iCloud: Mehr als nur ein Online-Speicher

iCloud von Apple ist eine kleine eierlegende Wollmilchsau – und nicht nur ein Online-Speicher. Wir erklären, warum iPhone-, iPad- und Mac-Besitzer iCloud benötigen und verweisen auf Tipps.

Mit OS X Yosemite und iOS 8 steigt im Herbst 2014 die Bedeutung von iCloud noch ein bisschen mehr. Denn fast immer, wenn sich etwas um mehrere Apple-Geräte oder Online-Funktionalitäten dreht, ist iCloud im Spiel. iCloud ist ein Online-Dienst und Cloud-Speicher von Apple (für Einsteiger: Was ist iCloud?).

iCloud, ein Datenspeicher

Fotos sind auf allen Geräten verfügbar, Dokumente immer griffbereit – mit iCloud haben wir den Speicher auf einen Apple Server ausgelagert. Das spart lokalen Speicherplatz, andererseits benötigen wir natürlich eine Internetverbindung.

5 Gigabyte Speicher sowie alle Funktionen bietet uns Apple kostenlos, optional können wir mehr dazubuchen. Dann wird es zunächst einmal teuer. Zum Glück hat Apple angekündigt, im Herbst ordentlich die Preise zu senken.

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Nicht nur Apple-Apps können den Speicherplatz nutzen, sondern auch die von anderen Entwicklern. Mit iCloud Drive (Bild oben) wird in OS X Yosemite das Dokumentenmanagement einfacher. Dank Finder-Anbindung müssen wir nicht zwangsläufig über die jeweilige App gehen, um an die jeweiligen Daten zu kommen.

iCloud, ein Synchronisations- und Backup-Dienst

Doch iCloud ist nicht nur ein plumper Speicher, sondern synchronisiert die Daten zwischen den einzelnen Geräten – ob Termine für den Kalender, die Fotos inklusive ihrer Bearbeitung (ab Herbst) oder den iCloud-Schlüsselbund mit Passwörtern. Sogar das gesamte iPhone-Backup kann über iCloud laufen. Die Einkäufe aus dem iTunes Store und App Store werden übrigens nicht zu dem Freikontingent von 5 Gigabyte gerechnet – sie gibt es obendrauf, solange sie im Download-Store vorhanden sind.

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Dank dieser Funktion können wir auch einzelne Artikel, die wir bei Apple kauften, erneut herunterladen. Weitere Infos:

Eine kostenpflichtige Erweiterung von iCloud ist iTunes Match: Für einen Aufpreis von 24,99 Euro pro Jahr können wir unsere gesamte Musikbibliothek synchronisieren.

Online-Software dank iCloud

Auch über den Web-Browser können wir uns in iCloud einloggen. Hier finden wir Anwendungen zur direkten Verwendung im Web-Browser. Hierzu gehören Mail, Kontakte, Kalender, Notizen, Erinnerungen, Mein iPhone suchen und die Office-Programme Pages, Numbers und Keynote (iWork). Der Funktionsumfang entspricht nicht unbedingt den Desktop-Anwendungen, er reicht aber für das Wichtigste. Alle paar Monate verbessert Apple einzelne Bestandteile. Seit Ende Juni 2014 zu Beispiel merkt sich iWork für iCloud, welche Dokumente und Einstellungen zuletzt genutzt wurden.

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Fazit zu iCloud von Apple

Erst vor gut zwei Jahren startete iCloud durch, doch mittlerweile ist der Cloud-Dienst für die meisten iPhone- und iPad-Nutzer nicht mehr wegzudenken. Er vereinfacht viele Prozesse mit den Apple-Geräten. Unter anderem durch die ausgefeilte Synchronisation Handoff wird dies ab Herbst noch stärker gelten.

Nicht ganz einfach oder zumindest eingeschränkter wird es für den, der ein Gerät eines anderen Herstellers in seine Apple-Welt einbinden will (Tipps siehe iCloud & Windows im Zusammenspiel).

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Weitere Themen: Apple

Weitere Artikel zu iCloud: Mehr als nur ein Online-Speicher
Mit Apples Cloud-Dienst iCloud könnt ihr auf all eure Inhalte auf iOS-Geräten synchron halten. Was man über iCloud wissen sollte und wie die Cloud funktioniert, lest ihr hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. 29.04.2011
    iCloud.com: Apple soll Domain übernommen haben
  2. 02.06.2011
    iCloud-Gerüchte: MobileMe-Ersatz und kostenlos für Lion-Kunden
  3. 29.04.2011
    iCloud.com: Apple soll Domain übernommen haben
  4. 02.06.2011
    iCloud-Gerüchte: MobileMe-Ersatz und kostenlos für Lion-Kunden
  5. 08.06.2011
    iCloud-Konten und MobileMe: Übergang mit Hindernissen
  6. 11.06.2011
    iCloud-Rechtsstreit: Alles nur geklaut
  7. 14.06.2011
    Guter Grund für iCloud: 50 Prozent der iPhone-Benutzer synchronisieren nie
  8. 14.06.2011
    iCloud und seine Grenzen: Apple vernachlässigt Web-Apps
  9. 14.06.2011
    Guter Grund für iCloud: 50 Prozent der iPhone-Benutzer synchronisieren nie
  10. 20.06.2011
    Apple iCloud hilft mit automatischem Versionsmanagement beim Datenabgleich
  11. 21.06.2011
    iCloud: Mehr als 5 Gigabyte gegen Gebühr
  12. 20.06.2011
    Apple iCloud hilft mit automatischem Versionsmanagement beim Datenabgleich
  13. 21.06.2011
    iCloud: Mehr als 5 Gigabyte gegen Gebühr
  14. 07.07.2011
    Aufwind für Amazon: iCloud-Konkurrent und App-Store-Etappensieg
  15. 02.08.2011
    iCloud.com: Apple startet Beta-Test der Web-Oberfläche
  16. 07.07.2011
    Aufwind für Amazon: iCloud-Konkurrent und App-Store-Etappensieg
  17. 02.08.2011
    iCloud.com: Apple startet Beta-Test der Web-Oberfläche
  18. 12.09.2011
    OS X Lion 10.7.2: iCloud nun in Beta-Version integriert
  19. 09.10.2011
    iCloud-Updates für Lion und iTunes vor iOS 5
  20. 12.10.2011
    Updates: Numbers, Keynote, Pages für iCloud, iMovie mit Bugfixes
  21. 09.10.2011
    iCloud-Updates für Lion und iTunes vor iOS 5
  22. 14.10.2011
    iCloud: Apple angeblich kurz vor Lizenzabkommen mit Film-Studios
  23. 16.12.2011
    iTunes Match: Apples Cloud-Musik-Angebot jetzt auch in Deutschland erhältlich
  24. 14.10.2011
    iCloud: Apple angeblich kurz vor Lizenzabkommen mit Film-Studios
  25. 16.12.2011
    iTunes Match: Apples Cloud-Musik-Angebot jetzt auch in Deutschland erhältlich
  26. 18.03.2012
    Push-Funktion für iCloud bleibt weiter abgeschaltet
  27. 04.04.2012
    iCloud: Apple besitzt den Generalschlüssel
  28. 18.03.2012
    Push-Funktion für iCloud bleibt weiter abgeschaltet
  29. 04.04.2012
    iCloud: Apple besitzt den Generalschlüssel
  30. 11.05.2012
    iCloud: Beta-Seite zeigt Icons für Erinnerungen und Notizen
  31. 14.05.2012
    iCloud: Kommendes Update soll Foto- und Video-Funktionen erweitern
  32. 15.05.2012
    iCloud: Mail-Empfang war gestört – Problem offenbar behoben
  33. 14.05.2012
    iCloud: Kommendes Update soll Foto- und Video-Funktionen erweitern
  34. 29.08.2012
    iCloud: Apple-Mitarbeiter erhalten 50 Gigabyte Gratis-Speicher
  35. 12.09.2012
    iCloud: Mail-Zugriff für einige (wenige) Benutzer seit Stunden nicht möglich
  36. 15.09.2012
    iCloud: Mail-Probleme sollten komplett behoben sein
  37. 24.09.2012
    iCloud: Apple warnt MobileMe-Umsteiger vor nahendem Downgrade
  38. 01.10.2012
    iCloud-Bug: Meldung verspricht Ex-MobileMe-Kunden 25 Gigabyte bis 2050
  39. 24.09.2012
    iCloud: Apple warnt MobileMe-Umsteiger vor nahendem Downgrade
  40. 31.01.2013
    Apple überarbeitet iCloud-Webseite – neue Funktionen
  41. 23.04.2013
    iCloud: Weltweite Verbindungsabbrüche (3. Update)
  42. 17.09.2014
    iOS 8 Update: iCloud Drive bitte nicht aktivieren (Hinweis)
  43. 23.09.2014
    iCloud Drive und iWork-Apps: Apple stellt Mac-Nutzer aufs Abstellgleis und bevorzugt Windows
  44. 09.10.2014
    iCloud-Apps benötigen spezifische Passwörter
  45. 07.11.2014
    iCloud Photos: iCloud.com erlaubt Uploads

iCloud.com: Apple soll Domain übernommen haben

Ein von Apple geplanter Cloud-basierter Dienst mit Streaming für Musik, Videos und andere Inhalte zum Mac, iPhone, iPad und iPod touch geistert schon lange durch die Gerüchteküche. Bisher lässt ein entsprechendes Angebot aber noch auf sich warten. Das Kind könnte aber schon vor der Geburt einen Namen haben: Gerüchten zufolge soll Apple den Domain-Namen iCloud.com übernommen haben. Ob darauf aber auch tatsächlich ein Cloud-Angebot folgt, bleibt ungewiss.

