iPhone 5c: Fast wie das iPhone 5, aber bunt (Daten, Preise, Test) - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

(Update) Zum Verkaufsstart im Herbst 2013 erschienen die Absatzzahlen des iPhone 5c zunächst enttäuschend. In Laufe der vergangenen Monate, 2014, hat es sich aber zum Verkaufsschlager entwickelt. Wir präsentieren die wichtigsten Informationen und technischen Daten.

Nicht jeder benötigt ein Spitzenmodell. Manch einer zieht einen güstigeren Preis und farbiges Gehäuse vor. Für diese Zielgruppe hat Apple das iPhone 5c geschaffen. Technisch spielt das Smartphone in der oberen Liga, wenngleich es nicht so gut ausgestattet ist wie das iPhone 5s. Das gilt auch für den Preis: Es ist günstiger, aber alles andere als billig (siehe auch iPhone 6, iPhone 5s und iPhone 5c im Vergleich).

In zahlreichen Tests musste das iPhone 5c seine Qualitäten beweisen, siehe zum Beispiel:

Eine Kurzversion bieten wir im Video unten. Des weiteren bieten wir eine Zusammenfassung weiterer Tests.)

iPhone 5c: Farbspiele

Das iPhone 5c gibt es in den Farben Weiß, Rot, Gelb, Blau und Grün. C steht also für „Color“. Damit alles aus einem Guss ist, liefert Apple zur Gehäusefarbe passende Hintergrundbilder mit.

iPhone-Gehäuse aus Polycarbonat

Das iPhone 5c ist aus Polycarbonat, also Kunststoff, gefertigt. Es sollte aber keines der typischen, zerbrechlichen Plastiktelefone werden, erklärt Apple. Ein Stahlrahmen verstärkt deshalb den Rahmen, und dient gleichzeitig als Antenne. Jony Ive verteidigte vorsichtshalber die Materialwahl: Das iPhone 5c sei aus einem schönen Kunststoff, für den man sich nicht entschuldigen muss.

Technik der Oberliga

Im Inneren arbeitet viel Technik, die wir vom iPhone 5 kennen. Da wären das

  • 4-Zoll große Retina-Display zu nennen,
  • der A6-Prozessor,
  • LTE,
  • selbstverständlich Bluetooth 4.0,
  • eine Kamera mit 8 Megapixel und rückwärtig belichtetem Sensor,
  • 1080 HD Videoaufnahme und so weiter.
Im Vergleich zum iPhone 5 hat Apple die Akkuleistung von 225 Stunden auf 250 Stunden Standby-Zeit und die Frontkamera verbessern können.

Weitere technischen Daten:

  • Betriebssystem: iOS 7
  • Speichergrößen: 16 und 32 GB
  • 132 Gramm
  • Assisted GPS & GLONASS; WLAN
  • Digitaler Kompass, Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Umgebungslichtsensor
  • Frontkamera für 1,2 Megapixel und 720p
  • Lightning-Anschluss

Preis des iPhone 5c

Neben den fünf Farben muss der Käufer aus drei Speichergrößen wählen: 8 Gigabyte, 16 Gigabyte, 32 Gigabyte. Die kleinste (und günstigste) Version dürfte vielen Nutzern aber schnell zu klein sein.

Die unverbindliche Preisempfehlung und gleichzeitig der Preis im :

Anderorts gibt es die Smartphones zum Teil . Wer einen neuen Tarif benötigt, erhält das iPhone mit Vertrag (Tarif-Vergleich) oft zu guten Konditionen. Generell ist es natürlich auch mit günstigen Prepaid-Tarifen nutzbar.

Im Lieferumfang sind ganz guten EarPods (siehe Kopfhörer-Test) enthalten, sowie einige Apps, darunter Keynote, Pages, Numbers, iPhone und iMovie.

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von

Test
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Alle Artikel zu iPhone 5C
    Neueste Gerüchte und News zum Billig iPhone auf einen Blick. Kommt ein günstiges iPhone Light und wenn ja, welche Features bringt es mit?

