Wir nehmen das iPhone 4S detailliert unter die Lupe und testen diverse Funktionen. Unsere Tests gelten dem iPhone 4S an sich, aber auch speziellen Features wie der Kamera-Funktion sowie Vergleichen mit anderen Smartphones wie zum Beispiel dem HTC Radar.

    Inhaltsverzeichnis

    1. 17.11.2011
      Lederhülle für iPhone 4 und iPhone 4S von Tuff-Luv
    2. 03.02.2012
      iPhone 4S: Der 100-Tage-Test
    3. 17.11.2011
      Lederhülle für iPhone 4 und iPhone 4S von Tuff-Luv
    4. 28.10.2011
      iPhone 4S Verkaufsstart in Österreich – Tarifvergleich *Update*
    5. 08.11.2011
      Will It Blend: iPhone 4S
    6. 28.10.2011
      iPhone 4S Verkaufsstart in Österreich – Tarifvergleich *Update*
    7. 26.10.2011
      iPhone 4S gegen eine Kompaktkamera: Testfotos
    8. 25.10.2011
      Pic of the Day: iPhone-Kameras im Generationenvergleich
    9. 17.10.2011
      Vorsicht beim Schutzhüllen-Kauf: iPhone 4S mit kleinen Design-Änderungen
    10. 14.10.2011
      Video: Geschwindigkeitsvergleich iPhone 4S vs iPhone 4
    11. 14.10.2011
      Vid of the Day: iPhone 4S Falltest
    12. 14.10.2011
      iPhone 4S unter die Lupe genommen
    13. 12.10.2011
      iPhone 4S: Testergebnisse im Überblick
    14. 12.10.2011
      iPhone 4S-Tests: Apple-Smartphone ist “verdammt cool.”
    15. 05.10.2011
      iPhone 4S: Meinungen, Schlussfolgerungen und Ausblicke
    16. 04.10.2011
      Video: BBC Kurz-Review des iPhone 4S
    17. 01.01.1970
      Kameravergleich – Bitte lächeln: iPhone 4S vs. iPhone 4 vs. Galaxy S II vs. Nokia N8 vs. Amaze 4G

    Lederhülle für iPhone 4 und iPhone 4S von Tuff-Luv

    Heute stelle ich euch eine etwas gediegenere Hülle für iPhone 4 und iPhone 4S vor. “Tuff-Luv In-Genius Saddleback Ledertasche” ist schnell eine meiner Lieblingshüllen geworden. Nur dem iPhone fehlt etwas, das sie noch besser machen würde.

    Sorry, dass ich schon wieder darauf herumreite: Die Smartcover-Funktion für das iPhone, das wär im Zusammenhang mit dieser Hülle ein echter Mehrwert. Hülle öffnen und dann nicht noch Knöpfchen drücken und entsperren, das wär schön. Aber so etwas geht nur bei dem iPad 2.

    Das iPhone rastet gut und nicht zuu fest in die harte Schale der ein. Ist der Deckel zugeknöpft, ist das iPhone recht gut geschützt – ausgenommen der Kamera. Das leicht raue Leder fühlt sich gut an. Natürlich kannst Du das iPhone zum Telefonieren in der Hülle lassen. Der Deckel baumelt dann nach unten, aber das Gerät liegt sehr griffig in der Hand.

    Was mir nicht so gefällt, ist das silberne Logo, und dass die Lasche nach oben gezogen werden kann. Sie dient allerdings dazu, um die hintere Karte aus dem Kreditkartenfach zu ziehen. Gebrauchsspuren werden schnell auf der Hülle zu sehen sein – der “Used-Look” gehört aber sogar zu der Schutzhülle, wie ich finde.

    Übrigens gibt es von Tuff-Luv auch andere oder billigeres .

    Die Fakten im Überblick:

    Unsere Wertung:

    • Qualität: sehr gut, angenehmes Leder
    • Passgenauigkeit: sehr gut
    • iPhone-Schutz: gut (kein Kamera-Schutz)
    • Display-Schutz: sehr gut (in die Hülle rutschen darf allerdings nichts)
    • Größe: moderat
    • Vibrationsalarm: gut spürbar

    Fazit: Klapp-Hüllen haben mich noch nie interessiert, aber die hier gefällt mir wirklich gut. iPhone mit Smart-Cover und Tuff-Luv-Hülle, das wär schön…

    Morgen gehts wieder etwas bunter zu. Bisher getestete Hüllen:

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iPhone 4S: Der 100-Tage-Test

Gut 100 Tage gibt es das iPhone 4S jetzt in Deutschland zu kaufen, in Österreich noch nicht ganz so lange. Es wird Zeit, das Fazit aus dem “Langzeittest” zu ziehen.

100 Tage trage ich nun also schon das iPhone 4S in meiner Hosentasche spazieren. Am 14. Oktober erschien es in Deutschland, 2 Wochen später in Österreich und in der Schweiz.

Als Phil Schiller es vorstellte, war die Enttäuschung groß: Kein iPhone 5, sondern nur ein iPhone 4s. Dabei hat Apple das Innenleben gründlich überarbeitet:

  • Es werkelt ein leistungsfähigerer Chip, der A5, im Gehäuse.
  • 8 Megapixel nimmt die Kamera auf – in guter Qualität!
  • Der Sprachassistent Siri läuft aktuell nur auf dem iPhone 4S.
  • Das Antennendesign wurde überarbeitet.

Aber es zählt ja immer das Äußere, und da sieht das iPhone 4S nun mal nicht neu aus, sondern wie der Vorgänger: Das Smartphone von Apple ist ein kleiner Ziegelstein. Doch stellen wir das Gehäuse in unserem Zwischenfazit noch etwas zurück und widmen uns vorher einigen anderen Punkten.

Pixelpower auf dem Display

Ein iPhone 4-Besitzer ist es schon gewöhnt, aber ich als iPhone 3GS-Besitzer war hellauf begeistert: Der Bildschirm ist wirklich beeindruckend. Nicht nur bei Grafiken zahlt sich die hohe Pixeldichte (326 ppi) aus, auch bei Texten fällt die Qualität auf, sie werden knackscharf dargestellt. Wie pixelig wirkt da das iPad daneben…

Hungrig: Ständig an der Steckdose

Leistungsfähiger Chip, viele Datenverbindungen, UMTS immer an – das brennt den Akku herunter. Der stromfressende iOS-Bug ist behoben, doch auch jetzt hält mir der iPhone-Akku viel zu kurz. Im Flugmodus reicht die Energie lange, aber ich habe ja kein Smartphone, um die Verbindungen zu kappen… Also: Tipps zum Stromsparen beachten, am Abend immer alle Apps mit Internetzugriff ausschalten, und (fast) täglich das Gerät an die Steckdose hängen.