iCloud.com gehörte bisher dem schwedischen Unternehmen Xcerion, der sein Cloud-basiertes Online-Computer-Angebot mittlerweile in CloudMe umbenannt hat. Auch heute noch leitet iCloud.com den Benutzer direkt zu CoudMe.com weiter. Giga Om zitiert allerdings eine unbenannte, Xcerion nahe stehende Quelle, der zufolge Apple den bisherigen Domain-Namen für 4,5 Millionen US-Dollar übernommen habe.

Für ein Cloud-basiertes Streaming-Angebot von Apple gibt es einige mögliche Indizien: Zum einen hatte Apple Ende 2009 den Streaming-Musik-Anbieter Lala übernommen. Außerdem baut Apple im US-Bundesstaat South Carolina eine riesige Server-Farm, die die Infrastruktur für ein groß angelegtes Streaming-Angebot bereitstellen könnte.

Apples “iCloud” könnte Benutzer Musik, Fotos, Filme und andere Inhalte ähnlich wie auf Apples iDisk als Teil des MobileMe-Angebots online hinterlegen lassen. Dann könnten sie von einem Mac, PC oder einem iOS-Gerät auf den Online-Speicher zugreifen und die Inhalte direkt über eine WLAN- oder UMTS-Verbindung auf ihr Gerät streamen lassen, so dass sie die Dateien nicht mehr lokal abspeichern müssen.

Allerdings hatte der Ex-Lala-Ceo Bill Ngyuen Ende März erklärt, dass Apple sein Unternehmen vor allem wegen seiner Mitarbeiter übernommen habe – immerhin stellte Apple den Betrieb von Lala im letzten Jahr ein. Auch eine Übernahme von iCloud.com könnte unter Umständen nur bedeuten, dass Apple den an das Unternehmen erinnernden Markennamen nicht in Händen Dritter sehen will. Daher bleibt die Ungewissheit, welche Pläne Apple im Cloud- und Streaming-Bereich hat.

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iCloud-Gerüchte: MobileMe-Ersatz und kostenlos für Lion-Kunden

Apple hat bereits am Dienstag in einer Pressemitteilung angekündigt, dass Steve Jobs in der Eröffnungs-Keynote zur Worldwide Developers Conference (WWDC) Apples neues Cloud-Computing-Angebot iCloud präsentieren wird. Ein ungewöhnlicher Schritt für das sonst so schweigsame Unternehmen – was sich jüngsten Meldungen zufolge dadurch erklären lässt, wie wichtig Apple das Angebot ist.

iCloud: Kostenlos für Lion-Kunden?

Nach Informationen von AppleInsider soll iCloud Apples bisherigen Online-Dienst MobileMe ersetzen – der nach iTools, .Mac und MobileMe dann schon den vierten Namen tragen würde. Gleichzeitig soll ein Teil des Angebots kostenlos werden – zumindest für Käufer von Mac OS X 10.7 Lion. Während Benutzer älterer Betriebssysteme oder von Windows weiterhin eine Gebühr bezahlen, sollen Lion-Kunden zumindest einen Teil von iCloud kostenlos benutzen können. Zumindest, wenn die Quellen der Website die richtigen Informationen verbreiten: Laut 9 to 5 Mac soll iCloud für Bildungseinrichtungen und Studenten beim Kauf eines Macs kostenlos sein. Das spräche gegen ein Gratis-Angebot für Lion-Kunden.

Apple werde aber auch laut AppleInsider wahrscheinlich eine Gebühr für das Musik-Cloud-Angebot erheben, das seit Monaten als Gerücht die Runde macht. Auch dieses könnte vielleicht in einer Trial-Phase kostenlos zu haben sein, dann dürfte Apple die Kosten, die durch neue Verträge mit der Musikindustrie entstehen, aber an den Kunden weitergeben. Die Deals mit den Platten-Labels sollen es ermöglichen, dass iCloud-Kunden ihre gesamte Musik-Sammlung an alle ihre Apple-Geräte streamen lassen können, ohne einzelne Titel zuvor auf eine Online-Festplatte hochladen zu müssen. Letzteren Weg gehen Google und Amazon mit ihren Musik-Cloud-Diensten.

Derweil können sich die Quellen von AppleInsider vorstellen, dass der Wechsel zu Mac OS X 10.7 Lion finanziell nicht so sehr schmerzen wird: Ähnlich wie für Mac OS X 10.6 Snow Leopard* könnte Apple nur einen kleinen Betrag verlangen – zumal das Unternehmen mit dem Vertrieb über den Mac App Store einige an Kosten sparen wird. Snow Leopard kostete als Upgrade bereits bei der Einführung nur 29 Euro.

iCloud-Markenname und iCloud.com gesichert – Server-Farm gesichtet

Derweil hat Apple die rechtliche Seite von iCloud bereits abgesichert: Zum einen gehört die Domain iCloud.com, die Apple schon im April vom Cloud-Anbieter CloudMe übernommen haben soll, jetzt auch offiziell dem Mac-, iPhone- und iPad-Hersteller. Auch den Markennamen iCloud hat sich Apple zumindest in Europa schon gesichert.
Zukünftige iCloud-Kunden, die sehen möchten, wo Apple ihre Daten speichern wird, müssen Google Earth nur auf den US-Bundesstaat North Carolina ausrichten: Die Satellitenbilder zeigen mittlerweile die Server-Farm, die Apple dort errichtet hat.

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iCloud.com: Apple soll Domain übernommen haben

Ein von Apple geplanter Cloud-basierter Dienst mit Streaming für Musik, Videos und andere Inhalte zum Mac, iPhone, iPad und iPod touch geistert schon lange durch die Gerüchteküche. Bisher lässt ein entsprechendes Angebot aber noch auf sich warten. Das Kind könnte aber schon vor der Geburt einen Namen haben: Gerüchten zufolge soll Apple den Domain-Namen iCloud.com übernommen haben. Ob darauf aber auch tatsächlich ein Cloud-Angebot folgt, bleibt ungewiss.

iCloud.com gehörte bisher dem schwedischen Unternehmen Xcerion, der sein Cloud-basiertes Online-Computer-Angebot mittlerweile in CloudMe umbenannt hat. Auch heute noch leitet iCloud.com den Benutzer direkt zu CoudMe.com weiter. Giga Om zitiert allerdings eine unbenannte, Xcerion nahe stehende Quelle, der zufolge Apple den bisherigen Domain-Namen für 4,5 Millionen US-Dollar übernommen habe.

Für ein Cloud-basiertes Streaming-Angebot von Apple gibt es einige mögliche Indizien: Zum einen hatte Apple Ende 2009 den Streaming-Musik-Anbieter Lala übernommen. Außerdem baut Apple im US-Bundesstaat South Carolina eine riesige Server-Farm, die die Infrastruktur für ein groß angelegtes Streaming-Angebot bereitstellen könnte.

Apples “iCloud” könnte Benutzer Musik, Fotos, Filme und andere Inhalte ähnlich wie auf Apples iDisk als Teil des MobileMe-Angebots online hinterlegen lassen. Dann könnten sie von einem Mac, PC oder einem iOS-Gerät auf den Online-Speicher zugreifen und die Inhalte direkt über eine WLAN- oder UMTS-Verbindung auf ihr Gerät streamen lassen, so dass sie die Dateien nicht mehr lokal abspeichern müssen.