    Inhaltsverzeichnis

    1. 29.07.2013
      Bestätigt: “Billig-iPhone” wird kommen, noch nicht in Massenproduktion
    2. 03.07.2013
      iPhone Light: Hochauflösende Renderings zeigen potentielles Design
    3. 30.06.2013
      Billig-iPhone: Fotos der Rückseite aufgetaucht [UPDATE: Weitere Fotos]
    4. 20.06.2013
      Billig-iPhone: Nicht so günstig wie viele glauben, sondern obere Mittelklasse
    5. 03.06.2013
      Billig-iPhone: Analystin glaubt an höhere statt niedrigere Gewinnmarge für Apple
    6. 23.02.2013
      Billig-iPhone: Analystin glaubt nach Treffen mit Oppenheimer daran
    7. 11.02.2013
      Neues vom Billig-iPhone: Bunte Plastik-Variante soll im Juni kommen
    8. 15.01.2013
      Digitimes: Billig-iPhone aus Plastik in der zweiten Jahreshälfte
    9. 24.11.2012
      Analyst: “Billig-iPhone” kommt im Jahr 2014
    10. 30.06.2011
      Statt Billig-iPhone: Apple soll im Herbst Preis für iPhone 3GS weiter senken

    Bestätigt: “Billig-iPhone” wird kommen, noch nicht in Massenproduktion

    Ein Bericht zu schlechten Arbeitsbedingungen des Apple-Zulieferers Pegatron, enthält Details des iPhone Light. Demzufolge wird das Gerät auf alle Fälle erscheinen und – wie bereits vermutet – aus Plastik gefertigt werden. Die Massenproduktion hat jedoch noch nicht begonnen. 

    Es wird viel spekuliert rund um ein preiswertes iPhone . Erst vor kurzem tauchten Verpackungen sowie weitere Schnappschüsse und Videos des Gerätes auf. Nun geht aus einem Bericht bezüglich der schlechten Arbeitsbedingungen des Apple-Zulieferers Pegatron hervor, dass das Smartphone auf alle Fälle in Arbeit ist.

    In der Bekanntgabe geht man konkret auf ein Release des Budget-iPhones ein:

    “Apple is preparing to release a cheap iPhone”

    (Zu Deutsch: “Apple plant die Veröffentlichung eines billigen iPhones”)

    Ebenso eindeutig:

    “Its assembled products include iPhone 4, iPhone 4s, iPhone 5, and low-priced plastic iPhones”

    Somit dürfte die Existenz des iPhone Light – oder wie auch immer man es nennen möchte – endgültig bestätigt sein. Auch bezüglich des Materials informiert die Stellungnahme:

    “Today's work is to paste protective film on the iPhone's plastic back cover to prevent it from being scratched on assembly lines ... “

    (Zu Deutsch: “Man arbeitet an einem Schutzfilm für die Plastikrückseite des iPhones, sodass sie nicht durch das Fließband zerkratzt wird...”)

    Allerdings befindet sich das Gerät noch nicht in der Massenproduktion. Diese muss jedoch in den kommenden Wochen beginnen, sollte Apple einen Verkaufsstart für September oder Oktober anstreben.

    “The new cell phone has not yet been put into mass production, so quantity is not as important. This makes our job more slow paced than in departments that have begun mass production schedules.”

    (Zu Deutsch: “Das neue Handy befindet sich noch nicht in Massenproduktion, weshalb Quantität noch unwichtig ist. Daher ist unser Job entspannter als in Abteilungen, welche bereits nach einem Zeitplan für die Massenproduktion arbeiten müssen.”)

    Fazit

    Somit sollte bestätigt sein, dass das iPhone Light erscheinen wird. Darüber hinaus kann man fest davon ausgehen, dass zumindest die Rückseite aus Plastik gefertigt wird. Allerdings ist weiterhin unbekannt, wann das iPhone erscheint. Sollte Apple eine Veröffentlichung bzw. einen Verkaufsstart für September oder Oktober planen, müsste die Massenproduktion in den kommenden zwei Wochen beginnen.

