicht mehr künstlich in den Schlafmodus versetzt haben, schreibt ein Xlr8yourmac-Anwender. Vorversionen von Microsoft Vista schließlich scheinen nach dem Update gar nicht mehr booten zu wollen: Man müsse Vista nach dem EFI-Update komplett neu installieren, warnt O’Grady’s PowerPage.

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Windows 8 – Microsoft zeigt neuen Explorer – löst kollektives Kopfschütteln aus

Als Teil vom Windows 8 Entwicklungsprozess veröffentlicht Microsoft im Building Windows 8-Blog seit einiger Zeit welche neuen Funktionen das kommende Windows bieten wird. Im neuesten Video wird der neue Windows Explorer demonstriert, während im dazugehörigen Blog-Post ausführliche Begründungen für die Änderungen beschrieben werden.

Der Windows Explorer ist wohl einer der wichtigsten – wenn nicht gar der wichtigste – Eckpfeiler in Windows. Dies dürfte Grund genug sein, warum Microsoft sich die Kommentare der Technik-Welt dieser Tage genauestens anhören und zu Herzen nehmen sollte.

Konkret geht es aktuell um die bereits seit längerem Bekannte Einführung des bereits aus Office bekannten Ribbons. Das Menü am oberen Ende des Fensters soll auch im Windows Explorer Einsatz finden und die Bedienung optimieren. Microsofts Steven Sinofsky nennt die Tabs in seinem Blog-Post als Begründung für eine “streamlined Explorer experience”. Die verschiedenen Tabs geben Zugriff auf alle wichtigen Funktionen des Explorers.

Hier ein Video, das die neuen Funktionen demonstrieren soll:

Am Beispiel Explorer demonstriert Microsoft, wie man sich die kommenden Jahre in der Betriebssystem-Welt vorstellt. Einfache Bedienung und simples Design sehen definitiv anders aus als eine Menüleiste in der möglichst bunte Icons und Auswahllisten, in unterschiedlichen Größen, in verschiedenen Gruppierungen (inklusive Untermenüs), unterhalb diverser Tabs dargestellt werden.

Man könnte jetzt für diese Leiste argumentieren und sagen: Power-User werden sich über diese Funktionsvielfalt freuen. Das Problem: Power-User blenden das Ribbon komplett aus und benutzen Tastenkürzel. Womit wir bei einem Pluspunkt angekommen sind: Das Ribbon lässt sich komplett zusammenfalten, so dass man auf kleinen Bildschirmen, wie sie bei Notebooks und speziell Netbooks Normalität sind, noch etwas vom Fensterinhalt sehen kann.

Eine Umfrage von TechCrunchs MG Siegler, was denn die Leser denken, ergibt ein ähnliches Bild dessen, was man in den vergangenen Tagen in vielen Blogs und News-Seiten lesen kann:
- It’s awful: 46 Prozent (695 Stimmen)
- It’s great: 9 Prozent (128 Stimmen)
- It’s okay: 18 Prozent (274 Stimmen)
- It’s the worst thing I’ve ever seen: 27 Prozent (399 Stimmen)

Sicherlich, nur knapp 1.500 Stimmen sind weit entfernt davon repräsentativ zu sein, es zeigt aber dennoch was die Technologie-Szene vom aktuellen Windows-Explorer-Stand hält. Nur 27 Prozent, die die gezeigten Funktionen für Positiv befinden sollte den Entwicklern in Redmond ein wenig zu denken geben.

Geradezu typisch für Microsoft werden immer neue Funktionen hinzugefügt, während man der Kompatibilität halber, alle alten Funktionen ebenfalls weiter unterstützt. Bei Microsoft steht Kompatibilität über allem. Es könnte ja noch einen Anwender geben, der seine alte Windows 95 Anwendung benutzen will.

Während bei Apple mit voranschreitender Zeit immer mehr Komplexität entfernt wird und man auch kein Problem damit hat, alte Funktionen in den Ruhestand zu schicken, setzt Microsoft auf Bekanntes. iOS beispielsweise hat keinen Datei-Manager. Der Benutzer soll sich in Zukunft nicht mehr darum kümmern müssen, wo seine Dokumente gespeichert sind. Ähnliche Schritte in diese Richtung kann man auch in OS X Lion sehen.

Aber vielleicht war genau diese nun entstandene Diskussion der Grund für Microsofts Posting über den Windows Explorer. Windows 8 ist noch weit entfernt davon im Ladenregal zu stehen. Bis zur finalen Version haben die Entwickler also noch viel Zeit, ihre aktuellen Ideen zu “verfeinern”.

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