Allerdings hatte der Ex-Lala-Ceo Bill Ngyuen Ende März erklärt, dass Apple sein Unternehmen vor allem wegen seiner Mitarbeiter übernommen habe – immerhin stellte Apple den Betrieb von Lala im letzten Jahr ein. Auch eine Übernahme von iCloud.com könnte unter Umständen nur bedeuten, dass Apple den an das Unternehmen erinnernden Markennamen nicht in Händen Dritter sehen will. Daher bleibt die Ungewissheit, welche Pläne Apple im Cloud- und Streaming-Bereich hat.

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iCloud-Gerüchte: MobileMe-Ersatz und kostenlos für Lion-Kunden

Apple hat bereits am Dienstag in einer Pressemitteilung angekündigt, dass Steve Jobs in der Eröffnungs-Keynote zur Worldwide Developers Conference (WWDC) Apples neues Cloud-Computing-Angebot iCloud präsentieren wird. Ein ungewöhnlicher Schritt für das sonst so schweigsame Unternehmen – was sich jüngsten Meldungen zufolge dadurch erklären lässt, wie wichtig Apple das Angebot ist.

iCloud: Kostenlos für Lion-Kunden?

Nach Informationen von AppleInsider soll iCloud Apples bisherigen Online-Dienst MobileMe ersetzen – der nach iTools, .Mac und MobileMe dann schon den vierten Namen tragen würde. Gleichzeitig soll ein Teil des Angebots kostenlos werden – zumindest für Käufer von Mac OS X 10.7 Lion. Während Benutzer älterer Betriebssysteme oder von Windows weiterhin eine Gebühr bezahlen, sollen Lion-Kunden zumindest einen Teil von iCloud kostenlos benutzen können. Zumindest, wenn die Quellen der Website die richtigen Informationen verbreiten: Laut 9 to 5 Mac soll iCloud für Bildungseinrichtungen und Studenten beim Kauf eines Macs kostenlos sein. Das spräche gegen ein Gratis-Angebot für Lion-Kunden.

Apple werde aber auch laut AppleInsider wahrscheinlich eine Gebühr für das Musik-Cloud-Angebot erheben, das seit Monaten als Gerücht die Runde macht. Auch dieses könnte vielleicht in einer Trial-Phase kostenlos zu haben sein, dann dürfte Apple die Kosten, die durch neue Verträge mit der Musikindustrie entstehen, aber an den Kunden weitergeben. Die Deals mit den Platten-Labels sollen es ermöglichen, dass iCloud-Kunden ihre gesamte Musik-Sammlung an alle ihre Apple-Geräte streamen lassen können, ohne einzelne Titel zuvor auf eine Online-Festplatte hochladen zu müssen. Letzteren Weg gehen Google und Amazon mit ihren Musik-Cloud-Diensten.

Derweil können sich die Quellen von AppleInsider vorstellen, dass der Wechsel zu Mac OS X 10.7 Lion finanziell nicht so sehr schmerzen wird: Ähnlich wie für Mac OS X 10.6 Snow Leopard* könnte Apple nur einen kleinen Betrag verlangen – zumal das Unternehmen mit dem Vertrieb über den Mac App Store einige an Kosten sparen wird. Snow Leopard kostete als Upgrade bereits bei der Einführung nur 29 Euro.

iCloud-Markenname und iCloud.com gesichert – Server-Farm gesichtet

Derweil hat Apple die rechtliche Seite von iCloud bereits abgesichert: Zum einen gehört die Domain iCloud.com, die Apple schon im April vom Cloud-Anbieter CloudMe übernommen haben soll, jetzt auch offiziell dem Mac-, iPhone- und iPad-Hersteller. Auch den Markennamen iCloud hat sich Apple zumindest in Europa schon gesichert.
Zukünftige iCloud-Kunden, die sehen möchten, wo Apple ihre Daten speichern wird, müssen Google Earth nur auf den US-Bundesstaat North Carolina ausrichten: Die Satellitenbilder zeigen mittlerweile die Server-Farm, die Apple dort errichtet hat.

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iCloud-Konten und MobileMe: Übergang mit Hindernissen

Derzeit befinden sich iCloud und MobileMe in einer schwebenden Position. Der eine Dienst ist noch nicht aktiv, der andere ist es beinahe nicht mehr – das sorgt für einige Verwirrung. Ebenso besteht Unklarheit über den Status der Apple-ID unter iOS 5 in diesem Zusammenspiel. Auch die Funktion von iMessage, integriert in die Nachrichten-App, hängt offenbar mit dieser ID zusammen. Ein Versuch, Licht ins Dunkel zu werfen.

iMessage – eine Frage der Qualität

Apple kündigt in einem Support-Dokument an, dass bis zur Einführung von iCloud das Erstellen oder Bearbeiten von E-Mail-Aliassen nicht mehr möglich sein wird. Außerdem sieht es so aus, als könnte nicht jede beliebige E-Mail-Adresse die iMessage-Funktion innerhalb der Nachrichten-App auf den Plan rufen.

Ein Kommunikationspartner, der iOS 5 auf seinem Gerät installiert hat, wird mit der einen E-Mail-Adresse zweifelsfrei als passender iMessage-Kontakt erkannt. Eine andere, ebenfalls für diese Person hinterlegte Adresse hat zur Folge, dass als Nachrichtentyp eine MMS eingestellt ist. Offenbar hängt es also von der Qualität der Kontaktdaten ab, ob iOS 5 seinen Zwilling am anderen Ende der Leitung erkennt.

Welche Eigenschaft es aber ist, die eine E-Mail-Adresse iMessage-kompatibel macht, ist fraglich. Von der laufenden WWDC 2011 erhielt macnews.de den Hinweis, dass Apple eine Übereinstimmung der Apple-ID mit der iCloud-Adresse verlangt. Möglich also, dass auch iMessage sich an diesen Informationen orientiert und nur bei einer Adresse, die auch mit einer Apple-ID verknüpft ist, anschlägt. Dies lassen auch unsere Tests vermuten, zu denen uns Leser “Cold-1” durch seinen Kommentar anregte.

Apple-ID, MobileMe, oder was?

Ganz ausgereift scheint das System noch nicht zu sein. Den Beta-Status merkt man dem Dienst dort an, wo die strikte Trennung zwischen

Apple-ID und iCloud-E-Mail nicht konsequent durchgehalten wird. So etwa beim Fotostream. Hier fragt iOS 5, welche E-Mail-Adresse für die Freigabe von Bildern in iCloud verwendet werden soll und bietet sowohl die Apple-ID als auch einen aktuellen MobileMe-Account zur Auswahl.

Anders sieht es aus, wenn man iCloud Mail aktivieren möchte. Hier akzeptiert das System ausschließlich @me.com als Domain, von welchem Anbieter die mit der Apple-ID verknüpfte Adresse stammt, spielt offenbar keine Rolle. Gleichzeitig ist letztere aber für die Erstellung des iCloud-Kontos in den Systemeinstellungen

Pflicht. Aktuell hat hier schlechte Karten, wer für die Apple-ID nicht seine MobileMe-Adresse angegeben hat.

Im Übrigen lässt sich anhand dieser Bildschirmfotos feststellen, dass die Lokalisierung von iOS 5 noch nicht vollständig abgeschlossen ist.

iDisk und me.com-Homepages?

Da bleibt nur zu hoffen, dass die Zusammenlegung der Dienste sowie die Verschmelzung zwischen Apple-ID und iCloud in den kommenden Monaten noch etwas optimiert wird. Was genau mit den anderen Daten, wie iDisk-Inhalten oder me.com-Homepages passiert, steht augenscheinlich noch in den Sternen.

Apple selbst gibt zu, außer den bislang veröffentlichten Informationen keine zusätzlichen Details zu dem genauen Geschehen im Sommer des kommenden Jahres zu haben. “Wir wissen es auch nicht genau”, so eine Mitarbeiterin gegenüber macnews.de, “aber es ist anzunehmen, dass alle Daten in iCloud übernommen werden, auch iDisk-Dokumente und natürlich auch Homepages”. Bis zum Zeitpunkt des Abschaltens von MobileMe am 30. Juni 2012 soll es aber noch genauere Informationen geben.

