iPad 2 - Alle Infos und Artikel

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80 2.0

Beschreibung

Das iPad ist der Tablet Computer schlechthin, schon das erste Modell wurde ein Verkaufserfolg. Die Weiterentwicklung perfektioniert das Produkt: Das iPad 2 ist dünner und leichter, besitzt zwei Kameras, einen Dual-Core-Prozessor und die Smart-Cover-Funktion.

Desktop-Computer und Notebook können damit immer häufiger ausgeschaltet bleiben. Das iPad 2 startet nicht lange, sondern ist sofort an, wenn Du das Smart Cover aufklappst. Der Stromverbrauch ist im Standby recht niedrig, die Akkulaufzeit mit rund zehn Stunden lang. Zum Beispiel für Notizen, Präsentationen, Bildbearbeitung und zum Spielen und Surfen im Internet eignet sich das iPad wunderbar. Schwierigkeiten bekommst Du allerdings bei dem Besuch von Flash-basierten Webseiten, diese Inhalte werden nicht dargestellt. Apple hat sich aus Performance-Gründen bewusst gegen die Flash-Unterstützung entschieden. Die meisten großen Webseiten liefern Animationen und Filme deshalb mittlerweile in HTML5 aus.

Ein Kritikpunkt an der Hardware des ist die mäßige Kameraqualität. Zwar bietet die rückseitige Kamera des iPad 2 HD-Auflösung (720p) und nimmt akzeptable Filme auf. Die Fotos sind allerdings nicht gut. Eine zweite Kamera auf der Vorderseite bietet nur die geringe VGA-Auflösung. Apple hat die Kameras vor allem für die Videotelefonie verbaut. Für diesen Zweck sind die Linsen mehr als ausreichend und übertreffen Webcams, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Ansonsten gibt es an der Hardware des iPad 2 nichts auszusetzen. Das Display hat eine angenehme Größe von 9,7 Zoll, über den kapazitiven Touchscreen lässt sich alles hervorragend mit einem oder mehreren Fingern steuern. Die Internetverbindung erfolgt über WLAN, ein teureres Modell besitzt UMTS-Unterstützung. Die günstigste Ausführung für 479 Euro (UVP) besitzt 16 Gigabyte Speicher. Beschleunigungs-, Umgebungslicht- und Gyrosensor und der digitale Kompass finden in verschiedenen Apps Einsatz.

Das Betriebssystem auf dem iPad, also die Basis für alle Anwendungen, ist iOS 5. Es bringt die Grundfunktionen vom Kalender bis zum Mailprogramm bereits mit. Über den App Store kannst Du aus mehreren hunderttausend Apps für weitere Anwendungszwecke wählen. Wer damit immer noch nicht zufrieden ist, muss einen Jailbreak durchführen – eine inoffizielle Lösung, um Apps auf das iPad 2 zu bringen, die Apple eigentlich nicht erlaubt.

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Alle Artikel zu iPad 2
Zwar liegt die Veröffentlichung des iPad 2 bereits einige Jahre zurück, dennoch erfreut sich Apples Tablet auch heute noch großer Beliebtheit. Erfahrt hier alles, was ihr über die zweite Generation der iPads wissen müsst.

Inhaltsverzeichnis

  1. 07.06.2012
    iPad 2: Weiterhin größter Konkurrent für neues iPad
  2. 23.03.2012
    Neues iPad: Display-Glas ähnlich fragil wie beim iPad 2
  3. 01.03.2012
    iPad-Gerüchte: 8-Gigabyte-iPad 2 als Einstiegsmodell – “iPad mini” im Herbst
  4. 06.02.2012
    iPad 2 16 GB WiFi heute für 418 Euro bei Returbo
  5. 18.07.2011
    iPad 2: Lieferzeiten sinken weiter
  6. 10.07.2011
    iPad 2: Kurze Lieferzeiten, starke Marktprognose
  7. 28.06.2011
    Fring 5.1.1.2: Gruppen-Videochats jetzt auch auf dem iPad 2
  8. 11.06.2011
    Verrückter Luxus: iPad 2 für Diamanten-Liebhaber
  9. 03.06.2011
    Foxconn nach der Explosion: Polierbetrieb wieder aufgenommen
  10. 20.05.2011
    Explosion bei Foxconn in iPad 2-Werk
  11. 13.05.2011
    iPad 2: Lieferprobleme bei Foxconn wegen Mangel an Komponenten und Arbeitskräften
  12. 09.05.2011
    iPad 2: LG-Display-Produktionsprobleme möglicherweise ein Grund für Lieferschwierigkeiten
  13. 08.05.2011
    iPad 2 in Peking: Nur über meine Leiche
  14. 28.04.2011
    iPad-2-Produktion: Foxconn-Arbeiter wegen Geheimnisverrats angeklagt
  15. 26.04.2011
    Barack Obama besitzt ein iPad 2 mit Smart Cover
  16. 24.04.2011
    Frohe Ostern!
  17. 21.04.2011
    iPad 2-Liefersituation: Ein Licht am Ende des Tunnels
  18. 16.04.2011
    iPad 2 als Einnahmequelle für chinesische Immigranten
  19. 13.04.2011
    iPad 2-Erfolge beflügeln Analystenerwartungen und Zulieferer
  20. 12.04.2011
    Apple-Analyse: Rubel rollt dank CDMA-iPhone und iPad 2
  21. 09.04.2011
    iPad 2 Liefersituation in Deutschland entspannt sich
  22. 06.04.2011
    iPad 2: Höchstnote von Consumer Reports
  23. 03.04.2011
    iPad 2 Werbespot: Technik ist nicht genug
  24. 01.04.2011
    iPad 2: US-eBay-Kunden verkaufen über ganzen Globus
  25. 01.04.2011
    iPad-2-Displays: 30-Millionen-Bestellung in Taiwan
  26. 31.03.2011
    iPad 2 als Instant-Zugpferd
  27. 30.03.2011
    Apps fürs iPad 2: Augmented Reality, erweiterte Realität
  28. 29.03.2011
    iPad 2: Keine Feuchtigkeitsindikatoren
  29. 25.03.2011
    iPad 2: Unboxing und Berichte aus der Schlange
  30. 25.03.2011
    iPad 2 im deutschen Apple Online Store – Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen
  31. 21.03.2011
    iPad 2 zu Gast in der Redaktion
  32. 20.03.2011
    iPad 2 Verkaufsstart verschiebt sich in Tschechien
  33. 19.03.2011
    iPad 2: Foxconn kann Herstellung nur noch 2-3 Wochen sicherstellen
  34. 17.03.2011
    iPad 2 Display aus Japan, Amazon-Appstore und das schwierige Verlegen mit Apple und Blackberry
  35. 17.03.2011
    iPad 2: Apple Stores halten Lieferungen zurück
  36. 17.03.2011
    iPad 2: Display-Werte vergleichbar mit Retina Display
  37. 16.03.2011
    Green IT mit Apple TV, erste iPad 2-Benchmarks und Japan-Infoquellen
  38. 16.03.2011
    iPad 2-Lieferzeiten: Erdbeben sorgt für Flash-Knappheit
  39. 16.03.2011
    A5 Prozessor im iPad 2: Samsung produziert noch für Apple
  40. 15.03.2011
    Apple verschiebt iPad-2-Start in Japan, erste AirPlay-Apps und Antennentrick für iPhone 4
  41. 15.03.2011
    iPad 2: 500.000 bis eine Million am ersten Wochenende
  42. 12.03.2011
    iPad 2 in Einzelteile zerlegt
  43. 12.03.2011
    iPad 2: Teardown auch von iFixit – Highres Fotos!
  44. 11.03.2011
    iPad 2: Live-Übertragung des US-Verkaufsstarts
  45. 11.03.2011
    Real Racing 2 und Infinity Blade für iPad 2 konzipiert
  46. 09.03.2011
    Analyst glaubt an starken iPad-2-Start – iOS 4.3 vielleicht schon heute
  47. 08.03.2011
    Erster Camper wartet auf das iPad 2
  48. 07.03.2011
    iPad 2: 3D-Spiele mit schnellem Chip und Gyroskop + Adobe iPad-Publishing-Plattform
  49. 05.03.2011
    iPad 2 und Videos: Mehr Unterhaltung am Wochenende
  50. 04.03.2011
    Smart Cover für iPad 2: Keine Weltneuheit
  51. 04.03.2011
    Wahrheit, Fokus und Witz des iPad-2-Event
  52. 04.03.2011
    iPad 2: Zulieferer erwarten 40 Millionen Einheiten für 2011
  53. 03.03.2011
    Der Tag 1 nach dem iPad 2
  54. 03.03.2011
    Erste iPad-2-Eindrücke: Fast alles wie gewohnt, aber deutlich schneller
  55. 02.03.2011
    Armer iPad 2!
  56. 01.03.2011
    iPad 2-Gerücht: Sieht die zweite Generation so aus?
  57. 01.03.2011
    iPad 2: Marktstart ab morgen möglich?
  58. 28.02.2011
    iPad 2: Das Wunsch-Tablet?
  59. 28.02.2011
    Joint Venture: Apple präsentiert neues Profi-Support-Angebot mit iPad 2
  60. 24.02.2011
    Detailgetreu: Mockup des vermeintlichen iPad 2
  61. 24.02.2011
    Apples Pläne für das iPad 2 hinterfragt
  62. 22.02.2011
    Apple-Event zum iPad 2 angeblich am 2. März
  63. 21.02.2011
    iPad-2-Schutzhüllen: Lederhülle und Light-Peak-Träume
  64. 15.02.2011
    Apple und Samsung schließen 7,8-Milliarden-Deal über Komponenten
  65. 14.02.2011
    iPad 2: Display möglicherweise mit Samsungs Super-PLS-Technologie
  66. 10.02.2011
    iPad 2 im Frühjahr – iPad 3 im Herbst?
  67. 09.02.2011
    iPad 2 angeblich bereits in Produktion
  68. 07.02.2011
    iPad-2-Gerüchte: NFC, Kohlefaser und 7-Zoll-Version
  69. 04.02.2011
    iPad-2-Präsentation angeblich schon nächste Woche
  70. 03.02.2011
    Augenzeuge will iPad 2 auf “Daily”-Event entdeckt haben
  71. 02.02.2011
    Mutmaßliches iPad-2-Display ist dünner und leichter
  72. 31.01.2011
    iPad 2 mit entspiegeltem Display, Dual-Core-Chips und schnellerem RAM
  73. 29.01.2011
    iPad 2 möglicherweise doch ohne SD-Slot
  74. 25.01.2011
    Gerüchte: iPad-2-Produktion läuft im Februar an – höhere Auflösung erst im iPad 3
  75. 24.01.2011
    PlayStation Portable 2 – Kommt mit 3G-Unterstützung
  76. 21.01.2011
    iPad-2-Gerüchte: 9. Februar oder 9. April – nur 1-Megapixel-Kamera auf Rückseite
  77. 20.01.2011
    iPad 2: In die Gerüchteküche hinein geschnuppert
  78. 18.01.2011
    Neue iPad-2-Gerüchte: SD-Karten-Slot, Mini DisplayPort und Dual-Core-GPU
  79. 17.01.2011
    iBooks-Grafiken lassen Pixel-Verdopplung für iPad 2 vermuten
  80. 16.01.2011
    Update: Two Worlds 2 – Mit kostenlosem Promo-Game große Preise absahnen!
  81. 14.01.2011
    iPad-2-Start angeblich am 2. oder 9. April in den USA
  82. 11.01.2011
    iPad 2 – Kommt schon am 1. Februar: Leider kein Retina-Display
  83. 10.01.2011
    iPad-2-Gerüchte: Dummies angeblich von Apple – Veröffentlichung vielleicht am 1. Februar
  84. 09.01.2011
    iPad 2 Attrappe: Echte Hardware von Apple?
  85. 07.01.2011
    iPad 2 nimmt Formen an
  86. 07.01.2011
    CES 2011: Noch eine iPad 2 Attrappe
  87. 07.01.2011
    Pics of the Day: iPad 2 Mockups
  88. 05.01.2011
    iPad-2-Attrappe auf CES 2011 entdeckt
  89. 02.01.2011
    Der ungelöste Fall verschwundener iPad-2-Hüllen
  90. 29.12.2010
    iPad-Hersteller Foxconn expandiert
  91. 28.12.2010
    Mutmaßliche iPad-2-Schutzhülle: Design-Parallelen zum iPod touch – Kamera-Öffnung wie beim iPhone 4
  92. 24.12.2010
    iPad 2: Etwas kleiner mit größerem Lautsprecher
  93. 21.12.2010
    Weihnachtsrabatte im App Store: Gameloft Spiele und mehr
  94. 20.12.2010
    iPad 2 ohne OLED wegen mangelnder Kapazitäten
  95. 10.12.2010
    Mutmaßliche iPad-2-Schutzhüllen deuten Kamera auf Rückseite und SD-Karten-Slot an
  96. 08.12.2010
    iPad 2: Berichte über neuen Zulieferer und Rätselraten über Termin
  97. 07.12.2010
    iPad 2: Auslieferung angeblich in nächsten 100 Tagen
  98. 29.11.2010
    Gerüchte um iPad 2: FaceTime, Retina Display, Gyroskop und USB-Anschluss
  99. 26.11.2010
    iPad 2: Patent verrät zweiten Dock-Anschluss
  100. 22.11.2010
    Analyst: iPad 2 mit Unibody-Fertigung, FaceTime-Kamera und GSM-CDMA-Chip

iPad 2: Weiterhin größter Konkurrent für neues iPad

Mit der Vorstellung des neuen iPad im März sollte man meinen, dass sich das neuste Tablet mit großem Abstand am besten verkauft. Einer aktuellen Umfrage zufolge hält sich das iPad 2 aber weiterhin sehr gut. Ebenfalls interessant: Immer mehr Smartphone-Käufer kamen von Android und BlackBerry.

Eine aktuelle US-Umfrage von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) im Zeitraum von Februar bis April 2012 von 7.348 Personen, von denen 521 Teilnehmer detailliert befragt wurden, hat ergeben, dass das iPad 2 mit einem Anteil von 41 Prozent aller iPad-Verkäufe weiterhin äußerst beliebt ist. Der gesenkte Preis scheint also seine erwünschte Wirkung zu haben.

Im Fall des iPad 2 und neuem iPad verkauften sich die Varianten mit Wi-Fi und Cellular am besten. Besonders beliebt ist das Modell mit 32 GB.

Smartphone-Wechsler von Android und BlackBerry

Ein ebenfalls interessantes Ergebnis zeigte sich bei den Smartphone-Wechslern: Der Umfrage im April zufolge besaßen 38 Prozent zuvor ein Android-Smartphone oder einen BlackBerry. Im Februar waren es noch 29 Prozent.

Insgesamt kamen 42 Prozent von einem anderem Smartphone. 34 Prozent machten den Wechsel von einem früheren iPhone und für die restlichen 24 Prozent kamen von einem nicht-Smartphone oder kauften ihr erstes Mobiltelefon.

Notebooks deutlich beliebter als Desktops

CIRP befragte die Teilnehmer auch zu ihren Mac-Käufen. Die diversen MacBook-Modelle beherrschen hier den Markt. 78 Prozent griffen zu einem mobilen Mac, nur 22 Prozent wollten einen stationären Computer.

Das beliebteste Modell ist das MacBook Pro mit 40 Prozent, gefolgt von MacBook Air (25 Prozent) und iMac (15 Prozent). Nur 2 Prozent der Käufer griffen zum Mac Pro, 4 Prozent zum Mac mini. Immerhin noch 13 Prozent wollten noch ein MacBook.

Mehr als die Hälfte der Mac-Käufer besaßen zuvor einen PC, dicht gefolgt von Besitzern älterer Macs. Nur 5 Prozent gaben an, dass der Mac ihr erster Computer sei.

(Bild: CIRP/Fortune)

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Neues iPad: Display-Glas ähnlich fragil wie beim iPad 2

Ein iPad lässt sich praktisch überall hin mitnehmen – ist in vielen Situationen aber auch der Gefahr eines Sturzes ausgesetzt. Das iPad 2 ist deutlich fragiler als sein Vorgänger, auch beim neuen iPad scheint vor allem die Gefahr eines Display-Glas-Bruchs zu bestehen, wie ein erster Härtetest zeigt.

Die Zeitschrift PC World nimmt Bezug auf einen ersten Test des Unternehmens SquareTrade, das Unfallversicherungen und eine Garantieverlängerung für elektronische Geräte anbietet. SquareTrades Marketing-Chef Vince Tseng glaubt, dass das neue iPad ebenso fragil ist wie das iPad 2 – da sich im Design kaum etwas geändert hat. Das erste iPad war stabiler, da nicht nur das Gehäuse, sondern auch das Display-Glas etwas dicker und der Rahmen etwas höher war als die Glasoberfläche.

In einem ersten, “nicht wissenschaftlichen” Test habe sich diese Vermutung bestätigt: Sowohl das iPad 2 als auch das neue iPad überstanden Stürze aus Hüft- und Schulterhöhe, wenn sie mit ihrer Rückseite auf den Boden aufprallten. Ein Sturz auf die Display- beziehungsweise Vorderseite ging jedoch nicht gut aus: Bei beiden Modellen brach das Glas, beim neuen iPad sprang das Display bei einem Test sogar fast aus der Fassung.

Beim iPad 2 hatten sich binnen des ersten Jahres 9,8 Prozent der SquareTrade-Kunden mit einem Unfallschaden bei dem Unternehmen gemeldet, beim ersten iPad lag der Anteil noch bei 2,8 Prozent. Im zweiten Jahr des ersten iPad waren es 5,5 Prozent, für das iPad 2 erwartet SquareTrade in diesem jetzt erst beginnenden Zeitraum rund 20 Prozent.

Tseng glaubt, dass Apple demnächst das deutlich stabilere Gorilla Glass 2 ins iPad integrieren könnte. Der Apple-Zulieferer Corning präsentierte dies erstmals im Januar auf der CES 2012. Damit dürfte sich die Zahl der Schadensfälle deutlich reduzieren.

Lob gibt es von Tseng für Apple derweil für die nicht-unfallbedingten Defekte: Mit 0,3 Prozent der iPad-2-Besitzer im ersten Jahr lag die Quote deutlich niedriger als der Durchschnitt für Smartphones (3,4 Prozent) oder Laptops (4,5 Prozent). Tseng kann sich allerdings vorstellen, dass die Quote beim neuen iPad wegen der höheren Hitzeentwicklung etwas höher liegen werde.

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iPad-Gerüchte: 8-Gigabyte-iPad 2 als Einstiegsmodell – “iPad mini” im Herbst

Wenige Tage vor der Präsentation des neuen iPad kommen neue Gerüchte aus Asien. Angeblich wird Apple neben dem neuen iPad das iPad 2 in einer 8-Gigabyte-Variante vergünstigt verkaufen. Auch das iPad mini geistert weiter durch die Gerüchteküche, soll aber erst im dritten Quartal dieses Jahres erscheinen.

Beide Gerüchte stammen von der Website DigiTimes aus Taiwan, die mit ihren Vorhersagen schon oft richtig, oft aber auch daneben lag – sie sind also mit Vorsicht zu genießen. Die Vorhersage des 8-Gigabyte-iPad 2 erscheint an und für sich recht glaubwürdig: Damit könnte Apple ein niedrigeres Preissegment ansprechen, während der geringe Speicherplatz das Gerät noch stärker vom Nachfolgermodell abgrenzen würde.

Auf eine ähnliche Strategie setzt Apple bereits mit dem *: Neben den 16-, 32- und 64-Gigabyte-Modellen des iPhone 4S gibt es weiterhin ein 8-Gigabyte-iPhone 4 sowie ein 8-Gigabyte-iPhone 3GS, wobei beide Geräte ursprünglich eigentlich auch mit höheren Kapazitäten erhältlich waren; das iPhone 4 gab es vor Veröffentlichung des Nachfolgermodells gar nicht mit 8 Gigabyte Kapazität.

Was die DigiTimes-Vorhersage wiederum etwas unglaubwürdiger macht, ist, dass die Zeitung neben dem 8-Gigabyte-iPad 2 ein iPad 3 mit 16 und 32 Gigabyte ankündigt. Vom iPad 2 gibt es aktuell drei Varianten mit 16, 32 und 64 Gigabyte Kapazität; dass Apple den Speicherplatz des Top-Modells schrumpfen lassen wird, erscheint nicht sehr wahrscheinlich. Denkbar ist aber auch, dass der Artikel einfach ungenau ist.

Ein Evergreen der Gerüchteküche ist das iPad mini, das – ähnlich wie das iPhone mini – trotz aller Vorhersagen einfach nicht erscheinen will. Das hält DigiTimes aber nicht davon ab, das iPad-mini-Gerücht doch wieder einmal aufzugreifen: Nicht schon nächste Woche, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt werde Apple ein 7,85-Zoll-Tablet vorstellen. Die Produktion werde im dritten Quartal 2012 beginnen. Mit dem Mini-iPad wolle Apple günstige Konkurrenzprodukte wie Amazons Kindle Fire ins Visier nehmen: Das kleine iPad soll zwischen 249 und 299 US-Dollar kosten, während es das 8-Gigabyte-iPad 2 für 349 oder 399 Dollar geben werde.

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iPad 2 16 GB WiFi heute für 418 Euro bei Returbo

Returbo hat das Apple iPad 2 aktuell . Es handelt sich um die kleinste Version des Tablets, mit 16 GB Speicherplatz und WiFi in der Farbe schwarz. Im Apple Store zahlt man für das Gerät 479 Euro. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

Beschreibung

Das iPad 2 ist ausgestattet mit einem 9,7″ Multi-Touch Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung und fettabweisender Beschichtung. Das Display hat eine Auflösung 1024 x 768 Pixeln bei 132 ppi. Es besitzt einen Dual-Core Apple A5 SOC Prozessor mit 1GHz und 16 GB Flash-Speicher. Das iPad 2 unterstützt WLAN (802.11 a/b/g/n und Bluetooth 2.1)

Zur weiteren Ausstattung gehören:

  • Rückkamera (HD mit 5-fach Digitalzoom)
  • Frontkamera (VGA)
  • integrierte Lautsprecher und Mikrofon
  • 3-Achsen-Gyrosensor
  • Beschleunigungssensor
  • Umgebungssensor
  • Digitaler Kompass
  • 30-Pin-Dock-Connector
  • 3,5 mm Stereo-Kopfhöhrerausgang

Es ist mit einem Lithium-Polymer Akku mit einer Laufzeit von bis zu 10 Stunden ausgestattet. Der Akku kann über ein Netzteil oder einen USB-Anschluss am Computer aufgeladen werden.

Angebot

Returbo bietet das Apple iPad 2 16 GB WiFi in der Farbe schwarz heute zum Preis von 418 Euro an. Die Versandkosten betragen 4,90 Euro. Der Gesamtpreis liegt also bei 422,90 Euro. Der UVP für das Tablet liegt bei 479 Euro. Bei Amazon liegt der Preis inklusive Versand aktuell . Das Returbo-Angebot ist zeitlich nicht begrenzt und gilt voraussichtlich solange der Vorrat reicht.

Passend zum Deal bietet Returbo auch iPad-Zubehör zum Sonderpreis an. So zum Beispiel das mit Standfunktion, Halteschlaufen und Smart Cover Funktion für 29 statt 39 Euro.


Fazit

Das iPad 2 von Apple ist der absolute Marktführer unter den Tablet-PCs. Mit seinem Dual-Core A5 Prozessor liefert es eine gute Arbeitsgeschwindigkeit und glänzt dabei immer noch mit einer Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden. Surfen im Internet, Videotelefonie, Filme anschauen ist mit dem iPad 2 kein Problem. Durch den Dual-Core Prozessor ist ein nahtloses Multitasking möglich und die Anwendungen starten noch schneller als beim Vorgänger. Es ist flach und leicht und liegt gut in der Hand.

 

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iPad 2: Lieferzeiten sinken weiter

Seit dem Verkaufsstart des iPad 2 im März mussten die meisten Kunden einige Zeit auf ihr Exemplar warten. Mittlerweile scheint Apple mit der Produktion aber nachzukommen: In den USA liefert Apples Online Store mittlerweile binnen ein bis drei Geschäftstagen, der deutsche Store benennt allerdings noch drei bis fünf Geschäftstage, bis das Gerät versandfertig ist.

Die Lieferzeiten haben sich in den letzten Wochen stetig verbessert, erst kürzlich konnte Apple den Zeitraum auf drei bis fünf Geschäftstage senken. Kurz nach der Veröffentlichung des iPad 2 lag die Nachfrage noch so stark über dem Angebot, dass Besteller über einen Monat auf ihr Exemplar warten mussten. Nachdem sich die Lage im US-Store erneut gebessert hat, dürften die Lieferzeiten im deutschen Store* in den nächsten Tagen ebenfalls sinken.

Aufgrund der Produktionsschwierigkeiten fielen die iPad-Verkaufszahlen in Apples zweitem Geschäftsquartal 2011 hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Morgen Abend wird Apple die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals 2011 vorstellen, das im Juni endete.

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iPad 2: Kurze Lieferzeiten, starke Marktprognose

Erstmalig seit dem Start des iPad 2 im März können Konsumenten das tun, was sie in einer freien Marktwirtschaft eigentlich gewöhnt sind: Mit dem Finger auf das gewünschte Apple-Tablet zeigen und es direkt erhalten. Statt bis zu 5 Wochen Lieferzeit kann nun auch der Online-Store mit erträglichen Lieferzeiten von unter einer Woche aufwarten. Grund genug für Analysten, positive Marktprognosen zu bestätigen: Tablets sollen sich auch weiter gut verkaufen – allen voran das iPad 2. 

“Tablets hatten einen eher schwieriges erstes Quartal im Jahr 2011″, räumen die Marktforscher von International Data Corp. ein. Der Rest des Jahres soll allerdings viel stärker ausfallen, meinen die Analysten und korrigieren ihre Gesamtjahreserwartung von 50,4 auf 53,5 Millionen Stück nach oben. Zu erwarten sei außerdem ein stärkerer und engerer Konkurrenzkampf auf dem Tablet-Markt, der jedoch weiter von Apple dominiert würde. Entscheidend im Rennen um die Marktführerschaft der kommenden Jahre dürfte auch sein, wann und mit welchem technischen Vorsprung Apple die dritte Tablet-Generation vorstellt.

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Fring 5.1.1.2: Gruppen-Videochats jetzt auch auf dem iPad 2

Der Voice-over-IP-Anbieter Fring hat eine neue Version 5.1.1.2 seiner gleichnamigen Internet-Telefon- und Videokonferenz-Software veröffentlicht. Hinter dem unscheinbaren kleinen Versionsschritt verbirgt sich eine wichtige Neuerung: Dank einer iPad-Optimierung sind nun auch mit dem iPad 2 Gruppen-Videochats möglich.

Dem Entwickler zufolge handelt es sich bei Fring 5.1.1.2* somit um die erste Gruppen-Videochat-App für das iPad 2. Ebenso wie auf dem iPhone funktioniert die Software sowohl mit einer WLAN- als auch einer UMTS-Verbindung und kann Verbindungen zu anderen iOS-Geräten sowie Android-Smartphones herstellen. Insgesamt können bis zu vier Personen auf einmal an einer Fring-Videokonferenz teilnehmen.

Als weitere Neuerung bietet Fring in der neuen Version eine Anbindung an ein Bluetooth-Headset. Außerdem wollen die Entwickler die Zuverlässigkeit der Verbindung verbessert und einige Bugs behoben haben.

Fring 5.1.1.2 ist 18,2 Megabyte groß und kostenlos im App Store als kombinierte iPhone- und iPad-App erhältlich. Voraussetzung für Videochats ist aufgrund der Notwendigkeit einer Kamera auf der Vorderseite ein iPhone 4 oder iPod touch der vierten Generation beziehungsweise ein iPad 2.