Unendliche Dialoge mit Siri

Der Sprachassistent Siri hat im Laufe der letzten 3 Monate ein bisschen dazugelernt. Während eine Art Autokorrektur mir am Anfang den Spitznamen einer Freundin immer verändert hat und folglich den Kontakt nicht finden konnte, klappt das jetzt. Ich nutze Siri öfters, um SMS nicht tippen zu müssen. Auf dem Fahrrad ist das eine coole Sache. Die Kommunikation zwischen Siri und mir läuft allerdings noch sehr schleppend. Ein Gesprächsauszug, der aufgrund von Missverständnissen leider täglich vorkommt:

  • Siri: “Soll ich die Nachricht abschicken?”
  • Ich: “Ändern!”
  • Siri: “Ich kann das gerne für Dich erledigen.”

Es dauert manchmal über 10 Minuten, bis eine Nachricht halbwegs vernünftig geschrieben ist. Als Beispiel ein diktierter Einkaufszettel:

Wo wollte ich was einkaufen?

Trotzdem: Ich glaube an die Zukunft von Siri, und finde ihn auch jetzt, in der Betaphase, nützlich.

Auf Empfang

Die Antenne hat Apple im Gegensatz zum “Antenna-Gate”-Vorgänger deutlich überarbeitet, und die maximale Geschwindigkeit von Datendownloads ist laut Hersteller von 7,2 Mbit/s auf 14,4 Mbit/s gestiegen. Ich muss zugeben, dass ich das schlecht beurteilen kann. Mit der Surfgeschwindigkeit und Verbindungsqualität bin ich unzufrieden. Das liegt aber wohl an meinem langsamen und preisgünstigen o2-Tarif…

Auf der zweiten Seite dieses Artikels:
Kameraqualität, Falltest, Konkurrenz, Fazit iPhone 4S im 100-Tage-Test

Die Kompaktkamera bleibt zu Hause

Die Bildqualität vom iPhone 4 war für ein Smartphone recht gut. Die des iPhone 4S ist noch besser! So gut, dass wir das Smartphone sogar gegen eine der besten Kompaktkameras antreten haben lassen. Ein ungerechter Vergleich, aber das Apple-Handy hat sich wirklich tapfer geschlagen! Bei mir daheim hängt ein Nachtbild (!) in der Größe 30×45 cm (!). Gäste sind sehr verblüfft, wenn ich ihnen sage, dass es mit einem Smartphone geschossen wurde…

Dank GPS, Datenverbindungen und Foto-Apps (rechts ein mit Snapseed bearbeitetes Bild) macht das Fotografieren mit dem iPhone gleich noch viel mehr Spaß – normale Kameras bieten viel, viel weniger Werkzeuge beziehungsweise Spielereien. Klar, die Bildqualität ist bei SLRs und anderen Kameras schon deutlich besser. Aber für einen Immer-dabei-Fotoapparat ist das iPhone 4S top!

Mit Ecken und Kanten

Womit wir noch einmal auf die Hardware zurückkommen. Wenngleich der eckige Klotz nicht das Angenehmste für Hand und Hosentasche ist, ist die Form zum Fotografieren sehr gut. Man kann das iPhone 4(S) wie eine kleine Kompaktkamera halten, und der Lautstärke-Button dient als Auslöser. Mit abgerundeten Kanten ginge das nicht so komfortabel. Der iPod touch zum Beispiel ist zierlich und liegt gut in der Hand. Die Lauter-/Leiser-Knöpfe sind bei ihm aber lange nicht so griffig wie bei dem iPhone. Alles hat also Vor- und Nachteile.

Was gibts sonst zu dem Gehäuse zu sagen? Hochwertig, sehr hochwertig fühlt es sich an.
Mir ist ein Testmodell des 4S heruntergefallen, auf Pflastersteine. Ich hatte Glück, denn lediglich die Kanten waren etwas beschädigt. Mir wurde allerdings schon zwei Mal ein iPhone 4 (Gehäuse fast baugleich zum 4S) in die Hand gedrückt, bei dem das Display zerbrochen war. Auf den Steinboden fallen lassen ist also keine gute Idee.

iOS 5, die Basis aller Apps

Bleibt noch ein Wörtchen zum Betriebssystem zu sagen, das auch auf iPhone 3GS und iPhone 4 installiert werden kann. Apple hat mit dem Update schöne Neuerungen eingeführt, zum Beispiel iMessage, die Benachrichtigungszentrale oder den Kamera-Button auf dem Sperrbildschirm. Das Hin- und Herschieben vieler Apps auf den Screens nervt, aber ansonsten bietet iOS viel und läuft sehr zuverlässig. Die Auswahl an guten Apps im App Store ist der Hammer.

100 Tage iPhone 4S – Testfazit

Das iPhone 4S war definitiv kein Fehlkauf, selbst wenn es nicht billig war. Es ist ein berechtigtes Upgrade vom iPhone 3GS. Die Leistung wird auch zukünftig für viele grafikaufwendige Apps reichen.

Die Konkurrenz, vor Allem Samsung, sitzt Apple im Nacken. Die griffigen Produkte mit dem großen Display sind wirklich beeindruckend. Um an der Spitze zu bleiben (beziehungsweise wieder dort hinzugelangen), muss sich Apple für das iPhone 5 einiges einfallen lassen. Vielleicht wird das iPhone 5 wieder handlicher. Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein besseres Kamera-Handy als das iPhone 4S  geben wird: Die Qualität ist für ein Smartphone beeindruckend, und die eckige Form erlaubt es, das iPhone wie eine Kompaktkamera zu halten. Wie schon gesagt: Alles hat Vor- und Nachteile.

Auf die Weiterentwicklung von iOS und Siri bin ich gespannt. Das iPhone 4S wird mich sicher noch lange begleiten.

Weiteres zum Thema:

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Lederhülle für iPhone 4 und iPhone 4S von Tuff-Luv

Heute stelle ich euch eine etwas gediegenere Hülle für iPhone 4 und iPhone 4S vor. “Tuff-Luv In-Genius Saddleback Ledertasche” ist schnell eine meiner Lieblingshüllen geworden. Nur dem iPhone fehlt etwas, das sie noch besser machen würde.

Sorry, dass ich schon wieder darauf herumreite: Die Smartcover-Funktion für das iPhone, das wär im Zusammenhang mit dieser Hülle ein echter Mehrwert. Hülle öffnen und dann nicht noch Knöpfchen drücken und entsperren, das wär schön. Aber so etwas geht nur bei dem iPad 2.

Das iPhone rastet gut und nicht zuu fest in die harte Schale der ein. Ist der Deckel zugeknöpft, ist das iPhone recht gut geschützt – ausgenommen der Kamera. Das leicht raue Leder fühlt sich gut an. Natürlich kannst Du das iPhone zum Telefonieren in der Hülle lassen. Der Deckel baumelt dann nach unten, aber das Gerät liegt sehr griffig in der Hand.