Alias, ade

Damit der Wechsel möglichst glatt über die Bühne geht, schaltet Apple schon jetzt die Alias-Funktion unter MobileMe ab. Außerdem verlängerte das Unternehmen alle laufenden Abonnements (auch kostenlose Test-Konten) kostenfrei bis zum 30. Juni 2012. Wer schon vorher seine Daten von MobileMe in die iCloud transferieren möchte, kann einem offenbar (noch) nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Dokument entnehmen, wie vorzugehen ist.

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iCloud-Rechtsstreit: Alles nur geklaut

“Apple ist dafür bekannt, absichtlich und rücksichtslos auf den Rechten anderer Unternehmen herumzutrampeln”, schimpft iCloud Communications. Der Service-Anbieter aus dem US-Bundesstaat Arizona zögerte nicht lange und reichte nur drei Tage nach der Vorstellung von Apples neuem iCloud-Service Klage ein. Für die angebliche Verletzung von Markenrechten verlangen die Kläger Schadensersatz und den Marktrückzug.

Schon mit dem Beatles Plattenlabel, der Mighty Mouse Cartoon-Figur und McIntosh Labs habe Apple ähnliche Ignoranz bewiesen und einfach fremde Marken verwendet, heiß es in dem Schriftsatz von iCloud Communications. Das Unternehmen behauptet, bereits seit 2005 identische oder eng verwandte Dienstleistungen zu dem von Apple am Montag vorgestellten iCloud-Service anzubieten. Vor dem U.S. District Court in Arizona verlangen die angeblich Geschädigten deshalb Schadensersatz und Unterlassen zukünftiger Verwendung des Namens iCoud.

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Guter Grund für iCloud: 50 Prozent der iPhone-Benutzer synchronisieren nie

Apples Entscheidung, das iPhone, den iPod touch und das iPad mit dem iOS 5 vom Mac und PC zu emanzipieren dürfte sich auch durch das bisherige Kundenverhalten erklären lassen. Angeblich sollen die Hälfte der iPhone-Benutzer, die ihr Gerät für einen Austausch in einen Apple Store bringen, ihr Smartphone nie mit iTunes synchronisiert haben.

Auch bisher lässt sich ein iPhone meistens durchaus ohne die Hilfe eines Mac oder PC einsetzen: Die erste Aktivierung des Geräts erfolgt zwar mit Hilfe von iTunes auf einem Desktop-Rechner oder Laptop, danach kann das iPhone aber eigenständig Apps installieren, Musik aus dem iTunes Store herunterladen und Fotos und Videos schießen. Musik, Fotos und Videos, die nicht aus dem iTunes Store oder von der iPhone-Kamera stammen, lassen sich allerdings bisher nur mit Hilfe von iTunes auf dem Gerät installieren. Auch ein Backup erstellt das iPhone bisher nur auf einem Mac oder PC.

Viele Benutzer scheinen all dies aber auch nicht nötig zu haben. Der Blogger David Chartier, der zuvor unter anderem für Macworld und Ars Technica schrieb, berichtet, dass 50 Prozent aller iPhones, die Kunden im Apple Store austauschen lassen, seit der ersten Aktivierung nie mit iTunes auf einem Mac oder PC kommuniziert haben.

Das Ganze stellt für die Service-Mitarbeiter in den Stores, die Apple Geniuses, eine Herausforderung dar: Sie erhalten ein defektes iPhone und sollen dem Kunden ein Ersatzgerät bieten, mit dem der Kunde dann aber wieder bei Null beginnen müsste: Er hatte von seinen Daten ja nie ein Backup erstellt. Die Geniuses dürften sich daher auf den Start von iCloud im Herbst mit der Einführung des iOS 5 freuen: Dann erstellt das iPhone selbständig ein Backup aller Daten auf Apples Servern, die sich dann auf das Ersatz-iPhone aufspielen lassen – ganz ohne iTunes.

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iCloud und seine Grenzen: Apple vernachlässigt Web-Apps

Bei aller Bewunderung für Apples iCloud und aller Vorfreude auf die neuen Funktionen ist das Unternehmen einigen Beobachtern nicht genug auf das Internet eingegangen. Das scheint zunächst merkwürdig, ist doch das Internet unabdingbarer Bestandteil der Cloud-Dienste. Es geht jedoch viel mehr um die Möglichkeit, auf Daten und Dienstleistungen auch außerhalb der iOS-Tools zuzugreifen. Web-Apps fehlen, so die Kritik. Apple überlasse so ein enorm wichtiges Feld fast gänzlich der Konkurrenz.

MobileMe-User werden sich bereits gefragt haben, wo denn der Webmail-Zugang bleibt, die Möglichkeit, online den Kalender und Kontakte zu verwalten oder Fotogalerien anzulegen. Apple-Fans, die auf Google Docs umgestiegen sind, weil Cupertino ihnen nichts Gleichwertiges bot, müssen eine weitere Runde ausharren. Hier setzt auch die Kritik von Joshua Topolsky, ehemals Chefredakteur von Engadget, an.

Seit der Keynote mit Steve Jobs und Kollegium am 6. Juni gebe es auch über die PR-Abteilung von Apple nur wenige Informationen darüber, wie die aktuellen Funktionen von MobileMe in iCloud umgesetzt werden. Ein klares “Nein” habe er jedoch auf die Frage erhalten, ob es künftig Web-Oberflächen für Kalender, Kontakte oder E-Mail geben würde. Schlechterdings seien iOS-Geräte künftig die einzigen Portale für den Zugriff auf Daten und Dienstleistungen in der Cloud. Anders sehe es bei Google, Microsoft und anderen aus. Online-Kollaboration? Kein Problem dank Google Docs. Foto-Alben für alle? Flickr kann’s am besten. Doch will Steve Jobs dieses Feld wirklich der Konkurrenz überlassen?

Topolsky spekuliert, dass Apple die volle Kontrolle behalten möchte und aus diesem Grund die vergleichsweise offenen Web-Apps scheut. Denkbar sei auch, dass “die Truppe in Cupertino einfach ‘Internet’ nicht gut kann”. Bis zum endgültigen Abdanken von MobileMe geht noch mehr als ein Jahr ins Land. Bis dahin wäre es möglich, dass Apple die vermissten Web-Funktionen noch nachrüstet. Bevor wir also Zeter und Mordio schreien, sollten wir uns vergegenwärtigen, dass iCloud, wenn es nicht mit der heißen Nadel gestrickt wurde, dann immerhin noch in der Beta-Phase steckt. Bis der Dienst offiziell gestartet wird, kann also noch eine Menge passieren.

Andererseits muss man bedenken, dass es für Apple kaum interessant sein dürfte, die kostenfreien iCloud-Dienste auch auf Android-Geräten oder BlackBerrys zur Verfügung zu stellen. Die Begrenzung der Funktionen auf iOS ist wirtschaftlich durchaus sinnvoll. iTunes Match könnte hingegen ohne weiteres auch plattformunabhängig funktionieren, denn dafür wird Apple bezahlt – egal in welchem mobilen Ökosystem die Musik gehört wird.

Bild: thisismynext.com

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Guter Grund für iCloud: 50 Prozent der iPhone-Benutzer synchronisieren nie

Apples Entscheidung, das iPhone, den iPod touch und das iPad mit dem iOS 5 vom Mac und PC zu emanzipieren dürfte sich auch durch das bisherige Kundenverhalten erklären lassen. Angeblich sollen die Hälfte der iPhone-Benutzer, die ihr Gerät für einen Austausch in einen Apple Store bringen, ihr Smartphone nie mit iTunes synchronisiert haben.

Auch bisher lässt sich ein iPhone meistens durchaus ohne die Hilfe eines Mac oder PC einsetzen: Die erste Aktivierung des Geräts erfolgt zwar mit Hilfe von iTunes auf einem Desktop-Rechner oder Laptop, danach kann das iPhone aber eigenständig Apps installieren, Musik aus dem iTunes Store herunterladen und Fotos und Videos schießen. Musik, Fotos und Videos, die nicht aus dem iTunes Store oder von der iPhone-Kamera stammen, lassen sich allerdings bisher nur mit Hilfe von iTunes auf dem Gerät installieren. Auch ein Backup erstellt das iPhone bisher nur auf einem Mac oder PC.

Viele Benutzer scheinen all dies aber auch nicht nötig zu haben. Der Blogger David Chartier, der zuvor unter anderem für Macworld und Ars Technica schrieb, berichtet, dass 50 Prozent aller iPhones, die Kunden im Apple Store austauschen lassen, seit der ersten Aktivierung nie mit iTunes auf einem Mac oder PC kommuniziert haben.