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Verrückter Luxus: iPad 2 für Diamanten-Liebhaber

Diamanten zur Verlobung sind, jedenfalls in den USA, ein entscheidender Schritt zum Ja-Wort. Für technikbegeisterte angehende Bräute sind die Schmucksteine aber vielleicht an anderer Stelle als am Ringfinger besser aufgehoben. Denn wie ein iPad funkeln kann, zeigt jetzt ein Londoner Schmuckhändler: 1 Kilogramm 18-Karat Gold sowie 300 Karat makellose Diamanten befinden sich an dem iPad 2, das mal eben seinen Wert um das 200-fache gesteigert hat.

Mit Stolz halten die Veredler von Camaél Diamonds das mit 1,2 Millionen US-Dollar teuerste iPad 2 in den Händen und sind gespannt, in wessen es wechseln wird. Es habe schon mehrere Anrufe und Interessenten gegeben, die das Einzelstück erwerben wollen, heißt es. Das Ja-Wort ist damit wohl so gut wie sicher.

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Foxconn nach der Explosion: Polierbetrieb wieder aufgenommen

Die Untersuchungen nach der Feinstaubexplosion in Foxconns iPad-2-Werk Chengdu haben ergeben, dass die Ansammlung von Aluminiumstaub in den Abluftschächten für das Unglück verantwortlich war. Dies teilt der taiwanesische Betreiber Hon Hai Precision gegenüber allthingsd.com mit. Die Produktion des Apple-Tablet in den zwischenzeitlich geschlossenen Betrieben sei wieder angelaufen.

Alle Abteilungen, in denen feinster Aluminiumstaub bei der Politur der iPad-2-Rückseiten entsteht, seien gründlich überprüft worden. Für jeden Schritt, vom Polieren selbst bis hin zur Entsorgung der dabei entstehenden Abfälle, wurden Maßnahmen ergriffen, die Sicherheit der Arbeiter zu garantieren. Sollte man in Zukunft auf weitere Probleme in dieser oder anderen Abteilungen stoßen, versichert das Unternehmen, werde man auch diese schnellstmöglich beseitigen.

Die Explosion im chinesischen Chengdu hatte für einen wochenlangen Ausfall einiger Produktionsschritte des iPad 2 gesorgt. Analysten sind sich jedoch nicht einig, welche Auswirkungen diese Phase tatsächlich auf die verfügbaren Stückzahlen hat. Einige sprachen von etwa einer halben Million Geräte, die nicht hergestellt werden konnten. Andere gingen von einem Verlust in Höhe von 1,8 Millionen Einheiten im fraglichen Zeitrahmen aus.

Neuere Einschätzungen beruhen auf der Vermutung, dass in Chengdu schon vor dem Unglück nicht die optimalen Stückzahlen erreichen konnte. Dies sei auf fehlende Komponenten zurückzuführen gewesen, die Lieferanten konnten ihrerseits nicht rechtzeitig genug Teile produzieren und ermöglichten damit keine optimale Ausschöpfung des Potentials bei Foxconn.

Aus diesem Grund sei durch den Ausfall in den vergangenen Wochen eher ein Gleichgewicht zwischen Zulieferern und Herstellung entstanden. Zwar werde für den Juni nach wie vor iPad-Knappheit erwartet, die Ereignisse in Chengdu könne man dafür jedoch nicht allein verantwortlich machen, so Brian White, Analyst bei Ticonderoga Securities.

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Explosion bei Foxconn in iPad 2-Werk

Wie gerade bekannt wurde, hat es in einem Fabrikgebäude der Firma Foxconn eine größere Explosion gegeben. Die Fabrik befindet sich in der chinesischen Stadt Chengdu in der Provinz Sichuan. Betroffen sein soll das Gebäude A5, in welchem das iPad 2 produziert wird.

Ersten Berichten zufolge soll sich die Explosion gegen 19 Uhr chinesischer Zeit ereignet haben. Laut der Nachrichtenagentur Sina Tech sollen zwei Personen bei der Explosion ums Leben gekommen sind, 16 Personen seien verletzt. Zudem geht weitere Gefahr von giftigen Dämpfen aus, die aktuell aus dem Gebäude strömen. Erste Spekulationen gehen davon aus, dass Feinstaub die Explosion ausgelöst haben könnte. Foxconn hatte das Werk in Chengdu erst Ende letzten Jahres in Betrieb genommen.

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iPad 2: Lieferprobleme bei Foxconn wegen Mangel an Komponenten und Arbeitskräften

Wer in diesen Tagen in Apples Online Store ein iPad 2* bestellt, erhält sein Gerät weiterhin erst rund ein bis zwei Wochen später. Der Grund sind weiterhin anhaltende Probleme bei der Produktion der Apple-Tablets in Asien: Apples Zulieferer haben mit einer schwierigen Lage auf dem Komponenten-Markt zu kämpfen, die seit dem schweren Erdbeben in Japan im März anhält. Der iPad- und iPhone-Produzent Foxconn soll darüber hinaus Probleme haben, eine ausreichende Zahl an Mitarbeitern für Apples steigende Nachfrage einzustellen.

Laut DigiTimes mangelt es im Foxconn-Werk im chinesischen Chengdu sowohl an Arbeitskraft als auch an Material, was sich sowohl auf die iPad-2- als auch die iPhone-4-Produktion im laufenden zweiten Quartal negativ auswirken könnte. Zwar habe Foxconn 52 Produktionslinien für Apples neues Tablet-Gerät in Chengdu bereitgestellt, aufgrund der schwierigen Lage stammen die meisten Foxconn-iPads aber noch aus dem Werk in Shenzhen. Das Erdbeben in Japan und vor allem die daraus resultierende problematische Stromversorgung in dem Land hätten zu einer angespannten Lage auf dem Markt für Arbeitsspeicher, Stromverstärker und andere Komponenten geführt, die Foxconn für die Produktion des iPad 2 benötige.

Apple soll währenddessen weiter Druck auf die Zulieferer ausüben: Das Unternehmen habe sich das Ziel gesetzt, 35 bis 40 Millionen iPad-2-Exemplare im Jahr 2011 auszuliefern. Dafür benötige das Unternehmen im laufenden Quartal 10 bis 10,5 Millionen produzierte Exemplare. Aktuellen Schätzungen zufolge erreichten die iPad-2-Produzenten im aktuellen Quartal allerdings nur rund 7 Millionen Geräte.

Foxconn wollte die Berichte auf Anfrage von DigiTimes nicht direkt bestätigen. Das Unternehmen verwies lediglich darauf, dass es alles versuche, um den Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden. Ob es wegen mangelnder Arbeitskraft zu Verzögerungen kommen könnte, wollte Foxconn nicht verraten – das Unternehmen habe Erfahrung darin, Mitarbeiter zu rekrutieren, um den Kunden beim Erreichen ihrer Ziele zu helfen.
Die iPad-Verkaufszahlen in Apples zweiten Geschäftsquartal 2011, das dem ersten Kalenderquartal des Jahres entspricht, fielen im Gegensatz zu Apples anderen Produkten hinter den Erwartungen zurück. Der Grund dafür scheint nicht eine mangelnde Nachfrage, sondern eine schwierige Liefersituation zu sein. Zuletzt gab es auch Berichte über Display-Produktionsprobleme beim Zulieferer LG, die zum Teil für die Situation verantwortlich sein sollen.

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iPad 2: LG-Display-Produktionsprobleme möglicherweise ein Grund für Lieferschwierigkeiten

Beim iPad 2 ist die Nachfrage wieder einmal höher als das Angebot: Wer in diesen Tagen Apples jüngsten Tablet-Rechner bestellt, muss in Apples Online Store auf die Lieferung immerhin ein bis zwei Wochen warten, zuvor waren die Wartezeiten noch länger. Ein Grund für die iPad-2-Knappheit lässt sich möglicherweise bei einem Zulieferer finden: LG soll bei der Produktion der 9,7-Zoll-Displays für Apple mit Lichtlecks zu kämpfen gehabt haben.

Nach Informationen der Website DigiTimes aus Taiwan, die meistens einen guten Draht zu Zulieferern in Asien hat, konnte LG im ersten Quartal 2011 nur 3,2 Millionen iPad-Displays liefern, während der Konkurrent Samsung rund 4 Millionen verkaufte. LG habe mit einem Problem mit seinen jüngsten Produktionslinien zu kämpfen gehabt, das zum austretenden Licht bei den für Apple hergestellten Displays geführt habe. Aufgrund dessen seien die Verkaufszahlen niedriger als geplant ausgefallen.

Die Probleme könnten ein Grund dafür sein, dass sich Kunden vor allem kurz nach dem iPad-2-Start in den USA am 11. März auf wochenlange Lieferzeiten einstellen mussten – und Apple letztendlich im zweiten Geschäftsquartal 2011, das Ende März endete, nicht so viele iPads wie erhofft verkaufen konnte. Angesichts dessen stellte sich die Frage, warum es Apple immer wieder zulässt, dass Lieferschwierigkeiten die Verkaufszahlen zumindest in den ersten Wochen nach der Veröffentlichung eines neuen Produkts schmälern. Vor allem viele Kunden des iPhone 4 dürften sich daran erinnern, dass sie letztes Jahr viele Wochen auf ihr Gerät warten mussten. Beim iPad 2 gab es vor allem zu Anfang Lieferschwierigkeiten, obwohl Apple das Gerät zunächst nur in den USA veröffentlichte.

Eine verbesserte Infrastruktur und eine intensivere Vorbereitung auf eine hohe Nachfrage könnten solche Schwierigkeiten in Zukunft verhindern. Allerdings bleibt immer die Möglichkeit, dass bei Apple oder einem Zulieferer etwas schief läuft. Eben das könnte beim iPad 2 in Form der LG-Probleme ausschlaggebend gewesen sein. Mittlerweile soll LG das Problem allerdings behoben haben, wie DigiTimes berichtet.

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iPad 2 in Peking: Nur über meine Leiche

Während Apple-Fans in Europa und Nordamerika gesittetes Anstehen gewöhnt sind, geht es in China temperamentvoller zu: Zu einem handgreiflichen Zwischenfall kam es gestern im Pekinger Apple Store, vor dem sich eine lange Schlange ungeduldiger iPad-2-Käufer bildete. Der Streit über Vordrängler und Zwischenhändler eskalierte, sorgte für Verletzte und eine zerbrochene Glasfassade.

Den Berichten der chinesischen Presse zufolge hatten die Apple-Store-Mitarbeiter Mühe, die Menschenschlange in Reihe und Ordnung zu halten, als sich einer der Anstehenden vordrängeln wollte. Angeblich handelte es sich bei dem Mann um einen Zwischenhändler, der die iPads für einen Aufpreis weiterverkaufen wollte – sehr zum Ärgernis der Kunden, die für ihre eigenen Zwecke anstanden und fürchteten, leer auszugehen.

Noch ist unklar, ob auch Mitarbeiter des Ladens aktiv in die Schlägerei involviert waren. Den Berichten zufolge wurden Kunden, die sich bereits im Laden aufhielten, über die Hintertür hinausgebeten. Dennoch wurden vier Kunden verletzt. Der Streit endete, nachdem die Glasfassade des Ladens zerstört und die Menge von der chinesischen Polizei auseinander getrieben wurde.

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iPad-2-Produktion: Foxconn-Arbeiter wegen Geheimnisverrats angeklagt

Die Apple-Szene und ihre Beobachter leben von Gerüchten und Durchgesickertem. In China sind jetzt drei Foxconn-Beschäftigte wegen des Verrats von Betriebsgeheimnissen angeklagt. Die Arbeiter sollen vor dem Verkaufsstart des iPad 2 unter anderem die Abmessungen des Gerätes an Zubehörhersteller verkauft haben.

Mit oder ohne Kamera, SD-Slot, USB-Anschluss, wie sieht das iPad 2 aus? Monatelang beschäftigte sich nicht nur das Apple-affine Mediennetz mit Hüllen und Attrapen des kommenden iPad. In China hat es jetzt drei Arbeiter des Apple-Produzenten Foxconn erwischt: Ihnen wird vorgeworfen, die Maße des iPad 2 an Zubehörhersteller übermittelt zu haben. Dadurch konnte man in China schon deutlich vor Erscheinen des iPad 2 Schutzhüllen von nicht authorisierten Händlern kaufen und die meisten Eigenschaften des iPad 2 wurden weltweit bekannt.

Der offizielle iPad-2-Verkauf beginnt in China erst ab 6. Mai 2011, in Hong Kong, Indien, Israel, Korea, Macao, Malaysia, Philippinen, Singapur, Süd Afrika, Türkei und den Vereinigten Arabisch Emirate startet der iPad-2-Verkauf am 2. Mai 2011. In Japan sollte er heute beginnen, der ursprünglich geplante Start am 25. März 2011 war wegen des Erdbebens am 11. März 2011 verschoben worden.

Die angeklagten Arbeiter waren im Foxconn-Werk Shenzhen angestellt und wurden bereits am 26. Dezember 2010 von der örtlichen Polizei verhaftet.

In der Vergangenheit war Foxconn häufig auf Grund von Selbstmorden unter den Angestellten in den Schlagzeilen. Zu dieser Situation äußerte sich sogar Steve Jobs im letzten Sommer. In einem Bericht des Audit-Teams von Apple, das 2010 Umwelt- und Arbeitsbedingungen bei Lieferanten untersuchte, kam Foxconn gegenüber anderen Unternehmen weit besser weg.

Ein direkter Zusammenhang zwischen den möglicherweise schlechten Arbeitsbedingungen bei Foxconn und dem Verkauf der Informationen über das iPad 2 wurde aber bisher nicht hergestellt.

Mittlerweile plant Foxconn die Produktion für Apple zu großen Teilen nach Brasilien zu verlegen, wo die Fertigungsstraßen angeblich schon Ende 2011 anlaufen könnten. Vor allem die Produktion im Werk Shenzhen wollte Foxconn in der Vergangenheit an andere Standorte verlagern. Man geht aber bisher davon aus, dass das iPad 2 überwiegend in Shenzhen produziert wird.

Auch das katastrophale Erdbeben in Japan hatte zu Lieferengpässen bei Foxconn geführt, wodurch die Auslieferung des iPad 2 zu Beginn etwas schleppend war.

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Barack Obama besitzt ein iPad 2 mit Smart Cover

Noch im letzten Jahr verneinte Obama die Frage des thailändischen Ministerpräsidenten, ob er denn ein iPad besitzen würde. Im Interview mit der New York Times gab er an, dass er sich Bücher, Zeitung und Musik von seinem Assistenten Reggie Love hinterhertragen lässt, den er deshalb auch liebevoll als “iReggie” bezeichnet. Ein Dinner mit Steve Jobs bringt die Wende: Danach wird der Präsident der Vereinigten Staaten mit einem iPad 2 in der Hand gesichtet.

Bisher setzte Barack Obama eher auf menschliche Apps. Moderne Unterhaltungsgeräte wie iPod, iPad & Co hatte der Präsident in einer Rede kritisiert, da durch sie Information immer mehr zur Unterhaltung verkommen würde. Nun hat das Weiße Haus ein offizielles Foto veröffentlicht, auf dem Obama mit einem iPad 2 mitsamt Smart Cover in der Hand zu sehen ist. Vielleicht wollte er sich mit dem iPad die Zeit während eines langweiligen Fluges in seinem Hubschrauber vertreiben, auf den er im Bild gerade zusteuert.

Ersten Kontakt mit einem Apple-Tablet hatte der Präsident bereits im Oktober letzten Jahres, als er von einem Fan gebeten wurde, ein Autogramm auf dessen iPad zu hinterlassen. Vielleicht konnte ihn Steve Jobs persönlich dann zum Kauf überreden. Die beiden trafen im Februar bei einem Dinner aufeinander, zu dem die wichtigsten Persönlichkeiten der IT-Branche geladen waren. Rund einen Monat später wurde Obama jedenfalls gefragt, ob er einen Computer besitzen würde. Daraufhin scherzte dieser, dass er immerhin Präsident der Vereinigten Staaten wäre und sich sicherlich keinen Computer ausleihen müsse – er hätte sogar ein iPad. Das veröffentlichte Foto klärt nun auch die Frage, um welches iPad es sich dabei handelt.

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Frohe Ostern!

macnews.de wünscht allen Lesern frohe Ostern und weniger virtuelle, als vielmehr reale Osternester! Wir freuen uns mit unserem Leser Markus, der rechtzeitig vor den Feiertagen glücklicher Empfänger eines iPad 2 wurde:

“…habe es endlich bekommen”, schrieb er wohl als Antwort auf den Artikel zur iPad-2-Liefersituation.

Wer über die Osterfeiertage das sonnige Wetter scheut und sich mangels Kirchen-, Familien- oder Biergartenbesuchen langweilt, der sei auf die vergünstigten EA-Spiele hingewiesen. Ob Monopoly, Need for Speed oder Die Sims für iPhone, sowohl für iPad Reckless Racing, das wenig österliche Command & Conquer Red Alert und ein paar mehr gibt es für je 79 Cent* an diesem Wochenende. Und Sega hat beispielsweise Super Monkey Ball 2 und Altered Beast reduziert.
Draußen spielen wird schwierig, aber wir möchten hier nicht schon wieder eine Diskussion um das spiegelndes Display aufflammen lassen…

Lieber erinnern wir an ein verstecktes Osterei in Mac OS X:

  • Terminal in OS X aufrufen (z.B. über die Suche)
  • emacs eintippen, mit Enter-Taste bestätigen
  • Taste esc, dann x drücken
  • tetris eintippen, Enter

Viel Spaß.

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iPad 2-Liefersituation: Ein Licht am Ende des Tunnels

Kaum war es da, war es schon wieder weg: Der Verkaufsstart des iPad 2 erinnerte an einen Michael Jackson-Auftritt. In Sachen Euphorie war es nicht viel anders. Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt, und auch die Liefersituation ist wieder etwas besser. In den letzten Tagen hat macnews.de ein paar Händler befragt, wer die Tablet Computer gekauft hat und wie lange sich Kunden gedulden müssen.

“Uns wundert es immer wieder, wie überrascht Apple davon ist, dass die vorgestellten Geräte gekauft werden wollen”, bemerkt Martin Willmann vom Apple Premium Reseller M&M:Trading! süffisant, und fügt hinzu: “Ich bin sicher, dass dies auch Teil des Marketing ist.” Könnte gut sein, aber vielleicht hat es Apple ja tatsächlich nicht geschafft, mehr iPad 2 zu produzieren. Tim Cook bei der gestrigen Präsentation der Quartalszahlen: “Wir hätten uns gewünscht, eine ganze Menge mehr iPad 2 produzieren zu können, denn darauf haben viele Menschen gewartet.“

Viele haben vor Verkaufsstart auf das Apple Tablet gewartet, viele haben bei Verkaufsstart gewartet, viele haben nach Verkaufssstart gewartet, viele warten heute noch. Doch schon vor zwei Wochen war eine Besserung der Liefersituation in Sicht – Händler bestätigten uns dies in den letzten Tagen. “Die Ware kommt bei uns täglich rein”, berichtet Olaf Schmitz von Unimall*. Je nach Modell müssen sich die Kunden auf der Warteliste acht bis zwölf Tage gedulden. Schmitz vermutet, dass die Kunden im Bereich Bildung – und Unimall richtet sich in erster Linie an eben diese – bevorzugt bedient werden.

Willmann dagegen ist zufrieden mit dem Hersteller, Apple bemühe sich, die Lieferungen fair unter den Handelsklassen aufzuteilen. “Von einer guten Verfügbarkeit kann man aber sicher nicht sprechen”, so der Händler.

Schon zu Verkaufsstart des iPad 2 hat M&M:Trading! “relativ viel Ware erhalten, aber absolut zu wenig für den Ansturm.” Aktuell gibt es neben ständig eintreffenden Lieferungen in den Filialen laut Willmann meist einige Modelle auf Lager. Es ist nur nicht immer unbedingt die Version, die der Kunde haben will.

Die begehrtesten Produkte waren laut der Händlerrückmeldungen die höherpreisigen: mehr Speicher (32 Gigabyte oder 64 Gigabyte), sowie 3G. Farbe: Schwarz – unerwarteterweise, wie Rainer Wolf von arktis.de* findet: “Weiß läuft zwar mit, aber bei weitem nicht so gut wie Schwarz.” Die Käufer bei M&M:Trading! bezeichnet Willmann als eine “gute Mischung aus Neukunden, Switchern und Apple Usern”. arktis.de machte 99 Prozen Mac-Nutzer aus, im Gegensatz zu Unimall*: Dort sollen es überwiegend PC-Besitzer gewesen sein.

Sofort in die Hand gibt es die gewünschte iPad 2-Variante also nicht unbedingt. Aber wenn der OS X- und Windows-Nutzer Glück hat, bekommt er den Tablet Computer schon nach wenigen Tagen. arktis.de* hat am Donnerstag eine große Lieferung bekommen, konnte alle Vorbestellungen ausführen und hat sogar noch Lagerware. Im Apple Store* ist eine Lieferzeit von ein bis zwei Wochen für alle Modelle angegeben. cyberport* bleibt sicherheitshalber vage: “Liefertermin derzeit unbestimmt”.

Nix Gwiss woas ma ned – so ganz sicher kann man sich bei Apple-Produkten wohl nie sein.

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iPad 2 als Einnahmequelle für chinesische Immigranten

Bis zu 400 US-Dollar pro Nacht lassen sich verdienen, erzählt einer der in der Schlange vor einem New Yorker Apple Store frierenden Chinesen. Er gehört zu den vielen geduldigen Campern, die die Nacht vor einem Apple Store überdauern, um mit der morgendlichen iPad-Lieferung eine schnelle Mark zu machen – indem sie die Geräte zurück in die Heimat schicken.

Der Ablauf solcher Deals ist bereits seit der starken Nachfrage nach Apple iPhones bekannt, die extrem knappe Produktion von iPad 2 Geräten drückte den Preis jedoch stark nach oben. Weit überwiegend befinden sich chinesische Immigranten unter den Wartenden, die in einer Nacht soviel wie andere in der ganzen Woche verdienen, berichtet die New York Times. So gehen dann die in China hergestellten und in die USA gelieferten iPads wieder auf die Heimreise nach China, wo Käufer bereit sind, mehr als das doppelte für ein Gerät zu bezahlen.

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iPad 2-Erfolge beflügeln Analystenerwartungen und Zulieferer

Von dem Erfolg des iPads profitiert nicht nur Apple, sondern in großem Maße die Zulieferer, Foxconn an vorderster Stelle. Einem neuen Bericht zufolge plant der Hersteller Investitionen in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar. Kein Wunder: Die Verkäufe des iPad 2 sollen einem Analysten zufolge die Markterwartungen übertreffen, der Tablet-Hersteller ist sich weiteren Aufträgen sicher.

Analyst Mike Abramsky von RBC Capital Markets geht davon aus, dass Apple nächste Woche bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse bessere Zahlen präsentiert, als erwartet: Abramsky erwartet einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 5,75 US-Dollar. Als Begründung zieht er gute Verkäufe von MacBook Air und MacBook Pro heran. Mit letzteren haben Apple und Intel die neue Schnittstelle und USB 3.0-Konkurrenz Thunderbolt eingeführt. Haupterfolg ist jedoch weiterhin der Tablet Computer: Einer Umfrage zufolge soll die Nachfrage des iPad 2 in den USA um 40 Prozent höher liegen als das erste Modell im vergangenen Jahr. Der Anteil des iPads am Tablet-Markt soll sich bis 2015 auf 47 Prozent einpendeln.

Der iPad-Zulieferer Foxconn erwägt wohl auch deshalb, in Brasilien über mehrere Jahre verteilt Investitionen in Höhe von insgesamt 12 Milliarden US-Dollar zu tätigen. Staatspräsident Dilma Rousseff hat laut Reuters verraten, dass das Unternehmen seine Produktion außerhalb der chinesischen Stadt Shenzhen ausbauen will. Die Fertigung soll bereits im November starten. Im vergangenen Sommer kündigte CEO-Assistent Louis Woo an, innerhalb eines Jahres 400.000 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen.

Neben dem Aufbau von Produktionsstätten sind Investitionen in andere Unternehmen wie Hitachi eine Option, um schnell an höhere Produktionskapazitäten für die Bedienung des boomenden Tablet-Markts zu kommen. Aktuell leidet der Fabrikant unter den Folgen des Erdbebens in Japan.

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Apple-Analyse: Rubel rollt dank CDMA-iPhone und iPad 2

Wenn man den Berechnungen und Einschätzungen der Analysten zu Apple glauben darf, erwartet das Unternehmen ein milliardenschweres Potential in dem Verizon-Geschäft und der steigenden Nachfrage nach dem CDMA-iPhone in der Pazifik-Region. Eine Beobachtung der Zulieferer in Fernost zeigt derweil den Einfluss des iPad 2 auf deren Bilanzen und Apples Anteil am Tablet-Markt werde sich bis 2015 bei knapp 47 Prozent einpendeln.

Ungefähr 6 Milliarden US-Dollar Einnahmen werden im Jahr 2012 für die CDMA-Variante des iPhone 4 über den US-Anbieter Verizon erwartet. Sollte Apple sich entscheiden, ähnliche Modelle auch in Indien, China, Japan und Südkorea zu verkaufen, ergäben sich Umsatzchancen von weiteren 3 Milliarden US-Dollar. In diesem Punkt scheinen sich viele Experten einig zu sein, neben Mark Moskowitz von J.P. Morgan Research sieht auch Gene Munster erhebliches Steigerungspotential im asiatischen Markt.

Einen weniger direkten Blick, der über die Kenndaten der Zulieferer für Apples Geräte auf dessen eigene Verkaufszahlen schließen will, wagt Brian White von Ticonderoga Securities. Das so genannte “Apple Barometer” umfasst diverse Unternehmen, die für den Mac-Macher als ihren größten Kunden produzieren oder Komponenten liefern.

Deren Verkaufszahlen zeigen im Februar dieses Jahres einen starken Anstieg von 172 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was an der Produktion des iPad 2 liegen dürfte. Auch im letzten Monat liegen die Werte noch 141 Prozent über denen des März im Jahr 2010. Ob diese Schätzungen sich mit der Realität decken, wird sich nächste Woche Mittwoch, am 20. April zeigen. Dann präsentiert Apple seine Zahlen für sein zweites Geschäftsvierteljahr 2011.

Für die Zeit danach und die folgenden Jahre haben die Beobachter von Gartner etwas zu sagen. Im steten Kampf um Anteile am Tablet-Markt wird Googles Android weiter an Boden gut machen, ohne jedoch Apple bis 2015 einholen zu können. Ein Anteil von fast 84 Prozent im letzten Jahr wird sich über die kommenden 48 Monate zu knapp über 47 Prozent entwickeln. Davon profitiert vor allem Google, auch wenn dessen Entscheidung, Android Honeycomb vorerst nicht für Entwickler frei zur Verfügung zu stellen, sich am Ende negativ auf die Bilanz auswirken werde.

Dennoch prophezeit Gartner ein Wachstum um fast das Doppelte, von 19,9 Prozent im Jahr 2011 auf 38,6 Prozent im Jahr 2015. Andere Wettbewerber, wie QNX, MeeGo und WebOS werden es dagegen schwer haben. Nur das vom BlackBerry-Hersteller RIM entwickelte QNX soll den Berechnungen zufolge in den kommenden vier Jahren stetig wachsen und letztendlich 10 Prozent Marktanteil erreichen.

Dabei komme es für den Erfolg weniger auf die Hardware-Spezifikationen an, als viel mehr auf die Zusammenarbeit zwischen Gerät und Software, sowie die Kooperation mit dem Smartphone. Steve Jobs weiß wovon er spricht, wenn er die Fragen der Journalisten nach den Details der iPad-Innereien abtut. Dem Durchschnitts-Anwender können Taktgeschwindigkeit und Frontside-Bus egal sein, solange der Tablet-Rechner funktioniert und sich gut mit dem bereits vorhandenen Smartphone verträgt.