Was mir nicht so gefällt, ist das silberne Logo, und dass die Lasche nach oben gezogen werden kann. Sie dient allerdings dazu, um die hintere Karte aus dem Kreditkartenfach zu ziehen. Gebrauchsspuren werden schnell auf der Hülle zu sehen sein – der “Used-Look” gehört aber sogar zu der Schutzhülle, wie ich finde.

Übrigens gibt es von Tuff-Luv auch andere oder billigeres .

Die Fakten im Überblick:

Unsere Wertung:

  • Qualität: sehr gut, angenehmes Leder
  • Passgenauigkeit: sehr gut
  • iPhone-Schutz: gut (kein Kamera-Schutz)
  • Display-Schutz: sehr gut (in die Hülle rutschen darf allerdings nichts)
  • Größe: moderat
  • Vibrationsalarm: gut spürbar

Fazit: Klapp-Hüllen haben mich noch nie interessiert, aber die hier gefällt mir wirklich gut. iPhone mit Smart-Cover und Tuff-Luv-Hülle, das wär schön…

Morgen gehts wieder etwas bunter zu. Bisher getestete Hüllen:

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iPhone 4S Verkaufsstart in Österreich – Tarifvergleich *Update*

iPhone 4S
Seit heute ist das iPhone 4S auch in Österreich verfügbar. Neben A1 bieten auch , Orange und  die fünfte iPhone-Generation an. Schon seit letzter Woche lies sich das ohne Mobilfunkvertrag und ohne Simlock vorbestellen. T-Mobile hat aktuell alle Modelle sowohl in Schwarz als auch Weiss im Angebot. Bei A1 und Orange ist derzeit nur die 16GB Version auch in der Farbe Weiss verfügbar. Drei bietet das iPhone 4S vorerst nur in der 16-GB-Variante, dafür aber in Schwarz und Weiss an. Die Modelle mit 32 und 64 GB Speicher folgen laut Webseite in 5-7 Wochen. Folgend ein Vergleich der aktuell angebotenen Tarife in Kombination mit einem iPhone 4S (hier als PDF):

Tarifevergleich iPhone 4S

Auf zwei Jahre Vertragslaufzeit gerechnet bekommt man bei Orange im Tarif “All in 10″ das günstigste iPhone 4S. Dies spiegelt sich aber leider auch in den sehr wenigen Freieinheiten wieder. Bei A1 kann man im Tarif “A1 Smart 9000″ in zwei Jahren Vertragslaufzeit am meisten Geld auf den Tisch legen. Dafür hat man aber auch Freieinheiten satt, inklusive 6 GB Datenvolumen jeden Monat.

Update: Als einziger bietet T-Mobile das iPhone 4S 16GB für 0,- Euro an sofern man beim Tarif “All Inclusive International” ein Zusatzpaket wählt, was wiederum die Grundgebühr erhöht. Ohne Zuatzpaket löhnt man eine Grundgebühr von 45,- Euro pro Monat. /Update

Infos zu Netzabdeckung und Internetgeschwindigkeiten:

A1 Netzabdeckung
T-Mobile Netzabdeckung
Orange Netzabdeckung

Weitere Tarif-Infos für Österreich finden sich auf handy-tarife.at.

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Will It Blend: iPhone 4S

Will It Blend iPhone 4S
Was wäre eine neue iPhone- oder iPad-Generation ohne den berühmt-berüchtigten Mixer-Test. Will It Blend? Das ist die Frage.

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZWP8OUytprE

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iPhone 4S Verkaufsstart in Österreich – Tarifvergleich *Update*

iPhone 4S
Seit heute ist das iPhone 4S auch in Österreich verfügbar. Neben A1 bieten auch , Orange und  die fünfte iPhone-Generation an. Schon seit letzter Woche lies sich das ohne Mobilfunkvertrag und ohne Simlock vorbestellen. T-Mobile hat aktuell alle Modelle sowohl in Schwarz als auch Weiss im Angebot. Bei A1 und Orange ist derzeit nur die 16GB Version auch in der Farbe Weiss verfügbar. Drei bietet das iPhone 4S vorerst nur in der 16-GB-Variante, dafür aber in Schwarz und Weiss an. Die Modelle mit 32 und 64 GB Speicher folgen laut Webseite in 5-7 Wochen. Folgend ein Vergleich der aktuell angebotenen Tarife in Kombination mit einem iPhone 4S (hier als PDF):

Tarifevergleich iPhone 4S

Auf zwei Jahre Vertragslaufzeit gerechnet bekommt man bei Orange im Tarif “All in 10″ das günstigste iPhone 4S. Dies spiegelt sich aber leider auch in den sehr wenigen Freieinheiten wieder. Bei A1 kann man im Tarif “A1 Smart 9000″ in zwei Jahren Vertragslaufzeit am meisten Geld auf den Tisch legen. Dafür hat man aber auch Freieinheiten satt, inklusive 6 GB Datenvolumen jeden Monat.

Update: Als einziger bietet T-Mobile das iPhone 4S 16GB für 0,- Euro an sofern man beim Tarif “All Inclusive International” ein Zusatzpaket wählt, was wiederum die Grundgebühr erhöht. Ohne Zuatzpaket löhnt man eine Grundgebühr von 45,- Euro pro Monat. /Update

Infos zu Netzabdeckung und Internetgeschwindigkeiten:

A1 Netzabdeckung
T-Mobile Netzabdeckung
Orange Netzabdeckung

Weitere Tarif-Infos für Österreich finden sich auf handy-tarife.at.

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iPhone 4S gegen eine Kompaktkamera: Testfotos

Bei dem neuesten iPhone hat Apple die Kamera nochmal gründlich überarbeitet: neuer Sensor mit 8 Megapixel, verbessertes Objektiv, zusätzliche Funktionen. Kann sich das Smartphone damit schon gegenüber einer Kompaktkamera behaupten? Und sind gegenüber des Vorgängers die Verbesserungen überhaupt im Bild zu sehen? In unserem Kameratest haben wir das iPhone 4S genauer unter die Lupe genommen.

Unser iPhone 4Smusste für den Vergleich gegen die Nikon P7000 antreten – laut Fotozeitschriften aktuell eine der besten Kompaktkameras auf dem Markt, und nicht ganz billig ().

. Einige Daten im Vergleich:

Smartphone gegen Kompaktkamera
iPhone 4S Nikon P7000
Auflösung 8 Megapixel 10,1 Megapixel
Zoom Festbrennweite, Digitalzoom 28 – 200mm (entsprechend Kleinbild) + Digitalzoom
Größte Blende 1:2,4 1:2,8
ISO (keine Herstellerangabe) 100 – 3200 (+Hi)
Autofokus Fokussieren per Fingertipp Einzelautofokus, permanenter Autofokus; versch. Messfeld-Optionen
Bildstabilisator ja, digital ja, bewegliche Linsengruppe und digital
Blitz LED-Licht Blitz, Blitzschuh
Dateiformate JPG JPG, RAW (NRW)
Besonderheiten Geotagging, HDR, Apps für Bildbearbeitung und Effekte Motivprogramme, RAW-Entwicklung, Nachtmodus, Objektiv-Korrektur

Die Bilder wurden nicht korrigiert, nur (teilweise) verkleinert. Viele Einstellungen standen auf “Automatik”.