    Zum Thema:

    Quelle: 9to5mac

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    iPhone Light: Hochauflösende Renderings zeigen potentielles Design

    In den letzten Wochen gab es vermehrt Gerüchte und Leaks rund um ein preiswertes iPhone. Nun hat sich die Website MacRumors an die Arbeit gemacht und alle bisherigen (Design-)Informationen in einem Konzept zusammengefasst. 

    Die Gerüchteküchte rund um ein potentielles iPhone Light brodelt heftig. In den vergangenen Wochen und Tagen tauchten immer mehr Gerüchte und Leaks bezüglich des preiswert-iPhones auf. Erst vor kurzem wurden Bilder der vermeintlichen Rückseite veröffentlicht und auch Fotos von Hüllen für besagtes Gerät fanden den Weg an die Öffentlichkeit. Aus all den bisherigen Information hat die Website MacRumors ein Ganzes gemacht und zumindest das Design in einem Konzept veranschaulicht.

    Billig-iPhone

    Das auf den hochauflösenden Renderings gezeigte Mockup präsentiert sich sehr farbenfroh. Die aus Plastik gefertigte Rückseite zeigt sich in weiß, gelb, grün und rot. Dabei ist das iPhone Light ein wenig breiter und dicker (8.5mm) als das aktuelle iPhone 5 (7.6mm). Die Front des Gerätes ist in weiß gehalten.

    Die restlichen physischen Bedienelemente sind von dem iPhone 5 übernommen. Einzig die Lautsprecher wurden ein wenig abgespeckt und gleichen nun denen des jetzigen iPod touchs.

    Billig-iPhone

    Bisher wird mit einer Vorstellung des iPhone Light (o.ä.) zusammen mit dem iPhone 5S im Herbst 2013 gerechnet. Ob das preiswerte Gerät wirklich so kommen wird, wie es auf den Fotos zu sehen ist, ist zwar möglich, jedoch noch lange nicht sicher. Erst zum Zeitpunkt der eigentlichen Veröffentlichung kann man sich dem Design und den Features sicher sein.

    Quelle: MacRumors

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    Billig-iPhone: Fotos der Rückseite aufgetaucht [UPDATE: Weitere Fotos]

    Nachdem wir zuletzt einige Schnappschüsse des vermeintlichen iPhone 5S zu Gesicht bekommen konnten, tauchen nun auch Bilder des preiswerten iPhones auf. 

    Die französische Website Nowhereelse.fr veröffentlichte vor kurzem neue Schnappschüsse der Rückseite des vermeintlichen preiswerten iPhones von Apple. Auffällig ist die große Ähnlichkeit mit den zuletzt aufgetauchten Blaupausen. Abgerundete Kanten sowie ein rundes Loch als Mikrofon neben der Kameralinse stimmen mit den Konstruktionszeichnungen überein.

    Blaupausen

     

    Bisher geht man von einem Release des iPhone Light in Einklang mit dem des iPhone 5S im Herbst 2013 aus. Das preiswerte Modell würde infolgedessen das iPhone 4S/5 als billigere Variante ersetzten. Des weiteren kann man sich womöglich auf ein sehr farbenfrohes Gerät freuen. Schon im Vorfeld wurden Spekulationen über ein preiswertes iPhone in großer Farbvielfalt laut und auch die grüne Rückseite des auf dem dem Foto zu erkennenden Gerätes ist ein weiterer Indiz.

    *UPDATE*: Weitere Fotos

    Mittlerweile sind weitere Fotos aufgetaucht. Diese stammen erneut von der Website Nowhereelse.fr und zeigen gleich dreimal die Rückseite des preiswerten iPhones in verschiedenen Farben. Am interessantesten finde ich jedoch, dass die Befestigungsplatzierungen des vor kurzem aufgetauchten Logic Boards mit denen des iPhones übereinstimmen (letztes Bild). Ebenso auffällig sind die fehlenden Beschriftungen unter dem “iPhone”-Schriftzug, welche normalerweise auf jedem Apple-Gerät vorzufinden sind.