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iPad 2 Liefersituation in Deutschland entspannt sich

Dem Lieferengpass für Apples neuestes Tablet konnte man vor allem in den USA  beim Wachsen zusehen: So stieg die Wartezeit auf ein Gerät von zunächst 1-2 auf später bis zu 5 Wochen, wenn man das iPad 2 im Online-Shop bestellte. In Deutschland wurden Online-Kunden immerhin auch um bis zu vier Wochen Geduld gebeten. Tatsächlich wurden viele Bestellungen aber schon gestern, exakt zwei Wochen nach dem Start, an die deutschen Kunden verschickt.

In der Gesamtschau mit den kürzer werdenden Lieferzeiten in den USA lässt sich die Tendenz ablesen, dass Apple entweder seine Produktion steigern konnte oder aber sich die anfänglich überhöhte Nachfrage deutlich entspannt hat. Zwar wird im deutschen Store die Lieferzeit noch immer mit 2-3 Wochen angegeben, die tatsächliche Versanddauer soll aber nur 5-11 Tage betragen, berichtet der Blog i4U. Noch immer ist dies viel zu lange für ein Gerät kurz nach der Markteinführung. Vor allem die Engpässe, die durch die Katastrophen in Japan verursacht wurde, konnte Apple jedoch nicht ausgleichen.

Unterdessen wurde bekannt, dass der US-amerikanische Elektrogroßhändler Best

Buy derzeit iPad 2 Geräte hortet, um für eine in den kommenden Tagen geplante Großaktion eine ausreichende Stückzahl vorrätig zu haben. Unklar ist noch, ob Best Buy auf eigene Faust handelt oder in Kooperation mit Apple. Je nach dem könnte etwas ähnliches auch auf dem europäischen Markt bevorstehen. Erst zu Beginn der Woche hatte sich der Händler einen Rüffel von Apple eingehandelt, als die Verkaufsquoten-Praktiken in den Filialen bekannt wurden, mit denen Best Buy sich gleichbleibende Lagerbestände sichern wollte.

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iPad 2: Höchstnote von Consumer Reports

Die amerikanische Verbraucherorganisation Consumer Reports mag das iPad 2. Consumer Reports hat verschiedene Tablets mehrerer Hersteller miteinander verglichen, das beste Ergebnis erreichte das 32-Gigabyte-iPad 2 mit 3G-Chip. Auf Platz zwei liegt Motorolas Android-Tablet Xoom – gleichauf mit dem ersten iPad.

Consumer Reports verglich Tablets von Apple, Archos, Dell, Motorola, Samsung und ViewSonic miteinander anhand von insgesamt 17 verschiedenen Kriterien – unter anderem die Reaktionszeit des Touch-Screens, Vielseitigkeit, Tragbarkeit, Display-Spiegelung und einfacher Bedienung. Beim iPad 2 zeigten sich die Tester unter anderem von der Batterielaufzeit beeindruckt: Nur Apples Tablet erreichte beim Härtetest – das dauerhafte Abspielen eines Videos in der Endlosschleife – eine Betriebsszeit von 12,2 Stunden. Ein günstiges Modell, das Archos 70 Internet Tablet, erreichte lediglich 3,8 Stunden.

Überhaupt rät Consumer Reports dazu, nicht nur auf den Preis zu achten: Der Aufpreis für bessere Geräte lohne sich, wobei Apple das beste Preis-Leistungs-Verhältnis biete. Das sei ungewöhnlich für ein Unternehmen, dessen Produkte normalerweise etwas teurer sind. Was diverse Android-Tablets Apples Geräten voraus hätten seien USB-Anschlüsse, SD-Karten-Slots und Unterstützung von Adobes Flash.

Die Tests von Consumer Reports genießen in den USA ähnlich viel Ansehen wie hierzulande die der Stiftung Warentest. Apple dürfte sich daher über die Bestnote freuen. Letztes Jahr sorgte der Test des iPhone 4 für Aufsehen: Zwar gab die Organisation dem Apple-Smartphone Höchstnoten, riet aber wegen der Antennenprobleme dennoch vom Kauf ab. Der Test galt als ein Grund dafür, dass Apple auf einer Pressekonferenz die kostenlose Vergabe von iPhone-Schutzhüllen, die das Problem mildern, bekannt gab.

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iPad 2 Werbespot: Technik ist nicht genug

Mit der Erstausstrahlung seines Debut-Werbespots für das iPad 2 überraschte Apple in der vergangenen Nacht sein US-amerikanisches Publikum. Ganze drei Wochen nach dem Start der zweiten Tablet-Generation macht das 30-sekündige Video den Zuschauer vor allem auf die einzigartige Bedienung aufmerksam und lässt sich mit dem vielsagenden Hinweis “Technology is not enough” nicht auf einen Vergleich mit der Konkurrenz ein.

Apple verlässt sich damit einmal mehr auf den Sexappeal seiner Produkte und versteht es, diesen in schöne Bilder umzusetzen, die angenehm aus dem Raster der vergangenen Werbekampagnen fallen. Erstaunlich ist die Gelassenheit, mit der Apple bis dato auf eine visuelle Kampagne dieser Art verzichtete und sich dennoch vor Nachfrage nach dem iPad 2 kaum retten kann.

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iPad 2: US-eBay-Kunden verkaufen über ganzen Globus

Wie das erste iPad erschien auch das iPad 2 zunächst in den USA und erst später in weiteren Ländern. Und wie beim ersten iPad blieben viele Exemplare nicht in Apples Heimatland: Das Online-Auktionshaus eBay hat Statistiken zu den iPad-2-Verkaufszahlen der eigenen Kunden veröffentlicht, die Käufer in der ganzen Welt gefunden haben. Im Gegensatz zum Vorgänger blieben die meisten bei eBay verkauften iPad-2-Exemplare in den ersten Wochen aber in den USA.

Insgesamt verkauften amerikanische eBay-Kunden in den ersten zwei Wochen nach der Veröffentlichung 12.000 iPad-2-Exemplare an Kunden, die sich über den ganzen Globus verteilen. 65 Prozent der iPad-2-Exemplare verkauften eBay-Kunden in den USA, im Vorjahr gingen hingegen 65 Prozent der iPads in andere Länder. Am beliebtesten waren das Einstiegs-Modell mit WLAN-Chip und 16 Gigabyte Kapazität, das 30 Prozent der Verkäufe ausmachte. 23 Prozent der Kunden besorgten sich das 64-Gigabyte-Top-Modell mit 3G- und UMTS-Chip, das in der Beliebtheitsskala den zweiten Platz erreicht. Die vier anderen Modelle teilen die restlichen 47 Prozent unter sich auf.

Die eBay-Kunden machten dabei ein gutes Geschäft: Das 64-Gigabyte-3G-Top-Modell verkauften sie im Schnitt für 1235 US-Dollar, also 406 Dollar über dem US-Einzelhandelspreis. Für das Einstiegsmodell zahlten die Käufer immerhin 198 Dollar drauf. Die meisten iPad-2-Exporte von eBay-Verkäufern gingen mit 500 Stück nach Russland, 430 gingen nach Kanada. Immerhin 341 Exemplare kauften sich Briten, 209 Franzosen und 191 Polen. Nach Japan verschickten die Verkäufer 353 iPads, nach Hong Kong 357 und nach China 51. 113 gingen nach Brasilien, 110 nach Australien und 367 in die arabischen Länder Katar, die Arabischen Emirate und Saudi-Arabien. Afrikanische Kunden führt eBay nicht auf.

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iPad-2-Displays: 30-Millionen-Bestellung in Taiwan

Apple möchte die durch das Erdbeben in Japan entstandene Knappheit an Elektronik-Komponenten abfangen und sich vor allem für die iPad-2-Produktion in diesem Jahr rüsten. Der iPad-Hersteller soll Bestellungen bei einem Unternehmen in Taiwan über 100.000 iPad-2-Displays pro Tag, also über 30 Millionen pro Jahr aufgegeben haben. Diese Bestellung allein stünde für die Hälfte der Display-Bestellungen aller Tablet-Hersteller weltweit.

Darüber hinaus lässt Apple das Display weiterhin auch durch die koreanischen Hersteller LG und Samsung produzieren – die Zahl der jährlichen Gesamtlieferung an Apple dürfte also weit über 30 Millionen liegen. Einige der Einzelteile der Displays der Koreaner kommen auch aus Japan, so dass sich Apple mit dem neuen Partner AU Optronics aus Taiwan breiter aufstellen kann.

Die neue Bestellung soll allerdings auch Apples Gewinnmarge, die beim iPad ohnehin niedriger ist als bei anderen Produkten, etwas schrumpfen lassen. Dafür entsteht laut MacBidouille ein weiterer Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Mit der neuen Bestellung kontrolliere Apple einen Großteil der Nachfragesituation auf dem Markt und wird letztendlich gegenüber der Konkurrenz durch Mengenrabatte günstiger einkaufen können.

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iPad 2 als Instant-Zugpferd

Das iPad 2 könnte für Apple der Zug ins 100-Milliarden-Land sein. Analysten korrigieren eifrig ihre Prognosen und sehen das Unternehmen zum Ende dieses Jahres bereits Umsätze vermelden, mit denen es sich vor IBM und Microsoft keinesfalls verstecken müsste. Apples Anteil am Media-Tablet-Budget der Konsumenten lag im vergangenen Jahr angeblich bei 99,5 Prozent – was die Untergangsphantasien der Konkurrenz zu echten Luftschlössern macht.

Die Bilder der Warteschlangen vor Apple Stores in den USA am 11. und vielen anderen Ländern am 25. März gingen um die Welt. Lieferschwierigkeiten ergaben sich noch am ersten Verkaufstag und das iPad 2 war innerhalb kürzester Zeit nicht mehr zu haben. Der enorme Erfolg der zweiten Auflage eines erstmalig vor etwa einem Jahr verkauften Geräts veranlasst Analyst Charlie Wolf von Needham & Co. dazu, seine Vorhersagen für 2010 und 2011 zu korrigieren.

Zwar sei es immer schwierig, so Wolf, Prognosen über eine neue Kategorie von Computern zu treffen. “Der Verkaufsstart des iPad 2 hat unsere Erwartungen jedoch so stark übertroffen, dass unsere vorherigen Schätzungen für 2011 und 2012 eindeutig zu niedrig ausfielen”, stellt der Analyst fest. Für dieses und das folgende Jahr hält er dementsprechend jeweils 10 Millionen zusätzliche iPad-Verkäufe für realistisch. Apple werde demnach 2011 insgesamt 30 Millionen, 2012 40 Millionen Tablets an Mann und Frau bringen.

Die errechneten Marktanteile seien bei alldem wenig aussagekräftig. Für das vergangene Jahr wurden Apple etwa 83 Prozent des Tablet-Marktes zugesprochen. Gleichzeitig lag jedoch Apples Anteil an den 9,6 Milliarden US-Dollar, die Käufer für Media-Tablets im Jahr 2010 insgesamt ausgaben, bei 9,566 Milliarden US-Dollar – der Konkurrenz blieb demnach ein kümmerlicher Rest von 34 Millionen Tablet-Dollar!

Selbst wenn man Apples geschätzten Marktanteil von etwa 70 Prozent für dieses Jahr zugrunde legt, könnte das Unternehmen sich bei 29,4 Milliarden US-Dollar Gesamtausgaben auf ein 20,6 Milliarden großes Stück vom Kuchen freuen. Wie gesehen ist diese Vorhersage aufgrund der hohen Diskrepanz zwischen Marktanteil und Dollar-Anteil äußerst konservativ. Bis zum Jahr 2015 sollen die Ausgaben für Media-Tablets übrigens um 50 Prozent jährlich anwachsen.

Die magische Umsatzgrenze von 100 Milliarden US-Dollar im Jahr könnte Apple bereits 2011 erreichen. So Wolfs von 98,9 Milliarden US-Dollar nach oben korrigierte Prognose. Allerdings dürfe man nicht vergessen, dass die Schwierigkeiten in der Lieferantenkette sich erst in den kommenden Monaten auswirken. Dann nämlich werden sich die Vorratslager der Hersteller von Flash-Speicher und Mikroprozessoren leeren und Nachschub kann nicht in ausreichender Menge besorgt werden.

Eine weitere wichtige Beobachtung der Analysten: Asiatische “Greifer” in den Warteschlangen vor Apple Stores decken sich mit haufenweise iPad 2 ein, nur um diese anschließend in Asien gewinnbringend zu verkaufen. Für Apple bedeutet das ein enormes Potential auf dem chinesischen Markt. Statt den “robusten Grau-Import” zu fördern, könnte das Unternehmen selbst direkt vor Ort sehr viel höhere Umsätze generieren.

Auch hierzulande war nicht jeder, der sich für das iPad 2 anstellte, nur für den Eigenbedarf unterwegs. Im Hamburger AEZ stand dank vorzeitiger Anreise am Vorabend um 19.00 Uhr ein junger Mann ganz vorn in der Schlange, der sein erworbenes iPad 2 nach dem Verlassen des Geschäfts sofort anderen Wartenden anbot. Gegen einen geringen Obolus plus Warte-Aufschlag, versteht sich.

In jedem Fall sehen die Werte gut aus. Niemand spricht mehr über die Auswirkungen einer möglicherweise dauerhaften Abwesenheit Steve Jobs’ aus dem operativen Geschäft seines Unternehmens. Der Auftritt beim iPad 2 Event hat alle Zweifel an seiner physischen und psychischen Präsenz bei Apple ausgeräumt. Dennoch sieht so Mancher die Konkurrenz im Vormarsch. Bis dieser Vormarsch aber zu einem Vorbeimarsch wird, müssen noch ein paar wirklich überzeugende Tablet-Konzepte die Werkstätten von RIM, Motorola und Samsung verlassen.

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Apps fürs iPad 2: Augmented Reality, erweiterte Realität

Augmented Reality Apps erfreuen sich auf dem iPhone großer Beliebtheit. Sowohl zum Navigieren als auch für Spiele bietet sich die erweiterte Realität an. Mit dem iPad 2 und dessen Kamera ergeben sich nun neue Möglichkeiten für Entwickler. Metaio und Total Immersions haben erste Augmented Reality Apps speziell fürs iPad 2 vorgestellt. Aber auch viele herkömmliche Apps sind iPad-kompatibel.

Augmented Reality-Apps fürs Pad 2

Mit AR Magic Mirror präsentierte die Firma Total Immersions wohl die erste Augmented Reality App für das iPad 2. Die Anwendung erweitert das eigene “Spiegelbild” durch spaßige 3D-Effekte. Mit Hilfe von Gesichtserkennung wird das Gesicht erfasst und kann durch virtuelle Frisuren, Sonnenbrillen und mehr ergänzt werden. Die Entwickler sehen darin viele Möglichkeiten für den kommerziellen Bereich, beispielsweise zur Typberatung und für die Anprobe zu Hause. Die Anwendung AR Magic Mirror soll in Kürze kostenlos im App Store erscheinen.

Auch Metaio will in Kürze eine iPad-Version seines AR-Browsers Junaio herausbringen. Die Augmented Reality-Spezialisten erläuterten im Interview mit futurezone.at, dass neben der Kamera auch der im iPad 2 vorhandene A5-Chip große Vorteile für Augmented Reality-Apps mit sich bringt. So habe der neue Chip zwei Prozessorkerne und könne daher parallele Berechnungen durchführen. Das kann bedeuten, dass sich ein Kern um das “Camera Capturing” kümmert, während der andere Kern das Kamerabild analysiert und trackt.
Weiterhin erläutert Metaio gegenüber futurezone.at, dass der neue Gyrosensor im iPad 2 dafür sorgt, dass die Verzögerung des Kompasses minimiert wird, was den AR-Browser flüssiger erscheinen lässt. Noch realistischere AR-Darstellungsweisen würde man durch gleichzeitiges Ansteuern beider Kameras und Einberechnen des Blickwinkels eines Betrachters erreichen. Dies sei mit dem iPad 2 allerdings bisher nicht möglich.

In einem Video kann man erkennen, wie die Junaio-App auf dem iPad 2 aussehen könnte. Hier wird die iPad-Kamera in einer Szene auf einen Zeitungsartikel gerichtet. Das Live-Bild der Kamera wird dann von weiteren Informationen überlagert und ein im Artikel beschriebenes Footballspiel anhand einer 3D-Simulation präsentiert. Zudem wird das iPad 2 im Video zur Navigation verwendet. Auch wenn das Tablet durch seine Größe in der Stadt eher unhandlich scheint, besteht durchaus ein Vorteil darin, dass die eingeblendeten Icons zur Erklärung der Umgebung größer ausfallen und sich leichter anklicken lassen, als es auf dem kleinen Bildschirm des iPhones der Fall ist.

Augmented Reality-Apps für iPhone und iPad

Wenngleich es diese Anwendungen noch nicht gibt, lassen sich natürlich schon jetzt Augmented Reality-Apps auf dem iPad 2 testen. Die meisten herkömmlichen iPhone-Apps sind auch mit dem iPad kompatibel oder werden bereits als Universal-Apps angeboten. Einige, wie zum Beispiel die beliebten AR-Apps Layar* (iPhone, kostenlos) oder Wohin?* (iPhone, 2,39 Euro) benötigen zur Umkreissuche allerdings zwingend GPS-Daten, was nur auf dem 3G-Modell gegeben ist. Will man die Apps direkt auf dem WiFi-iPad installieren, erhält man eine Fehlermeldung. Auch die Lösung über iPhone-Tethering hilft hier nicht weiter. Über den Sync mit iTunes müsste es klappen. Statt der GPS-Daten können die Apps dann auch das WiFi zur Lokalisierung verwenden.

Andere Augmented Reality-Apps funktionieren problemlos auf dem WiFi-iPad, so zum Beispiel Wikitude* (Universal, kostenlos) und Word Lens* (Universal, kostenlos). Wikitude erklärt die nähere Umgebung anhand von Wikipedia-Artikeln und weiteren Quellen wie Qype. Die Informationen werden als Icons über das Kamerabild gelegt und fallen auf dem großen Bildschirm des iPads leider etwas zu klein aus. Mit Word Lens lassen sich Texte vom Englischen ins Spanische, und umgekehrt, übersetzen. Dabei wird der zu übersetzende Text mit der iPad-Kamera abgefilmt. Die App legt die Simultan-Übersetzung dann einfach darüber. Die App an sich ist kostenlos, die Sprachpakete müssen jedoch per In-App-Kauf erworben werden.

Die iPhone-Version der bereits genannten Junaio-App* (iPhone, kostenlos) lässt sich auch auf dem iPad ausführen, allerdings nur in schlechter Grafik auf iPad-Größe skaliert. Auch NearestWiki* (iPhone, 1,59 Euro) ist mit dem WiFi-iPad kompatibel. Um in den AR-Modus zu gelangen, hält man das Tablet aufrecht vor sich. Informationen zur Umgebung werden wie bei Wikitude als kleine Icons eingeblendet.

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iPad 2: Keine Feuchtigkeitsindikatoren

Das iPad 2 scheint über keine Feuchtigkeitsindikatoren zu verfügen. Apple verbaut solche Indikatoren in seiner Mobil-Hardware, um festzustellen, ob ein defektes Gerät mit Flüssigkeiten in Berührung gekommen ist – was einen Garantiefall ausschließt. Jedoch gab es in der Vergangenheit Diskussionen und um und sogar eine Klage wegen der mutmaßlichen Fehleranfälligkeit der Indikatoren.

Im April 2010 hatte eine iPhone-Besitzerin aus San Francisco gegen den Hersteller geklagt, weil dieser ihr eine kostenlose Reparatur ihres Geräts verweigert hatte. Der Feuchtigkeitsindikator in der Kopfhörerbuchse des iPhones könne sich auch bei hoher Luftfeuchtigkeit oder kalten Temperaturen verfärbt haben, einen direkten Wasserkontakt könne er nicht zweifellos nachweisen.

Anfang diesen Jahres lockerte Apple möglicherweise als Reaktion auf die Klage die Handhabung der Feststellung eines Garantieausschlusses: Zeigen sich neben dem verfärbten Indikator keine andere Anzeichen für einen Feuchtigkeitsschaden, dürfen Apple-Mitarbeiter das defekte Gerät im Einzelfall doch noch als Garantiefall behandeln.

Die französische Website Macbidouille konnte nun neue Support-Dokumente für Apple-Techniker für das iPad 2 einsehen, die im Gegensatz zu entsprechenden Dokumenten für frühere Hardware keinerlei Bezug zu Feuchtigkeitsindikatoren nehmen. Stattdessen dürfte Apple sich bei der Feststellung von Wasserschäden beim iPad 2 ganz auf herkömmliche Beweisführungsmethoden wie dem Feststellen von Rostspuren verlassen.

iPad-2-Garantiefälle seien unter anderem ein Sprung im Display-Glas, soweit es keine Anzeichen für Stoßschäden gibt, Staub hinter dem Glas sowie vereinzelte Pixelfehler jeglicher Art.

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iPad 2: Unboxing und Berichte aus der Schlange

Wie versprochen geben wir an dieser Stelle die Rückmeldungen unser Leser wieder, die den heutigen iPad 2 Verkaufsstart live erleben. Außerdem präsentieren wir das Unboxing-Video unseres eigenen Exemplars, das pünktlich zum offiziellen Verkaufsstart die Redaktion erreichte. 

Unser Dank gilt insbesondere den Lesern, die uns mit zahlreichen Zuschriften beglückten und bitten um Verständnis, dass wir nicht alles weitergeben können, was uns zugetragen wurde.

Zuerst verbrachten heute in aller früh viele die Morgenstunden im Apple Online Store* um die ersten Bestellungen aufzugeben. Dabei kam es häufig zu enttäuschenden Fehlermeldungen, die einen erfolgreichen Einkauf über lange Zeit unmöglich machten. Apple hatte zudem bereits über eine halbe Stunde vor dem angekündigten Termin gegen 01h30 Uhr den Verkauf freigeschaltet.

Heute morgen um 07:17 wurde vor dem Apple Store in der münchener Rosenstraße ein Lastwagen des Spediteurs TNT aus Prag gesichtet. Sollten es die begehrten Tablet-Pakete sein? In der Schlange vor dem Geschäft befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits ca. 60 Personen, wie uns Michael M. per E-Mail mitteilte.

Er selbst sei mit zwei Kommilitonen bereits seit 04h30 Uhr vor Ort und wurde von hilfsbereiten Mitarbeitern des Store mit frischem Kaffee bedacht. Selbst die Anreise mit der ersten U-Bahn habe ihnen aber nur die Plätze 25 – 27 sichern können.

Wir warten gespannt, wie sich die Lage vor den Apple Stores sowie den Filialen der vielen anderen Händler entwickelt! Um die Wartezeit zu verkürzen, folgt das macnews.de Unboxing Video des iPad 2 (wir bitten, die mangelhafte Audioqualität zu entschuldigen):

Aus Hamburg meldet unser Kollege Shu von Giga.de, dass sich vor dem Apple Store im Alstertal Einkaufszentrum geschätzte 500 bis 600 Personen in einer nicht enden wollenden Schlange eingereiht haben. Die ersten Geduldigen sind bereits am gestrigen Vorabend um 19 Uhr (sic!) vor dem Store eingefunden und sind dementsprechend erschöpft. Nur ein frisch ergattertes iPad 2 wird ihnen neue Lebensgeister einhauchen können. Weniger frühe Vögel müssen sich mit einem Platz am viele hundert Meter entfernten Ende der Reihe begnügen.

Auch vor diversen Gravis-Filialen im Land sammeln sich die Jünger um dem Objekt ihrer Huldigungen näher zu kommen. Via Twitter zeigt uns Mi_kro, wie nahe er dem Gravis Store in Essen heute Morgen um halb 8 bereits war. In Bielefeld hat sich ebenfalls eine, wenn auch kleinere Gemeinde versammelt und wartet vor den Türen einer Verkaufsstelle.

In Berlin startet der iPad 2 Verkauf in wenigen Minuten in der Gravis*-Filiale am Ernst-Reuter-Platz. Dort beginnt der Tablet-Run im laufenden Betrieb, so dass die Filiale schon seit heute früh mit Wartenden gefüllt war.

Glück hat augenscheinlich, wer in Bremen auf sein Apple-Tablet wartet. Leser Martin S. schickt uns ein Foto, das eine Schlange von nicht einmal 20 Meter Länge zeigt. Allerdings bleibt dennoch fraglich ob alle Anwesenden ihr Wunsch-Gerät auch erhalten.

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iPad 2 im deutschen Apple Online Store – Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen

Zwei Wochen nach dem Start in den USA erscheint das iPad 2* in weiteren Ländern – darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bereits seit 2 Uhr morgens nimmt Apples Online Store Bestellungen für Apples neues Tablet entgegen – die Lieferzeiten liegen jedoch bei zwei bis drei Wochen. In Apples Retail Stores und bei einigen anderen Händlern werden Kunden ab 17 Uhr zuschlagen können.

Die schon jetzt vergleichsweise langen Lieferzeiten in Apples Online Store dürften sich auch dadurch erklären lassen, dass Apple zunächst die eigenen Retail-Store-Filialen und Händler beliefern möchte, damit zumindest einige Kunden schon am heutigen Freitag die ersten Geräte in ihren Händen halten können. Seit Anfang der Wochen sollen einige Geräte bereits in den Lagern einiger Filialen liegen. Die Stückzahlen sollen allerdings nur sehr begrenzt sein.

Kunden in den USA hätten sich in den letzten zwei Wochen über Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen gefreut: Dort gab Apples Online Store lange Zeit vier bis fünf Wochen bis zur Auslieferung der Geräte an, erst gestern hat sich die Situation auf drei bis vier Wochen etwas verbessert.

Das iPad 2 kostet in der günstigsten 16-Gigabyte-WLAN-Ausführung in Deutschland 479 Euro, die WLAN-Geräte mit 32 und 64 Gigabyte Kapazität gibt es für 579 und 679 Euro. Die iPad-2-Modelle mit UMTS-Chip kosten bei gleicher Kapazität jeweils 120 Euro mehr, also 599, 699 und 799 Euro. Wer heute zu den – wahrscheinlich wenigen – Glücklichen zählen wird, die ein iPad 2 in den Händen halten, erfährt bei BenM.at mehr über die besten iPad-2-Apps.

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iPad 2 zu Gast in der Redaktion

Heute Nachmittag hieß die macnews.de Redaktion gleich zwei gern gesehenen Besucher willkommen: Kollege Sascha Pallenberg von netbooknews.de hatte sein iPad 2 im Gepäck! Freundlicherweise durften wir ein paar kurze Schnappschüsse machen und das Gerät natürlich nach Kräften bespielen. Dabei machten die Redakteure ein paar interessante Beobachtungen, was die Verarbeitung und das Zubehör des Apple-Tablets angeht. 

Zunächst lässt sich feststellen, dass der nominelle Gewichtsunterschied von 79 Gramm (im Vergleich zur WiFi-Version des iPad 1) in der Praxis kaum auffällt. Nach wie vor ist es auf Dauer etwas ermüdend, das iPad 2 in einer Hand zu halten und es dabei mit der anderen zu bedienen. Eine Ablagefläche ist also bei längerem Gebrauch Pflicht.

Das dünnere Gerät liegt jedoch sehr viel angenehmer in der Hand. Außerdem scheint Apple dem Home-Button besondere Aufmerksamkeit gewidmet zu haben, dieser ist nämlich sehr viel leichtgängiger als beim Vorgänger. Auch das trägt zum positiven Gesamteindruck bei.