Schönwetter und Schatten (iPhone 4S, Kompaktkamera, iPhone 4)

Bei guten Lichtverhältnissen schlägt sich das iPhone 4S sehr gut. Das Bildrauschen ist deutlich höher als bei der Kompaktkamera, aber Detailzeichnung und Farben sind überzeugend. Hier das Ausgangsmotiv (iPhone 4S):

Und nun 100-Prozent-Ausschnitte. Die unterschiedlichen Motivgrößen resultieren aus den unterschiedlichen Pixelzahlen.

iPhone 4S mit erkennbarem Bildrauschen:

Deutlich glattere Flächen und schöne Schärfe bei der P7000 (die kühle Farbe ist dem manuellen Weißabgleich geschuldet – Fehler des Fotografen):

Zum Vergleich das iPhone 4: Noch höheres Bildrauschen als bei dem neuen Smartphone:

Das gleiche Spiel nocheinmal mit einem anderen Bild, 100 Prozent, in der Reihenfolge Nikon, iPhone 4S, iPhone 4:

Fazit: Die Kamera des iPhone 4S ist in der Tat besser als die des Vorgängermodells. Je nachdem, wie gut welcher Autofokus arbeitet, liegen 4S und Kompaktkamera bei guten Lichtverhältnissen qualitativ nah beieinander. Lediglich das Bildrauschen ist bei dem Smartphone merklich höher.

Nachtgeschichten von iPhone 4S und Kompaktkamera

Jetzt wird es schwierig: Wenig Licht, ein kleiner Kompaktkamera-Sensor und noch viel kleinerer iPhone-Sensor. Kann das etwas werden? Wir verwenden die , sowohl für die Nikon (), als auch das iPhone 4S (. Damit können wir die Kameras an einer Laterne befestigen.

Lange Belichtungszeiten sind somit fast kein Problem (es war recht windig…). Die P7000 löst mit 1,26 Sekunden bei rauscharmen ISO 100 aus und erziehlt schöne Wischeffekte der Autos. Bei dem iPhone können längere Belichtungszeiten nicht eingestellt werden. 1/15 Sekunde scheint die kurzmöglichste Zeit zu sein. Eine Angabe zum ISO-Wert ist in den Metadaten des Fotos leider nicht zu finden.

Kompaktkamera (für größere Ansicht bitte 2x hintereinander auf das Bild klicken):

iPhone (mit HDR):

In dieser moderaten Anzeigegröße ist die Qualität des iPhones noch akzeptabel. Die 100-Prozent-Ansicht zeigt die Schwächen:

Bei der Nikon lässt sich die Schrift auf dem Schild trotz leichter Verwackelungsunschärfe bei der langen Belichtungszeit besser erahnen:

Zoomt man sich etwas an das Brandenburger Tor heran, gibt das bei der Kompaktkamera keine große Verschlechterung der Bildqualität – dem optischen Zoom sei Dank. Vom digitalen Zoom sollte man die Finger lassen. Bei dem iPhone sieht es unter diesen Lichtverhältnissen unterirdisch aus, wie der 100-Prozent-Auschnitt unten zeigt:

Fazit: Bei schlechter Beleuchtung werden die Unterschiede zwischen guter Kompaktkamera und iPhone in der Bildqualität groß. Nachteilig wirken sich bei dem Telefon fehlende Funktionen und manuelle Einstellmöglichkeiten aus – eine lange Belichtungszeit ist eigentlich Pflicht.

HDR-Funktion im iPhone 4S

HDR bedeutet High Dynamic Range. Bei dieser Technik werden starke Kontraste durch geschicktes Zusammenrechnen mehrerer Fotos mit verschiedenen Belichtungszeiten reduziert. Diese Option kann direkt in der Kamera-App des iPhones eingeschaltet werden, dann schießt das Smartphone in kürzester Zeit drei Fotos und rechnet sie zusammen. Ein “normales” Bild kann zusätzlich gespeichert werden.

Mit HDR (Bildgröße 50 %):

Ohne  HDR (Bildgröße 50 %):

Dem iPhone glückt die Berechnung der HDR-Aufnahme oft gut (siehe dieses Beispiel), vereinzelt sind allerdings Farbton und Helligkeit gründlich daneben. Bei Nachtaufnahmen ist das Bildrauschen in den HDR-Bildern hin und wieder extrem hoch. Grund hierfür ist eine (zu) starke Anhebung der Schattenbereiche.

Fazit: Die HDR-Funktion ist manchmal sinnvoll, manchmal nicht – probieren geht über studieren. Das iPhone macht die drei Bilder sehr schnell hintereinander, sodass die Schüsse aus der Hand gelingen können. Die Farben wirken sehr natürlich.

Mit liebevoll produzierten HDR-Aufnahmen kann die Funktion aber nicht verglichen werden.

iPhone 4S gegen Kompaktkamera – Zusammenfassung

Kompaktkamera und Smartphone – eigentlich haben wir hier Äpfel mit Birnen verglichen. Aber Apple rühmt sich ja für die gute Bildqualität, also ist die Gegenüberstellung durchaus berechtigt.

Das iPhone 4S hat einen noch kleineren Sensor als (mittelgute und gute) Digitalkameras. Das macht sich in einer schlechteren Detailauflösung und vor allem hohen Bildrauschen bemerkbar – noch dazu, wenn auf den Sensor 8 Millionen Pixel gequetscht werden.

Trotzdem schlägt sich das iPhone wirklich gut. Schnappschüsse bei Nacht sind in kleiner Ansicht gerade noch ausreichend. Bei guten Lichtverhältnissen trumpft das Telefon richtig auf. Schön: Der Autofokus kann simpel auf das gewünschte Objekt gesetzt werden – einfach mit dem Finger auf den Touchscreen tippen.

Wer auf Effekte steht, ist mit dem Smartphone sogar besser bedient, als mit der Nikon P7000: Denn hier kommt es auf die Bildqualität nicht ganz so stark an, und Bearbeitungen können mit interessanten Apps direkt im iPhone vorgenommen werden. Bild rechts: Bearbeitung mit Snapseed direkt auf dem iPhone 4S.

Snapseed (AppStore Link)
QR-Code
Snapseed
| Preis: Gratis

Wer optischen Zoom, längere Belichtungszeiten beziehungsweise allgemein zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten wünscht, der kommt um eine Digitalkamera nicht herum. Die Nikon P7000 habe ich übrigens bereits mit der Spiegelreflex D300 und der Leica X1 verglichen.

Erkenntnis: Mit dem iPhone 4S fotografieren macht Spaß, und es können gute Fotos gelingen. Ein schönes Motiv hilft oft mehr, als eine super Kameraausrüstung.