Das Ganze stellt für die Service-Mitarbeiter in den Stores, die Apple Geniuses, eine Herausforderung dar: Sie erhalten ein defektes iPhone und sollen dem Kunden ein Ersatzgerät bieten, mit dem der Kunde dann aber wieder bei Null beginnen müsste: Er hatte von seinen Daten ja nie ein Backup erstellt. Die Geniuses dürften sich daher auf den Start von iCloud im Herbst mit der Einführung des iOS 5 freuen: Dann erstellt das iPhone selbständig ein Backup aller Daten auf Apples Servern, die sich dann auf das Ersatz-iPhone aufspielen lassen – ganz ohne iTunes.

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Apple iCloud hilft mit automatischem Versionsmanagement beim Datenabgleich

Die Wahrheit liegt in der Cloud, sagte Steve Jobs bei der Keynote zur WWDC 2011. Und die iCloud entscheidet über die Daten. Während beim Synchronisierungsdienst MobileMe letztlich immer wieder der Anwender gefragt wurde, welche Adress- oder Kalenderdaten von verschiedenen Versionen nun die richtigen seien, löst die iCloud derartige Konflikte offenbar selbständig.

Neues von der iCloud: In der letzten Folge der US-TV-Sendung The Talk Show mit John Gruber und Dan Benjamin sprach Gruber über das Versions- bzw. Konfliktmanagement beim Synchronisieren über die iCloud. Das Problem ist bekannt: Jeder, der an verschiedenen Orten (Macs, iPad, iPhone) mit den gleichen Daten arbeiten will, hat möglicherweise unterschiedliche Versionen von Dateien auf den einzelnen Gräten. Die einen sind aktueller als die anderen, nur eine Version ist die richtige, die auf allen Geräten identisch sein soll. Der bisherige Apple-Dienst MobileMe hat in einem solchen Konfliktfall den Nutzer informiert. Man wählt manuell, welche Version die “richtige” ist, um sie weiter zu nutzen.

John Gruber geht nun davon aus, dass dieses leidige Thema mit iCloud der Vergangenheit angehört. iCloud wird angeblich automatisch die jeweils “richtige” Version auswählen und auf alle synchronisierten Geräte pushen.

Natürlich taucht da die Frage “Was passiert, wenn iCloud die falsche Version auswählt?” auf. Für diesen Fall soll es eine Möglichkeit geben, manuell in den alten Versionen zu blättern und die richtige auszuwählen. Für den Anwender wird vermutlich nicht ersichtlich sein, nach welchen Kriterien iCloud die “richtige” Version auswählt, deswegen spricht Gruber von dem Verfahren als eine Art “black box”.

Auf die Frage, ob Gruber wisse, dass ein solches Versionsmanagement komme, oder ob es Spekulation sei, antwortete Gruber “I know this” (ich weiß es). Als Beleg für seine Annahme sieht Gruber iBooks, bei dem eine derartige Entscheidungsautomatik schon genutzt werde. iBooks ist in der Lage Lesezeichen, Notizen und den “gelesen” Status zu synchronisieren, ohne dabei jemals eine Nachfrage wegen etwaiger Konflikte an den Nutzer zu stellen.

Mit dieser Methode sollen in Zukunft alle Konflikte in der Cloud gelöst werden, sodass Adressbücher, Notizen, Kalender aber auch alle weiteren Daten immer synchron sind.

Eine offizielle Bestätigung von Apple zur Entscheidungstechnik von iCloud gibt es noch nicht. iCloud ist auf der WWDC 2011 vorgestellt worden und soll im Herbst verfügbar sein.

Zum Nachlesen: Das Magazin macstories.net hat Teile des Gespräches, insbesondere zum Versionsmanagement von iCloud, niedergeschrieben.

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iCloud: Mehr als 5 Gigabyte gegen Gebühr

Wenn Apple im Herbst sein Cloud-Computing-Angebot iCloud startet, bekommen alle Benutzer einen kostenlosen 5-Gigabyte-Online-Speicher für E-Mails und Datenabgleich spendiert. Doch was, wenn die fünf Gigabyte einmal voll sind? Apple hat nun indirekt verraten, dass sich weitere Kapazitäten hinzukaufen lassen werden.

MobileMe-Benutzer, die ihre fünf Gigabyte nahezu ausnutzen, erhielten in den letzten Tagen von Apple eine Mail zu ihrem iCloud-Account – der ja eigentlich noch nicht iCloud heißt: Der iCloud-Speicher sei fast voll, deshalb würden die iOS-Geräte Daten nicht mehr mit iCloud abgleichen. Auch würden keine E-Mails mehr beim me.com-Account mehr ankommen.

Der Benutzer hätte nun die Möglichkeit, die iOS-Backup-Einstellungen so anzupassen, dass mehr Platz frei würde. Oder er könne mehr Speicherplatz kaufen: Hierzu müsste er in den Backup-Einstellungen auf dem iOS-Gerät die Option wählen, weitere Kapazitäten hinzuzukaufen. In der Mail, die Apple offensichtlich versehentlich bereits jetzt an MobileMe-Benutzer verschickt, steht allerdings nicht, wie viel das kostet.

Mit iCloud können Benutzer von iOS-Geräten die Daten auf ihrem iPhone, iPod touch oder iPad drahtlos untereinander oder auch mit ihrem Mac oder PC abgleichen lassen, wobei Daten wie Einstellungen und Bilder auf Apples Servern liegen werden. Gleichzeitig ist das Angebot der Nachfolger des bisher kostenpflichtigen Online-Dienstes MobileMe, den Apple nächstes Jahr einstellen möchte.

Die fünf Gigabyte Speicher werden allen Benutzern kostenlos zur Verfügung stehen. Zu erwähnen sei allerdings, dass Apps und iTunes-Store-Einkäufe die freien Kapazitäten nicht schmälern werden: Diese Daten liegen auf Apples iTunes-Store-Servern ohnehin vor, so dass iCloud die Apps und Musik auf allen Geräten installieren wird, ohne dass der Benutzer sie zuvor auf seine Online-Festplatte hochladen muss. Unabhängig vom iCloud-Speicher wird auch Apples kostenpflichtiger Dienst iTunes Match sein, mit dem der Benutzer 25.000 Musiktitel zusätzlich zu seinen iTunes-Store-Einkäufen online speichern kann

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Apple iCloud hilft mit automatischem Versionsmanagement beim Datenabgleich

Die Wahrheit liegt in der Cloud, sagte Steve Jobs bei der Keynote zur WWDC 2011. Und die iCloud entscheidet über die Daten. Während beim Synchronisierungsdienst MobileMe letztlich immer wieder der Anwender gefragt wurde, welche Adress- oder Kalenderdaten von verschiedenen Versionen nun die richtigen seien, löst die iCloud derartige Konflikte offenbar selbständig.

Neues von der iCloud: In der letzten Folge der US-TV-Sendung The Talk Show mit John Gruber und Dan Benjamin sprach Gruber über das Versions- bzw. Konfliktmanagement beim Synchronisieren über die iCloud. Das Problem ist bekannt: Jeder, der an verschiedenen Orten (Macs, iPad, iPhone) mit den gleichen Daten arbeiten will, hat möglicherweise unterschiedliche Versionen von Dateien auf den einzelnen Gräten. Die einen sind aktueller als die anderen, nur eine Version ist die richtige, die auf allen Geräten identisch sein soll. Der bisherige Apple-Dienst MobileMe hat in einem solchen Konfliktfall den Nutzer informiert. Man wählt manuell, welche Version die “richtige” ist, um sie weiter zu nutzen.

John Gruber geht nun davon aus, dass dieses leidige Thema mit iCloud der Vergangenheit angehört. iCloud wird angeblich automatisch die jeweils “richtige” Version auswählen und auf alle synchronisierten Geräte pushen.

Natürlich taucht da die Frage “Was passiert, wenn iCloud die falsche Version auswählt?” auf. Für diesen Fall soll es eine Möglichkeit geben, manuell in den alten Versionen zu blättern und die richtige auszuwählen. Für den Anwender wird vermutlich nicht ersichtlich sein, nach welchen Kriterien iCloud die “richtige” Version auswählt, deswegen spricht Gruber von dem Verfahren als eine Art “black box”.