Das Smart Cover kann dagegen nicht überzeugen. Zwar funktioniert die magnetische Halterung einwandfrei und verriegelt das Display auch verlässlich. Die Verarbeitungsqualität lässt jedoch zu wünschen übrig und auch der Nutzen muss hinterfragt werden. Schnell bilden sich Fransen an den Kanten, worüber man bei einem Preis von 39 US-Dollar (Kunststoffversion) nur ungern hinweg sieht. Da beim Aufstellen des iPad 2 am Smart Cover stets dessen Innenseite auf der Unterlage aufliegt, besteht darüber hinaus die Gefahr, dass Schmutzpartikel aufgenommen werden und später auf dem Display für Kratzer sorgen.

Doch es gibt noch mehr Probleme: An den Stellen, wo das Smart Cover gefaltet wird, verursacht es schon nach kurzem Gebrauch deutlich sichtbare Schlieren auf dem Display. Außerdem sind beide Seiten der Schutzhülle äußerst Schmutz-anfällig, insbesondere die leicht gummierte Außenseite lässt sich aber nur schwer reinigen. Wer außerdem Wert auf eine Hülle legt, die auch die Rückseite des iPad 2 schützt, sollte sich bei Drittanbietern nach einer geeigneten Lösung umsehen.

Vorerst müssen wir uns nun leider von unserem Besuch verabschieden. Zu schnell verging die Zeit, zu kurz die Verweildauer dieser willkommenen Gäste in unserer Redaktion. Doch wird sich schon bald eine neue Gelegenheit bieten, das iPad 2 genauer unter die Lupe zu nehmen. Eingehende Testberichte und Vergleiche in bewegten Bildern folgen also demnächst!

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iPad 2 Verkaufsstart verschiebt sich in Tschechien

In Gedanken steht Europa und der Rest der Apple-Welt schon Schlange: In nur fünf Tagen kommt das iPad 2 endlich in den Verkauf. Dabei herrscht in den meisten Ländern noch Unsicherheit, wieviele Geräte Apple liefern wird, denn der Nachschub ist knapp. Ein Land musste nun ganz vertröstet werden: In Tschechien verschiebt sich der Start des Apple Tablets auf den 25. April 2011.

Bereits mit dem Käuferansturm in den USA machten sich in der internationalen Fangemeinde Bedenken breit, ob das iPad 2 pünktlich in andere Länder ausgeliefert werden könne. Schon beim iPhone 4 gab es Engpässe, die den Verkaufsstart vielerorts verzögerten. Erschwerend treten in diesen Wochen auch die katastrophalen Ereignisse in Japan hinzu und gefährden die Produktionskette des iPad 2.

Offiziell nennt Apple keinen Grund für die auf der tschechischen Apple-Webseite angekündigte Verschiebung und erklärt auch nicht, warum es ausgerechnet unsere tschechischen Nachbarn getroffen hat. Ob noch weitere Länder betroffen sein könnten, denen bislang ein Verkaufsstart am 25. März versprochen wurde, ist derzeit nicht absehbar.

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iPad 2: Foxconn kann Herstellung nur noch 2-3 Wochen sicherstellen

Die erheblichen Konsequenzen des Erdbebens in Japan für die Weltwirtschaft werden wohl auch die wartenden iPad-2-Kunden treffen. So kann der iPad-Fabrikant Foxconn noch 2-3 Wochen auf Vorräte zurückgreifen, laut Digitimes könne die Produktion danach jedoch nicht mehr in dieser Geschwindigkeit aufrecht erhalten werden. Apple dürfte damit Schwierigkeiten haben, die Nachfrage nach den neuen Tablets zu befriedigen.

Zwar heißt es in dem Report, dass Foxconn über die besten Voraussetzungen verfügt, um die Produktion weiterzufahren, doch auch die großen Vorräte werden in zwei bis drei Wochen aufgebraucht sein. Am Markt reagierte bereits der Aktienkurs – Analysten und Anleger sind offenbar skeptisch, dass Apple trotz der Vorkommnisse in Japan die Erwartungen der Börse erfüllt. Bereits vor einigen Tagen wurden Befürchtungen um eine Flash-Speicher-Knappheit laut.

Sollten sich die Probleme in Japan innerhalb eines Monats insoweit in den Griff kriegen lassen, dass Hersteller ihre Produktion wieder aufnehmen können, dürften die Konsequenzen laut der auf Digitimes zitierten Experteneinschätzung jedoch relativ gering ausfallen. Im US-amerikanischen Apple-Store sind die iPad 2 Geräte schon jetzt mit einer Lieferzeit von vier bis fünf Wochen gelistet. Auch deutsche iPad 2 Händler sind skeptisch, ob sie rechtzeitig mit einer ausreichenden Menge an Modellen versorgt werden.

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iPad 2 Display aus Japan, Amazon-Appstore und das schwierige Verlegen mit Apple und Blackberry

Das iPad 2 Display-Glas kommt aus Japan, vermutet iSuppli, Amazon kommt mit einem eigenen Android-Appstore, hat Androidnews.de entdeckt und das Leben war einfacher, als Apple und Blackberry nur Früchte waren, stellt die Verlagsbranche fest. Das und mehr in dem, was vom Apfel heute übrig blieb.

Amazon Appstore mit Android-Apps ist eine Antwort auf den großen Erfolg von Apple sein mit dem iTunes-Appstore. Denn der soll sich nach dem Apple-Muster auch für die mobile Android-Plattform ergeben. Die Kollegen von Androidnews.de haben es zuerst entdeckt. Sie berichteten darüber, welche Apps zu welchen Preisen im Amazon Appstore enthalten sein werden. Inzwischen haben auch Gizmodo, Techmeme und Yahoo die exklusive Nachricht aufgegriffen. Androidnews.de hat auch eine Preisvergleichstabelle angelegt, und siehe: Im Amazon Appstore gibt es zahlreiche Apps günstiger als im Google Android Market.

Das Leben war einfacher, als Apple und Blackberry nur Früchte waren, so zitiert das Branchenblatt Werben & Verkaufen Juan Senor, der Berater bei der britischen Innovation Media Consulting Group ist. Anlass ist der zweitägige Digital Innovators Summit 2011, der gestern in Berlin zu Ende ging. Senor und Co. überlegen derzeit intensiv, wie die Verlagsbranche ihre Inhalte für Tablet-Computer und Smartphones aufbereiten kann. Als besonders gutes Beispiel nennt Senor die Strategie der National Geograpfhic, die ihre Inhalte über alle Plattformen streut und die digitalen Möglichkeiten nutze.

iPod statt Zune, diese Empfehlung werde Melinda Gates nun ihren Kindern geben müssen, hatte unser Chefredakteur David Andel in seiner täglichen Kolumne, Ein Apfel am Tag, geschrieben. Und alle anderen hatten sich ebenfalls des Themas erfreut. Von Süddeutsche über Neue Züricher bis zur Wiener feixten alle über den Fall Microsofts vor Apple – in Sachen mobiler Medienplayer. Denn Microsofts Antwort auf den iPod war Zune. Seine vierte Generation wird die letzte sein.

iPad 2 verliert 15 Prozent Gewicht durch kleinere Batterien und Glas, das sei das Geheimnis der Reduzierung von Größe und Gewicht des neuesten Apple-Tablet, schreibt die New York Times. Die Technologie-Experten von iSuppli hatten das iPad kurz nach Erscheinen auseinander genommen und festgestellt, dass Apple flachere Batterien und statt bisher zwei nun drei von ihnen einsetzt. Außerdem sei eine bisher hinterlegte Metallfolie beim Display unnötig geworden. iSuppli nimmt an, dass auch der Zulieferer für das dünnere Glas gewechselt wurde. Es soll Dragontail Glass Technology von Asahi Glass in Japan sein.

Kunstvolles Schafe hüten mit Samsung, so könnte man den Inhalt des Quasi-Werbevideos von Schäfern aus Wales nennen. In diesen schweren Zeiten ist der Hinweis auf diese witzige und offenbar mühsame Art der Verbindung von Natur und Technik eine willkommene Abwechslung.

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iPad 2: Apple Stores halten Lieferungen zurück

Apple experimentiert angeblich beim iPad 2 mit einer neuen Lieferstrategie für seine Stores. “Informierte Quellen” melden, das Unternehmen weise seine Filialleiter an, die jeweils erhaltenen Lieferungen bis zum nächsten Tag zurück zu halten, um ein Chaos zu vermeiden, unter dem Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen leiden. Derweil floriert der “Schwarzmarkt” mit guten Plätzen in der Schlange ebenso wie mit dem iPad 2 selbst.

Die Kunden erfahren von der neuen Taktik natürlich nichts – aus Angst vor Übergriffen auf die Apple Store Mitarbeiter. Wie Appleinsider berichtet, stammten einige der am Dienstag in Filialen des Unternehmens verkaufte iPad 2 aus einer Lieferung vom Montag. Die mit der Lagerverwaltung betrauten Angestellten sollten auf diese Weise leichter den Überblick wahren können. Im letzten Jahr hatte eine zu schnelle Fluktuation bei Apple für “absolutes Durcheinander”gesorgt: Bestellungen gingen verloren, Lagerbestände wurden nicht rechtzeitig aktualisiert und allgemeine Frustration machte sich breit.

Auch beim Verkaufsstart des iPhone 4 strich das Warenwirtschaftssystem die Segel und einige Wiederverkäufer hätten versucht, die Software auszutricksen, um möglichst schnell an neue Lieferungen zu gelangen. Als Kunde muss man bei aller verständlichen Gier nach einem neuen iPad 2 stets daran denken, dass auch die Store-Angestellten einer hohen Belastung ausgesetzt sind und ganz sicher keinen Einfluss auf die Freigabe eventuell “gehorteter” Lagerbestände haben.

Dabei kann einem schon der Kragen platzen, wenn man hinter gewissen Personen in der Warteschlange steht, die auf einen Schlag alle verbleibenden iPad-Modelle aufkaufen. Diese Praxis ist nicht ganz unüblich, die ergatterten Geräte werden in Fernost für ein Vielfaches des Kaufpreises wieder abgestoßen. Auch Ebay ist ein beliebter Handelsplatz für Geduldige.

Wer nicht umsonst in der Schlange stehen möchte, sollte sich Ende der kommenden Woche vielleicht für eine Bestellung im Internet entscheiden, entweder bei Apple selbst oder einem der Vertriebspartner.

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iPad 2: Display-Werte vergleichbar mit Retina Display

Manche waren bei der Präsentation des iPad 2 enttäuscht: Sie hatten ein Display mit einer höheren Auflösung erwartet, das es in Sachen Pixeldichte mit dem Retina Display des iPhone 4 aufnehmen kann. Die Auflösung blieb stattdessen mit 1024 mal 768 Bildpunkten dieselbe. Allerdings ist das neue Display hinsichtlich anderer Gesichtspunkte auf Augenhöhe mit dem Retina Display.

Der Experte Dr. Raymond M. Soneira von DisplayMate Technologies hat das iPad-2-Display genau analysiert und mit dem Retina Display des iPhone 4 verglichen. In Sachen Helligkeit, Kontrast, Schwarzwerte und möglicher Blickwinkel ist das iPad 2 durchaus mit dem iPhone 4 vergleichbar. Beide Geräte liegen in diesen Werten deutlich über denen des iPhone 3GS.

Die Pixeldichte ist beim iPhone 4 sehr viel höher, Soneira hält so viele Pixel auf so engem Raum allerdings für “Overkill”, also für unnötig. Einige der Nachteile, die beim iPad 2 durch die vergleichsweise niedrige Auflösung entstehen, ließen sich auch mit einem besseren Anti-Aliasing ausgleichen. Anti-Aliasing verkleinert den “Treppeneffekt” durch sichtbare Pixel. Die Software-Lösung des iPad sei diesbezüglich noch verbesserungswürdig. Vor allem die bessere Grafikhardware des iPad 2 lasse ein besseres Anti-Aliasing zu.

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Green IT mit Apple TV, erste iPad 2-Benchmarks und Japan-Infoquellen

Wie ein grüner Großrechner aus Apple TV aussehen könnte, wie Google verwackelte Protest-Videos verbessern will und wie sich das neue iPad 2 im Vergleichstest macht. Das und die besten Info-Quellen zum drohenden SuperGAU in dem, was vom Apfel übrig blieb.

AppleTV Cluster@LMU Munich, so nennt die Münchener Ludwig-Maximilians-Universität ihren aus Apple TV-Geräten zusammen gestellten Großrechner. Er soll zeigen, dass mit den günstigen, energieeffizienten Miniaturrechnern für Endverbraucher auch damit zusammen geschaltete Cluster energiesparend arbeiten können. Bisher besteht der Knoten aus sechs Apple TV 2, die für die Parallelberechnung mit Jailbreaks geöffnet wurden, berichtet heise.de.

Green Parrot Pictures stellt Software zur Foto- und Video-Bearbeitung her. Jetzt wurde das Unternehmen von Google übernommen. Der Konzern will die Technologie der Iren für seine Tochter Youtube nutzen, heißt es in einem Blogbeitrag. Mit der Green-Parrot-Technik können verwackelte Handy-Videos wie von den Protesten in Libyen beruhigt werden. Von Green Parrot stammt auch ein Adobe After Effects Plug-in und das Color Claw-Werkzeug für iPhone. Die Produkte seien noch auf einer gecachten Version der Website zu sehen gewesen, berichtet ZDnet.

Erste iPad-2-Benchmarks hat Arstechnica in einer ausführlichen Untersuchung des neuen Apple-Tablet-Computers aufgenommen. Der reich bebilderte Bericht schaut sehr genau auf die Details bei Technik und Form. Die Linpack-Benchmark-Ergebnisse vergleichen die Tester auch mit denen von iPad 1 (25 Prozent der Leistung des iPad 2), Xoom mit Android 3.0 (dto) und Galaxy Tab unter Android 2.2 (12 Prozent). Bei den JavaScript-Benchmarks liegen iPad 2 und Xoom gleichauf. Für die Batteriestandzeit ermittelten die Autoren 12 bis 13 Stunden. Wie viele zuvor, bemängeln auch sie die Kameras-Qualität – und sie halten das dünnere Display-Glas für sensibler gegen Stöße.

Japan-Updates zum drohenden SuperGAU erhält man am besten aus dem Netz. Die schnellsten Informationen kommen vom Blogger-Netzwerk Global Voices über den Twitter-Stream. Bei Global Voices lassen sich auch Tweets aus Libyen verfolgen. Die #AntiAtomPiraten betreiben einen aktuellen und genauen Ticker mit vielen Hintergrundinformationen, bei Telepolis von heise.de gibt es regelmäßige Updates und die Ticker von Spiegel Online und besonders Guardian können wir auch empfehlen. taz.de und nytimes.com liefern ausführliche Hintergrundberichte. Die sehr gute NewYorkTimes-App für iPad ist noch kostenlos, die vom japanischen Sender NHK sowieso.

Foto: Half Apple, DannoHung, Flickr. Bestimmte Rechte vorbehalten

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iPad 2-Lieferzeiten: Erdbeben sorgt für Flash-Knappheit

Im Schatten der humanitären Katastrophe hat das Erbeben in Japan auch weltweit erhebliche ökonomische Konsequenzen. Einige Unternehmen fuhren ihre Produktion stark herunter oder schalteten die Maschinen komplett ab. Dies geschah teils zum Schutz der Mitarbeiter, teils auch um kostbaren Strom zu sparen. Auch Toshiba stellte seine Fertigung in Iwate ein, wodurch wiederum die Verfügbarkeit von Flash-Speicher für das iPad 2 bedroht ist.

Unter anderem führen Ausfälle in der Infrastruktur des Landes zu erheblichen Lieferschwierigkeiten bei den Elektronik-Herstellern, was sich bereits in stark sinkenden Aktienkursen der jeweils betroffenen Unternehmen sowie des Nikkei niederschlug. Die Folge: Preise für NAND-Flash-Speicher, DRAM und LCD-Komponenten werden innerhalb der nächsten Wochen steigen, prophezeien die Beobachter bei iSuppli.

Wegen zuletzt gut gefüllter Lager bei den Produzenten dürfte der Effekt eigentlich zeitlich verzögert eintreten. Die Angst vor Knappheit wird aber durch täglich neue Schreckensmeldungen geschürt und der Markt reagiert schon jetzt mit Verteuerungen. Für Apple könnte sich Japan als Nadelöhr darstellen. Selbst wenn der Großteil der Komponenten des iPad nicht aus dem Inselstaat kommt, wird sich die Produktion des iPad 2 verzögern, wenn das Unternehmen nicht auf einen anderen Hersteller für Flash-Speicher ausweicht.

Aktuell betragen die Lieferzeiten für das iPad 2 in den USA vier bis fünf Wochen – was allerdings zum Großteil auf die starke Nachfrage zurückzuführen sein dürfte. Ein Apple-Sprecher wollte sich gegenüber macnews.de zu den Details der Lieferzeiten und ihrer Gründe nicht äußern. So bleibt nur die Spekulation und das Abwarten, mit welcher Verzögerung der Tablet-Rechner hierzulande die ersten Kunden erreicht.

Eine nüchterne und realistische Einschätzung der wirtschaftlichen Folgen dieser Ereignisse ist ebenso notwendig wie legitim. Bei solchen Überlegungen versteht sich jedoch gleichzeitig von selbst, dass trotz aller Frustration über ein zu spät ausgeliefertes iPad 2 das echte Leid der Menschen in Japan nicht vergessen werden darf. Eine unnötige Panik vor Asien-Importen, die vermeintlich verstrahlt und gefährlich seien, ist darüber hinaus nicht nur unbegründet, sondern könnte einer baldigen Heilung der japanischen Wirtschaft schaden und damit auch den Menschen, die dort leben.

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A5 Prozessor im iPad 2: Samsung produziert noch für Apple

Im Elektronenmikroskop zeigt sich das wahre Gesicht des A5-Herzens, das im iPad 2 schlägt. Diverse Experten sind sich einig, dass der Prozessor nach wie vor aus dem Hause Samsung stammt. Zuvor wurde spekuliert, dass Apple möglicherweise mit dem Hersteller TSMC Vereinbarungen über eine künftige Zusammenarbeit geschlossen hat. Für aktuelle Baureihen scheint Samsung jedoch noch nicht ausgestochen.

Die Detailaufnahme eines Chip-Querschnitts lasse erkennen, dass er aus der gleichen Feder stammt wie das Modul im iPad 1, der A4. Eine Kooperation mit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company könnte sich also auf zukünftige Chargen beziehen. Um dies auf gleiche Weise zu prüfen, müsste Chipworks in seinem Labor ein weiteres Modell in das Elektronenmikroskop zwängen, das nach dem Abverkauf der Lagerbestände von Samsung-CPUs produziert wurde.

Die Wissenschaftler hatten mithilfe von Informationen über die Profile verschiedener Chip-Hersteller aus einer Datenbank herausgefunden, dass sowohl der A4 also auch aktuelle Einheiten des A5 von dem koreanischen Unternehmen hergestellt wurden.

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Apple verschiebt iPad-2-Start in Japan, erste AirPlay-Apps und Antennentrick für iPhone 4

Apple verschiebt den Start des iPad 2 in Japan, das Apple Remote Update 2.1.1 für iOS ist erschienen, und ein künftiges Produktions-Plug-in für App-Magazine in Xcode ist geplant. Erste AirPlay-Apps sind im Store und mit einem einfachen Trick lässt sich der Empfang des iPhone 4 verbessern. Das sind die heutigen Kurznachrichten am Abend.

Apple Remote 2.1.1 für iOS, ist das jüngste Update für die WLAN/Wi-Fi-Fernsteuerung für iPhone, iPod touch und iPad. Es bringt laut iPodlounge Verbesserungen bei der Verbindung mit iTunes und Apple TV mit, und eine “Skip Back”-Taste für den Wechsel auf vorherige Videos. Dazu soll es in Stabilität und Geschwindigkeit verbessert sein. Es ist im iTunes App Store kostenlos erhältlich und benötigt mindestens iOS 3.1.2.

Apple plant offenbar eine Entwicklungsumgebung innerhalb von Xcode mit Templates zur App-Magazinproduktion, heißt es bei Gadgetdailynews. Die Vorlagen sollen den Human Interface Guidelines von Apple für Entwickler folgen und den In-App-Kauf von Abonnements und Archivausgaben ermöglichen.

Den iPad-2-Start in Japan hat Apple aufgrund der Katastrophe im Land erst einmal verschoben, einen neuen Termin nannte eine Apple-Sprecherin dem Blog Allthingsdigital nicht. Sie betonte, dass die Verschiebung nichts mit dem momentanen Lieferengpass zu tun habe, sondern dass Land und Apple-Mitarbeiter sich auf die Bewältigung der Katastrophe konzentrieren sollten. Das am vergangenen Freitag erstmals in den USA erhältliche iPad 2 war sofort ausverkauft und ist kaum erhältlich. Nach wie vor ist der Verkaufsstart in verschiedenen Ländern Europas für den 25. März geplant.

Apps mit AirPlay-Funktion stellt Apple auf einer Sonderseite im iOS-App Store vor, berichtet Benm.at. Die Übersicht ist noch überschaubar, die Apps kommen jedoch aus unterschiedlichsten Bereichen.

iPhone 4 Empfang mit einem Glas oder Buch verbessern? Dass es geht, hat Thenextweb entdeckt, es hat aber nichts mit den Eigenschaften von Glas zu tun. Weil der Griff um das iPhone die Antenne im Rahmen dämpft, verbessert sich der Empfang, wenn man das SmartPhone aufrecht in ein (leeres) Glas stellt oder gegen einen Gegenstand lehnt.

Foto: Apple Core, Martin Cathrae, Flickr. Some Rights reserved.

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iPad 2: 500.000 bis eine Million am ersten Wochenende

Apple dürfte mit dem Start des iPad 2 in den USA sehr zufrieden sein. Allein am ersten Wochenende soll Apple bereits 500.000 Exemplare, vielleicht sogar bis zu eine Million Exemplare verkauft haben. Die Zahl der iPad-Benutzer dürfte sich durch das neue Tablet deutlich erhöhen: Bei den meisten Käufern soll es sich um Neukunden halten, die kein iPad der ersten Generation besitzen.

Fortune hat einige Analysten-Schätzungen über das erste iPad-2-Wochenende zusammen gefasst. Während der Piper-Jaffray-Analyst sich mit geschätzten 500.000 Exemplaren noch etwas vorsichtig gibt, glaubt sein Kollege William Power von But Baird an “ungefähr eine Million” iPad-2-Käufer. Trip Chowdhry von Global Equities glaubt an dreimal so starke Zahlen wie die des iPad 2 – damit dürfte Apple ebenfalls die Million-Grenze überschritten haben. Im Jahr 2010 kauften am ersten Tag 300.000 Menschen ein iPad.

Wie bei Apples erstem Tablet verkauften sich die meisten Exemplare schon am ersten Tag, in den meisten Läden war Apples jüngstes Flaggschiff bereits nach Stunden oder sogar Minuten ausverkauft. Gene Munster hat einige der Kunden befragen lassen und so weitere Statistiken aufstellen können: Für 70 Prozent der iPad-2-Kunden ist es das erste iPad. Zum Vergleich: Für 23 Prozent der iPhone-4-Kunden ist es das erste Apple-Handy. 51 Prozent der iPad-2-Kunden haben als Hauptrechner einen Mac, 49 Prozent einen PC. 47 Prozent der Käufer entschieden sich für das jeweils 130 US-Dollar teurere 3G-Modell mit Mobilfunk-Chip.

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iPad 2 in Einzelteile zerlegt

Nur wenige Stunden nachdem ein paar glückliche Käufer ihr Wunschmodell des neuen iPad 2 ergattern konnten, machte sich iFixIt ans Werk, das schlanken Apple-Tablet in seine Einzelteile zu zerlegen. Zum Vorschein kamen leichtgewichtige und platzsparende Einzelteile, technische Raffinessen und jede Menge Klebstoff.

Besonders stolz schien Steve Jobs bei der Ankündigung seines neuesten Lieblingsspielzeugs auf den Gewichtsverlust des iPad 2 zu sein – immerhin 80 Gramm konnten die Ingenieure auf kleiner Fläche einsparen und das iPad 2 damit deutlich verschlanken. Bei der Bauweise musste Apple deshalb vor allem auf klobige Clips und andere herkömmliche Befestigungen verzichten und verwendete stattdessen eine Menge Klebstoff. Zum Öffnen benötigt man deshalb eine Heißluftpistole, viel Geduld und etwas Glück, will man das Gerät nicht kaputtmachen. Diese Tatsache allein stuft das iPad auf der iFixIt-Reparaturskala auf 4/10 Punkte herunter.

Bei der Sektion zum Vorschein kamen jedoch auch alle anderen Bauteile des neuen Tablets, die Aufschluss über die wirklichen Neuerungen bringen. So hat sich die Stromversorgung nur unwesentlich verändert, denn der iPad-2-Akku ist mit 25 Wh bei 3,8 V nur unwesentlich stärker als die alte Energiezelle (24,8 Wh). Demnach müssen andere Software- und Hardwareveränderungen für die verbesserte Akkuleistung verantwortlich sein. Nichts neues zeigt auch das Logicboard – die Chipkombination für den Touchscreen kommt noch immer von Broadcomm und ist identisch mit der des iPad 1.

Brandneu ist dagegen der A5-Prozessor, der mit seinen zwei Kernen den Umgang mit Software beschleunigen soll. Auch den verdoppelte RAM-Speicher auf nunmehr 512 MB konnte iFixIt bestätigen.

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iPad 2: Teardown auch von iFixit – Highres Fotos!

iPad 2 Teardown

Auch iFixit hat bereits ein iPad 2 in die Hände bekommen und zerlegt es in diesem Moment fein säuberlich seine Einzelteile.

iPad 2 Teardown
iPad 2 Teardown - Das Logic Board, ja es ist wirklich so klein

Die ersten Infos kurz und knapp (weitere Details werden nachgereicht sobald verfügbar):

  • Laut den Seriennummern auf dem Apple A5 Chips wurden diese Ende Januar bzw. Anfang Februar produziert
  • Man weiss nun mit relativ großer Sicherheit, dass das iPad 2 über 512 MB Arbeitsspeicher verfügt
  • Wie auch die Funkchips im iPhone und iPod touch, so könnte auch der Broadcom-Chip im iPad 2 FM empfangen
  • Im iPad arbeiten 3,8 Volt 25 Wh Li-Ion Polymer Akkus
  • Bislang wurden *keine* Samsung-Bauteile gefunden. In Vergangenheit produzierte Samsung u.a. die Chips des iPads. Da Samsung immermehr zum Konkurrenten wird und offensichtlich auch einiges von Apple gelernt hat, will Apple angeblich von Samsung als Fabrikant ablassen.
  • Beim iPad 2 setzt Apple vermehrt auf Kleber statt Metallklammer, besonders beim Display. Dies scheint bei der Dünne des Gerätes zwar notwendig, macht das eigenhändige reparieren aber äußerst kompliziert.
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iPad 2: Live-Übertragung des US-Verkaufsstarts

SXSW
In wenigen Minuten startet der Verkauf des iPad 2 in den USA. Das Netcast-Network TWiT.tv wird ab 23:30 Uhr MEZ live vom Verkaufsstart aus Austin, Texas berichten.

Im Vorfeld des an diesem Wochenende stattfindenden, großen Social Media Events South-by-Southwest, kurz SXSW, hat Apple in Austin innerhalb weniger Stunden unter gewohnt strengster geheimhaltung (nicht mal die Store-Mitarbeiter wusste bis 3 Stunden vor Verkaufsstart wo der Store eröffnet wird) einen temporären dritten Apple Store aufbauen lassen, um der zusätzlich erwarteten Nachfrage durch die zehntausende SXSW-Teilnehmer Herr werden zu können.

Auch wird TWiT die Highlights des SXSW live übertragen. Der Web-Stream lässt sichper live.twit.tv, ustream und Universal-App für iPhone, iPod touch und iPad empfangen. Der Sendeplan findet sich hier.