Hier noch ein paar iPhone-4S-Aufnahmen (große Ansicht nach 2 Klicks):

Weitere Informationen zum Thema auf benm:

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Pic of the Day: iPhone-Kameras im Generationenvergleich

iPhone Kamera Vergleich
Die Kamera im iPhone 4 galt lange Zeit als die beste ihrer Art, trotz oder gerade wegen “nur” 5 Megapixeln. Denn je mehr Pixel der Kamerasensor zu bieten hat, desto mehr Licht muss auch die Optik dem Sensor bereitstellen damit dieser gute Resultate erzielen kann. Besonders bei einem Smartphone sind Megapixel nicht gleich Fotoqualität. Es gilt die Balance zwischen diesen zwei Komponenten zu halten und beim iPhone 4S hat es Apple dank zusätzlicher Linse, größerer Blendenöffnung und besserem Sensor offensichtlich wieder geschafft.

Fotografin Lisa Bettany macht dies anhand eines Vergleichs der Kameras aller iPhone-Generationen besonders deutlich. Über die Jahre hat sich die Kamera im jeweiligen iPhone von einem Musthave zum Aushängeschild entwickelt und beim iPhone 4S reicht die Fotoqualität schon an die besten Kompaktkameras heran.

iPhone Kamera Vergleich


iPhone 4S


Canon 5D Mark II + 100mm f/2.8


Canon S95

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Vorsicht beim Schutzhüllen-Kauf: iPhone 4S mit kleinen Design-Änderungen

iPhone 4S vs iPhone 4
Auf den ersten Blick ähneln sich das iPhone 4 und iPhone 4S wie ein Ei dem anderen. Erst beim genauerem Hinsehen erkennt man, dass Apple den Lautlos-Schalter sowie die Lautstärke-Regler beim iPhone 4S aufgrund des neuen Antennen-Designs um ein paar Millimeter repositionieren musste.

Die Mehrzahl der iPhone 4-Schutzhüllen passen aufgrund dieser marginalen Unterschiede nicht auf einem iPhone 4S. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das gewünschte bzw. zu verwendete Case integrierte Buttons hat oder dessen seitlichen Aussparungen nicht großzügig genug ausgefallen sind.

Leider sind sich auch so manche Mobilfunkshops dieser Neuerungen nicht bewusst und bieten iPhone 4S-Käufern inkompatible iPhone 4-Schutzhüllen an. Dementsprechend gilt: Augen auf beim Schutzhüllen-Kauf!

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Video: Geschwindigkeitsvergleich iPhone 4S vs iPhone 4

Apple A5 Dualcore
Dank Zweikernprozessor kann das iPhone 4S mehr Aufgaben bzw. Tasks in kürzerer Zeit abarbeiten. Dies resultiert schlicht gesagt in einem schnelleren System. Besonders im direkten Vergleich zwischen iPhone 4S und iPhone 4 macht sich dieser Performance-Schub deutlich bemerkbar.

httpv://www.youtube.com/watch?v=e1zLg4itgZA

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Vid of the Day: iPhone 4S Falltest

Wie bewirbt man am besten den eigenen iPhone-Reparatur-Dienst? Richtig, man stellt sich mit einem neuen iPhone 4S vor stundenlang wartende iPhone 4S-Käufer und wirft das gute Stück, nach mehrmaligem und lautstarkem Ankündigen, gekonnt vor ihre Füße. Das folgende Video zeigt leider nicht, dass der sympathische Herr anschließend aus der Stadt gejagt wurde.

httpv://www.youtube.com/watch?v=fdfrkNt0SRA

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iPhone 4S unter die Lupe genommen

Es hat wieder mal nicht lange gedauert und noch vor dem offiziellen Launch des iPhone 4S heute morgen konnten die Kollegen von iFixit dem neuesten iPhone-Sprößling unter die Glasfront schauen.

Wie üblich hat iFixit auch vom neuen iPhone 4S eine komplette und ausführliche Dokumentation des Teardowns, inklusive hochauflösender Bilder und genauer Bezeichnungen aller Bauteile, veröffentlicht. Auf drei Seiten finden sich alle wichtigen Komponenten und vor allem auch, wie man diese im Fall der Fälle erreicht.

Ein weiterer Aspekt dieser Teardowns ist, dass die Geeks unter uns die konkreten Spezifikationen der neuen Geräte erfahren. Apple selbst hält sich mit technischen Details gerne bedeckt – speziell wenn es ums iPhone, iPod oder iPad handelt. So gab auch diese Schrauber-Aktion letzte Sicherheit, dass das iPhone 4S wie sein Vorgänger 512 MByte RAM besitzt.

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iPhone 4S: Testergebnisse im Überblick

Was kann das neue iPhone 4S eigentlich nicht? Es hört zu, es spricht, es fotografiert (besser) und offenbar nutzt es bei all dem seine Hardware so effizient, dass es auch noch sehr, sehr schnell ist. Die ersten Tests kursieren in den Weiten des Internet und wir haben ein paar Ergebnisse zusammengestellt.

Da es sich um ein Smartphone handelt, steht die Telefonie schon lange nicht mehr im Vordergrund. Für die Vermittlung von Gesprächspartnern anhand mehrstelliger Ziffernfolgen gibt es heutzutage keine Medaillen mehr – da müssen schon Browser, Sprachassistent und Kamera glänzen um sich die Anerkennung des Publikums zu verdienen.

Seitenaufbau: Der Browser flitzt

In einer Gegenüberstellung des mobilen Safari im iPhone 4 mit dem des iPhone 4S zeigt sich ein deutlicher Geschwindigkeitsvorteil. Slashgear demonstriert den Ladevorgang einiger aufwendiger Webseiten wie der des Wall Street Journal oder der New York Times. Das neue Apple-Smartphone hat trotz gleich großen Arbeitsspeichers (512 Megabyte) die besseren Karten. Dann folgt ein Vergleich mit dem Erzfeind, dem Samsung Galaxy S2. Auch hier kann das iPhone 4S nicht nur Schritt halten, es lädt die Seiten bisweilen sogar schneller.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass im Android-Smartphone Flash-Elemente geladen werden. Darauf werden auch die dortigen Kommentatoren nicht müde in teils recht “blumigen” Formulierungen hinzuweisen. Zudem seien die Testbedingungen “unfair”, da das iPhone über Wi-Fi, das Galaxy S2 aber über die 4G-Verbindung Daten abrufe. Ergebnis: Nicht beweiskräftig. In einem zweiten Video zeigt Vincent Nguyen daher, dass auch ohne aktiviertes Flash-Plug-In auf dem Galaxy S2 die beiden Geräte Webseiten nahezu gleich schnell laden.

Schneller als der Vorgänger ist das iPhone 4S in jedem Fall, was jedoch aufgrund der neuen Hardware kaum überraschen dürfte.