    Billig-iPhone

    Billig-iPhone

    Billig-iPhone

    Mehr zum Preiswert-iPhone:

    Quelle: MacRumors

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    Billig-iPhone: Nicht so günstig wie viele glauben, sondern obere Mittelklasse

    Laut Pegatron-CEO wird das für September erwartete “Billig-iPhone” bei Weitem nicht so günstig, wie viele glauben.

    Im Zuge der Aktionärsversammlung hat sich Pegatron-CEO T.H. Tung zum erwarteten “Billig-iPhonegeäußert, welches Apple anscheinend parallel zum iPhone 5S auf den Markt bringen will.

    Laut Tung wird es “nicht billig sein”, weder in Preis noch Qualität. Vielmehr plant Apple ein zusätzliches iPhone-Modell, das in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist.

    Analysten und Investoren glauben, dass ein günstigeres iPhone für Apple finanziell durchaus Sinn machen kann. Jedoch darf man “günstiger” nicht mit “billig” verwechseln. Apple führt bei den Premium-Smartphones unangefochten. Samsung und Co. regieren das Billig-Preis-Segment. Das meistverkaufte Samsung-Smartphone ist nicht etwa das Samsung Galaxy S3 oder S4, sondern das Low-End-Smartphone Galaxy Ace, welches ohne Vertrag bereits für unter 100,- Euro  zu haben ist.

    Hier will Apple aber gar nicht antreten. “Billig” passt nicht zu Apples Image, Firmen- und Produktphilosophie. Cook will ein iPhone-Modell, dass besser zur bereits bestehenden Verkaufsstrategie passt.

     

    Apple bietet schon seit Längerem parallel zum aktuellsten iPhone-Modell die zwei jeweiligen vorhergehenden Modelle günstiger an. Aktuell sind das das iPhone 5, iPhone 4S und iPhone 4. Wenn im September das iPhone 5S vorgestellt wird, rücken die vorhergehenden iPhone-Generationen nach hinten. Vielleicht wird das besagte Mittelklasse-iPhone im September den Platz des iPhone 4S als günstiges iPhone einnehmen. Günstig bedeutet in diesem Fall 399,- Euro.

    Pegatron ist einer der größten Konkurrenten von Foxconn, und wie auch Foxconn, Auftragshersteller für Apple. Gerüchten zufolge wird Pegatron das erwartete Mittelklasse-iPhone für Apple fertigen. Die Aussagen von Tung gegenüber den Aktionären können durchaus als Bestätigung dieser Gerüchte gewertet werden.

    Foto: FPortofolio

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    Billig-iPhone: Analystin glaubt an höhere statt niedrigere Gewinnmarge für Apple

    Das iPhone ist Apples wichtigste “Cash Cow”, bei keinem anderen Gerät kann sich das Unternehmen eine derart hohe Gewinnmarge leisten. Manche glauben, dass Apples Gewinnmarge durch ein Billig-iPhone leiden würde – eine Analystin glaubt hingegen an das Gegenteil.

    Viele Beobachter verlangen seit Jahren, dass Apple ein günstigeres iPhone oder “Billig-iPhone” – möglicherweise mit Plastik-Gehäuse – veröffentlicht, um mehr Kunden zu erreichen. Vor allem für viele Kunden der großen Schwellenmärkte wie China, Indien oder Brasilien ist ein iPhone aktuell zu teuer, so dass sie sich eher für Konkurrenzprodukte – allen voran mit Googles Android – interessieren.

    Andere Investoren schielen aber mit Sorge auf Apples Gewinnmarge, die zuletzt ohnehin schon nachgelassen hat. Eben diese Sorge gilt als ein Grund dafür, dass Apples Aktienkurs in den letzten Monaten vom Rekordwert in Höhe von 700 Dollar auf zeitweise knapp unter 400 Dollar in die Tiefe ging.