Warteschlange für das iPad 2, Boylston Street, Boston, USA.
Warteschlange vor Apples Flagship Store 5th Ave New York

Fotos: Aktuelle Warteschlangen vor Apples Flagship Stores in Boston und 5th Ave New York.

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Real Racing 2 und Infinity Blade für iPad 2 konzipiert

Mit Real Racing 2 HD und Infinity Blade sind die ersten fürs iPad 2 konzipierten Spiele-Apps erschienen. Das Autorennspiel soll unter anderem das neu verbaute Gyroskop nutzen, die aktuelle Version von Infinity Blade stellt sich auf die verbessere Prozessorleistung des iPad 2 ein und soll auf dem Nachfolger einfach besser aussehen. Beide Spiele funktionieren jedoch auch auf dem iPad von 2010.

Real Racing 2 fürs iPad* (7,99 Euro) ist im App Store erschienen. Neben dem Gyroskop soll es weitere Verbesserungen des iPad 2 nutzen. Laut des Entwicklers Firemint sorgt Vollbild-Antialiasing unter anderem für genaue Nachbildung des Wageninnenraums. Allgemein sollen Objekte und Oberflächen in Real Racing 2 HD viel detaillierter gestaltet sein. Dank des im iPad 2 verbauten Gyroskop wird zudem das Lenkverhalten präziser. Trotzdem läuft das Spiel auch weiterhin noch auf der ersten iPad-Generation. Abgesehen vom neu ergänzten Karrieremodus soll sich die iPad-Version an der iPhone-App Real Racing 2* (5,49 Euro) orientieren.

Die Entwickler von Infinity Blade* (4,99 Euro) wollen auf die gesteigerte Prozessorleistung des iPad 2 eingehen. Dafür erscheint zum heutigen US-Launch der Apple-Hardware ein Update für die iPad-Version des beliebten Rollenspiels. Schönere Grafiken sind das Ergebnis. Nebenbei wurden dem Spiel weitere Inhalte im Rahmen des Content Pack 2 spendiert.

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Analyst glaubt an starken iPad-2-Start – iOS 4.3 vielleicht schon heute

Am Freitag erscheint das iPad 2 in den USA. Apple-Investoren interessieren sich wenig überraschend in erster Linie dafür, wie sich Apples neues Tablet verkaufen wird: Analyst Gene Munster glaubt an einen stärkeren Start als den des ersten iPad. Außerdem gibt es neue Informationen zum 3G-iPad sowie Spekulationen, dass Apple das iOS 4.3 schon heute veröffentlichen wird.

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster glaubt, dass sich das iPad 2 im laufenden Apple-Geschäftsquartal, das Ende März endet, 5,5 Millionen mal verkaufen werde. Beim ersten iPad lag die Zahl noch bei 3,27 Millionen Exemplaren – deutlich weniger, zumal Apples erstes Tablet am Anfang und nicht gegen Ende eines Quartals erschien.

Dennoch ist sich Munster nicht so sicher, ob es ähnliche Bilder von Besucherschlangen vor Apples Stores wie im letzten Jahr geben wird: Das iPad 2 gibt es ab Freitag in den USA in 236 Apple Retail Stores und 10.000 Filialen von anderen Apple-Partnern. Beim ersten iPad waren es noch 221 Apples Stores und nur die 1.100 Filialen des Elektronik-Händlers Best Buy. Außerdem wird das iPad am 25. März, also kurz vor Ablauf des Apple-Geschäftsquartals, noch in einigen weiteren Ländern wie Deutschland erscheinen.

Angesichts dessen, dass das iPad 2 deutlich dünner als sein Vorgänger ist, haben sich viele gefragt, wo Apple in diesem Gerät den Micro-SIM-Karten-Schacht unterbringen will. Laut 9 to 5 Mac befindet sich dieser an der oberen Kante des Geräts – und zwar dort, wo einige vorab gezeigte iPad-2-Schutzhüllen eine Öffnung haben. Einige Beobachter hatten an dieser Stelle bereits einen Mini DisplayPort vermutet, daraus wurde bekanntlich nichts. Die Quellen von 9 to 5 Mac wollen auch erfahren haben, dass auch das neue iPad in den meisten Ländern ohne SIM-Lock auskommt.

Mit dem iPad 2 soll auch das iOS 4.3 erscheinen – Apple sprach bei der Vorstellung des iPad 2 vor einer Woche selbst vom 11. März, schon am letzten Donnerstag erhielten Entwickler den Golden-Master-Build der nächsten OS-Version. Gestern vermeldete Boy Genius Report, dass das iOS 4.3 noch am selben Tag erscheinen werde, was sich als falsch herausstellte. Nun soll aber sogar ein Apple-Support-Mitarbeiter bestätigt haben, dass das iOS-Update bereits heute erscheinen wird.

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Erster Camper wartet auf das iPad 2

Das iPad 2 kommt diesen Freitag in den USA in die Läden. Der Ansturm auf das revolutionäre Tablet wird erfahrungsgemäß groß sein und leider bietet Apple keine Möglichkeit zur Vorbestellung an. In Dallas, Texas, hat nun ein hartgesottener Fan sein Zelt vor einem Apple Store aufgeschlagen, um in drei Tagen als erster in der Reihe zu stehen.

Bei dem Camper handelt es sich um keinen Unbekannten. Justin Wagoner hat auch schon beim iPhone 4 im letzten Jahr die Warteschlange eröffnet und eine ganze Woche vor einem Apple Store gezeltet, wie The Dallas Morning News berichtete. Damals ging sogar das Gerücht um, Apple wolle ihm das ersehnte iPhone dafür schenken. Im Interview bezeichnete Wagoner sich als wahrscheinlich größten Apple Fan überhaupt. Um noch bekannter zu werden, dokumentiert er die Wartezeit nun auf einer Website namens iJustinofficial.

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iPad 2: 3D-Spiele mit schnellem Chip und Gyroskop + Adobe iPad-Publishing-Plattform

Was vom Apfel heute übrig bleibt, sind ein paar kurze Meldungen: Apple lockt Spieleentwickler zum Gyroskop im iPad 2, die Grafikleistung des Doppelkerns verspricht eindrucksvolle 3D-Effekte, wie sie bei Konsolen- und PC-Spielen zu finden sind und mit dem HDMI-Adapter wird man die auch auf große Bildschirme übertragen können. Die iPad-Publishing-Plattform von Adobe ist jetzt online und dazu gibt es eines der ersten großen iPad-2-Hands-on-Review-Videos.

Apple möchte Spiele für das iPad 2, die den neuen Lagesensor, das Gyroskop nutzen. Bisher konnten nur die neusten Modelle von iPhone und iPod touch mit Kameras und Kreiselinstrument umgehen, jetzt kann es auch das iPad 2. Apple schreibt auf einer nur zahlenden Entwicklern zugänglichen Seite, dass auch ohne Codeanpassungen Prozesse auf dem iPad 2 schneller laufen. Grund: Die beiden Kerne des neuen A5-Prozessors.

Grafikleistung und Gyroskop des iPad 2 versprechen in Zukunft beschleunigte und interessante Spiele. Offenbar planen einige größere Spieleentwickler entsprechende 3D-Games, heißt es bei Cnet. So will Hersteller Firemint seine Real Racing Serie die größere Kapazität ausnutzen lassen und hat bereits ohne genaue Kenntnis der Hardware in diese Richtung entwickelt. Von Firemint stammt auch das 2D-Spiel Flight Control. Das iPad 2 könnte in Kombination mit dem Lagesensor ein wesentlich intensiveres Spielerlebnis erlauben, erklärt Firemint im Firmenblog. Im Cnet-Beitrag spricht Unity-CEO Nicholas Francis ebenfalls davon, dass aufgrund des schnelleren Chips eine Reihe von Konsolen- und PC-Spielen-Effekten einfach übernommen werden können.

Großes Gaming könnte sich dann auch trotz kleinen iPads auf den 3D-fähigen Fernseher abspielen: Jedenfalls freut man sich schon bei Firemint auf die Möglichkeiten der 1080-Pixel-Videoausgabe über den iPad-HDMI-Adapter.

Adobe hat seine Publishing-Software für Tablet-Computer veröffentlicht. Zunächst ist sie nur als Enterprise-Version erhältlich, später soll sie geringer ausgestattet auch als Professional Edition verfügbar sein. Die Suite besitzt Werkzeuge für die Creative Suite 5 und kann Magazine und Zeitschriften für iPad, Samsung Galaxy Tab, Motorola Xoom und RIM PlayBook erzeugen. Bezahlt soll die Produktionsumgebung sowohl offenbar über den Magazinanbieter per monatlicher Grundgebühr wie über den Leser beim Download pro Ausgabe.

iPad 2 im Review: Zum guten Schluss ein Video-Tipp, der am Wochenende offenbar nicht so richtig aufgefallen ist. Deswegen hier noch einmal, weil das erste Hands-On-Video über das iPad 2 natürlich auch auf und mit einem Mac entstanden ist.

Foto: Half Apple, Deggle, Flickr. Some Rights Reserved

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iPad 2 und Videos: Mehr Unterhaltung am Wochenende

Was vom Apfel in dieser Woche übrig blieb, nehmen wir uns an ihrem Ende vor. Sicher ist eins: Die letzten Tage standen im Zeichen der iPad-2-Keynote und der CeBIT 2011. Unsicher ist, wie der Tablet-Wettbewerb weiter geht. Angesichts der gezeigten Konkurrenz auf der CeBIT sind wir gespannt, was 2011, das Jahr des iPad 2, noch bringt.

In seiner Keynote am 2. März hatte Steve Jobs das Jahr 2011 zum Jahr des iPad 2 erklärt. Nicht nur, dass damit Hoffnungen auf ein höher auflösendes iPad 3 jäh erstarben, wie Journalisten später feststellten. Sondern in diesem Jahr könnte auch der Wettbewerb um den besten und den meist gekauften Tablet-Computer entschieden werden – obwohl das zwei verschiedene Dinge sein können, wie die Vergangenheit zeigt. Zeit genug war jedenfalls, das richtige Gerät und das richtige Betriebssystem gegen iPad und iOS zu entwickeln, immerhin mehr als ein Jahr. Was macnews.de auf der CeBIT sah, deutet jedoch nicht darauf hin, dass das Ziel schon erreicht ist. Es bestätigt eher das, was bereits Benm.at von der MWC 2011 berichtete: Der Igel ist noch nicht da. Auch wenn normalerweise Apple der Igel ist.

Die Chancen stehen also gut, dass es tatsächlich so kommt: 40 Millionen iPad 2 sollen 2011 für Apple produziert und möglichst auch verkauft werden. Zum Vergleich: Das iPad 1 brachte es auf 15 Millionen weltweit bis Anfang Februar 2011.

Die neuen Applikationen könnten dazu führen, dass das iPad attraktiver als andere Tablet-Computer bleibt: Während das gerade vorgestellte iMovie für iPad nur auf der zweiten Pad-Generation laufen soll, ist das neue GarageBand auch für das iPad 1 geeignet.

Besonders interessant ist jedoch die Kombination mit dem iPad 2: Der neue Gyrosensor im iPad 2 könnte bei Keyboard- und Klavier-Apps für die entsprechende Anschlagsdynamik sorgen – und vielleicht noch bei weiteren Instrumenten wie Drums. Der vom iPhone 4 bekannte Gyrosensor kann auch iPad-2-Spielen entsprechende Steuerungsmöglichkeiten verschaffen.

Wie es wird, wenn sich auch in der klassischen Musik iPads durchsetzen, zeigt dieser Konzertausschnitt. Im Einsatz ist hier noch ein iPad 1 ohne Gyrosensor, also ohne Anschlagsdynamik, daher der harte Sound.

Gitarristen und Bassisten werden sich besonders über dass auch im iPad-2-Video gezeigte Apogee-Jam freuen. Mit dem Interface lassen sich einfach E-Gitarre oder E-Bass an iPad, iPhone oder iPod touch bringen, ab Ende März soll es für 99 US-Dollar erhältlich sein. Es wird nicht lange dauern, bis auch andere Software-Hersteller diverse Gitarren- und Bassverstärker mit Apogee-Jam koppeln.

Viele sind enttäuscht darüber, dass sich die Auflösung des iPad 2 nicht verbessert hat. Dass das iPad 2 auch gut hätte größer ausfallen können und dadurch sogar praktischer gewesen wäre, ist in diesem ersten Hands-on-Video des iPad 2 zu sehen (das sicher alle schon kennen, ok):

Das iPad-2-Video von Apple kennen sicher inzwischen auch die meisten Leser. Aber wissen sie auch, was die Apple-Mitarbeiter darüber denken (leider nur Flash):

Auch andere machen Fehler: macnews.de bekommt ja häufig Schelte für falsche Formulierungen und bestimmte Artikel, schlechte Zahlen und Gedächtnis, heiß gestrickte Meldungen. Alles richtig (manchmal) und natürlich helfen uns Ihre/Eure Korrekturen dabei, besser zu werden. Manchmal hilft uns auch ein Blick zu anderen News-Portalen, um zu erkennen, dass wir nicht allein sind: Spiegel-Online hatte kurz nach der Keynote berichtet, dass die Weiterentwicklung des iPad zur Version 2 zwei Milliarden US-Dollar gekostet hat und ein entsprechendes Bild aus der Keynote präsentiert. Vielen Dank an Oliver A. Kepka für diesen Hinweis. mactechnews.de hatte es auch und den Spiegel benachrichtigt. SPON hat sich inzwischen korrigiert, wie wir das auch immerzu tun.

Was sonst noch war:
Wissen speichern: Von der Dokumenten- und Wissensmanagement-Software DevonThink Pro Office 2 ist ein Update auf die Version 2.0.7 erschienen, das auch die Fujitsu ScanSnap Manager Software 3.0 unterstützt. Sie wird zum Beispiel im neuen mobilen Einzugscanner ScanSnap S1100, den wir uns auf der CeBIT haben zeigen lassen.

Mehr Anschluss: Das für den 11. März angekündigte iOS 4.3 auf dem iPhone 4 kann tatsächlich fünf benachbarte Geräte gleichzeitig per Tethering über UMTS ins Internet bringen, allerdings nur 3 von ihnen per WLAN/WiFi. Die beiden übrigen Geräte müssen ihren Weg per Bluetooth zum iPhone 4 suchen. Via Engadget.com

iPhone-Tastatur: Auf der CeBIT gab es eine hübsche Bluetooth-Tastatur für das iPhone zu sehen, die Tobias Bischoff ausprobiert hat. Er äußert sich in seinem Blog ganz überzeugt von Design und Verarbeitung.

Schneller Thunderbolt: Die Kollegen von Heise Mac & i haben auf der CeBIT das erste Thunderbolt-RAID von Promise angetestet. Die gemessene echte Schreibrate liegt bei maximal 360 Megabyte pro Sekunde (MByte/s) und 340 MByte/s beim Lesen. Das ist immer noch vier mal so viel wie bei FireWire 800, das bei 65 MByte/s abriegelt und mehr als doppelt so viel wie bei modernen SSD, die bei 180 MByte/s schließen, heißt es dort.

Leichter Leser: NetNewsWire Lite kommt zurück zum Mac. Entwickler Brent Simmons hat die Lite-Version des bekannten RSS-Readers in seinem Blog angekündigt. Sie ist ab sofort im Mac App Store zu haben. Allerdings gibt es keine Synchronisationsmöglichkeit, keine Tabs und keine kombinierten Ansichten.

Blackberry und iOS: Auf der einen Seite will Blackberry Hersteller Research-in-Motion (RIM) die Marke stärken, auf der anderen Seite öffnet er sich dem iOS. Laut einem Bericht von BGR will er den Blackberry Messenger (BBM), ein Instant Messenger-Service, auch für das Apple-iOS anbieten.

Vielleicht rückt dann zusammen, was zusammen gehört, wie dieser BBC-Spot zeigt:

Der Letzte: Es ist Karneval! Wer nicht weiß, was das ist, für den ist hier ein musikalischer Einstieg.

Foto: Apple Core by Claes Oldenburg, Jeff Kubina, Flickr. Some Rights reserved.

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Smart Cover für iPad 2: Keine Weltneuheit

Häufig wird über den Ursprung von Apples Designs und Produkten diskutiert. Wer hat’s erfunden? Im Falle der praktischen Smart Cover für das neue iPad 2 waren es möglicherweise die Zubehörhersteller von Incase. Der Anbieter hat seit Ende November des vergangenen Jahres eine Schutzhülle im Programm, die dem vergangenen Mittwoch vorgestellten Accessoir aus Cupertino verdächtig ähnlich sieht.

Das “Convertible Magazine Jacket*” kann an zwei Stellen gefalzt werden um das iPad aufrecht zu stellen oder abzulegen. Sogar im Apple Online Store ist das Zubehörteil erhältlich und wird sich bald gegen Smart Cover in verschiedenen Farben und Materialien behaupten müssen. Ob Hersteller Incase sich gegen die Verwendung wehren will und kann ist vorerst nicht bekannt.

Eine gewisse Ähnlichkeit kann jedenfalls nicht geleugnet werden, auch wenn das Convertible Magazine Jacket gleichzeitig auch die Rückseite des iPad vor Kratzern schützt.

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Wahrheit, Fokus und Witz des iPad-2-Event

Als Reaktion auf die Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch wabern verschiedene Interpretationsansätze durch das Internet. Die einen glauben, Steve Jobs bei der Verzerrung diverser Fakten erwischt zu haben. Andere meinen, den wahren Grund hinter der inhaltlichen Struktur der Präsentation zu erkennen. Dritte wiederum haben genau verstanden, worauf es Apple ankommt und wie man die Kunden stets zum erneuten Gang in den Apple Store animieren kann.

Seth Weintraub von CNN Fortune will gleich mehrere Fehlinformationen in Steve Jobs’ Ansprache zum iPad 2 erkannt haben. Weder bei den Leistungsdaten, noch der Abgrenzung zur Konkurrenz habe der Apple-Chef sich strikt an die Wahrheit gehalten. Nicht das erste Tablet mit Dual Core CPU, auch nicht mit 90 Prozent Marktanteil und schon gar nicht Preiswert im Vergleich zu Wettbewerbern (insbesondere dem Motorola XOOM) sei das neue Wunderkind aus Cupertino.

Unter Nennung verschiedener Schwerpunkte der von ihm vermuteten Verkaufsstrategie erläutert Joe Wilcox, warum Apple die eigentliche Produktpräsentation des iPad 2 vergleichsweise kurz hielt und statt dessen ein komplettes Video zu bunten Schutzhüllen zeigte. “Es ging nicht so sehr um das Produkt an sich, sondern eher darum, was die Menschen damit anstellen können und warum sie es kaufen sollten”, schließt Wilcox.

Auch Talk-Master Conan O’Brien hatte etwas zum iPad-2-Event beizutragen. Seine ganz eigene Version eines Produktvideos zeigt, wie leicht es ist, Apple-Fans von einer Neuheit aus Cupertino zu überzeugen. “Neue Farben, zwei kleine Löcher mit billigen Kameras, ein etwas flacheres Profil und die Leute drehen durch”, so der Tenor des Satire-Clips. Selbstverständlich sind die kontrastreichen und engen schwarzen Shirts der Sprecher im Video vor dem weißen Hintergrund ein ebenso wichtiges Element der Präsentation.

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iPad 2: Zulieferer erwarten 40 Millionen Einheiten für 2011

Nach Schätzungen taiwanesischer Zulieferer für Apples iPad 2 könnten die Hersteller in diesem Jahr 40 Millionen Geräte an Apple liefern. Im ersten Quartal 2011 sollen mehr als 3 Millionen iPad 2 produziert werden. Zuvor war von lediglich 2 Millionen Einheiten die Rede. Zwischen April und Juni kämen weitere 12 Millionen hinzu, so die Vermutung.

Bei einem Verhältnis der ersten zur zweiten Hälfte des Jahres 2011 von 4:6 sei im dritten und vierten Quartal mit Volumina zwischen 21,5 und 24 Millionen produzierten iPad 2 zu rechnen. Dies meldet die DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Reihe der Komponenten-Hersteller für Apples neuesten Tablet-Rechner.

Mit insgesamt etwa 40 Millionen verkaufsbereiten Geräten in diesem Jahr liegen diese Berichte über den vergleichsweise vorsichtigen Schätzungen von Analysten an der Wall Street, die zuletzt von 30 Millionen ausgegangen waren. Steve Jobs ist dagegen gewohnt selbstbewusst und erklärte das Jahr 2011 zum “Jahr des iPad 2″. Um wie viele Tablets aus Cupertino die Welt bis Ende Dezember wirklich reicher ist, bleibt abzuwarten.

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Der Tag 1 nach dem iPad 2

Was vom Apfel heute übrig bleibt, am Tag nach dem Tag des iPad 2011, ist die Sammlung von ersten Eindrücken, so genannten Hands-on-Videos, CeBIT-Neuheiten und ein klein wenig Entspannung nach der gestrigen Aufregung über den zweiten Pad-Computer.

Das ist schon faszinierend, wie anmutig sich die Seiten in einem iBook auf dem neuen iPad 2 umblättern lassen. Im Engadget-Video ist deutlich zu sehen, dass es keine Verzögerung gibt, die “Blätter-Metapher” ist perfekt. Vertreter nachfolgender Generationen werden sich fragen, wie es war, echte Bücher aus Papier zu lesen, weil sie auch den Duft und das Geräusch von echten Büchern nur aus ihrem iPad 15 kennen. Nein, das soll jetzt kein Kulturpessimismus sein.

All überall auf den Webseiten, die sich mit dem Apfel beschäftigen, tauchen die Videos des ersten Hands-on auf. Dazu hatte Apple nach der gestrigen Keynote eingeladen. Und das iPad 2 beeindruckt: Die Kraft der zwei Herzen bzw. der beiden Kerne macht sich wirklich in einer besseren Grafikdarstellung bemerkbar. So bei der Spielerei Photo Booth, wie auch bei den iBooks. Da macht es wenig, wenn niemand weiß, wieviel Arbeitsspeicher das iPad 2 wirklich hat. Sollten es tatsächlich nur 256 Megabyte RAM sein, also genauso viel wie beim iPad 1? Das iPhone 4 hat mit 512 MB doppelt so viel RAM. Und das Tablet, oder besser der Tablet-Computer, ist größer.

Ab dem 11. März werden wir mehr wissen: Dann wird es einige geben, die das Innenleben des iPad 2 untersuchen und uns brühwarm darüber berichten. Ob es auch einigen gelingt, das iPad 2 schon früher als zum offiziellen Starttermin am 25. März ins gelobte Europa zu transportieren? Es scheint anders als sonst mehr Hürden zu geben, über die wir in einem Special berichten wollen.

Wer sich vom Hype um das iPad 2 nicht stören lassen will, und lieber einen exzellenten Tablet-Computer für günstiges Geld, gefühlten zehn Stunden Batterielaufzeit und dem Gewicht einer schweren Doktorarbeit in den Händen halten möchte, der schlägt jetzt zu: Der Abverkauf nicht nur im Apple Store hat begonnen, das iPad 1 WiFi mit 16 GB gibt es jetzt ab 379 Euro*. Refurbished Versionen sollen schon für 329 Euro über die Apple Store-Theke gegangen sein.

Der Tag nach dem Tag des iPad 2 war aber auch der Tag des Zubehörs, schließlich dauert die größte Zubehörmesse der Welt, die CeBIT 2011, noch bis Samstag, den 5. März. Da gibt es Kurios-Praktisches, wie die fernsteuerbare Steckdosenleiste und bezahlbare Monitore für 3D-Feeling auch am Mac.

Und es gibt die Möglichkeit, die sagenhaften Tablet-Computer der Kopisten zu entdecken. Das Hands-on in Hannover ist offenbar längst nicht so überzeugend wie das in San Francisco. Was Thomas Bischoff in seinem Blog über das Asus EEE Pad Transformer mit Android 3.0 Honeycomb berichtet, lässt einen eher die Häme von Steve Jobs über die paar hundert Honeycomb-Apps in der gestrigen Keynote verstehen. Etwas besser ist Bischoffs Eindruck vom LG Optimus Pad im gleichen Blogeintrag. Das kann sogar 3D aufnehmen und kostet nur 900 Euro.

Wenn wir schon beim Lästern sind: Google kämpft jetzt mit Malware-Apps, erzählt Mashable.

Ach ja, wer sich doch vom iPad 2-Fieber anstecken lassen will, findet auf der Seite von Apfelblogger Benjamin Miller eine Auswahl infektiöser Videos.

Haben wir etwas vergessen? Kann nicht sein, und wenn, dann fällt es uns morgen wieder ein.

Foto: Apple Core, Martin Cathrae, Flickr. Some Rights reserved.

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Erste iPad-2-Eindrücke: Fast alles wie gewohnt, aber deutlich schneller

Das iPad 2 ist da. Um es selbst in den Händen halten zu können, müssen sich die meisten hierzulande noch rund zwei Wochen gedulden. Wer in San Francisco bei der Präsentation anwesend war, durfte Apples jüngstes Produkt nach Steve Jobs’ Keynote aber auch kurz ausprobieren. Die ersten Eindrücke: Die Schlankheitskur ist ebenso deutlich spürbar wie der Geschwindigkeitszuwachs.

Engadget hat das iPad 2 ausprobiert und zeigte sich beeindruckt davon, wie sehr das schlankere Gehäuse das Gefühl verändert, wenn der Benutzer das Gerät in der Hand hält. Wer einige Zeit mit dem iPad 2 arbeitet, spürt den Geschwindigkeiszuwachs deutlich – zwar sei fast alles, was auf dem Display passiert, vom ersten iPad bekannt. Man habe aber das Gefühl, als funktioniere alles im Schnelldurchlauf.

AppleInsider macht derweil darauf aufmerksam, dass Apple mit der Ankündigung, dass das Jahr 2011 das Jahr des iPad 2 werde, gleichzeitig Spekulationen um eine Veröffentlichung iPad 3 noch in diesem Jahr eine Absage erteilt haben könnte. Denkbar sei allerdings eine Art “iPad 2.5″ mit besserem Display. Auch hielten sich Gerüchte um ein iOS-Gerät zwischen iPad und iPod touch – das Apple aber eher als größeren iPod touch als als kleineres iPad verkaufen könnte.

Wer sich derweil einen Überblick über das iPad 2 und seine Konkurrenten verschaffen möchte, findet bei Engadget eine Vergleichstabelle zum iPad 2, Motorola Xoom, HP TouchPad und BlackBerry PlayBook.

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Armer iPad 2!

Gäbe es einen iPad 2, der so gut ist, dass alle Interessenten völlig zufrieden sind, könnte man sich die dritte Generation auch gleich sparen. Stattdessen wird ein iPad 2 kommen, der lediglich ein Zwischenschritt zum iPad 3 sein wird. Aber das ist der Sinn der Sache.

Kein hochauflösendes Retina-Display, kein neues Gehäuse aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kein SD Card Slot, keine deutlich verlängerte Batterielaufzeit, keine sofortige Verfügbarkeit – die Gründe für einen Fehlstart des neuen iPad scheinen endlos. Der iPad 2 wird automatisch eine Enttäuschung sein, bringt er gegenüber dem iPad der ersten Generation nicht genau die erwarteten Vorteile, von denen nun schon seit Wochen endlos die Rede ist. Das kann an ganz verschiedenen Stellen der Fall gewesen sein, auf höchst unzuverlässigen Quellen beruhen und zur Vision eines prinzipiell gar nicht möglichen Produktes führen, ganz egal. Und weil es da und dort hieß, Apples neuer Sofa-Begleiter könne dies und jenes, wird er unweigerlich viele Hoffnungen nicht erfüllen und nach mehr dürsten lassen. Gerüchte können regelrecht süchtig machen, wenn sie das Bild von verheißungsvollen Produkten zeichnen, die es in der Wirklichkeit dann niemals gibt – und Apple mag das ganz gerne so, denn der iPad 3 ist ja schon in Planung.