Sprachassistent Siri

Durchweg begeistert sind die Tester von dem neuen Sprachassistenten Siri. Durch normalsprachliche Kommandos lässt sich das System steuern und zu diversen Operationen bewegen. Dabei müssen die Befehle keiner besonderen Syntax folgen – Siri versteht auch mehrere Varianten einer Frage. John Gruber von Daring Fireball freut sich über den Kontrast, den Siri gegenüber dem übrigen iOS 5 bildet. Es sei “absichtlich verschwommen” und nicht trennscharf in seiner Bedienung, wie die grafische Bedienoberfläche des Betriebssystems es ist.

Das Erforschen der Möglichkeiten und teils drolligen Antworten Siris sei äußerst befriedigend. Auch Walt Mossberg von AllThingsDigital

gefällt der Assistent ausgesprochen gut. Er bemängelt lediglich das, was auch vielen anderen aufgefallen ist: Siri könnte mehr. Man merke dem System an, dass es noch lange nicht an seine Grenzen stößt. Wie John Gruber bemerkt, ähnelt es diesbezüglich dem ursprünglich iPhone OS, dem man ebenfalls bereits seine Berufung für Größeres anmerken konnte.

Ein paar kleine Spielereien hat Apple sich auch einfallen lassen. Siri antwortet auf viele Fragen mit einer Suchmaschinen-Abfrage. Manches weiß aber weder Google, noch Bing, noch Wolfram: “Siri, welches ist das beste Smartphone?” Die Antwort:”Moment! Es gibt noch andere Smartphones?”. Auch auf die Frage aller Fragen weiß das System schlagkräftig zu kontern: “Siri, willst Du mich heiraten?” – “Meine Lizenzbestimmungen decken die Ehe leider nicht ab. Es tut mir leid”.

Den Kollegen von thisismynext.com fiel zudem auf, dass die Verarbeitung der Siri-Befehle über Wi-Fi äußerst flüssig verlief. Schließlich findet die Umsetzung von Sprache zu Befehl auf einem entfernten Rechner statt, vermutlich in Apples Rechenzentrum in North Carolina. Über das mobile 3G-Netz hingegen wartet man bisweilen etwas länger auf eine Reaktion. Nach Angaben von Apple sei es jedoch in den vergangenen Tagen zu wartungsbedingten Hardwareausfällen gekommen, die ebenfalls für die Verzögerungen verantwortlich gewesen sein könnten.

Kamera: Neue Linsen-Freude

Natürlich ist ein wichtiges Merkmal des iPhone 4S gegenüber dem Vorgänger-Modell die verbesserte Kamera. Bessere Linsen, ein größerer Sensor, der mehr Licht aufnimmt, sowie naturgetreue Farbwiedergabe verspricht der Hersteller. Doch auch die häufig kritisierte Wartezeit auf die Bereitschaft der iPhone-Kamera wurde erheblich verkürzt. John Gruber vergleicht das Warten vor der Iris-Grafik der Kamera-App im iPhone 4, 3GS und 3G mit dem gefürchteten “kreisenden Regenbogenball”, der in Mac OS X für Verzweiflung sorgt, wenn das System einmal “hängt”.

Doch auch die Bildqualität habe sich merklich verbessert, was sich in einem höheren Dynamikumfang sowie mehr Detailreichtum unter schlechten Lichtbedingungen zeige. Zur Illustration hat Gruber eine Flickr-Galerie mit einigen Vergleichsfotos angelegt. Auch Joshua Topolsky findet, dass sich das iPhone 4S “wie eine echte Kamera anfühlt, die gute Bilder aufnimmt”. Für Walt Mossberg ist auch die HD-Videoaufnahme  ein Hit: “die beste, die ich je auf einem Smartphone gesehen habe”. Insgesamt ist für ihn die Kamera-Funktion eine Runde Sache, die das iPhone 4S unter seinen Konkurrenten herausragen lasse.

Die New York Times bescheinigt dem Apple-Smartphone sogar, ein nahezu adäquater Ersatz für herkömmliche Kompaktkameras zu sein.

Rest-Hardware: Prozessor und Akku

Dank Apples neuem A5-Chip, der auch im iPad 2 zum Einsatz kommt, hat das neue iPhone 4S offenbar einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber seinen Vorgängern. Die Apps öffnen schneller und das Scrollen läuft noch flüssiger. Doch bei all dem wurde die Akkulaufzeit im Stand-By-Betrieb verringert – eine Tatsache, die Apple aus unerfindlichen Gründen an keiner Stelle erwähnt…

Allerdings schnitt das Gerät im 16-Stunden-Dauerspieltest von Joshua Topolsky trotzdem nicht schlechter ab, als Konkurrenten wie das Galaxy S2. Sicherlich kann man seinen alten “Nokia-Knochen” gefühlt wochenlang verwenden, ohne je eine Steckdose aufsuchen zu müssen. Die vielen Annehmlichkeiten eines Smartphone wollen aber nunmal mit regelmäßigem “Anleinen” bezahlt werden. Leider bedeutet das, dass viele Geräte beinahe jeden Abend geladen werden müssen, wenn sie tagsüber intensiv genutzt wurden.

Die versprochene Doppelnutzung der zwei 3G-Antennen führte übrigens bei den meisten Tests nicht zu erheblich höheren Transfer-Geschwindigkeiten. Allerdings könnte dies auch am Anbieter liegen, denn aktuell funktioniert die Technologie nur bei AT&T.

Am Ende lautet die Empfehlung vieler Tester: Wer ein iPhone 4 hat, wird am iPhone 4S zwar Freude haben. Doch nur für Wechsler von einem früheren Modell oder gar einer anderen Plattform ist es wirklich ein großer Schritt nach vorn.

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iPhone 4S-Tests: Apple-Smartphone ist “verdammt cool.”

Obwohl das iPhone 4S offiziell erst am Freitag erscheint, wurden die ersten Exemplare bereits verschickt und kamen bei ihren Besitzern an. Einige amerikanischen Portale konnten schon mit dem neuen Smartphone spielen – pardon: arbeiten. In den ersten Tests verraten sie, wie sich Kamera, Akku, Siri und vieles mehr abschneidet. Wir haben es für euch zusammengefasst:

Tja, leider hat uns die Post noch kein Päckchen gebracht (außer zwei interessante iPhone-Zubehörprodukte, die ich in der nächsten Woche vorstellen möchte). Wir müssen uns mit eigenen Tests also noch ein wenig gedulden.

Die Kollegen von anderen Portalen in den USA hatten das neue Apple-Smartphone allerdings schon in der Hand. Hier ein Überblick, zu welchen Ergebnissen sie gekommen sind:

Das Gehäuse

Dazu gibt es eigentlich nichts Neues zu sagen – von außen ist das Smartphone wie sein Vorgänger iPhone 4, sexy wie eh und je. Apple hat hier ganz bewusst auf Bewährtes gesetzt, schließlich ist das iPhone 4 mit großem Abstand das erfolgreichste Handy des Unternehmens. Enttäuscht sind natürlich die vielen Interessenten, die sich angesichts der iPhone 5-Hüllen ein handlicheres iPhone mit größerem Display wünschten.

