Das iPad ist der Tablet Computer schlechthin, schon das erste Modell wurde ein Verkaufserfolg. Die Weiterentwicklung perfektioniert das Produkt: Das iPad 2 ist dünner und leichter, besitzt zwei Kameras, einen Dual-Core-Prozessor und die Smart-Cover-Funktion.

Desktop-Computer und Notebook können damit immer häufiger ausgeschaltet bleiben. Das iPad 2 startet nicht lange, sondern ist sofort an, wenn Du das Smart Cover aufklappst. Der Stromverbrauch ist im Standby recht niedrig, die Akkulaufzeit mit rund zehn Stunden lang. Zum Beispiel für Notizen, Präsentationen, Bildbearbeitung und zum Spielen und Surfen im Internet eignet sich das iPad wunderbar. Schwierigkeiten bekommst Du allerdings bei dem Besuch von Flash-basierten Webseiten, diese Inhalte werden nicht dargestellt. Apple hat sich aus Performance-Gründen bewusst gegen die Flash-Unterstützung entschieden. Die meisten großen Webseiten liefern Animationen und Filme deshalb mittlerweile in HTML5 aus.

iPad 3 Leistungscheck
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Ein Kritikpunkt an der Hardware des ist die mäßige Kameraqualität. Zwar bietet die rückseitige Kamera des iPad 2 HD-Auflösung (720p) und nimmt akzeptable Filme auf. Die Fotos sind allerdings nicht gut. Eine zweite Kamera auf der Vorderseite bietet nur die geringe VGA-Auflösung. Apple hat die Kameras vor allem für die Videotelefonie verbaut. Für diesen Zweck sind die Linsen mehr als ausreichend und übertreffen Webcams, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Ansonsten gibt es an der Hardware des iPad 2 nichts auszusetzen. Das Display hat eine angenehme Größe von 9,7 Zoll, über den kapazitiven Touchscreen lässt sich alles hervorragend mit einem oder mehreren Fingern steuern. Die Internetverbindung erfolgt über WLAN, ein teureres Modell besitzt UMTS-Unterstützung. Die günstigste Ausführung für 479 Euro (UVP) besitzt 16 Gigabyte Speicher. Beschleunigungs-, Umgebungslicht- und Gyrosensor und der digitale Kompass finden in verschiedenen Apps Einsatz.

Das Betriebssystem auf dem iPad, also die Basis für alle Anwendungen, ist iOS 5. Es bringt die Grundfunktionen vom Kalender bis zum Mailprogramm bereits mit. Über den App Store kannst Du aus mehreren hunderttausend Apps für weitere Anwendungszwecke wählen. Wer damit immer noch nicht zufrieden ist, muss einen Jailbreak durchführen – eine inoffizielle Lösung, um Apps auf das iPad 2 zu bringen, die Apple eigentlich nicht erlaubt.

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