In jedem Fall wird auch beim iPad 2 ein Teil der Apple-Fans schon früh für große Umsätze sorgen und trotz vermeintlich fehlender Ausstattungsmerkmale bei einem zweiten Teil der Fans Neid erwecken („Mein iPad 2 ist aber doch deutlich schneller als Dein iPad ...“), so dass dann auch die früheren Unken zu späteren Käufern werden – man will ja mithalten. Das war schon beim eher langweiligen iPhone 3GS so und hat gut funktioniert. Insgesamt gar nicht schlecht, denn nicht auszudenken, würden alle gleich am ersten Tag zuschlagen. Wie sollte das logistisch zu bewerkstelligen sein?

Fehlen bestimmte Ausstattungsmerkmale dieses Mal, so werden diese beim iPad vom nächsten Mal als besonderer Kaufanreiz gelten – die frustrierende Suche nach dem vollendeten Produkt. Denn mit jeder Nutzung des Gerätes entstehen neue individuelle Bedürfnisse, die immer wieder den Kauf neuer iPad-Generationen in Erwägung ziehen lassen werden. Schlimmer noch, kann ein iPhone oder iPod etwas, was ein iPad noch nicht kann, überträgt der Anwender wünschenswerte Eigenschaften auch noch von einer Gerätekategorie auf die andere, es entsteht eine regelrechte Wunschwarteschleife. Fatal hierbei ist, dass die vier Plattformen iPad, iPhone, iPod und Mac sich immer ähnlicher werden – alle verfügen sie über verschiedene Varianten von Eigenschaften, die dann von einem Gerät auf das andere projiziert werden. Ein Mac müsste (auch noch) können, was ein iPad kann, ein iPhone müsste (auch noch) können, was ein iPad kann und ein iPod müsste (auch noch) können, was ein iPhone kann ...

Der perfekte iPad existiert aber nur in einer perfekten Welt. Daher sollte heute wie zu jedem Produktzyklus niemand enttäuscht sein. Das Leben in einer konsumorientierten Gesellschaft bedeutet, dass nichts für alle Zeiten endgültig gut sein wird – es sei denn, man schottet sich irgendwo hermetisch gegen alle äußeren Einflüsse ab. Und wurden wider Erwarten einmal alle Vorstellungen erfüllt, werden dennoch weiter Verfeinerungen betrieben, so dass man auch mit einem ganz neuen iPad niemals wirklich zufrieden sein kann. Die Welt dreht sich weiter – nach dem iPad-Kauf wird immer vor dem iPad-Kauf sein.

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iPad 2-Gerücht: Sieht die zweite Generation so aus?

iPad 2 Gerüchte
Am morgigen Mittwoch wird Apple nach Meinung und Hoffnung vieler die zweite iPad-Generation präsentieren. Dementsprechend kocht die Gerüchteküche über. Aber in fast jedem Gerücht steckt auch ein mindestens ein Fünkchen Wahrheit.

iPad 2 Produktfoto
Apple-typisch gibt es noch keine offiziellen Informationen zu den Spezifikationen oder dem Design des iPad 2. Nichtsdestotrotz scheint sich aus der Gerüchtewolke ein kantigeres iPad mit prägnantem Lautsprecher-Grill und zwei Kameras zu manifestieren. Neben den zahlreich aufgetauchten vermeintlichen iPad 2-Schutzhüllen und Mockups, bleibt nun auch ein gestern aufgetauchtes, angeblich echtes Produktfoto des iPad 2 unseren bisherigen Vorstellungen treu. Da dessen Herkunft aber nicht geklärt ist (und auf diesem Bild zudem kein Einschaltknopf erkennbar ist), könnte es sich, auch laut der Ursprungs-Webseite BGR, nur um eine Photoshop-Fake eines Apple-Fans handeln.

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iPad 2: Marktstart ab morgen möglich?

Der Nachschub an iPad 1 versiegt bei den US-Händlern. Das deutet auf einen pünktlichen Marktstart des iPad 2 hin. Die Plattform 9t5-Mac hat Informationen, nach der Handelsunternehmen keine iPad-Geräte der ersten Generation mehr erhalten.

Laut 9to5 sollen die Lieferschwierigkeiten bei zahlreichen Wiederverkäufern weltweit auftreten. Normalerweise ist das ein typisches Phänomen einer unmittelbar bevorstehenden Produkteinführung: Ältere Geräte werden abverkauft, die Lagerbestände aufgelöst, das neue Gerät kann kommen. Vieles spricht also dafür, dass das iPad 2 kurz nach seiner ersten Präsentation am morgigen 2. März im Yerba Buena Center in San Francisco tatsächlich bereits in den Läden erhältlich ist.

Bei der Markteinführung des ersten iPad im Januar 2010 hatte es noch bis April gedauert, bis das Produkt in den USA zu kaufen war. In Europa und anderen Ländern war das iPad erst weitere zwei Monate später erhältlich, offiziell ab 28. Mai 2010. Seit dem ersten Verkaufstag am 3. April hat Apple jedoch weltweit bis Ende Februar 15 Millionen Stück des iPad 1 abgesetzt.

Für eine sofortige Produkteinführung in den Handel kurz nach der Präsentation spricht auch, dass das iPad 2 keine gänzliche neue Technologie ist. Wahrscheinlich ist, dass neben einem dünneren Display eine Facetime Kamera integriert ist und das neue Tablet in nicht wesentlich geänderter Gestalt insgesamt leichter und handlicher ist.

Aus dem deutschen Handel gibt es noch keine Hinweise auf einen Lieferengpass bei den iPad-Tablets. Bis vor wenigen Tagen hörten wir noch von großer Bestellfreude der Kunden für das iPad 1, obwohl die Nachricht von der Ankunft des iPad 2 bekannt ist.

Foto: iPads in Boxes, twid, Flickr, Some Rights reserved.

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iPad 2: Das Wunsch-Tablet?

Am Mittwoch Abend steht ein Apple-Event an – allgemein wird davon ausgegangen, dass das iPad 2 vorgestellt wird. Dann wird sich zeigen, ob die Gerüchteküche recht behielt, welche Neuerungen der Nachfolger von Apples aktuellen Tablet Computers mitbringt. Welche Funktionen wünschen sich eigentlich die Kunden?

Das Interesse am Thema iPad 2 ist in der Apple-Szene groß, und trotzdem: “Das iPad verkauft sich aktuell noch sehr gut, fast noch zu gut”, teilte Martin Willmann vom Apple Premium Reseller M&M:Trading noch vor gut zwei Wochen macnews.de mit, “das iPad ist ein hervorragendes Gerät so wie es ist, der unglaubliche Erfolg bestätigt das.”

Was kann, was soll ein Nachfolgemodell mitbringen? “Das erste iPad hat ganz klar gezeigt, wie moderne Tablets aussehen und sich bedienen lassen müssen. Das iPad 2 sehe ich eher als eine Evolution statt einer Revolution”, erklärt Oliver Kieselbach. Er ist Entwickler der App MizzMoneePennee*, einem Assistenten, der Alarmsignale zeit- und ortsabhängig ausgibt. Kieselbach erwartet ein paar kleinere Hardware-Updates wie zum Beispiel eine Kamera.

Damit spricht er die Interessen potentieller Kunden des Tablet Computers aus. Händler Willmann: “Der häufigste Wunsch ist der nach einer Kamera, oder idealerweise wie beim iPhone zwei Kameras, um FaceTime (oder Skype Video) nutzen zu können.” An zweiter Stelle bestehe der Wunsch nach einer externen Schnittstelle über den Dock-Anschluss hinaus, wie zum Beispiel USB.

Während die Kamera höchstwahrscheinlich kommen wird, sieht es bei dem USB-Anschluss anders aus. Vor ein paar Monaten war die Schnittstelle groß im Gespräch. Aktuelleren Meldungen zufolge kann beim iPad 2 nicht mehr mit dem populären USB gerechnet werden – zumindest nicht ohne Adapter am Dock-Anschluss. “Ich denke, dass Apple noch etwas integriert, was wir mal wieder nicht erwarten”, erhofft Willmann. Trotz der Gefahr, ein Paradoxon aufzustellen: Thunderbolt könnte dieses Highlight werden. Vor wenigen Wochen gab ein Steckplatz eines vermeindlichen iPad 2-Rahmens Rätsel auf, für welche Schnittstelle Freiraum gelassen wurde. Mit Veröffentlichung der neuen MacBook Pro inklusive der nagelneuen USB-Konkurrenz Thunderbolt wird ein Sinn erkennbar: Apple könnte im iPad 2 eine relativ zügige Verbreitung der neuen Technologie forcieren.

Ansonsten der letzte Stand der inoffiziellen Meldungen zum iPad 2: SD-Kartenslot wird es wohl nicht geben, auch kein Retina-Display (zumindest nicht mit der Pixeldichte des iPhone 4) – aus verschiedenen Gründen. Dünner und leistungsfähiger soll es natürlich werden.

Klar, dass sich manch Entwickler eine leistungsfähigere Plattform wünscht. Anwendungen wie die RAW-Bildbearbeitung piRAWnha zeigen im Test die Grenzen der Hardware auf. Nun wurde das iPad wohl nicht dafür erfunden, um rechenintensive Mediendateien zu bearbeiten. Sie erweitern jedoch das Aufgabenfeld des Tablet Computers. Nur böse Zungen nennen ihn “E-Reader”.

Und offensichtlich sieht auch Apple mittelfristig derartige Herausforderungen auf den iOS-Geräten zu Hause: Der jetzt schon mögliche Videoschnitt auf dem iPhone 4, einem Handy (!), deutet eine große Zukunft der kleinen Geräte an.

Die Wünsche der Händler zum iPad 2 gehen in eine ganz andere Richtung. Willmann erhofft sich eine gute Verfügbarkeit des Produkts. “Aber beim jetzigen iPad klappt das auch sehr gut. Wir hoffen, dass auch das neue schnell gut verfügbar sein wird.” Die Zeichen sprechen dafür, schließlich fand in den letzten Tagen bereits ein Abverkauf des alten Modells statt.

Und interessant für den Händler die Frage: Werden die Käufer des ersten iPads auf das neue Modell wechseln wollen?

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Joint Venture: Apple präsentiert neues Profi-Support-Angebot mit iPad 2

Am 2. März soll Apple nicht nur das iPad 2, sondern auch ein neues Apple-Support-Angebot namens “Joint Venture” für kleinere Unternehmen präsentieren. Erste Berichte über entsprechende Meetings von amerikanischen Apple-Store-Mitarbeitern am gestrigen Sonntag tauchten bereits letzte Woche auf, kurz nach den Meetings sickerten die ersten Details durch.

Joint Venture soll sich in erster Linie an kleine Betriebe mit bis zu 10 Mitarbeitern richten. Unternehmen, die einen oder mehrere Macs kaufen, können für 500 US-Dollar im Jahr die Leistungen des Angebots in Anspruch nehmen. Der 500-Dollar-Vertrag umfasst bis zu fünf Macs, für weitere 99 Dollar im Jahr lässt sich je ein weiterer Mac hinzufügen. Am 2. März soll das Angebot in den USA, am 3. März in Großbritannien starten. Über weitere Länder ist noch nichts bekannt.

Apples “Genius”-Experten der Apple Stores helfen Joint-Venture-Kunden dabei, die Rechner zu installieren und Microsoft Exchange zu konfigurieren. Außerdem erhalten sie einen bevorzugten Status an den Genius Bars in den Apple Stores und können eine Genius-Support-Telefonnummer für sich in Anspruch nehmen. Joint Venture soll darüber hinaus das bisherige ProCare-Angebot umfassen, mit dem Apple zahlenden Kunden bei Reparaturfällen höchste Priorität einräumt. Sollte die Reparatur eines Rechners länger als 24 Stunden dauern, können sie sich bei Apple ein 15-Zoll-MacBook Pro mit installiertem iWork und Microsoft Office ausleihen. Joint-Venture-Kunden können außerdem vorab online einen Termin an der Genius Bar ausmachen.

Außerdem sollen Apples Geniuses bei der Konfiguration für Datenaustauschhelfen und jedem Joint-Venture-Kunden drei Lehrgänge pro Jahr mit jeweils bis zu acht Teilnehmern anbieten.

Bereits am 2. März 2010 hatte Apple den Schutz des Markennamens “Joint Venture” beim US-Patent und Markenamt beantragt.

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Detailgetreu: Mockup des vermeintlichen iPad 2

Basierend auf die zahlreich aufgetauchten CAD-Graifken und angeblichen Schutzhüllen für die zweite iPad-Generation, präsentiert der japanischer Blog ilab.cc ein “detailgetreues Mockup” des iPad 2. Wie die Vergleichsfotos zeigen ist diese Attrappe um gut die Hälfte dünner als das iPad 1. Auf der ebenen Rückseite sticht sofort der prägnante Lautsprecher-Grill ins Auge. Allgemein erinnert das Design stärker an jenes der MacBook Pros.

iPad 2 Mock-up

iPad 2 Mock-up
iPad 2 Mock-up

iPad 2 Mock-up
iPad 2 Mock-up

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Apples Pläne für das iPad 2 hinterfragt

Am Mittwoch, dem 2. März lädt Apple ins Yerba Buena Center in San Francisco. Die Einladung bietet scheinbar eindeutige Hinweise auf das, was wir am kommenden Mittwoch gegen 19 Uhr unserer Zeit erwarten dürfen. Allerdings bestehen Zweifel daran, was in Cupertino für diesen Termin genau geplant ist. Wird uns ein brandneues iPad 2 vorgestellt, inklusive Kameras und neuem Display? Und wenn ja, ab wann wird es käuflich zu erwerben sein?

Berichte über Schwierigkeiten bei der effizienten LCD-Produktion lassen verschiedene Schlussfolgerungen zu. Apple könnte vorerst nur ein “kleines” Update für das iPad 2 vorstellen, etwa in Form einer FaceTime Kamera für das aktuelle Modell. Letzteres würde dann bis zum Herbst etwas günstiger, um die Kunden bei der Stange zu halten bis das “echte” iPad 2 vorgestellt wird.

Die Zeit könnte genutzt werden, um den Herstellungsprozesse zu optimieren und ein gänzlich neues Produkt noch in diesem Jahr vorzustellen. Welche Taktik Apple in dieser Sache wählt, ist nicht bekannt. Das Unternehmen könnte das am kommenden Mittwoch präsentierte Gerät iPad 2 nennen und noch in diesem Jahr ein iPad 3 vorstellen. Möglich wäre auch eine Verschiebung des tatsächlichen Veröffentlichungstermins während das Event nächste Woche lediglich einen Spannungsbogen aufbaut bis zum Ende des Jahres ein wahrhaftiges iPad 2 erscheint.

Für einen baldigen Verkaufsstart neuer Modelle spricht zudem das Gerücht, dass Apple Store Mitarbeiter offenbar am Ende des kommenden Monats keinen Urlaub nehmen dürfen. Die Produktionsvolumina seien allerdings Meldungen aus Asien zufolge bereits von 400.000 bis 600.000 auf 300.000 bis 400.000 Einheiten reduziert worden. Hierfür seien mangelnde Effizienz und anzupassende Spezifikationen der Touch-Panels verantwortlich.

iLounge gesteht, dass ihre Quellen zwar stets verlässlich, diese Spekulationen jedoch nur schwer verdaulich seien. Apple würde sich mit einer solchen Verzögerungstaktik nur wenig Freunde machen. Zudem wäre es, selbst wenn man die bisweilen problematischen Lagerbeständen des iPhone 4 bedenkt, für das Unternehmen untypisch, derart von überlangen Lieferzeiten geplagt zu sein.

Nicht zuletzt wäre es fast ein wenig peinlich, der Weltöffentlichkeit an einem so bezeichnenden Datum wie dem 2. März nicht mehr als ein läppisches iPad 1.5 zu präsentieren.

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Apple-Event zum iPad 2 angeblich am 2. März

Wie gewohnt kurzfristig erreichen uns Informationen zu einer möglichen Apple-Pressekonferenz in Kalifornien. Laut diverser Quellen, die mit der Situation vertraut seien, wird das Unternehmen am 2. März geladenen Gästen seine Neuigkeiten vorstellen. Erneut soll das Yerba Buena Center in San Francisco Schauplatz des Spektakels sein, bei dem vor allem das iPad 2 im Mittelpunkt stehen dürfte.

Noch sind keine offiziellen Einladungen bei den Journalisten eingegangen, doch sollten die Informanten Recht behalten, kann es nicht mehr lange dauern. Davon geht zumindest Kara Swisher von AllThingsDigital aus, denn sie hat das von ihr selbst verkündete Datum bereits als feste Größe akzeptiert und fragt sich nur noch, ob Steve Jobs zur Präsentation des nächsten Apple-Tablet vielleicht einen Überraschungsauftritt hinlegt.

Ein dünneres, mit mindestens einer Kamera und (vielleicht) optimiertem LC-Display ausgestattetes iPad 2 erscheint also möglicherweise in etwas über einer Woche auf unseren Bildschirmen und einige Zeit später in den Regalen. Es darf damit gerechnet werden, dass Apple die Veranstaltung wie gewohnt per Live-Stream im Internet übertragen wird.

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iPad-2-Schutzhüllen: Lederhülle und Light-Peak-Träume

Wieder nähren Schutzhüllen Spekulationen um das iPad 2. Während ein Video eine Leder-Schutzhülle zeigt, für die das aktuelle iPad etwas zu groß und zu dick ist, rätseln viele weiter über einen mysteriösen Anschluss an der oberen Seite des Geräts. Eine Website denkt dabei sogar an Intels neue Schnittstelle Light Peak.

Das von MIC Gadget veröffentlichte Video der Leder-Schutzhülle bestätigt nicht nur, dass es sich beim iPad 2 um ein etwas dünneres Gerät handelt. Es sieht auch so aus, als würde das Gehäuse des iPad-Nachfolgers auch in Länge und Breite geringfügig kleiner. Auch verfügt die Schutzhülle wie viele anderen fürs iPad 2 über ein Loch auf der Rückseite für eine iPad Kamera Die Schutzhülle soll von einem bekannten Hersteller stammen, der bereits 120.000 Exemplare in die USA verschifft habe. Das Unternehmen scheint sich über das Design des Gerätes wohl recht sicher zu sein.

Mac Rumors macht sich wiederum Gedanken um den “mysteriösen Anschluss” an der oberen Seite des Gerätes, auf den viele Schutzhüllen hindeuten. Manche denken an einen Mini DisplayPort, andere erwarten einen herkömmlichen USB-Anschluss – das würde aber nicht dazu passen, dass Apple sich für USB-Verbindungen ausdrücklich auf den Dock Connector festlegt.

Mac Rumors glaubt deshalb, dass Apple vielleicht einen Light-Peak-Anschluss integrieren möchte. Das würde dazu passen, dass Apple Intels Schnittstelle Gerüchten zufolge in die nächste Mac-Generation integrieren will, allerdings wäre die Lösung mit zwei Anschlüssen an beiden Seiten nicht wirklich elegant.

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Apple und Samsung schließen 7,8-Milliarden-Deal über Komponenten

Apple scheint beim iPad 2 auf Nummer sicher gehen zu wollen: Lieferengpässe sollen beim neuen Tablet anders als bei seinem Vorgänger nicht die Verkaufszahlen schmälern können. Berichten zufolge hat Apple einen 7,8-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Samsung über die Herstellung von Displays sowie über Flash-Speicher abgeschlossen. Apple setzt also möglicherweise tatsächlich auf Samsungs Super-PLS-Display-Technologie.

Letztes Jahr hatte Apples Display-Zulieferer LG große Probleme, Apples Nachfrage nach iPad-Displays zu erfüllen. LGs Überforderung war ein Grund, warum das iPad lange ausverkauft war und Apple seinerseits die Nachfrage der Kunden nicht befriedigen konnte. Die iPad-Verkaufszahlen hätten andernfalls vielleicht noch höher sein können.

Apples Finanzchef Peter Oppenheimer hatte Investoren bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse erklärt, dass das Unternehmen eine “strategische Investition” in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar über einige Monate verteilt tätigen werde. Bereits im Januar gab es Spekulationen, dass der iPad-Hersteller mit dem Geld eine große Anzahl an Displays bestellt habe. Diese Summe könnte laut AllThingsD ein Teil des 7,8-Milliarden-Deals mit Samsung sein – möglicherweise geht die neue Bestellung aber sogar darüber hinaus.

Vor einigen Tagen berichtete eine koreanische Website, dass Apple für das iPad 2 die Integration von Samsungs Super-PLS-Displays plane. Die “Super Plane to Line Switching”-Technologie bietet ein klares Bild in einem deutlich größere Feld an Betrachtungswinkeln. Die Bestellung deutet darauf hin, dass der Bericht nicht aus der Luft gegriffen ist.

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iPad 2: Display möglicherweise mit Samsungs Super-PLS-Technologie

Apple soll für eine zukünftige iPad-Generation Interesse an Samsungs neuer Display-Technologie Super Plane to Line Switching (Super PLS) haben. Super PLS erweitert den möglichen Blickwinkel im Vergleich zu bisherigen LCD-Technologien, soll Displays aber auch etwas heller und günstiger machen.

Nach Informationen des Korea Herald könnte Samsung die Displays fürs neue iPad liefern. Das Display des ersten iPads ließ Apple von mehreren Herstellern, darunter vor allem Samsungs koreanischen Mitbewerber LG herstellen. LG hatte letztes Jahr Probleme, Apples Bedarf an iPad-Displays zu erfüllen. Um Apple komplett auf Samsungs patentierte Technologie setzen zu lassen, müssten die Koreaner dementsprechend große Kapazitäten für Apple bereitstellen.

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iPad 2 im Frühjahr – iPad 3 im Herbst?

Das Jahr 2011 bringt das iPad 2 – so viel gilt als sicher. Möglicherweise wird Apple aber auch das iPad 3 schon in diesem Jahr veröffentlichen. Jüngsten Gerüchten zufolge möchte Apple den Rhythmus neuer iPad-Modelle an den Rhythmus neuer iPods anpassen. Das iPad 2 werde Apple in den nächsten Wochen veröffentlichen, um nicht bis September mit einem neuen Produkt warten zu müssen.

Der IT-Kolumnist John Gruber erklärte in seinem Blog, dass er hinsichtlich der Erfolgschancen des WebOS-Tablets HP TouchPad skeptisch sei. Die Software sähe zwar toll aus, aber der Veröffentlichungstermin im “Sommer” sei ungünstig: Damit läge HP Monate hinter der Veröffentlichung des iPad 2 und müsse vielleicht direkt gegen das iPad 3 antreten, sollte sich der Verkaufsstart auf Spätsommer verschieben.

Grubers Vorhersagen sollten ernst genommen werden: Der Daring-Fireball-Betreiber liegt mit seinen Tipps aufgrund zuverlässiger Insider-Quellen meist richtig – letztes Jahr sagte er beispielsweise die beiden Kameras und das Retina Display des jüngsten iPod touch ebenso korrekt voraus wie die jüngste Mac-Pro-Generation sowie das 27-Zoll-Cinema Display. Letzteres sogar mit dem exakten Veröffentlichungstermin. In Sachen iPad 3 bleibt er allerdings in der Formulierung vorsichtig: Sein “Bauchgefühl” sage ihm, dass das iPad 2 sehr bald erscheine, Apple es zusammen mit dem iOS 5 im März vorstellen und im April ausliefern werde. Das iOS 5 selbst werde ab Juni erhältlich sein, das iPad 3 werde dann im September zusammen mit dem iOS 5.1 erscheinen. Mit dieser Vorhersage ist Gruber nicht alleine: Auch die Quellen von TechCrunch sagen ein weiteres iPad-Modell für den Herbst voraus.

Gruber glaubt, dass es sich bei “iPad 3″ möglicherweise nicht direkt um ein komplett überarbeitetes Gerät, sondern um eine Verbesserung des iPad 2 handeln könnte: Möglicherweise sei eine Beschreibung wie “iPad 2.5″ oder “iPad 2 Pro” passender – ein neues, leistungsfähigeres Produkt, das die iPad-Familie erweitert. Denkbar sei aber auch ein iPad 2 HD: Gruber ist sich sicher, dass das iPad 2 dieselbe Auflösung wie sein Vorgänger haben wird. Er ist sich aber nicht so sicher, ob Apple die Auflösung nicht vielleicht doch noch im Jahr 2011 verdoppeln könnte.

Im September veröffentlicht Apple traditionell neue iPod-Modelle. September gilt als guter Termin für hohe Verkaufszahlen: Er ist früh genug für das Wintersemester an amerikanischen Unis, für das sich Studenten gerne mit neuer Hardware ausstatten. Produkte, die Unternehmen im September veröffentlichen, verkaufen sich aber auch besser im Weihnachtsgeschäft: Wenn, wie beim iPad 2, neue Modelle bereits im Frühjahr erscheinen, könnten Spekulationen um Neuvorstellungen die Verkaufszahlen in der Vorweihnachtszeit schmälern. Insofern wäre ein anderer Rhythmus neuer iPad-Modelle sinnvoll.

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iPad 2 angeblich bereits in Produktion

Das iPad 2 ist bereits in Produktion. Das berichten zumindest die Quellen des amerikanischen Wall Street Journal. Diese bestätigen auch die bisherigen Gerüchte eines dünneren und leichteren Gehäuses und zumindest einer Kamera auf der Vorderseite. Eine höhere Display-Auflösung werde es nicht geben.

Dafür soll der Grafikprozessor schneller und der Arbeitsspeicher üppiger werden, so die Quellen der Zeitung weiter. Eine höhere Display-Auflösung sei aufgrund der Größe des Displays selbst im Moment noch nicht möglich – die Gerüchteküche hatte vor einigen Monaten ein “Retina-Display”, also eines mit ähnlicher Pixeldichte wie der des iPhone 4 vorhergesagt. Zuletzt herrschte aber fast Einigkeit darüber, dass ein solches zumindest bis zur dritten iPad-Generation auf sich warten lassen werde.

Den WSJ-Quellen zufolge soll sich wieder das Unternehmen Foxconn um die Produktion des Tablet-Computers kümmern. Die Zeitung zitiert den Piper-Jaffray-Analysten Gene Munster, der für das Jahr 2011 27 Millionen verkaufte iPads vorhersagt, manche Investoren rechneten sogar mit 35 Millionen. Das erste iPad verkaufte sich im Jahr 2010 14,8 Millionen mal.

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iPad-2-Gerüchte: NFC, Kohlefaser und 7-Zoll-Version

Wieder tauchen neue Gerüchte um das iPad 2 auf. Das neue iPad soll ebenso wie das nächste iPhone mit Near-Field-Communication-Technologie ausgestattet sein. Auch soll es durch den Einsatz eines Kohlefaser-ähnlichen Materials leichter werden können. Außerdem plane Apple eine 7-Zoll-Ausführung des Tablet-Geräts. Als möglicher Termin für eine Präsentation gilt nun ein Tag im März.

Mit Near-Field-Communication-Chips gäbe Apple dem iPad und iPhone die Möglichkeit, Daten über kurze Distanzen zu anderen Geräten zu übertragen. Auch könnten es die Geräte so erkennen, wenn sich ein anderes Gerät mit NFC-Chip in ihrer Nähe befindet und entsprechend darauf reagieren. iLounge benennt eine Schutzhülle mit eingebautem Chip als Möglichkeit: Sobald der Benutzer das Gerät in die Hülle steckt, schaltet sich dieses automatisch ab.