Auf die Frage, ob Gruber wisse, dass ein solches Versionsmanagement komme, oder ob es Spekulation sei, antwortete Gruber “I know this” (ich weiß es). Als Beleg für seine Annahme sieht Gruber iBooks, bei dem eine derartige Entscheidungsautomatik schon genutzt werde. iBooks ist in der Lage Lesezeichen, Notizen und den “gelesen” Status zu synchronisieren, ohne dabei jemals eine Nachfrage wegen etwaiger Konflikte an den Nutzer zu stellen.

Mit dieser Methode sollen in Zukunft alle Konflikte in der Cloud gelöst werden, sodass Adressbücher, Notizen, Kalender aber auch alle weiteren Daten immer synchron sind.

Eine offizielle Bestätigung von Apple zur Entscheidungstechnik von iCloud gibt es noch nicht. iCloud ist auf der WWDC 2011 vorgestellt worden und soll im Herbst verfügbar sein.

Zum Nachlesen: Das Magazin macstories.net hat Teile des Gespräches, insbesondere zum Versionsmanagement von iCloud, niedergeschrieben.

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iCloud: Mehr als 5 Gigabyte gegen Gebühr

Wenn Apple im Herbst sein Cloud-Computing-Angebot iCloud startet, bekommen alle Benutzer einen kostenlosen 5-Gigabyte-Online-Speicher für E-Mails und Datenabgleich spendiert. Doch was, wenn die fünf Gigabyte einmal voll sind? Apple hat nun indirekt verraten, dass sich weitere Kapazitäten hinzukaufen lassen werden.

MobileMe-Benutzer, die ihre fünf Gigabyte nahezu ausnutzen, erhielten in den letzten Tagen von Apple eine Mail zu ihrem iCloud-Account – der ja eigentlich noch nicht iCloud heißt: Der iCloud-Speicher sei fast voll, deshalb würden die iOS-Geräte Daten nicht mehr mit iCloud abgleichen. Auch würden keine E-Mails mehr beim me.com-Account mehr ankommen.

Der Benutzer hätte nun die Möglichkeit, die iOS-Backup-Einstellungen so anzupassen, dass mehr Platz frei würde. Oder er könne mehr Speicherplatz kaufen: Hierzu müsste er in den Backup-Einstellungen auf dem iOS-Gerät die Option wählen, weitere Kapazitäten hinzuzukaufen. In der Mail, die Apple offensichtlich versehentlich bereits jetzt an MobileMe-Benutzer verschickt, steht allerdings nicht, wie viel das kostet.

Mit iCloud können Benutzer von iOS-Geräten die Daten auf ihrem iPhone, iPod touch oder iPad drahtlos untereinander oder auch mit ihrem Mac oder PC abgleichen lassen, wobei Daten wie Einstellungen und Bilder auf Apples Servern liegen werden. Gleichzeitig ist das Angebot der Nachfolger des bisher kostenpflichtigen Online-Dienstes MobileMe, den Apple nächstes Jahr einstellen möchte.

Die fünf Gigabyte Speicher werden allen Benutzern kostenlos zur Verfügung stehen. Zu erwähnen sei allerdings, dass Apps und iTunes-Store-Einkäufe die freien Kapazitäten nicht schmälern werden: Diese Daten liegen auf Apples iTunes-Store-Servern ohnehin vor, so dass iCloud die Apps und Musik auf allen Geräten installieren wird, ohne dass der Benutzer sie zuvor auf seine Online-Festplatte hochladen muss. Unabhängig vom iCloud-Speicher wird auch Apples kostenpflichtiger Dienst iTunes Match sein, mit dem der Benutzer 25.000 Musiktitel zusätzlich zu seinen iTunes-Store-Einkäufen online speichern kann

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Aufwind für Amazon: iCloud-Konkurrent und App-Store-Etappensieg

Amazon hat einige Änderungen seines Cloud Drive Dienstes angekündigt. Damit scheint das Unternehmen auf Apples iCloud zu reagieren, denn wer die Neuerungen betrachtet, findet alte Bekannte. Darüber hinaus lehnte ein Richter in Kalifornien zugunsten des Online-Riesen Apples Antrag auf einstweilige Verfügung im Streit um die Bezeichnung “App Store” ab.

Mit dem günstigsten kostenpflichtigen Abonnement (20 US-Dollar pro Jahr) erhält man derzeit unbegrenzten Speicherplatz für MP3- und M4A-Dateien. Damit ist das Angebot, Musik kostenfrei in der Cloud zu lagern, nicht mehr nur auf Titel aus dem Amazon MP3-Store beschränkt.

Doch auch für alle, die sich mit den kostenfreien 5 Gigabyte zufrieden geben, die Amazon allen Kunden zur Verfügung stellt, gilt: Alles, was der User im Amazon MP3-Store erwirbt, wird nicht auf die Kapazität angerechnet. In freier Abwandlung eines geflügelten Berliner Wortes: iCloud, ick hör’ Dir trapsen.

Für US-Kunden erfreulich, die im Besitz eines iPad sind: Der Cloud Player, mit dem die gespeicherte Musik aus dem Webbrowser heraus abgespielt werden kann, wurde für das Apple-Tablet optimiert. Leider funktioniert der Zugang nur von einem Server aus den USA, hierzulande läuft das Web-Streaming nicht.

Apples iCloud startet zusammen mit iTunes Match noch in diesem Herbst. In dieser Kombination jedoch, wiederum, vorerst nur in den USA. Das Paket wird mit 24,99 US-Dollar pro Jahr voraussichtlich etwas teurer als Amazons Alternative. Dafür klappt die iOS-Integration natürlich besser.

Ins Cloud-Geschäft dringt jetzt auch Dell vor und erweitert sein Programm namens Stage um diverse Cloud-Funktionen. Die Möglichkeit, mehr als kostenlose 2 Gigabyte mit Fotos, Videos und mehr zu füllen, kostet hier ab etwa 20 US-Dollar im Jahr für 5 Gigabyte. 100 Gigabyte gibt es für 150 US-Dollar per annum.

Übrigens: Hierzulande können Smartphone-Besitzer seit neuestem einen Synchronisations-Dienst von simyo nutzen. Mit simyo Synch stellt der Anbieter nicht nur den eigenen Kunden eine kostenfreie Möglichkeit zur Verfügung, Kontakte und Kalendereinträge in der Cloud zu speichern. Bei einem Geräteverlust oder -wechsel lassen sich diese Daten dann problemlos übertragen.

Noch mehr gute Nachrichten für Amazon, die Apple sorgen könnten, kommen aus Kalifornien. Ein dortiges Bezirksgericht lehnte einen Antrag der Anwälte aus Cupertino auf eine einstweilige Verfügung ab. Das Unternehmen wollte erreichen, dass der Richter Amazon vorerst und mit sofortiger Wirkung untersagt, den Namen “App Store” zu verwenden.

Die ehrenwerte Phyllis Hamilton sah jedoch in Apples Vorträgen keine ausreichenden Anzeichen für die “Wahrscheinlichkeit der Verwirrung” unter den Kunden. Der Mac-Macher verwies einer Meldung von Reuters zufolge auf vorige Stellungnahmen, in denen Amazon gebeten wurde, den Namen App Store nicht zu verwenden, da er die Kunden “verwirren und in die Irre führen” könne. Dieses Vorbringen war jedoch nicht substantiiert genug, um das vergleichsweise drastische Rechtsmittel einer einstweiligen Verfügung zu erwirken.

Allerdings ist der Prozess damit nicht beendet. Richterin Hamilton hatte bereits zuvor einen Verhandlungstermin für Oktober 2012 angesetzt. Bis zum Urteilsspruch wird Amazon also weiterhin ungehindert mit dem eigenen App Store werben dürfen.

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iCloud.com: Apple startet Beta-Test der Web-Oberfläche

Bei Apple registrierte Entwickler können ab sofort die Beta-Version von iCloud.com ausprobieren. Die Web-Oberfläche soll mittelfristig die MobileMe-Website ablösen. Außerdem gibt es eine Beta-Version des iOS-iWork und von iPhoto mit iCloud-Funktionen für Entwickler. Auch ist nun bekannt, wie viel zusätzlicher iCloud-Speicher kosten wird.

iCloud.com: Bekanntes Lion- und iOS-Design

iCloud erlaubt es Benutzern, Daten wie den Terminkalender und Einstellungen zwischen mehreren Apple-Geräten abzugleichen und Musik, Fotos, Apps und Dokumente online zu speichern, um sie dann auf allen Geräten wiederzufinden. iCloud.com bietet wie bisher MobileMe.com die Möglichkeit, über den Browser auf E-Mails, den Terminkalender, das Adressbuch und die Funktion “Mein iPhone finden” zuzugreifen. Auch lassen sich iWork-Dokumente über iCloud.com aufrufen. Die Oberfläche der einzelnen iCloud-Web-Apps ähnelt dem von OS X Lion und iOS bekannten Design.

iWork und iCloud: Möglicher Nachfolger für iWork.com

Die Beta-Versionen der iWork-Apps Pages, Keynote und Numbers für Apples iOS-Geräte erlauben es wiederum, Dokumente auf einem iPad, iPhone oder iPod touch zu bearbeiten, um sie dann auf dem jeweils anderen Gerät oder bei iCloud.com auf dem jüngsten Stand wieder zu finden. Ob iCloud.com somit auch der Nachfolger des von Apple bisher eher stiefmütterlich behandelten iWork.com werden soll, ist bislang unklar, erscheint aber nicht unwahrscheinlich.