    Katy Huberty von Morgan Stanley macht sich diese Sorgen hingegen nicht: Sie glaubt, dass Apple das günstigere iPhone für 399 Dollar ohne Vertragsbindung anbieten wird. Das sind 51 Dollar weniger als das, was Apple in den USA für das iPhone 4 in der Variante ohne Mobilfunkvertrag verlangt – allerdings auch mehr als das, was viele Befürworter eines günstigen iPhone fordern.

    Sollte Apple das Gerät aber für 399 Dollar verkaufen, dann wird sich die allgemeine Gewinnmarge des Unternehmens nach Hubertys Einschätzung erhöhen – und eben nicht sinken. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Gewinnmarge des iPhone in einem so großen Maße über dem Durchschnitt der Apple-Produkte liegt, dass sich auch bei hohen Verkaufszahlen eines Billig-iPhone der Schnitt insgesamt erhöhen würde.

    Auch bei einem Preis von über 349 Dollar würde der Gewinn steigen, ab dem – etwas krummen – Wert in Höhe von 393 Dollar käme dann alles der Gewinnmarge zugute. Für die zweite Jahreshälfte 2013 glaubt Huberty deshalb mittlerweile an eine 6 Prozent höhere Gewinnmarge als bisher – wobei Apple dank des günstigeren iPhone statt 77 Millionen ganze 100 Millionen iPhones absetzen würde.

    Dass Apple sich mit dem iPhone auch eine viel höhere Gewinnmarge als die Konkurrenz leistet, zeigt ein Blick auf den Handy-Markt: Im ersten Quartal diesen Jahres erzielte Apple 57 Prozent des Gesamtgewinns auf dem weltweiten Markt aller Mobiltelefone, obwohl der Marktanteil bei lediglich 10 Prozent lag.

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    Billig-iPhone: Analystin glaubt nach Treffen mit Oppenheimer daran

    Wird Apple ein “Billig-iPhone” veröffentlichen? Die Analystin Katy Huberty glaubt zumindest nach einem Treffen mit Apples Peter Oppenheimer daran – auch wenn Apples Chief Financial Officer ihr natürlich keine Details zu den Plänen des Unternehmens verraten hat.

    Huberty, die als Analystin für Morgan Stanley arbeitet, hat aus dem Treffen mit Oppenheimer zumindest herausgehört, dass Apple weitere Mobilfunkbetreiber als Partner hinzugewinnen möchte, um in Sachen iPhone weiterhin für Wachstum zu sorgen. Die Smartphone-Sparte ist für Apple die lukrativste. Auch werde Apple, so Huberty weiter, weiter an der Kundenbindung durch verschiedene Dienstleistungen im Apple-Ökosystem arbeiten – bisher sorgen beispielsweise Apps und iCloud dafür, dass Bestandskunden auch beim iPhone bleiben.

    Viele Beobachter glauben, dass Apple ein günstigeres Gerät – ein Billig-iPhone – veröffentlichen muss, um auch in Zukunft ein hohes Wachstum zu erreichen. Huberty meint nach ihrem Meeting, dass die Chancen recht hoch sind: Zu denken sei einerseits an den Erfolg des günstigeren iPad mini, bei dem der Neukundenanteil in China und Brasilien mit jeweils rund 50 Prozent recht hoch sei.

    Außerdem sei zu beachten, dass das aktuell günstigste iPhone bei Kunden sehr gut ankommt: Neben dem iPhone 5 verkauft Apple weiterhin auch das iPhone 4S und das iPhone 4. Letzteres gibt es hierzulande . Im vierten Quartal 2012 soll die Nachfrage fürs iPhone 4 deutlich zugenommen haben, was Huberty als Anzeichen dafür sieht, dass durchaus ein Markt für ein günstigeres iPhone besteht.

