NVIDIA: Tegra 4i und Referenz-Smartphone Phoenix angekündigt

Daniel Kuhn
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Auf der CES in Las Vegas hatte Nvidia den Tegra 4-Chipsatz vorgestellt – heute folgt die Ankündigung des Nvidia Tegra 4i-SoC. Dabei handelt es sich um eine günstigere Variante, der im Gegensatz zum normalen Tegra 4-Prozessor nicht auf ARM Cortex A15, sondern noch den älteren A9-Kernen basiert, dafür aber LTE-Support integriert hat. Zudem wurde mit dem Nvidia Phoenix genannten Smartphone die dazugehörige Referenz-Plattform vorgestellt.

NVIDIA: Tegra 4i und Referenz-Smartphone Phoenix angekündigt

Es gehört mittlerweile zum guten Ton bei vielen Chipherstellern, für seine neuesten Prozessor-Generation auch eine Referenz-Plattform zu veröffentlichen. Dabei handelt es sich um ein Smartphone, Tablet oder gar ein blankes Mainboard, das von Hardware-Herstellern genutzt werden kann, um eigene Geräte mit dem jeweiligen Chipsatz auf deren Basis zu entwickeln. Die eigentlichen Referenz-Geräte sind im normalen Handel nicht erhältlich. Nvidia hat nun ein derartiges Referenz-Smartphone unter dem Namen Phoenix vorgestellt, das Hardware-Herstellern die Entwicklung von Geräten mit dem neuen Tegra 4i-Prozessor erleichtern soll.

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Bei Nvidias Tegra 4i-Chipsatz handelt es sich um eine abgespeckte Variante des Anfang Januar vorgestellten Tegra 4. Im Gegensatz zum großen Bruder besitzt der Tegra 4i R4 Cortex A9 plus-Kerne, die etwas weniger leistungsstark, dafür aber energiesparender sind. Zudem finden sich im Tegra 4i nur 60 Shader-Module, also 12 weniger als im Tegra 4. Während dieser allerdings nur optional mit einem LTE-Modem ausgestattet werden kann, ist dieses im Tegra 4i bereits fest integriert.

Diese Budget-Variante soll es Hardware-Herstellern ermöglichen, kostengünstige Smartphones und Tablets auf den Markt zu bringen. Ein ähnlicher Schritt wurde bereits zu Tegra 3-Zeiten mit der Kai-Plattform unternommen, der wir bekanntlich preisgünstige Tablets wie das Nexus 7 zu verdanken haben. Ob der neue Tegra 4i-Prozessor allerdings ausreicht, um das kolportierte geringe Interesse der Hardware-Hersteller anzufachen, bleibt abzuwarten.

Quelle: Pressemitteilung

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