Zwischenzeitlich soll die Beta-Version von iCloud.com sogar für Benutzer erreichbar gewesen sein, die nicht als iOS- oder Mac-Entwickler bei Apple registriert sind. Mittlerweile bleibt die Beta-Website aber wieder ausschließlich Entwicklern vorbehalten.

iPhoto 9.2: Anbindung an iCloud-Photo Stream

Entwickler können außerdem eine Beta-Version von iPhoto 9.2 für Mac OS X testen, die das Photo-Stream-Feature von iCloud in die App integriert. Photo Stream erlaubt es, Bilder direkt nach der Aufnahme mit einem iPhone oder iPad 2 über iCloud mit anderen iOS-Geräten oder dank iPhoto 9.2 auch mit der iPhoto-Bibliothek abzugleichen.

iOS 5 zeigt Preise für mehr iCloud-Speicher

Seit dem Start von iCloud.com zeigen die Einstellungen der Beta-Version von iOS 5 auch die Preise an, die Benutzer für zusätzlichen iCloud-Speicher bezahlen müssen. Im kostenlosen iCloud-Angebot sind bereits 5 Gigabyte Online-Speicher enthalten. Wer mehr Platz braucht, erhält für 16, 32 und 80 Euro im Jahr zusätzlichen Speicherplatz in Höhe von 10, 20 und 50 Gigabyte.

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Aufwind für Amazon: iCloud-Konkurrent und App-Store-Etappensieg

Amazon hat einige Änderungen seines Cloud Drive Dienstes angekündigt. Damit scheint das Unternehmen auf Apples iCloud zu reagieren, denn wer die Neuerungen betrachtet, findet alte Bekannte. Darüber hinaus lehnte ein Richter in Kalifornien zugunsten des Online-Riesen Apples Antrag auf einstweilige Verfügung im Streit um die Bezeichnung “App Store” ab.

Mit dem günstigsten kostenpflichtigen Abonnement (20 US-Dollar pro Jahr) erhält man derzeit unbegrenzten Speicherplatz für MP3- und M4A-Dateien. Damit ist das Angebot, Musik kostenfrei in der Cloud zu lagern, nicht mehr nur auf Titel aus dem Amazon MP3-Store beschränkt.

Doch auch für alle, die sich mit den kostenfreien 5 Gigabyte zufrieden geben, die Amazon allen Kunden zur Verfügung stellt, gilt: Alles, was der User im Amazon MP3-Store erwirbt, wird nicht auf die Kapazität angerechnet. In freier Abwandlung eines geflügelten Berliner Wortes: iCloud, ick hör’ Dir trapsen.

Für US-Kunden erfreulich, die im Besitz eines iPad sind: Der Cloud Player, mit dem die gespeicherte Musik aus dem Webbrowser heraus abgespielt werden kann, wurde für das Apple-Tablet optimiert. Leider funktioniert der Zugang nur von einem Server aus den USA, hierzulande läuft das Web-Streaming nicht.

Apples iCloud startet zusammen mit iTunes Match noch in diesem Herbst. In dieser Kombination jedoch, wiederum, vorerst nur in den USA. Das Paket wird mit 24,99 US-Dollar pro Jahr voraussichtlich etwas teurer als Amazons Alternative. Dafür klappt die iOS-Integration natürlich besser.

Ins Cloud-Geschäft dringt jetzt auch Dell vor und erweitert sein Programm namens Stage um diverse Cloud-Funktionen. Die Möglichkeit, mehr als kostenlose 2 Gigabyte mit Fotos, Videos und mehr zu füllen, kostet hier ab etwa 20 US-Dollar im Jahr für 5 Gigabyte. 100 Gigabyte gibt es für 150 US-Dollar per annum.

Übrigens: Hierzulande können Smartphone-Besitzer seit neuestem einen Synchronisations-Dienst von simyo nutzen. Mit simyo Synch stellt der Anbieter nicht nur den eigenen Kunden eine kostenfreie Möglichkeit zur Verfügung, Kontakte und Kalendereinträge in der Cloud zu speichern. Bei einem Geräteverlust oder -wechsel lassen sich diese Daten dann problemlos übertragen.

Noch mehr gute Nachrichten für Amazon, die Apple sorgen könnten, kommen aus Kalifornien. Ein dortiges Bezirksgericht lehnte einen Antrag der Anwälte aus Cupertino auf eine einstweilige Verfügung ab. Das Unternehmen wollte erreichen, dass der Richter Amazon vorerst und mit sofortiger Wirkung untersagt, den Namen “App Store” zu verwenden.

Die ehrenwerte Phyllis Hamilton sah jedoch in Apples Vorträgen keine ausreichenden Anzeichen für die “Wahrscheinlichkeit der Verwirrung” unter den Kunden. Der Mac-Macher verwies einer Meldung von Reuters zufolge auf vorige Stellungnahmen, in denen Amazon gebeten wurde, den Namen App Store nicht zu verwenden, da er die Kunden “verwirren und in die Irre führen” könne. Dieses Vorbringen war jedoch nicht substantiiert genug, um das vergleichsweise drastische Rechtsmittel einer einstweiligen Verfügung zu erwirken.

Allerdings ist der Prozess damit nicht beendet. Richterin Hamilton hatte bereits zuvor einen Verhandlungstermin für Oktober 2012 angesetzt. Bis zum Urteilsspruch wird Amazon also weiterhin ungehindert mit dem eigenen App Store werben dürfen.

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iCloud.com: Apple startet Beta-Test der Web-Oberfläche

Bei Apple registrierte Entwickler können ab sofort die Beta-Version von iCloud.com ausprobieren. Die Web-Oberfläche soll mittelfristig die MobileMe-Website ablösen. Außerdem gibt es eine Beta-Version des iOS-iWork und von iPhoto mit iCloud-Funktionen für Entwickler. Auch ist nun bekannt, wie viel zusätzlicher iCloud-Speicher kosten wird.

iCloud.com: Bekanntes Lion- und iOS-Design

iCloud erlaubt es Benutzern, Daten wie den Terminkalender und Einstellungen zwischen mehreren Apple-Geräten abzugleichen und Musik, Fotos, Apps und Dokumente online zu speichern, um sie dann auf allen Geräten wiederzufinden. iCloud.com bietet wie bisher MobileMe.com die Möglichkeit, über den Browser auf E-Mails, den Terminkalender, das Adressbuch und die Funktion “Mein iPhone finden” zuzugreifen. Auch lassen sich iWork-Dokumente über iCloud.com aufrufen. Die Oberfläche der einzelnen iCloud-Web-Apps ähnelt dem von OS X Lion und iOS bekannten Design.

iWork und iCloud: Möglicher Nachfolger für iWork.com

Die Beta-Versionen der iWork-Apps Pages, Keynote und Numbers für Apples iOS-Geräte erlauben es wiederum, Dokumente auf einem iPad, iPhone oder iPod touch zu bearbeiten, um sie dann auf dem jeweils anderen Gerät oder bei iCloud.com auf dem jüngsten Stand wieder zu finden. Ob iCloud.com somit auch der Nachfolger des von Apple bisher eher stiefmütterlich behandelten iWork.com werden soll, ist bislang unklar, erscheint aber nicht unwahrscheinlich.

