MacBook Pro 2016: Das sind die neuen Modelle mit Touch Bar - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Ja, das MacBook Pro bekommt eine OLED-Leiste und einen Fingerabdruckscanner. Was es mit diesen Neuerungen auf sich hat und welche weiteren Apple dem Power-Notebook jetzt spendiert hat, in unserem Überblick:

Vor 25 Jahren präsentierte Apple den ersten tragbaren Rechner. Hiervon ist der MacBook Pro wohl eine der wichtigsten und langjährigsten Produktreihen unter den Apple-Computern. Vor gut 10 Jahren, im Januar 2006, stellte Steve Jobs das erste Modell mit dem Namenszusatz „Pro“ vor.

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Test: MacBook Pro 13 Zoll von 2016

Nachdem zuletzt die Änderungen kleinerer Natur waren, erwarten uns nun, noch rechtzeitig für den Weihnachtswunschzettel 2016, viele interessante Neuerungen.

Das MacBook Pro-Gehäuse im Schlankheitswahn

Es ist der neue „Gold-Standard“, sagt Apple selbst über sein neues Gerät. Das MacBook Pro ist noch einmal schlanker und leichter geworden: Die 13-Zoll-Version benötigt 23 Prozent weniger Volumen als bisher, das 15-Zoll-Modell um 20 Prozent. Damit wird das MacBook Pro mit 13 Zoll Bildschirmdiagonale dünner und kleiner als das MacBook Air.

MacBook Pro 13“

  • Abmessungen: 1,49 cm hoch; 30,41 cm breit; 21,24 cm tief
  • Gewicht: 1,37 kg

MacBook Pro 15“

  • Abmessungen: 1,55 cm hoch; 34,93 cm breit; 24,07 cm tief
  • Gewicht: 1,83 kg

Beide Größen gibt es in Silber und Space Grau.

Die Touch Bar, der Mini-Touchscreen für das MacBook Pro

Die Funktionsleiste über den Zahlentasten hat Apple ersetzt – statt Hardware-Buttons finden wir auf dem MacBook Pro 2016 (mit Ausnahme des günstigsten 13-Zöllers) die Touch Bar. Es ist ein Touchscreen für den Rechner: Hier werden Tastensymbole und Funktionen angezeigt, die per Fingertipp angewählt werden. Die Belegung ändert sich:

  • Als Ersatz der klassischen Funktionsleiste bietet sie die gewohnten Tasten,
  • stellt spezifische Buttons für die App, die gerade aktiv ist, zur Verfügung und sogar
  • spezifische Buttons für ein gerade verwendetes Werkzeug in einer App.

Die Touch Bar kommt nicht nur bei macOS Sierra und Apple-Apps zum Einsatz, sondern auch bei Software von anderen Entwicklern. Zum Beispiel, so eine Demo auf dem Apple Event, spielt die Touch Bar eine Stärke im Vollbildmodus aus, wenn in Photoshop Werkzeuge ausgewählt und angepasst werden. 

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Touch ID für Entsperren und Benutzerwechsel

Rechts von der Touch Bar ist der Einschaltknopf mit Touch ID, dem Fingerabdrucksensor. Wie bei dem iPhone entsperrt er das MacBook. Zugleich ermöglicht er einen schnellen Benutzerwecksel, sollte das Gerät mit Accounts für mehrere Personen eingerichtet sein.

Außerdem findet Touch ID beim MacBook für Apple Pay Anwendung – in Deutschland allerdings irrelevant, da der Zahlungsdienst hierzulande noch immer nicht verfügbar ist.

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Trackpad und Tastatur des MacBook Pro

Für die Schlankheitskur des MacBook Pro hat Apple die Tastatur wechseln müssen. Das Keyboard ist dem MacBook (12 Zoll) entlehnt, allerdings in einer zweiten, verbesserten Generation. Der „Butterfly-Mechanismus“ sorgt für ein gleichmäßiges Absenken der Tasten, welche sehr niedrig ausfallen.

Sichtbar gewachsen ist das Trackpad, es wartet nun mit der doppelten Größe auf. Weiterhin ist der Klick nur simuliert, das Pad gibt also nicht nach. Die sogenannte Taptic Engine klopft so gegen die Oberfläche, dass es sich (fast) wie ein Klick anfühlt.

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Prozessor, Grafik, Speicher – alles schneller

Wie erwartet arbeiten Prozessor und Grafik wieder einmal schneller, doch auch den Speicher hat Apple optimiert. Verschiedene Ausführungen stehen zur Wahl:

MacBook Pro 13“

  • 2.0 GHz Dual-Core Intel Core i5, alternativ 2,4 GHz i7 (Modell ohne Touch Bar)
  • 2,9 GHz Dual-Core Intel Core i5, alternativ 3,1 GHz i5 oder 3,3 GHz i7 (Modell mit Touch Bar)
  • 256 GB bis 1 TB SSD-Speicher
  • 8 GB bis 16 GB LPDDR3 Arbeitsspeicher
  • Intel Iris Graphics 540 bzw. 550

MacBook Pro 15“

  • 2,6 GHz bis 2,9 GHz Quad-Core Intel Core i7
  • 256 bis 2 TB SSD-Speicher
  • 16 GB LPDDR3 Arbeitsspeicher

Thunderbolt 3 – alles in einem

Mit dem MacBook Pro 2016 setzt Apple erstmals auf Thunderbolt 3. Die Schnittstelle ist universell: Neben dem schnellen Datendurchsatz an andere Thunderbolt-Geräte können USB-C-Stecker eingesteckt werden. Hierüber wird das MacBook Pro außerdem geladen – an einem beliebigen der vier Anschlüsse. Dank HDMI-Verknüpfung werden Bildschirme angeschlossen. Bis zu zwei 5K-Modelle werden gleichzeitig unterstützt.

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Display, Lautsprecher – alles besser

Aber auch an den weiteren Bauteilen hat Apple gearbeitet. Auf keinen Fall vergessen werden darf das Display: Laut Hersteller liefert es eine Helligkeit von 5000 Nits, was eine um 67 Prozent stärkere Helligkeit und ebenso höheren Kontrast im Vergleich zur Vorgängergeneration bedeute. Wie die iMacs vom letzten Jahr unterstützt es zudem den größeren Farbumfang, zudem benötigt das Display 30 Prozent weniger Energie.

Der Dynamikbereich der Lautsprecher sei nun doppelt so groß, der Bass verbessert.

Preise und Verfügbarkeit des MacBook Pro 2016

Wer auf die Touch Bar verzichten möchte (und zwei statt der vier Thunderbolt-Anschlüsse ausreichen), der bekommt das neue MacBook Pro ab 1699 Euro – und zwar sofort. Die Modelle mit der innovativen Funktionsleiste will Apple dagegen in zwei bis drei Wochen ausliefern – eine Bestellung ist ab sofort möglich:

Mit Touch Bar startet das 13-Zoll-Modell bei 1999 Euro, ausgestattet mit dem 2,9 GHz Dual-Core i5, 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher.

Das 15-Zoll-Modell gibt es ausschließlich mit Touch Bar. Es startet bei 2699 Euro mit 2,6 GHz Quad-Core i7, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher.

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Test

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