    Gleichzeitig wollten gerade in China viele Kunden ein aktuelles Gerät kaufen und nicht auf zwei Jahre alte Technik zurückgreifen, so dass für diese Zielgruppe ein günstigeres neues iPhone attraktiver wäre als ein vergünstigtes altes Gerät. Ein Billig-iPhone würde für Apple, so Huberty weiter, zwar mit 40 Prozent eine für Apple-Verhältnisse niedrige Gewinnmarge bedeuten, außerdem bestehe die Gefahr, die Verkaufszahlen fürs jeweils aktuelle iPhone um ein Drittel zu “kannibalisieren”. Dennoch würde sich das günstige iPhone der Analystin zufolge für Apples Wachstumsraten und Umsatz auf jeden Fall lohnen.

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    Neues vom Billig-iPhone: Bunte Plastik-Variante soll im Juni kommen

    Apple wird häufig für gute Verarbeitung, hochwertige Materialien und eine leistungsstarke Hard-Software-Kombination gelobt. Diesen Ruf wird der Hersteller aber Analysten zufolge zugunsten eines breiteren Publikums aufs Spiel setzen und im Sommer ein buntes Plastik-iPhone vorstellen.

    „iPhone mini“: 58 Prozent günstiger

    Brian White von Topeka Capital ist sich jetzt noch sicherer als noch vor einigen Monaten: Apple wird vermutlich ab Juni ein günstigeres iPhone vorstellen. Es werde kleiner und, dank Plastikgehäuse sogar leichter sein als das iPhone 5. „iPhone mini“ oder „iPhone Air“ soll es deswegen heißen und zwischen 250 und 300 US-Dollar kosten. Im Januar tauchten bereits Fotos von angeblichen Kunststoff-iPhones auf, die als Budget-Variante den Markt schwemmen sollten. Quelle damals: DigiTimes, eine taiwanesische Zeitung, die es jedoch mit Vorsicht zu genießen gilt.

    Das Billig-iPhone könnte Apple dabei helfen, einerseits in den Märkten, wo das iPhone 5 mit seinem Einstiegspreis von ca. 650 Dollar stark ist, neue Kunden zu akquirieren. Außerdem stehen zu diesem Preis plötzlich ganz neue Märkte offen. So etwa in China oder den anderen BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien).

    Whites Schätzungen nach konnte Apple im Jahr 2012 60 Prozent des Smartphone-Marktes nicht ansprechen, weil die iPhones einfach zu teuer sind. Ein Großteil des Wachstumspotentials der Branche finde zudem im unteren Preissegment statt.

    Wozu: Neue Märkte erschließen, Anteile sichern

    Mit dem Billig-iPhone wird Apple vor allem prophezeit, den so wichtigen Marktanteil seines Geräts weiter stärken zu können. Aktuell nimmt zwar die Zahl der verkauften Geräte von Jahr zu Jahr zu — weil das Gesamtvolumen des Marktes aber stärker wächst und die neuen Verkäufe vor allem von Android-Geräten verschlungen werden, sinkt Apples prozentualer Anteil am Markt.

    Auch ein im Vergleich zur Konkorrenz deutlich höherer Umsatz pro Gerät kann diese Entwicklung über kurz oder lang nicht mehr kompensieren.

    Den deutlich niedrigeren Preis werde Apple mithilfe der günstigeren Komponenten erreichen. Display, Speicher, Kamera und CPU könnten zum Beispiel aus Vorserienmodellen  wie dem iPhone 4S oder iPhone 4 stammen. Schon heute pflegt Apple mit jeder Neuvorstellung das jeweils vorige iPhone zu einem günstigeren Preis im Programm zu halten. Dies wäre also nur die Ausweitung dieses bekannten Konzepts und damit nicht jenseits aller Vorstellungskraft.

    Ob allerdings das Kunststoff-Gehäuse des billig-iPhone, wie von White vorhergesagt, auch in lauter bunten Farben angeboten wird, bleibt abzuwarten.