Die Quellen der Website glauben auch, dass Apple ein neues Material einsetzen könnte – verweisen allerdings darauf, dass sie sich dessen selbst nicht sicher sind. Das bisheriger Aluminium des iPad könne ein Material ersetzen, das Kohlenstofffaser ähnelt. Letzteres gilt als besonders stabil bei möglichst niedrigem Gewicht und kommt aufgrund dieser Qualitäten unter anderem im Rennsport zum Einsatz.

iLounges Informaten berichten außerdem, dass Apple Komponenten für ein 7-Zoll-iPad in Auftrag gegeben habe. Dieses stecke noch in der Entwicklungsphase; es stehe nicht fest, dass Apple das kleinere iPad auch wirklich veröffentlichen werde. Apples CEO Steve Jobs hatte sich letztes Jahr klar gegen ein solches Gerät ausgesprochen und es als zu klein für eine gute Bedienbarkeit bezeichnet. Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass Apples Management seine Meinung ändert: Man erinnere sich daran, dass Jobs einst einem iPod mit Video-Funktion eine klare Absage erteilt hatte. Seine Begründung damals: “It’s about the music, stupid”.

Die japanische Website Mac Otakara glaubt derweil, Apple werde das neue iPad im März vorstellen. Der Verkauf könnte allerdings auch erst etwas später beginnen.


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iPad-2-Präsentation angeblich schon nächste Woche

Während sich die Gerüchteküche zuletzt auf eine Präsentation des iPad 2 im April einzustellen schien, soll jetzt alles viel schneller gehen: Apple plane für nächste Woche ein Special Event zum Start des iOS 4.3, das In-App-Abonnements erlauben werde, heißt es. Das iPad 2 werde das Unternehmen am Ende der Präsentation, also als “One more thing” vorstellen.

iPad 2 als “One more thing”?

Ein Zubehörhersteller soll MacNotes berichtet haben, dass Apple ein entsprechendes Event für nächste Woche plane. In Sachen Hardware decken sich die Informationen des Herstellers mit dem bisher Bekannten: Das iPad 2 werde mit einem Apple-A5-Prozessor arbeiten und äußerlich dem iPod touch ähnlicher werden. Außerdem soll das iPad 2 einen Mini DisplayPort erhalten – auch dieses Gerücht ist nicht neu. Auch finden sich entsprechende Andeutungen in den Einstellungs-Dateien des iOS 4.3 – zusammen mit Hinweisen auf eine 3-Megapixel-Kamera und einen Kompass.

MacNotes hält die Vorstellung im Rahmen eines Entwickler-Events zum iOS 4.3 für die wahrscheinlichste Variante. Die Präsentation wäre allerdings nur eine Vorschau auf die neue Hardware, der Verkauf werde erst im April beginnen.

iOS 4.3 zum Ende der “Daily”-Gratisphase

Ein iOS-Update sollte jedenfalls bald erscheinen, um die In-App-Abonnement-Funktion wie für die iPad-Zeitung The Daily zu ermöglichen. In den ersten zwei Wochen ist die iPad-Zeitung der News Corporation noch kostenlos erhältlich, da eine Abonnement-Unterstützung im iOS 4.2 noch fehlt.

Dem IT-Blogger John Gruber ist aufgefallen, dass Sponsor der zweiwöchigen Gratis-Phase Apples neuer US-Mobilfunkpartner Verizon ist. Gruber glaubt, dass Verizon die Übergangszeit sponsort, um seinerseits die WLAN-Hotspot-Tethering-Funktion des iPhone 4 im selben Zeitraum exklusiv anbieten zu dürfen. Die GSM-iPhones des US-Konkurrenten AT&T erhalten dieses Feature erst mit dem iOS 4.3 – das zum Ende der Gratis-Phase erscheinen müsste, da bezahlte Abonnements mit dem iOS 4.2 eben nicht funktionieren.

Der Journalist David Pogue, der das Verizon-iPhone für die New York Times getestet hat, kündigte seinerseits im Ursprungs-Text eine Veröffentlichung des iOS 4.3 für den 13. Februar an. Das ist ein Sonntag, was gegen die Einführung im Rahmen eines Apple-Events spräche.


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Augenzeuge will iPad 2 auf “Daily”-Event entdeckt haben

Ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters will auf dem “The Daily”-Presse-Event in New York ein iPad 2 entdeckt haben. Der Augenzeuge berichtet von einem Apple-Tablet mit einer Kamera auf der Vorderseite. Dass Apple selbst einen erkennbaren iPad-Prototypen auf ein Event mitbringt, käme zumindest sehr überraschend.

Auf dem Event in New York stellte Apples iTunes-Chef Eddy Cue gemeinsam mit dem News-Corporation-CEO Rupert Murdoch die neue iPad-Zeitung von Murdochs Medienunternehmen vor. Damit die Verantwortlichen das Produkt auch präsentieren und die Anwesenden es ausprobieren konnten, hatten die Veranstalter mehrere iPads mitgebracht.

Eines davon soll Reuters zufolge ein iPad-2-Prototyp mit der Kamera gewesen sein. Dass das iPad 2 wie das iPhone 4 und der jüngste iPod touch je eine Kamera auf der Vor- und Rückseite bekommt, gilt mittlerweile als sehr wahrscheinlich.

Angesichts dessen, wie sehr Apple Betriebsgeheimnisse schützt, erscheint es aber sehr unwahrscheinlich, dass das Unternehmen ein iPad 2 beim Daily-Event offen zeigt oder es News Corporation zeigen lässt.


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Mutmaßliches iPad-2-Display ist dünner und leichter

Die Reparatur-Website iFixYouri bietet bereits ein LC-Display an, bei dem es sich um das Display der nächsten iPad-Generation handeln soll. Das Display ist leichter und dünner als das des ersten iPads, scheint aber keine höhere Auflösung zu bieten.

Die Autoren der Website 9 to 5 Mac haben sich das Einzelteil von iFixYouri besorgt und es genau mit dem Display des ersten iPad verglichen. Die Fertigung des Displays wirke hochwertiger als das des Vorgängers, auch sei die Komponente leichter und über einen Millimeter dünner. Gerüchten zufolge soll das iPad 2 selbst dünner sein als sein Vorgänger – das Display könnte ein Faktor sein, der die Gehäuse-Verkleinerung ermöglicht.

Ein Bild des Displays zeigt die Modellnummer “LP097X02-SLN1″. Ein Leser von 9 to 5 Mac machte die Autoren darauf aufmerksam, dass diese Bezeichnung zu einem 9,7-Zoll-LG-Philips-Display passt, bei dem es sich um ein 1024-mal-768-H-IPS-Display handelt. Das spräche dafür, dass das iPad 2 keine höhere Auflösung als das erste iPad bieten wird. Der IDC-Analyst Tom Mainelli hatte dies kürzlich vorhergesagt und erklärt, dass Apple eine höhere Auflösung erst für das iPad 3 plane. Erst dann würden solche Displays in geeigneten Stückzahlen zu niedrigeren Preisen erhältlich sein.

Ein dünneres Display hatte wiederum bereits der Concord-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo vorhergesagt. Kuo zufolge soll das iPad-2-Display außerdem entspiegelt sein – die Fotos des nun aufgetauchten Einzelteils zufolge erwecken allerdings den Eindruck, dass das Display ähnlich wie das des ersten iPad viel Licht reflektiert.

Die Display-Versorgung ist für Apple besonders wichtig, um iPads in ausreichenden Stückzahlen herstellen zu können. Nachdem es aufgrund von Lieferengpässen beim ersten iPad zu Verzögerungen kam, soll Apple über die letzten und nächsten Monate verteilt 3,9 Milliarden US-Dollar in die Komponente investieren, um Lieferschwierigkeiten beim iPad 2 zu vermeiden.


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iPad 2 mit entspiegeltem Display, Dual-Core-Chips und schnellerem RAM

Der Analyst Ming-Chi Kuo von Concord Securities hat seinen Investoren die Details zum iPad 2 mitgeteilt, die er aus seinen Quellen erfahren konnte. Seinen Informationen zufolge soll das Display des zweiten iPad keine höhere Auflösung bieten – dafür aber dünner und entspiegelt sein.

Das neue Display-Panel sei um 30 bis 35 Prozent dünner und zeichne sich somit als ein Faktor dafür verantwortlich, dass Apple das Gehäuse noch kompakter machen könne. Durch das Anti-Reflexions-Material sollen Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar bleiben – die Reflexionen des ersten iPad waren bisher ein Argument für entspiegelte E-Book-Reader wie Amazons Kindle, wie Amazon selbst in einem Werbespot verdeutlichte. Ein Retina Display mit einer höheren Auflösung sei zu diesem Zeitpunkt noch zu teuer und lasse sich nicht in den von Apple gewünschten Stückzahlen produzieren.

Das iPad 2 werde darüber hinaus mit einem Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz Taktfrequenz arbeiten. Zwei Kerne zeigten sich für mehr Stromersparnis als eine noch höhere Taktfrequenz verantwortlich. Auch die GPU soll mit dem Modell SGX543 eine Dual-Core-Lösung werden, die zwei bis dreimal so leistungsstark sei wie die des iPhone 4. Mit 512 Megabyte RAM soll das iPad 2 doppelt so viel Arbeitsspeicher bekommen wie sein Vorgänger. Damit zöge das Gerät mit dem iPhone 4 gleich, mit 1066 Megahertz arbeite der RAM aber noch etwas schneller als das Smartphone mit 800-Megahertz-RAM.

Neben einem WLAN- und 3G-GSM-Modell werde Apple auch ein CDMA-iPad anbieten. Auch bestätigt Kuo die Gerüchte um zwei Kameras und erwähnt einen SD-Kartenslot. Für das erste Quartal 2011 werde Apple mindestens 4,5 bis 5 Millionen Exemplare produzieren lassen.

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iPad 2 möglicherweise doch ohne SD-Slot

So kurz vor der Veröffentlichung der ersehnten zweiten Generation des Apple-Tablet geht es in der Gerüchteküche heiß her. Bei einem Detail waren sich Fans und Beobachter jedoch weitgehend einig: Das iPad 2 kommt mit einem SD-Karten-Slot. Laut neuester Informationen könnte es sich dabei jedoch um einen Trugschluss handeln. Statt eines SD-Slots hat Apple möglicherweise nur die Micro-SIM-Öffnung verlegt.

Wie AppleInsider unter Bezugnahme auf eine Vertrauensperson berichtet, seien die Gerüchte, die nach dem Auftauchen von iPad-Schutzhüllen auf chinesischen Webseiten entstanden sind, falsch. Bei den Aussparungen auf der linken Seite oben handele es sich nicht um eine solche für den SD-Karten-Slot, sondern um den neuen Platz für die Micro-SIM. Dies sieht AppleInsider auch darin bestätigt, dass einige andere aufgetauchte Hüllen keine solche Aussparung enthalten. Schließlich hätten nicht alle Nutzer den Bedarf, die SIM-Karte unterwegs wechseln zu können.

Dass der SD-Slot damit ganz vom Tisch ist, ist jedoch noch lang nicht gesagt. Vielmehr ist Apple dafür bekannt, Hardware-Pläne noch in letzter Sekunde über den Haufen zu werfen oder zu ändern. Unter anderem hatte Apple anscheinend bereits für das erste iPad eine beidseitige Kamera geplant, die jedoch an nicht ausgereifter Software scheiterte. Ob die Entscheidung für eine SD-Karten-Öffnung im neuen iPad noch von anderen Entwicklungen abhängt und wenn ja von welchen, ist bislang offen.

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Gerüchte: iPad-2-Produktion läuft im Februar an – höhere Auflösung erst im iPad 3

Jüngsten Berichten aus Asien zufolge soll die Produktion des iPad 2 doch erst im Februar anlaufen, größere Stückzahlen sollen Apples Zulieferer dann im zweiten Kalenderquartal herstellen. So bliebe eine Veröffentlichung im April möglich. Eine höhere Display-Auflösung soll derweil doch nicht das iPad 2, sondern erst das iPad 3 bieten.

Die chinesische Commercial Times berichtet von der im Februar beginnenden iPad-2-Produktion, die zunächst in kleineren Stückzahlen, im zweiten Quartal dann aber in größeren Mengen einsetzen soll. Das würde zu den Gerüchten passen, denen zufolge das iPad 2 im April zunächst nur in den USA erhältlich sein soll.

In den letzten Wochen gab es sich immer wieder widersprechende Gerüchte, ob das zweite iPad statt der gewohnten 1024-mal-768-Auflösung gleich 2048 mal 1536 Pixel bieten werde. Der IDC-Analyst Tom Mainelli glaubt den Grund dafür zu kennen: Apple plane tatsächlich eine höhere Auflösung, allerdings erst für das iPad 3. Im Moment sei noch kein Hersteller in der Lage, dieses Display in so großen Stückzahlen herzustellen, wie Apple sie benötige.

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PlayStation Portable 2 – Kommt mit 3G-Unterstützung

Sony’s PlayStation Portable 2 wird wahrscheinlich noch diese Woche offiziell vorgestellt, so viel ist klar. Die japanische Zeitung Nikkei schient jedoch schon jetzt einige Details erhascht zu haben.

So soll die PlayStation Portable 2 zu aller erst einmal einen OLED-Screen bekommen. Was aber viel wichtiger, und vor allem interessanter sein wird ist die 3G-Unterstützung, die in die PSP2 integriert werden soll. Damit wird es dann auch möglich sein mobil zu zocken und generell Daten zu übertragen.

In Japan wird der Service von NTT DoCoMo angeboten. Doch auch wenn die PSP2 mit einem Netz-Anbieter verbunden ist, wird sie wohl nicht in der Lage sein Telefonate zu führen. Diese Funktion wird dem PlayStation Phone vorbehalten bleiben. Ob es eine Wi-Fi-Only-Version wie beim iPad geben wird ist bisher unklar.

Quelle: joystiq

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iPad-2-Gerüchte: 9. Februar oder 9. April – nur 1-Megapixel-Kamera auf Rückseite

Die Spekulationen um den Veröffentlichungstermin des iPad 2 sowie um einzelne Details zur Hardware reißen nicht ab. Gerade die Entwickler-Beta des iOS 4.3 könnte zumindest einige Hinweise zum iPad-Nachfolger haben: Zum einen lässt die Beta eine Vorstellung am 9. Februar vermuten, allerdings deuten andere Gerüchte eher auf April. Auch soll die Kamera auf der iPad-Rückseite nur ein 1-Megapixel-Modell werden.

9. Februar oder 9. April

Florian Schimanke berichtet in seinem Blog, dass er ein iPad-Bild in der Dateistruktur des iOS 4.3 entdeckt hat. Dieses setzt Apple als Vorschau für ein gerade ausgewähltes Hintergrund-Bild für den Home-Screen ein. Auf diesem zeigt die Kalender-App des iPads eine Neun. Das erste iPad zeigte wiederum eine 27 – passend zum 27. Januar 2010, an dem Apple das iPad präsentierte.

Dass Apple gerne den Tag der Vorstellung zeigt, verdeutlichen die PR-Fotos des iPhone 4, die eine Sieben zeigen. Die Präsentation des jüngsten iPhones war am 7. Juni 2010. Im iOS 4.3 gibt es derweil eine Darstellung für die Hintergrundbild-Vorschau, die eine Sechs zeigt. Der 6. Juni 2011 könnte der Termin für die Worldwide Developers Conference 2011 sein, auf der Apple in den letzten Jahren die neuen iPhones präsentierte.

Der Schluss, dass die Neun auf den 9. Februar hinweist, ist allerdings nicht zwingend. DigiTimes berichtet, dass die Hersteller in Asien mit der Auslieferung größerer iPad-2-Stückzahlen erst im April beginnen werden. Der 9. April ist ein Samstag. Das wäre ein ungewöhnlicher Wochentag für eine iPad-2-Präsentation, allerdings nicht für die iPad-2-Auslieferung: Der US-Verkaufsstart des ersten iPads war mit dem 3. April 2010 zumindest ein Samstag.

Nur 1-Megapixel-Kamera

Die Gerüchteküche ist sich mittlerweile einig, dass das iPad 2 über zwei Kameras verfügen wird – eine auf der Vorderseite für Face-Time-Videochats, eine auf der Rückseite für Fotos und Videos. In den Dateien des Entwicklerkit zum iOS 4.3 taucht wiederum ein Ordner mit dem Namen “K94″ auf. 9 to 5 Mac glaubt zu wissen, dass es sich dabei um den iPad-2-Codenamen handelt.

Die Datei AVCaptureSession.plist, also die Einstellungsdatei für Audio- und Video-Aufnahme, benennt eine Kamera mit “Back Facing 1MP Photo”. Dass das iPad 2 wie der jüngste iPod touch nur über eine HD-fähige Kamera und keine 5-Megapixel-Kamera für das iPhone 4 verfügt, lasse sich möglicherweise durch die vermutete neue Form des Gehäuses erklären. Die dünnere Hardware lasse möglicherweise wie beim iPod touch nicht genug Platz für eine leistungsfähigere Kamera.

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iPad 2: In die Gerüchteküche hinein geschnuppert

Wie üblich geht es in den Wochen vor der vermuteten Neuvorstellung eines Produktes aus Cupertino hoch her in den Tiefen der Gerüchteküche. Aktuell ist das iPad 2 und iOS 4.3 im Fokus der Spekulanten. Wird die Auflösung verdoppelt? Wie viele Kameras wird es haben? Spendiert Apple dem Tablet eine feste Abdeckung?

Einig sind sich die Beobachter nur bei wenigen Vorhersagen. Mindestens eine Kamera erwarten einhellig sowohl John Gruber, 9to5mac als auch MacRumors. Hierauf deuten Bild-Dateien aus dem aktuellen iPad-SDK, die neben Screenshots aus der Kamera App auch Symbole für FaceTime und Photo Booth zeigen.

Einträge im Quellcode der Vorab-Version von iOS 4.3 legen zudem nahe, dass dem iPad 2 ein Nähesensor spendiert wird. Dieser könnte den Bildschirm automatisch sperren, etwa wenn die Abdeckung einer Schutzhülle geschlossen wird.

Uneinigkeit besteht bei der Frage nach der Display-Auflösung des kommenden iPad 2. Zunächst waren einige davon ausgegangen, dass Apple mit der nächsten Version des Tablet-Rechners die Auflösung verdoppeln, die Pixelanzahl also vervierfachen würde. Mit 2048 x 1536 statt 1024 x 768 Pixeln würde das Display die Bezeichnung “Retina” verdienen, da beim üblichen Augenabstand und einer Dichte von etwa 260 bis 270 Pixeln pro Zoll kein einzelner Bildpunkt mehr erkennbar ist.

Gegen diese Vermutung spricht John Gruber zufolge jedoch einiges. Zunächst müsste Apple die Auflösung zwingend verdoppeln, kleinere Zwischenschritte seien aus technischen Gründen nicht möglich. Dies bedeutet aktuell sehr hohe Kosten für ein Display mit “super-hoher Auflösung”, wie Engadget sie nennt. Hierauf deute zudem nur ein einziger Satz iBook-Grafiken aus dem neuen iOS 4.3. Dabei handele es sich aller Wahrscheinlichkeit um ein Versehen, so Gruber in seinem Blog. Maßgeblich seien vielmehr die bereits genannten Bildschirmaufnahmen der Kamera-App, die in der “alten” Auflösung vorliegen.

Gruber stellt sich das iPad 2 in etwa so vor wie das iPhone 3GS im Verhältnis zum iPhone der ersten Generation. Mehr als nur das iPhone 3G, das hardwareseitig im Grunde nur die Verbindung zum schnelleren Mobilfunknetz brachte. Weniger jedoch, als das iPhone 4 mit Retina-Display. Dementsprechend werde es zwar schneller durch mehr Arbeitsspeicher (512 statt 256 Megabyte) und auch die Grafikleistung werde sich steigern. Seine Quellen hätten sich jedoch sehr deutlich geäußert, dass ein Retina-iPad vorerst nicht zu erwarten sei.

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Neue iPad-2-Gerüchte: SD-Karten-Slot, Mini DisplayPort und Dual-Core-GPU

Das neue Jahr bringt immer mehr Gerüchte ums iPad 2. Neue Bilder von Silikonhüllen aus China laden zu Spekulationen um einen SD-Slot und einen Mini DisplayPort ein. Ein Online-Shop für Ersatzteile führt wiederum ein hochwertigeres iPad-2-Display, ein weißes iPad-Gehäuse sowie einen Vibrationsmotor. Gerüchten zufolge soll Apples Tablet außerdem mit einem Dual-Core-Grafikchip arbeiten.

Die neuen Silikonhüllen zeigen die bereits von früheren Hüllen bekannten Öffnungen für einen Lautsprecher am unteren Ende des Gehäuses sowie eine weitere Öffnung für eine Kamera auf der Rückseite. Neu sind hingegen eine kleinere Öffnung an der oberen Kante sowie eine längere, schmale Öffnung oben links. AppleInsider glaubt, dass Apple an diesen Stellen einen Mini DisplayPort für die Ausgabe von HD-HDMI-Video und einen SD-Karten-Slot verbauen könnte.

Die Website GlobalDirectParts, die Anfang des Monats ein Video vom Gehäuse des CDMA-iPhones zeigte, führt jetzt die erwähnten iPad-2-Einzelteile im Sortiment. Details zum Display verrät sie nicht, verlangt aber statt 63,35 Dollar für das Display des ersten iPads stolze 218,19 Dollar für das Ersatzteil. Ein iPad-Vibrationsmotor wäre eine Neuerung, möglicherweise handelt es sich aber einfach um ein falsch bezeichnetes iPhone Ersatzteil. Das weiße iPad zeigt wiederum nur ein Thumbnail-Bild, bei dem es sich um eine Konzeptdarstellung handeln könnte.

Das von GlobalDirectParts gezeigte iPhone-Gehäuse entsprach dem des Verizon-iPhones, verfügte aber im Gegensatz zu diesem auch über einen SIM-Karten-Slot. Allerdings könnte es sich auch um ein CDMA-iPhone für Märkte außerhalb der USA handeln.

Die Quellen von AppleInsider wollen wiederum erfahren haben, dass das nächste iPad mit einer SGX543-GPU als Teil des Apple-A4-Nachfolgers arbeiten könnte. Der Dual-Core-Chip von Imagination verfügt über ein intelligentes Core-Management-System, so dass auch nicht speziell für die neue Hardware geschriebene Apps von der Leistung profitieren könnten. Der Website zufolge handelt es sich um dieselbe Quelle, die 2008 die GPUs des iPhone 3GS und des iPhone 4 korrekt vorhergesagt hatte.

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iBooks-Grafiken lassen Pixel-Verdopplung für iPad 2 vermuten

Immer wieder geistert die Integration eines Retina-Displays im iPad 2 durch die Gerüchteküche. In Apples iOS App iBooks befinden sich immerhin recht deutliche Hinweise auf eine verdoppelte Auflösung des iPad-Displays. Es lässt sich aber streiten, ob das für die vom iPhone 4 bekannte Bezeichnung reicht.

Apple hat das Display des iPhone 4 so benannt, um zu verdeutlichen, dass es über so kleine Pixel verfügt, dass das menschliche Auge einzelne von ihnen nicht mehr voneinander unterscheiden kann – Retina bedeutet übersetzt “Netzhaut”. Bei einer verdoppelten Auflösung verfügte das iPad 2 über eine Auflösung in Höhe von 2048 mal 1536 Pixeln, was 260 Pixeln pro Zoll entspräche. Das iPhone 4 bietet hingegen mehr als 300 Pixel pro Zoll. Es ließe sich aber argumentieren, dass der Benutzer das iPad typischerweise etwas weiter vom Gesicht entfernt hält als ein iPhone, so dass nach dieser Definition der Name doch wieder gerechtfertigt wäre. Beim Schritt vom iPhone 3GS zum iPhone 4 hatte Apple die Auflösung auch einfach verdoppelt.

Die Hinweise in iBooks sind jedenfalls recht eindeutig: In iBooks 1.1 befanden sich mehrere Ausführungen des Lesezeichen-Icons – zwei mit der Bezeichnung “iPhone” und “iPad”, zwei mit der Bezeichnung “iPhonex2″ und “iPadx”. Letztere sind jeweils doppelt so groß wie erstere. In iBooks 1.2 schlummert derweil ein Hintergrundbild, das ein Holz-Furnier darstellt. Dieses ist wiederum 1536 mal 800 Pixel groß.

Ob Apple letztendlich den Schritt zum größeren Display gehen und ob es den Namen Retina Display tragen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist eine doppelte Auflösung leistungshungriger – mit einem schnelleren Prozessor und einem neuen Grafikchip, die ebenfalls durch die Gerüchteküche kreisen, wäre diese Voraussetzunng aber erfüllt.

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Update: Two Worlds 2 – Mit kostenlosem Promo-Game große Preise absahnen!

Update: Wie TopWare Interactive vor kurzem bekanntgegeben hat, gibt es ab sofort Versionen von Two Worlds 2 Castle Defense für das iPad, das iPhone und den iPod touch. Zwar handelt es sich bei der App nur um eine Lite-Variante. Die ist dafür aber auch kostenlos. In den nächsten tagen soll die Geschichte des Spiels jedoch um einige Kapitel erweitert werden, die dann wohl auch eetwas kosten werden. Die Gewinnspiel-Aktion wurde übrigens bis zum 31. Januar erweitert. Hier geht es .

Two Worlds 2 hat erst vor kurzem den RPG-Genre-Thron eingenommen. Um sich zu bedanken hat sich TopWare Interactive etwas nettes für alle Fans einfallen lassen.

Mit dem kostenlosen Promo-Spiel “Two Worlds 2 Castle Defense” können jetzt Spieler aus aller Welt an einem Gewinnspiel teilnehmen. Wer im Ranking ganz oben mitspielt, kann sogar einen von vielen sagenhaften Preisen im Gesamtwert von rund 10.000 US-Dollar gewinnen.

Ziel des Spiels ist es als Imperator Gandohar, den eigenen Palast gegen Massen wilder Orks zu verteidigen. Das Spielprinzip dürfte dank unzähliger Flash-Games mittlerweile jedem bekannt sein. Bisher ist das Casual-Game nur auf dem PC und dem Mac verfügbar. Bald sollen allerdings Apps für iPad, iPhone und iPod Touch im AppStore folgen.

Hier geht es zur offiziellen Seite mit allen Informationen.

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iPad-2-Start angeblich am 2. oder 9. April in den USA

Jüngsten Gerüchten zufolge soll das iPad 2 am 2. oder 9. April erscheinen – allerdings nur in den USA. Bereits das erste iPad erschien in Amerika am ersten April-Samstag, andere Länder mussten zwei Monate oder länger warten. Das iPad 2 soll sogar erst nach drei Monaten außerhalb der USA erhältlich sein.

MacNotes will aus “vertrauenswürdiger Quelle” von Apples Terminplanung erfahren haben. Apple scheint den Angaben der Website zufolge Lieferschwierigkeiten vermeiden zu wollen – entsprechend soll es das iPad 2 zunächst in erster Linie in den Apple-eigenen Stores geben, Einzelhändler-Ketten wie WalMart oder Best Buy sollen das Gerät erst später verkaufen können.

Weiter berichtet MacNotes, dass das iPad 2 zwei Kameras, ein Retina-Display und einen USB-Anschluss bekommen wird. Die letztgenannte Information hält sich seit langem in der Gerüchteküche und dürfte auf eine Einigung von Smartphone-Herstellern mit der Europäischen Kommission auf einheitliche Ladegerät-Kabel zurückzuführen sein. Diese erlaubt allerdings auch Adapter-Lösungen – in Apples Fall könnte es beispielsweise einen Micro-USB-auf-Dock-Anschluss-Stecker geben.

In Sachen Retina Display glaubt MacNotes nicht, dass das Display tatsächlich die gleiche Pixeldichte aufweisen wird wie das Retina Display des iPhone 4. Zuletzt sind außerdem berechtigte Zweifel an einer höheren Display-Auflösung aufgekommen: Im iOS-4.3-SDK, das Grafiken für eine iPad Kamera App enthält, liegt die Vollbild-Blenden-Darstellung nur in einer 1024-mal-768-Auflösung vor. Diese bietet aber schon das erste iPad.