Prozessor & Leistung

Den schnelleren Prozessor nimmt man im Normalbetrieb nicht unbedingt wahr. Die Leistungstests zeigen aber, was wirklich in dem kleinen Ding steckt: das iPhone 4 ist tatsächlich annähernd 2x so schnell wie sein Vorgänger. Das iPad 2 erreicht das Telefon dann aber doch nicht, obwohl in beiden der Dual-Core-Prozessor A5 steckt (siehe Leistungstest auf macworld.com). Grund: im iPhone 4S ist er mit 800 MHz getaktet. Der Arbeitsspeicher ist überraschenderweise 512 MB groß – also wie bei dem Vorgänger.

In einem Browser-Vergleich hat das neue iPhone die Samsung-Konkurrenz Galaxy S II geschlagen.

Akku

Die Tester kommen weitgehend zu einem einheitlichen Ergebnis: In manchen Dingen verbraucht das iPhone 4S mehr Saft als sein Vorgänger, in manchen Dingen weniger. Thisismynext war insgesamt recht beeindruckt von der Laufzeit. Offensichtlich ist sie trotz schnellerem Prozessor nicht kürzer geworden.

Kamera

Die Kamera hat mehr Megapixel, aber im Vergleich zum iPhone 4 ist diese Veränderung gar nicht so entscheidend. Was die Tester erfreut hat, ist: Die Kamera ist viel schneller, man benötigt deutlich weniger Zeit vom Herausziehen des Telefons aus der Tasche, bis das Foto fertig ist. Die Video-Auflösung reicht jetzt bis 1080p, also Full-HD.

Testfotos z.B. bei Techcrunch.

An der Frontkamera (VGA-Auflösung) hat sich nichts geändert.

Telefonie

Die Sprachqualität soll sehr gut sein, auch über Bluetooth.

Auf dem Apple-Event zum iPhone 4S erklärte der Elektronikkonzern, dass die Antenne komplett überarbeitet wurde (wir erinnern uns: Antennagate…). Einen “Todesgriff“, der die Antenne außer Kraft setzt, gibt es anscheinend nicht mehr.

Allthingsdigital will über den Mobilfunkanbieter AT&T schnellere Downloadgeschwindigkeiten gemessen haben, als es manche 4G-Handys bieten.

Siri

Und zu guter Letzt das Highlight des iPhone 4S: Der sprachgesteuerte Assistent Siri. Die NewYorkTimes lobt die Spracherkennung. Den ersten Tests zufolge gibt Siri manchmal überraschend gute oder humorvolle Antworten (Wired):

Me: “I'm drunk.“

Siri: “I found a number of cabs fairly close to you.“ (Perfect; it didn't dial my ex-girlfriend.)

Manchmal ist er aber komplett überfordert oder unterstützt noch nicht die Möglichkeiten, die man sich wünscht. Zum Beispiel die Displayhelligkeit verändern, einen Kontakt anzulegen, oder das Supermarkt-Beispiel ausprobieren – aktuell gehen ortsbezogene Erinnerungen mit Siri offensichtlich nur daheim und im Büro.

Richtig beeindruckend zeigt die Funktion dieses Video:

Fazit

The Guardian meint, dass Apple wieder die Führung unter den Smartphones übernimmt. Für iPhone 3GS-Besitzer ist es laut TechCrunch ein guter Zeitpunkt, auf ein iPhone 4S zu wechseln, iPhone 4-Besitzern wird dagegen das neue iOS 5 reichen, findet Allthingsdigital. Ähnlich sieht es Wired, und unsere Redakteursmeinungen gingen ja in eben diese Richtung. Thisismynext sagt zusammenfassend über das neue iPhone: Verdammt cool.

Die Artikel im Einzelnen:

Zur Kaufentscheidung haben wir einen Vergleich iPhone 4S, iPhone 4 und iPhone 3GS aufgestellt. Nicht ganz ernst gemeint ist dagegen unser iPhone-Quiz.

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iPhone 4S: Meinungen, Schlussfolgerungen und Ausblicke

Hat Apple einen schweren Fehler begangen, als das Unternehmen auf seinem gestrigen Presse-Event entgegen der Erwartungen und Hoffnungen Vieler kein iPhone 5, sondern “nur” ein iPhone 4S präsentierte? Eine berechtigte Frage, die viele enttäuschte Fans mit “Ja” beantworten. Tritt Apple auf der Stelle? Ist der Innovationsdruck zu gering oder gehen Apple ohne Steve Jobs die Ideen aus?

iPhone 4 zu iPhone 4S: Ein kleiner Schritt

“Soll ich mir das neue iPhone 4S kaufen?” – Diese Frage stellte Kollege Sebastian Trepesch der Giga-Redaktion und sammelte Antworten. Meine lautet: Nein. Doch hat das nichts mit der Enttäuschung zu tun, wie sie in vielen Kommentaren unserer Leser teils recht unmissverständlich zum Ausdruck gebracht wird. Vielmehr ist es ein ähnliches “Nein”, wie das vieler Besitzer des iPhone 3G nach der Vorstellung des iPhone 3GS im Juni 2009.

Das “alte” ist schlichtweg noch ausreichend und wer nicht verstärkten Wert auf die Sprachsteuerung mit dem neuen Assistenten “Siri” oder eine 8-Megapixel-Kamera mit 1080p-Videoaufnahme legt, kommt wohl auch noch eine Weile mit dem iPhone 4 zurecht. Sicher ist der neue Apple-A5-Prozessor im iPhone 4S deutlich schneller als sein Single-Core-Verwandter, der A4, und auch die Grafik hat einen nicht ganz unerheblichen Leistungsschub erfahren.

Durchschnittsanwender orientieren sich jedoch an Merkmalen wie Displaygröße, Design und möglicherweise Funktionen wie Nahfeldkommunikation (NFC) für mobilen Zahlungsverkehr. Für die allermeisten Konsumenten stellt das iPhone 4S kein Upgrade-Muss dar, wenn sie bereits das iPhone 4 besitzen. Aber ist das etwas schlechtes?

macnews.de-Leser urteilen: “Herbe Enttäuschung”

Manche unserer Leser sind unzufrieden, auch wenn sie das neue Modell mit einem iPhone 3GS vergleichen. “Sehr schwach”, urteilt Kommentator “Dwdw“, “ bleib ich wohl doch bei meinem iPhone 3GS”. “Horsti150” hält das iPhone 4S für eine “herbe Enttäuschung”. Nach eineinhalb Jahren habe er sich mehr versprochen und macht die Abwesenheit Steve Jobs’ für die Misere verantwortlich.