    (via appleinsider.com)

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    Digitimes: Billig-iPhone aus Plastik in der zweiten Jahreshälfte

    Das Billig-iPhone wird ein Plastik-Gehäuse besitzen – das berichtet Digitimes mit Verweis auf Quellen aus der Zuliefererkette. Bis zur Veröffentlichung des Produktes werden aber noch einige Monate ins Land gehen – wenn es denn überhaupt erscheint.

    Die Komponenten für das Einsteiger-iPhone befinden sich den Quellen zufolge erst im Prüfprozess. Das Produkt dürfte also erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 erscheinen. Das Plastik-Gehäuse soll im Vergleich zum Glas oder Aluminium Kosten einsparen.

    Digitimes hat einen guten Draht zu den asiatischen Zulieferern und Foxconn-Mitarbeitern, also dem Hersteller vieler Apple-Produkte. In der Vergangenheit waren manche Gerüchte zu neuen Produkten falsch, einige stellten sich aber als wahr heraus. Diesmal will Digitimes die Hinweise von einem US-Elektronikzulieferer bekommen haben.

    Wer sich angesichts dieser Behauptungen verwundert die Augen reibt, tut das zu Recht: Es ist nicht einmal eine Woche her, dass Apples Marketingchef Phil Schiller verkündet hat: Ein billiges Smartphone werde es von Apple nicht geben, da der Hersteller “nur die beste auf dem Markt erhältliche Technologie” verwende.

    Man muss die Aussage Schillers aber nicht generell als Absage für ein Einsteiger-iPhone verstehen. Vielleicht präsentiert Apple ja nicht ein billiges Smartphone (89 Euro – vergleiche Android-Geräte), sondern ein billigeres iPhone – zum Beispiel für 250 Euro. Das iPhone 5 kostet aktuell 679 Euro. Damit könnte die Marke eine neue Käuferschicht gewinnen.

    Um Apps nicht auch noch diesem Budget-Modell anpassen zu müssen, könnte es sich in Sachen Display am iPhone 3GS orientieren (das übrigens auch ein Plastik-Gehäuse besitzt, Foto oben). Ein aktueller Stand der Technik, wie von Schiller versprochen, wäre das aber nicht.

    Die Gerüchte um ein Billig-iPhone sind fast so alt wie das iPhone selbst. In letzter Zeit hat Apple tatsächlich auch günstigere Produkte im Programm: Es sind die Vorgängermodelle, die weiterhin vertrieben werden – und zwar zu einem niedrigeren Preis als im ersten Verkaufsjahr. Aktuell kostet das das iPhone 4 399 Euro und das 4S 579 Euro.

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    Analyst: “Billig-iPhone” kommt im Jahr 2014

    Der Analyst Gene Munster beschäftigt sich besonders gerne mit Apple. Für das Jahr 2013 hat er bereits einige Vorhersagen getroffen. Munster glaubt aber auch an ein weiteres Produkt, das seit langem durch die Gerüchteküche geistert: Ein günstiges iPhone.

    Das “Billig-iPhoneerwartet Munster allerdings nicht schon im nächsten Jahr, sondern erst 2014. Apple werde es ohne Subvention durch einen Mobilfunkbetreiber, also ohne Laufzeitvertrag, für rund 200 US-Dollar (aktuell circa 154 Euro) verkaufen. Damit wäre das Gerät auch deutlich günstiger als das iPhone 4, das Apple aktuell noch als Einstiegsgerät im Angebot hat – für dieses müssen Kunden .

    Mit einem günstigeren Gerät könnte Apple Kundenschichten ansprechen, für die ein iPhone bisher unerreichbar war – allen voran in großen Schwellenländern wie China und Indien, wo Apple bisher recht niedrige Marktanteile hat. Allgemein dürfte ein Grund für den deutlich höheren Marktanteil von Googles Android die Tatsache sein, dass es deutlich mehr Android-Smartphones und vor allem auch zu deutlich günstigeren Preisen gibt.