Ars Technica liefer derweil eine nachvollziehbare Begründung, warum Apple sich entgegen jüngster Gerüchte nicht dafür entscheiden wird, den Home-Button des iPad zu entfernen. Zwar gibt es in Form der neuen Fünf-Finger-Befehle fürs iPad, die das iOS 4.3 bringt, tatsächlich eine Alternative zum physischen Knopf. Allerdings möchte Apple die Entwickler diese Funktion offensichtlich erst einmal in der Beta-Version testen lassen und sie weiter verbessern. Das iPad 2 müsste allerdings, sollte es tatsächlich in zweieinhalb Monaten erscheinen, schon fertig sein.

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iPad 2 – Kommt schon am 1. Februar: Leider kein Retina-Display

Die Veröffentlichung des iPads ist noch gar nicht so lang her. Wie Kevin Rose, Gründer von Digg.com jedoch berichtet wird Apple schon bald den Nachfolger vorstellen – das iPad 2.

“Immer wieder Dienstags” heißt es bei Apple für gewöhnlich, wenn eine Keynote ansteht. Die nächste könnte demnach laut Kevin Rose schon am 1. Februar stattfinden. Weiterhin kennt er angeblich schon einige Hardware-Details zum iPad 2.

So soll beim Nachfolge-Modell kein Retina-Display zum Einsatz kommen, wie man es vom iPhone 4 kennt. Die Auflösung soll dennoch über 1.024 x 768 liegen.  Dafür soll das neue Apple-Tablet zwei kamera enthalten. Eine gewöhnliche auf der Hinterseite des Gerätes, sowie eine auf der Vorderseite, die für Video-Chats gedacht ist.

Apple Insider berichtet zusätzlich, dass Apple seinen Mitarbeitern in den US-Stores, von der letzten Januar-Woche bis Mitte Februar einen Urlaubsstopp verhängt hat. Angeblich soll das iPad 2 nämlich direkt nach der Keynote erhältlich sein. Dummies des Tablets konnte man schon auf der CES 2011 begutachten.

Quelle: Kevin Rose Blogg

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iPad-2-Gerüchte: Dummies angeblich von Apple – Veröffentlichung vielleicht am 1. Februar

Die iPad-2-Attrappen, die sich auf der CES in Las Vegas begutachten lassen, könnten dem fertigen Produkt näher sein als bisher angenommen. Gerüchten zufolge sollen die Gehäuseteile von Apple selbst stammen – um es Zubehör-Herstellern zu ermöglichen, ihre Produkte anzupassen. Als möglicher Veröffentlichungstermin gilt mittlerweile der 1. Februar.

Laut Mashable handelt es sich bei dem Dummy auf dem Stand von GoPod Mobile um ein Original-Teil von Apple, wie Benm.at berichtet. Das soll der Vertreter von GoPod Mobile selbst bestätigt haben. Dass Apple einfach Einzelteile künftiger Hardware verschickt und die Empfänger diese auf der Messe der Öffentlichkeit zeigen lässt, wirkte angesichts der Geheimhaltungspolitik des Unternehmens allerdings zumindest sehr überraschend.

Der Digg-Gründer Kevin Rose berichtet in seinem Blog, was seine Quellen ihm verraten haben. Das iPad 2 werde in den nächsten drei bis vier Wochen, möglicherweise am Dienstag, dem 1. Februar erscheinen. Das neue Tablet soll über je eine Kamera auf der Vor- und Rückseite verfügen und ein Display mit einer höheren Auflösung bieten. Rose ist sich aber nicht sicher, ob die Pixel dicht genug liegen werden, um wie beim iPhone 4 von einem Retina Display zu sprechen.

Währenddessen rüstete Tim Cook auch verbal gegen die Tablet-Konkurrenz auf: Die geplanten Android-Geräte seien “bizarr” und aufgeblasen.

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iPad 2 Attrappe: Echte Hardware von Apple?

Besteht die zweite auf der CES 2011 entdeckte iPad Attrappe tatsächlich aus Apple-Hardware? Glaubt man einem neuen Bericht bei Mashable, dann ist die Rückseite des Dummy’s am Stand von GoPod Mobile ein Original, das von Apple selbst für die Entwicklung von iPad 2 Cases zur Verfügung gestellt wurde.

Two of our reporters quizzed a person working at the GoPod booth; the staffer confirmed that this item was indeed the back of the next iPad, sent to GoPod Mobile by Apple itself.
Wie immer sind solche Aussagen zwar mit Vorsicht zu genießen – es kommt aber doch gelegentlich vor, dass Apple schon vor der Präsentation Informationen an die Hersteller von Zubehör ausgibt.
iPad 2 Attrappe von GoPod Mobile

iPad 2 Attrappe von GoPod Mobile

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iPad 2 nimmt Formen an

Auf der CES, der Messe für Unterhaltungselektronik, sind detailliertere Modelle für das iPad 2 aufgetaucht. Mittlerweile wird sogar spekuliert, ob Apple den Nachfolger des ersten iPad schon nächste Woche, am 11. Januar präsentiert. Als Begründung wird eine Urlaubssperre in Apples Geschäften genannt.

Die Urlaubssperre in den nächsten zwei Monaten könnte auf ein neues Produkt in den Apple Retail Stores hindeuten, zudem bekam cnet einen anonymen Tipp bezüglich einer Produktvorstellung.

Allerdings stand hier das Verizon-iPhone im Vordergrund: Die Amerikaner warten sehentlichst auf dieses Modell. Denn damit würde das iPhone-Monopol von AT&T fallen. Da der Mobilfunkanbieter auf CDMA-Basis statt mit GSM arbeitet, ist andere Hardware notwendig.

Die detaillierten iPad 2-Modelle, die auf der CES entdeckt wurden, werden von vielen als Anzeichen für eine nahe Veröffentlichung des neuen Tablet Computers von Apple gesehen. Vielleicht stellt Apple die beiden Produkte gemeinsam vor. Zumindest verschaffen die neuen Fotos einen Eindruck, wie das iPad 2 aussehen könnte.

Die Attrappen werden von Zubehör-Herstellern gerne genutzt, um die Funktionsweise ihrer Ergänzungsprodukte zu testen beziehungsweise zu veranschaulichen.

Der Boom von iPad-Konkurrenten auf der CES, vor allem mit Android-Betriebssystem, wurde auch von Tim Cook kommentiert: Die Geräte seien “bizarr” und nichts als heiße Luft.

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CES 2011: Noch eine iPad 2 Attrappe

Nach den vorgestern entdeckten iPad 2 Attrappen wurde auf der CES 2011 gleich noch eine iPad 2 Attrappe entdeckt. Diese ist noch etwas detailreicher, und orientiert sich, wie schon die erste, sehr an den aktuellen Gerüchten und Mockups.

iPad 2 Immitat auf der CES

Auf der – höchstwahrscheinlich wie das Original aus Aluminium gefertigten – Rückseite des Immitats findet sich neben der bereits in den Cases gefundenen “Grill”-Aussparung (links unten) sogar der A1337 Produktcode, der auch beim aktuellen iPad WiFi + 3G zu finden ist, sowie die Speicherangabe von 128 GB.

Alles in allem sieht das Mockup auf den Fotos äußerst glaubwürdig aus. Das richtige iPad 2 könnte Apple schon nächste Woche vorstellen.

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iPad-2-Attrappe auf CES 2011 entdeckt

Apple ist zwar kein Aussteller der Consumer Electronics Show (CES), die morgen in Las Vegas eröffnet. Dennoch beschäftigt auch die Besucher der Messe die Spekulationen um das iPad 2: An einem Messestand zeigt ein Zubehörhersteller sogar eine iPad-2-Hülle mit einer Attrappe des Geräts, die weitere Rückschlüsse auf dessen Design zulässt.

Die Schutzhülle lässt sich zuklappen, wobei der Hersteller Dexim im “Deckel” eine Bluetooth-Tastatur untergebracht hat. Mit der Hülle lässt sich das iPad dann wie ein Notebook einsetzen. Das Engadget-Team, das die Ausstellung vorab besuchte, fragte den Dexim-Vertreter, ob es ein eigenes iPad in der Hülle mit eingefügter iPad-Attrappe ausprobieren könnte. Daraufhin erklärte der Vertreter, dass das iPad nicht passen werde, weil die Hülle ein iPad 2 voraussetze.

Daraufhin schaute sich Engadget die Attrappe genauer an: Sie ist dünner als das erste iPad, verfügt über eine Kamera auf der Vor- und Rückseite und über eine ominöse Fläche auf der Rückseite, bei der es sich wahrscheinlich um die Aussparung für den Lautsprecher handeln wird. Entsprechende Hinweise gaben schon andere Bilder von Schutzhüllen, die Attrappe hilft aber dabei, sich vor allem das Format genauer vorzustellen.

Schutzhüllen aus Asien haben in der Vergangenheit schon öfter Rückschlüsse auf das Design von künftigen Apple-Produkten zugelassen, die sich im Nachhinein als korrekt herausstellten – so zum Beispiel für die aktuellen iPod-touch- und iPod-nano-Modelle. Dem Wall Street Journal zufolge hat eine unbekannte Quelle die B2B-Handelsplattform Alibaba.com zumindest aufgefordert, die iPad-2-Schutzhüllen wieder von ihrer Website zu entfernen – sie seien “zu akkurat”.

Der Boom von iPad-Konkurrenten auf der CES, vor allem mit Android-Betriebssystem, wurde auch von Tim Cook kommentiert: Die Geräte seien “bizarr“ und nichts als heiße Luft.

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Der ungelöste Fall verschwundener iPad-2-Hüllen

Die auf der chinesischen Seite Alibaba.com zum Kauf angebotenen angeblichen iPad-2-Schutzhüllen haben nicht nur die Gerüchte um ein entsprechendes Gerät angeheizt, sondern auch Geheimnishüter auf den Plan gerufen. So habe es laut Wall Street Journal Anfragen gegeben, die Schutzhüllen von der Internetseite zu entfernen. Der chinesische Anbieter fügt sich, will aber nicht verraten, wer hinter der Anfrage steckt.

Hinter einem solchen Vorstoß lässt sich leicht Apple vermuten, die möglicherweise eine Bedrohung in den vielleicht zu treffenden Hinweisen auf ein iPad 2 sahen. Wie immer könnte Apple daran interessiert sein, Produktneuheiten bis zum letzten geheim zu halten. Das Wall Street Journal spürte eine Verbindung der Schutzhüllen-Anbieter auf Alibaba.com und dem taiwanesischen Hersteller Hon Hai Precision Industry auf, der zu den weltweit größten Apple-Zubehör-Unternehmen gehört. Ein Hon-Hai-Sprecher bestritt jedoch jegliche Verbindung zu den Angeboten auf Alibaba.com. Auch wenn die Schutzhüllen also inzwischen aus dem Internet verschwunden sind, es bleibt weiterhin unklar, woher die Informationen kamen und wie treffend diese waren.

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iPad-Hersteller Foxconn expandiert

Foxconn wird auch für das iPad 2 der einzige Fabrikant sein. Die Firma will dafür nicht nur die Produktionskapazitäten ausweiten, sondern auch in den Displayhersteller Hitachi investieren.

Wie das Wall Street Journal meldet, führt Foxconn aktuell Gespräche mit Hitachi über Investitionen durch. Der Präsident des Displayherstellers Hiroaki Nakanishi sagte demzufolge in einem Interview, dass seine Firma Geld benötige. Gespräche laufen jedoch nicht nur mit Foxconn, sondern mit mehreren Unternehmen.

Die beiden Firmen könnten damit der größte Hersteller von kleinen und mittelgroßen LCD-Displays mit 15,5 Prozent Marktanteil werden.

Foxconn, der Hon Hai Precision Industry Co Ltd zugehörig, dürfte großes Interesse an einer Beteiligung haben: Einem unbestätigten Bericht der chinesischsprachigen Economic Daily News zufolge soll das Unternehmen wie beim aktuellen Apple-Tablet auch das iPad 2 exklusiv herstellen.

Bereits im Sommer kündigte der Konzern an, 400.000 weitere Mitarbeiter einzustellen. Erst im November soll Foxconn in China ein neues Werk in Betrieb genommen haben.

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Mutmaßliche iPad-2-Schutzhülle: Design-Parallelen zum iPod touch – Kamera-Öffnung wie beim iPhone 4

Die Macher des japanischen Blogs MacOtakara haben eine der mutmaßlichen Schutzhüllen für das iPad 2 erhalten, die beim genaueren Hinsehen weitere Rückschlüsse auf den iPad-Nachfolger zulassen. Das nächste iPad scheint abgerundete Kanten und eine flache Rückseite zu bekommen, bei der Kamera auf der Rückseite könnte es sich um das gleiche Modell wie beim iPhone 4 handeln.

Die abgerundeten Kanten und flache Rückseite erinnern an das Design des iPod touch. Im aktuellen iPad verbaut Apple den Lautsprecher in der Kante selbst, das neue Design erfordert eine Veränderung: Statt an der unteren Kante findet der Lautsprecher auf der Rückseite Platz. Hinweise darauf gibt es durch mehrere Schutzhüllen, die alle eine Aussparung an der unteren Rückseite aufweisen.

Die Lautstärke-Knöpfe des neuen iPads scheinen nicht mehr miteinander verbunden, sondern in zwei Teile aufgeteilt zu sein. Dabei handelt es sich aber nicht wie beim iPhone 4 um zwei Runde, sondern um zwei langgezogene Knöpfe – ebenso wie beim aktuellen iPod touch.

Die Aussparung für die Kamera auf der Rückseite ist wiederum ähnlich groß wie die Öffnung der Kamera des iPhone 4 – und somit größer als die Öffnung auf der Rückseite des aktuellen iPod touch. Es lässt sich also hoffen, dass Apple die bessere Kamera des iPhone 4 ins iPad 2 integrieren möchte.

Ob es sich bei den von MacOtakara gezeigten Schutzhüllen um Produkte handelt, die wirklich aufs nächste iPad passen, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit erwiesen sich Bilder von Schutzhüllen aus Asien im Nachhinein jedenfalls meist als authentisch.

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iPad 2: Etwas kleiner mit größerem Lautsprecher

Das nächste iPad soll jüngsten Gerüchten zufolge ähnlich wie der iPod touch über eine flache Rückseite verfügen. Bei gleichbleibender Größe des Displays soll derweil das Gehäuse in Höhe und Breite um drei Millimeter schrumpfen. Die Aussparung an der Unterseite, die sich auch bereitstehenden iPad-2-Schutzhüllen erkennen lässt, soll wiederum Platz für einen Lautsprecher bieten.

Zuvor gab es Spekulationen, ob Apple an der Unterseite möglicherweise einen SD-Karten-Slot verbauen möchte. Ein neues Bild einer Schutzhülle von Alibaba.com zeigt hingegen deutlich einen Lautsprecher, was die von MacOtakara veröffentlichten Informationen aus Asien bestätigt.

MacOtakara ist sich hingegen nicht sicher, ob das iPad tatsächlich zwei Kamera – eine auf der Vorderseite, eine auf der Rückseite – bekommen soll. Die neue Schutzhülle deutet dies allerdings ebenso wie die anderen Hüllen an. MacOtakara erklärt auch, dass Apple den Umgebungslichtsensor des iPad auf der Rückseite installieren möchte und für diesen oben mittig eine Drei-Millimeter-Einsparung plant.

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Weihnachtsrabatte im App Store: Gameloft Spiele und mehr

Neben den Electronic Arts Spielen wurden auch viele weitere Apps pünktlich vor Weihnachten im Preis gesenkt. So gibt es auch bei Gameloft mal wieder eine Rabatt-Aktion, und damit 21 iPhone- und iPad-Spiele für 79 Cent.

Gameloft bietet insgesamt 21 iPhone- und iPad-Spiele für den vergünstigten Preis von 79 Cent an. Darunter Prince of Persia: Warrior Within für iPhone* und iPad*, Assassin’s Creed: Altair’s Chronicles* (iPhone), Splinter Cell Conviction für iPhone* und iPad*, Shrek Kart* (iPhone) und viele weitere*. Die Aktion endet bereits morgen, am 22. Dezember.

Auch ShapeService hat einige Apps im Angebot. Besonders sparen kann man hier beim Download des Messengers IM+ Pro*, der momentan 2,39 Euro statt 7,99 Euro kostet. IM+ ist eine Universal-App für iPhone und iPad und bietet Anbindung zu GTalk, Yahoo, MSN/Live Messenger, AIM/iChat, ICQ, MySpace, Twitter, Facebook, Jabber und im Gegensatz zur Lite-Version auch Skype Chat.

Eine Weihnachts-Aktion gibt es auch bei den Pangea iPhone-Apps*, die zur Zeit alle auf 79 Cent reduziert sind. Das wären beispielsweise Enigmo* und Enigmo 2 oder Cro Mag Rally*, die auch alle schon Gamecenter-Anbindung bieten.

Weitere App-Angebote fürs iPad wären noch die praktische Zeichen-App SketchBook Pro* (2,39 Euro) und Jenga HD* (79 Cent).

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iPad 2 ohne OLED wegen mangelnder Kapazitäten

Verschiedene Hersteller von LC-Displays haben laut Berichten aus Asien Gründe dafür genannt, dass das iPad 2 entgegen einiger Vermutungen ohne OLED-Display wird auskommen müssen. Fehlende Produktionsvolumina in der AMOLED-Fertigung seien dafür verantwortlich, dass Apple sich für LCDs entschieden habe.

Der DigiTimes zufolge sind die Kapazitäten von Samsung Mobile Display bereits mit Lieferungen für Nokia, HTC Google und das eigene Galaxy-S voll ausgereizt. Zudem sei der aktuelle Stand der Herstellungs-Technik nicht für die Massenproduktion von 7- bis 11-Zoll-Panels geeignet, eine weitere Hürde für das OLED-iPad. Hinzu kommen ungleich geringere Fertigungskosten eines vergleichbaren LC-Displays, daher sei vorerst nicht mit AMOLED-Geräten aus Cupertino zu rechnen.

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Mutmaßliche iPad-2-Schutzhüllen deuten Kamera auf Rückseite und SD-Karten-Slot an

Verschiedene Quellen zeigen in diesen Stunden mutmaßliche Bilder von Schutzhüllen, die etwas über das Design des iPad 2 aussagen könnten. Die Silikon- und Plastikhüllen deuten alle eine Kamera auf der Rückseite des Geräts an. Außerdem gibt es eine mysteriöse Öffnung an der bisherigen Position des Lautsprechers, bei der es sich um einen SD-Karten-Slot handeln könnte.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Bilder von Schutzhüllen einige Woche vor Veröffentlichung eines Apple-Produkts Schlussfolgerungen auf das Design zulassen, die dann letztendlich auch zutreffen. Bisher herrscht in der Gerüchteküche Einigkeit darüber, das nächste iPad eine Kamera auf der Vorderseite für FaceTime-Chats haben wird. Bei einer Kamera auf der Rückseite stellt sich hingegen die Frage, wie sinnvoll diese ist, da sich ein 10-Zoll-Tablet-Gerät nicht unbedingt als Digitalkamera eignet. Angesichts dessen sind die Bilder möglicherweise doch eher mit Vorsicht zu genießen.

Die meisten Schutzhüllen, die auf den Bildern zu sehen sind, zeigen an der unteren Kante eine in der Mitte positionierte Öffnung, die durch ihre Größe die Beibehaltung des bisherigen Dock-Anschlusses vermuten lässt – es gibt Spekulationen, dass Apple im iPad 2 einen (Mini-)USB-Anschluss einbauen könnte. Die zweite Öffnung an der Unterseite, die die Hüllen aufweisen, ist für diesen ebenfalls zu groß: Ein SD-Karten-Slot würde in der Breite eher passen. Allerdings ist die Aussparung für diesen eigentlich zu hoch.

Die Plastik-Schutzhülle gibt es unter anderem im Online-Shop Alibaba.com zu sehen, die Silikon-Hüllen zeigen PowerbookMedic sowie M.I.C. Gadget – letztere Seite präsentiert gleich eine Vielzahl an Farben.

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iPad 2: Berichte über neuen Zulieferer und Rätselraten über Termin

Zum Jahresende mehren sich Spekulationen um das für Anfang 2011 erwartete iPad 2. Während sich die Gerüchteküche uneinig ist, ob Apple das Gerät schon im Februar oder doch erst im April veröffentlichen wird, gibt es auch neue Berichte über einen neuen Zulieferer.

Coretronic soll einer der Zulieferer fürs iPad 2 werden und BLUs, also Hintergrundbeleuchtungseinheiten, für die Displays von Chimei Innolux und LG liefern. Für LG-Displays soll es BLUs auch von Radiant Opto-Electronics geben.

Der Computerworld-Blogger Jonny Evans fragt sich, ob sich Apple schon für ein “Massaker” auf dem Tablet-Markt pünktlich zum Valentinstag, also im Februar bereit mache. Das iPad 2 müsse sich größerer Konkurrenz als seinerzeit sein Vorgängermodell stellen, da im Jahr 2011 die ersten Android-Tablets mit der für Tablets optimierten Honeycomb-Software erscheinen werden.

Neuen Informationen von DigiTimes zufolge wird der iPad-Hersteller Foxconn die ersten fertigen Einheiten erste Ende Februar 2011 ausliefern, was eine Veröffentlichung im April als wahrscheinlich erscheinen lasse. Damit bliebe Apple doch in dem von anderen Produkten gewohnten Jahresrhythmus.

Bild: BeauGiles, “Found an iPad 2! And it’s got a camera!”. Some rights reserved. Flickr

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iPad 2: Auslieferung angeblich in nächsten 100 Tagen

Berichten aus Asien zufolge soll in den nächsten 100 Tagen ein iPad-Nachfolger erscheinen. Der Apple-Zulieferer Foxconn soll seiner Fabrik im chinesischen Shenzhen mitgeteilt haben, dass der Verkaufsstart in diesem Zeitraum stattfinden werde. Die Größe der ersten Lieferung werde bei 400.000 bis 600.000 Exemplaren liegen.

Die IT-Website DigiTimes berichtet von der Mitteilung und hält eine Veröffentlichung Ende Februar 2011 für denkbar. Ursprünglich habe Apple einen noch einen früheren Start geplant, allerdings befinde sich die iPad-2-Firmware noch in einer Testphase.

Das erste iPad hatte Apple bereits Ende Januar 2010 vorgestellt, der Verkaufsstart folgte allerdings erst im April. Mit Ende Februar läge Apple immer noch vor der mittlerweile üblichen Praxis, der eigenen Hardware einmal im Jahr größere Neuerungen zu spendieren. Gerüchten zufolge soll das iPad 2 über eine Kamera ein Display mit höherer Auflösung, ein Gyroskop und möglicherweise einen USB-Anschluss verfügen.

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Gerüchte um iPad 2: FaceTime, Retina Display, Gyroskop und USB-Anschluss

Wieder gibt es Berichte aus Asien über vermeintliche Neuerungen des nächsten iPad. Das “iPad 2″ soll Videochat, bessere Mobilität, eine neue Display-Technologie, ein Gyroskop mit drei Achsen und einen USB-Anschluss verfügen.

Eine Videochat-Funktion, also wahrscheinlich eine Unterstützung von Apples FaceTime, hält sich schon lange in der Gerüchteküche. Von einem Display mit höherer Auflösung haben Beobachter von iPad-2-Spekulationen auch schon gehört, wobei sich weiterhin die Frage stellt, ob die Hardware eine ähnliche Pixel-Dichte wie die des Retina Displays schultern könnte.

Die Website DigiTimes, die einen Bericht der chinesischen Economy Daily News zitiert, glaubt in Sachen “bessere Mobilität” an kleinere Display-Panels, mit deren Hilfe Apple das Glas dünner machen könnte. Das Gyroskop könnte wie beim iPhone 4 und aktuellen iPod touch die Steuerung von Spielen verbessern. Ein USB-Anschluss böte wiederum mehr direkte Anschlussmöglichkeiten – allerdings bleibt Apple dem Dock-Anschluss schon seit Jahren in allen iOS-Geräten sowie iPods treu.

Stattdessen lassen sich auf Zeichnungen in Patenten, die letzte Woche und im September die Runde machten, gleich zwei Dock-Anschlüsse eines iPad erkennen. Andererseits ist das Gerücht um einen USB-Anschluss fast so alt wie das iPad selbst – und Gerüchte, die sich besonders hartnäckig halten, werden oft auch wahr.

Bild: Rego – twitter.com/w3bdesign, iPad. Some rights reserved. Flickr

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iPad 2: Patent verrät zweiten Dock-Anschluss

Ein Apple-Patent zeigt das iPad mit einem zweiten Dock-Anschluss. Das aktuelle Gerät hat nur einen. Die Info schürt die Gerüchte zu dem iPad 2, das für Frühjahr 2011 erwartet wird.

In den Patenten, die Apple diese Woche zugesprochen bekam, ist eine Skizze des iPads zu sehen. Sie zeigt den Tablet-Computer mit einem zweiten Dock-Anschluss, der sich auf der Längsseite des Gerätes befindet.

Das Patent bezieht sich auf das Design des iPads und des iPhone 4, berichtet Patently Apple. Apple ließ sich in der Vergangenheit Technologien und Merkmale patentieren, die auch Jahre später nicht oder noch nicht umgesetzt wurden. Es muss also keineswegs zwingend ein zweiter Anschluss kommen. Die verräterische Skizze macht jedoch deutlich, dass Apple grundsätzlich einen zweiten Dock-Anschluss in Betracht zog.

Die Investment-Bank Goldman Sachs will allerdings im September herausbekommen haben, dass das iPad 2 einen Mini-USB-Anschluss haben wird. Laut einer EU-Richtlinie sollen 2011 alle Handys als gemeinsame Lade-Schnittstelle einen USB-Anschluss besitzen. Somit würde auch ein iPad 2 dieser Richtlinie entsprechen.

Dass ein neues iPad zwei Dock- und eine USB-Buchse haben wird, ist aufgrund Apples Sparsamkeit mit Anschlüssen unwahrscheinlich. Den Unternehmensstandard “Dock” dürfte Apple jedoch nicht so schnell aufgeben. Somit könnte das iPad einen Dock- und einen USB-Anschluss erhalten.

Das iPad 2 wird für das erste Quartal 2011 erwartet. Werbespots wurden auch bereits gedreht.

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Analyst: iPad 2 mit Unibody-Fertigung, FaceTime-Kamera und GSM-CDMA-Chip

Das nächste iPad könnte ähnlich wie Apples Unibody-MacBooks aus einem Stück Metall gefertigt sein und in der 3G-Version über einen universellen CDMA-GSM-Chip verfügen. Der Wedge-Partners-Analyst Brian Blair will diese Informationen zumindest von seinen Quellen bei Zulieferern erfahren haben. Auch von einer FaceTime-Unterstützung ist erneut die Rede.

Ein universeller CDMA- und GSM-Chip von Qualcomm wäre vor allem für den amerikanischen Markt interessant, da der dortige Anbieter Verizon Wireless kein GSM-Netzwerk anbietet. Entsprechende Gerüchte über die Integration eines Qualcomm-Chips gibt es bereits seit geraumer Zeit für eine zukünftige Version des iPhones.

Laut Blair besteht das iPad 2 als weitere Neuerung “essentiell aus einem Stück Metall”, für das keine Schrauben notwendig seien. Die Herstellungsmethode ähnle der Methode der Unibody-MacBooks. Das neue Modell sei so noch dünner als das aktuelle iPad. Eine Kamera auf der Vorderseite mit FaceTime-Unterstützung geisterte schon vor Blairs Vorhersagen durch die Gerüchteküche.

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