Allerdings darf man davon ausgehen, dass Tim Cook das iPhone 4S nicht allein zu verantworten hat. Etwa drei bis fünf Jahre werden bei Apple in die Entwicklung eines neuen iPhone gesteckt, so dass wir noch einige Zeit von dem Wirken des großen Visionärs Steve Jobs zehren dürfen, bis Cooks alleinige Eigenkreationen das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Und das auch nur dann, wenn Steve Jobs nicht zurückkehrt (was wir ihm natürlich herzlich wünschen), oder aus dem Hintergrund weiter an den Innovationen des Herstellers mitwirkt.

Aber einige Leser freuen sich auch über die Neuerungen. “GeForce260” merkt an, dass auch ein iPhone 5 nur äußerliche Änderungen mit sich brächte, im Inneren aber über die gleiche Hardware wie das iPhone 4S verfügte. Andere halten iOS 5 für die wichtigere Innovation, so etwa “Falk Berger“, der 3GS-Nutzern jetzt auf jeden Fall das neue Gerät empfiehlt. “Mit dem iPhone 4 kommt man aber locker noch bis nächstes Jahr über die Runden “.

“Apple hat es schwer, revolutionäre Innovationen zu bieten. Statt dessen übernimmt der Hersteller einige der besten Ideen der App-Entwickler, die üblicherweise die Notwendigkeit eines Patentschutzes für ihre Erfindungen nicht rechtzeitig erkennen, und integriert eingekaufte Technologien, wie etwa Siri, in ihre Plattform”. Was den Einkauf von Siri und ihrer Spracherkennung angeht, darf man sich allerdings fragen, was daran verwerflich ist oder gar mangelnde Innovationsfähigkeit erkennen lässt.

Was ist Innovation?

Schließlich gehört zu dem Drang nach Neuem nicht nur, höchstselbst etwas zu erfinden. Ein mindestens ebenso wichtiger Bestandteil von Innovation ist die Vermarktung einer Erfindung und ihre Kombination mit anderen Hard- und Software-Komponenten zu einer für den Anwender angenehmen Benutzerumgebung.

Dass man auch über diese Expertise in Cupertino verfügt, hat sich bereits an Beispielen wie FingerWorks (Gestenerkennung, 2005 übernommen), P.A. Semi (Mikrochips, 2008 übernommen) oder Silicon Color (Farbkorrektur, heute Teil von Final Cut Pro, 2010 übernommen) gezeigt.

Ein Blick nach hinten und einer nach vorn

Hinterher ist es immer leicht, zu sagen: “Das war doch klar”. Dennoch muss man rückblickend feststellen, dass viele (wir nehmen uns da gar nicht aus) dem wohl folgenschwersten Fehler der Menschheit unterlegen sind: Wir haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Die Erwartungen an Apple, dieses Jahr bereits das iPhone 5 vorzustellen, entsprachen nicht den Erfahrungswerten einer, wenn auch kurzen Vergangenheit. Der Rhythmus war doch eigentlich vorgegeben: iPhone wird zu iPhone 3G, wird zu iPhone 3GS. iPhone 4 wird zu? Genau, eine große Überraschung ist das eigentlich nicht.

Projiziert man diese Erwartungen nun auf den Hersteller, ist die Enttäuschung nachvollziehbar, aber eigentlich nicht verständlich. Schließlich muss auch ein rasant voranschreitendes Unternehmen wie Apple den Fortschritt stets an den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausrichten. Einerseits sollen die Konsumenten begeistert werden, andererseits will man nicht übers Ziel hinaus schießen. Ausgereifte Produktion und absolut sichere Lieferketten sind Voraussetzung für ein langfristig erfolgreiches Produkt.

Fortschritt mit Sicherheit

Das Motto lautet also: So viel Innovation wie nötig, so wenig Innovation wie möglich. Die Schnittmenge ist das iPhone 4S. Kein NFC, das ohne entsprechend weite Verbreitung von Zahlungsterminals und Vereinbarungen mit Kreditkartenunternehmen nutzlos wäre. Kein 4G, dessen Infrastruktur sich erst im Aufbau befindet. Kein größeres Display und kein neues Tropfen-Design, dessen Produktion möglicherweise noch für Probleme sorgt.

Damit wir den Fehler nicht noch einmal machen, heißt es also für die Zukunft: Nach dem iPhone 4S kommt das iPhone 5, dann erst einmal das iPhone 5S. Über das iPhone 6 unterhalten wir uns folgerichtig im Jahr 2014.


Das iPhone 4S kann jetzt bei der Deutschen Telekom vorbestellt werden*.

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Video: BBC Kurz-Review des iPhone 4S

In einem ersten (und dementsprechend knappen) Video zeigt die britische BBC das neue iPhone 4S. iOS-kompatibel findet sich das Video hier.

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Kameravergleich – Bitte lächeln: iPhone 4S vs. iPhone 4 vs. Galaxy S II vs. Nokia N8 vs. Amaze 4G

Eine der Neuheiten von Apples iPhone 4S ist die überarbeitete 8-Megapixel-Kamera. Doch wie gut ist die Kamera im Vergleich zum Vorgänger und der Konkurrenz von Samsung, Nokia und HTC?

Diese Frage haben sich die Kollegen von Engadget gestellt und einfach mal alle 5 Möchtegern-Kompaktkameras mit integriertem Telefon zum Vergleich antreten lassen und sind durch die Straßen New Yorks gezogen.

Das Hauptaugenmerk lag bei dem Test auf dem neuen iPhone 4S. Gelobt und zugleich kritisiert wurde die Bedienung der mitgelieferten Kamera-App. Sie lässt sich zwar einfacher bedienen als die Konkurrenz bietet aber nicht die gleiche Funktionsvielfalt wie die Konkurrenz. Wer tiefer in die gewünschten Einstellungen eingreifen will muss beim iPhone 4S auf Apps anderer Entwickler zurückgreifen.

Positiv haben sich die Tester gegenüber der Geschwindigkeit geäußert: Innerhalb weniger als einer Sekunde ist das erste Bild im virtuellen Kasten. Der Vergleich der Akkulaufzeit zeigte allerdings eine Schwäche des iPhone 4S, selbst im Vergleich zum alten iPhone 4. Nach zwei Stunden herumlaufen in New York, das von aktivem Fotografieren begleitet wurde und auch rund 10 Minuten HD-Video mit den Geräten beinhaltete, hatte das 4S nur noch 30 Prozent im Akku übrig. Das iPhone kam auf 52 Prozent, das Galaxy S II auf 53 Prozent und das N8 auf 50 Prozent. Schlusslicht bildet das HTC Amaze 4G mit nur noch 29 Prozent.

Alle Vergleichsbilder und Videos der verschiedenen Smartphones findet ihr bei Engadget.

Was sagt ihr zu dem Vergleich? Welches Telefon schießt eurer Meinung nach die besten Bilder? Postet eure Meinung in die Comments!

(Bild: Engadget)

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