    Trotz des niedrigeren Marktanteils macht Apple auf dem Markt für Mobiltelefone – ob nun einfaches Handy oder Smartphone – deutlich höhere Gewinne als die Konkurrenz: Anfang diesen Jahres verbuchte Apple stolze 73 Prozent des weltweit mit Handys erzielten Profits für sich alleine. Sollte Apple anfangen, günstige iPhones zu verkaufen, dürfte es eine Herausforderung werden, die Balance zwischen hohen Marktanteilen und hohen Gewinnmargen zu halten.

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    Statt Billig-iPhone: Apple soll im Herbst Preis für iPhone 3GS weiter senken

    Was hat Apple mit dem iPhone vor? Nachdem Apple zur WWDC Anfang Juni kein neues Modell präsentierte, warten viele potentielle iPhone-Kunden auf ein Event im September. Statt ein neues Einsteiger-Smartphone vorzustellen könnte Apple jüngsten Gerüchten zufolge den Preis für das zwei Jahre alte iPhone 3GS noch weiter senken.

    Zuletzt gab es Gerüchte, dass Apple im September zwei neue Modelle vorstellen könnte: Zum einen eine verbesserte Version des iPhone 4, darüber hinaus noch ein iPhone 5. Das passte allerdings nicht zu den Spekulationen der letzten Monate, dass das iPhone 5 selbst nur eine Art “iPhone 4S”, also eine verbesserte, schnellere Version des iPhone 4 sein werde.

    Der RBC-Capital-Markets-Analyst Mike Abramsky will ebenfalls von einem günstigeren Einsteiger-iPhone wissen. Hierbei soll Apple aber weiterhin auf die Strategie setzen, ein altes Modell vergünstigt anzubieten: Auch jetzt lässt sich immer noch das iPhone 3GS* bei Apple und Apples Mobilfunkpartnern bestellen, ohne Handy-Vertrag ist das Gerät mit einem Preis von 519 Euro um 110 Euro günstiger zu haben als das 16-Gigabyte-iPhone 4.

    Allerdings werde Apple den Preis noch weiter senken: Mit einem Laufzeitvertrag könnte es das iPhone 3GS sogar umsonst geben. Abramsky bezieht sich allerdings nur auf die USA. In Deutschland gibt es bekanntlich schon jetzt Handy-Verträge, zu denen es ein iPhone 4 für einen Euro gibt, allerdings sind das nur solche mit sehr hohen monatlicher Grundgebühr. In den USA sind niedrigere Grundgebühren und somit auch niedrigere Handy-Subventionen üblich, so dass es Gratis-iPhones hierzulande auch in Verbindung mit günstigeren Verträgen geben könnte. Ohne Handy-Vertrag würde Apple den Informationen von Abramsky zufolge das iPhone 3GS ab Herbst für 399 US-Dollar (circa 275 Euro) verkaufen.

    Erst 2012 werde Apple dann ein neues “Baby-iPhone” veröffentlichen, das ebenfalls günstiger sein werde. Durch diese Zeitabfolge würde der Hersteller eine “Kannibalisierung” des iPhone 5 durch das neue günstigere iPhone vermeiden.

    Ein günstigeres iPhone oder iPhone nano geistert schon lange durch die Gerüchteküche. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen Mobilfunk-Kunden in erster Linie auf Prepaid- oder sonstige Verträge ohne jahrelange Vertragsbindung setzen, bestünde noch ein großes Wachstumspotential für Apple. Dass das iPhone 3GS zumindest dort tatsächlich noch eine Zukunft haben wird, zeigt ein Blick nach Indien: Dort verkaufen Apples Mobilfunkpartner das 8-Gigabyte-Modell nun für 19.900 Rupien, also für unter 310 Euro – also schon jetzt deutlich weniger als hierzulande, obwohl Apple-Produkte in Indien oft sogar teurer sind. Das iPhone 4 brachten die Mobilfunkbetreiber Airtel und Aircel erst im Mai auf den Subkontinent.

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