Zwischenzeitlich soll die Beta-Version von iCloud.com sogar für Benutzer erreichbar gewesen sein, die nicht als iOS- oder Mac-Entwickler bei Apple registriert sind. Mittlerweile bleibt die Beta-Website aber wieder ausschließlich Entwicklern vorbehalten.

iPhoto 9.2: Anbindung an iCloud-Photo Stream

Entwickler können außerdem eine Beta-Version von iPhoto 9.2 für Mac OS X testen, die das Photo-Stream-Feature von iCloud in die App integriert. Photo Stream erlaubt es, Bilder direkt nach der Aufnahme mit einem iPhone oder iPad 2 über iCloud mit anderen iOS-Geräten oder dank iPhoto 9.2 auch mit der iPhoto-Bibliothek abzugleichen.

iOS 5 zeigt Preise für mehr iCloud-Speicher

Seit dem Start von iCloud.com zeigen die Einstellungen der Beta-Version von iOS 5 auch die Preise an, die Benutzer für zusätzlichen iCloud-Speicher bezahlen müssen. Im kostenlosen iCloud-Angebot sind bereits 5 Gigabyte Online-Speicher enthalten. Wer mehr Platz braucht, erhält für 16, 32 und 80 Euro im Jahr zusätzlichen Speicherplatz in Höhe von 10, 20 und 50 Gigabyte.

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OS X Lion 10.7.2: iCloud nun in Beta-Version integriert

Bei Apple registrierte Entwickler, die OS X Lion in der Beta-Version 10.7.2 und die iCloud-Beta für den Mac testen, müssen die Beta-Versionen nicht mehr einzeln herunterladen. Im neuen Beta-Build 11C55 von OS X Lion 10.7.2 ist iCloud nun integriert.

Die neue Beta-Version, die Apple am vergangenen Sonntag veröffentlichte, ist für registrierte Entwickler über Apples Entwickler-Website erhältlich. Weitere Neuerungen, die über die Integration der iCloud-Beta hinausgehen, sind nicht bekannt.

Bild: 9 to 5 Mac

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iCloud-Updates für Lion und iTunes vor iOS 5

Möglicherweise werden die für das iCloud-Update relevanten Aktualisierungen für Mac OS X Lion und iTunes schon am 11. Oktober erscheinen und damit vor dem großen Update auf iOS 5 am folgenden Tag.

Die kommende Woche verspricht eine ereignisreiche Software-Woche im Hause Apple zu werden. Sowohl das Mac OS X Betriebssystem als auch iTunes, iOS und iWork für iOS erfahren fast gleichzeitig eine wesentliche Überarbeitung. Zudem wird Apple den Grußkartendienst “Cards” aktivieren. Laufen alle iCloud-Aktualisierungen glatt, wird der iTunes-Match-Service zwei Wochen später in den USA online gehen. Ein Zeitplan für Europa steht noch aus.

Die vorgezogenen Updates von Lion und iTunes würden die Serverlast bei Apple erleichtern und die größten Datenpakete aus dem Weg schaffen bevor die mobilen Aktualisierungen anstehen.

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Updates: Numbers, Keynote, Pages für iCloud, iMovie mit Bugfixes

iCloud für iWork
Was wäre die iCloud ohne eine kompatible iWork-Suite? Richtig. Daher stehen ab sofort neue Versionen von Numbers, Keynote und Pages zum Download bereit. Das Update auf Version 1.5 beschert den drei iWork-Apps neue Funktionen und Bugfixes sowie, natürlich, die benötigte iCloud-Kompatibilität. Darüber hinaus gibt es auch ein Update für die beliebte iMovie-Applikation. Version 1.2.2 hat mehrheitlich Bugfixes im Gepäck.




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iCloud-Updates für Lion und iTunes vor iOS 5

Möglicherweise werden die für das iCloud-Update relevanten Aktualisierungen für Mac OS X Lion und iTunes schon am 11. Oktober erscheinen und damit vor dem großen Update auf iOS 5 am folgenden Tag.

Die kommende Woche verspricht eine ereignisreiche Software-Woche im Hause Apple zu werden. Sowohl das Mac OS X Betriebssystem als auch iTunes, iOS und iWork für iOS erfahren fast gleichzeitig eine wesentliche Überarbeitung. Zudem wird Apple den Grußkartendienst “Cards” aktivieren. Laufen alle iCloud-Aktualisierungen glatt, wird der iTunes-Match-Service zwei Wochen später in den USA online gehen. Ein Zeitplan für Europa steht noch aus.

Die vorgezogenen Updates von Lion und iTunes würden die Serverlast bei Apple erleichtern und die größten Datenpakete aus dem Weg schaffen bevor die mobilen Aktualisierungen anstehen.

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iCloud: Apple angeblich kurz vor Lizenzabkommen mit Film-Studios

In den USA lassen sich nicht nur Fotos, Apps und iBooks-Bücher über iCloud zwischen iOS-Geräten und Macs abgleichen, sondern auch Musik und Fernsehserien aus dem iTunes Store. Was noch fehlt, sind Kinofilme. Auch das könnte sich bald ändern: Apple soll kurz vor einem Lizenzabkommen mit Film-Studios um ein Cloud- und Streaming-Angebot stehen.

Sowohl die LA Times als auch das üblicherweise über Apples Pläne gut informierte Wall Street Journal berichten von den Verhandlungen zwischen Apple und den Film-Studios. Der Deal könnte dazu führen, dass sich Kinofilme noch in diesem Jahr über iCloud zwischen einzelnen iOS-Geräten abgleichen und vielleicht sogar direkt von Apples Servern streamen lassen.

Möglich sei auch, dass das Angebot erst Anfang 2012 startet. Da Apple solche Lizenzabkommen üblicherweise erst in den USA und dann erst in anderen Ländern abschließt, ist aber davon auszugehen, dass sich Film-Freunde hierzulande so oder so noch einige Zeit gedulden müssen.

Die LA Times kann sich außerdem vorstellen, dass Apple dem Cloud-basierten Lizenzierungssystem UltraViolet beitreten wird, das bisher alle wichtigen Film-Studios außer Disney unterstützen. Die Studios hätten Apple gerne mit an Bord, da rund 66 Prozent des digitalen Film-Verleihs und der Film-Downloads auf Apple zurückgingen. Ein solcher Beitritt Apples könnte ein Zugeständnis sein, das Apple den Studios zugunsten einer zusätzlichen Integration mit iCloud macht.

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iTunes Match: Apples Cloud-Musik-Angebot jetzt auch in Deutschland erhältlich

Kurz vor Weihnachten ist es nun soweit: iTunes Match ist nun international erhältlich, darunter auch in Deutschland. Zwar lässt eine offizielle Pressemitteilung zum Start noch auf sich warten. Wer aber den deutschen iTunes Store besucht, findet dort bereits Apples 24,99-Euro-Cloud-Musik-Angebot.

Bereits in den letzten Tagen konnten sich einige europäische Benutzer bei iTunes Match registrieren, Apple sprach ihnen gegenüber allerdings von einem Versehen und gab ihnen das Geld zurück. Dieses Versehen sprach aber dafür, dass das eigentliche Angebot nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.

Und tatsächlich: Wer heute den deutschen iTunes Store aufruft, findet dort eine Werbung für iTunes Match sowie die dazugehörigen Menü-Einträge auf der rechten Seite. Dort befindet sich sowohl ein Eintrag für “Gekaufte Artikel”, wo sich zuvor gekaufte Musiktitel anzeigen und erneut herunterladen lassen. Dabei handelt es sich um das kostenlose Angebot “iTunes in der Cloud”.

iTunes Match ist wiederum ein kostenpflichtiger Dienst. Für 24,99 Euro pro Jahr lässt sich die gesamte Musikbibliothek des iTunes-Benutzers analysieren und mit den im iTunes Store vorhandenen Titeln abgleichen. Insgesamt 25.000 Titel stehen dann auf allen Geräten als Cloud-Download zur Verfügung – zuzüglich der im iTunes Store gekauften Musik. Befindet sich ein Titel der Musikbibliothek nicht im iTunes-Store-Sortiment, kann der Benutzer diesen hochladen. Im Anschluss lassen sich dann alle Titel, die sich in der “Wolke” befinden, mit allen mit dem iCloud-Account des Benutzers verbundenen iOS-Geräten herunterladen. Das spart auf diesen vor allem Speicherplatz, da der Benutzer dann nicht mehr die gesamte Musikbibliothek synchronisieren muss, um immer Zugriff auf seine Titel zu haben.

Das Angebot war seit einigen Monaten in den USA und seit einigen Tagen in Brasilien erhältlich. Die Verzögerung des Deutschland- und Europa-Starts erklärt sich durch neue Lizenzabkommen, die Apple erst mit den Rechteinhabern abschließen musste.

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iCloud: Apple angeblich kurz vor Lizenzabkommen mit Film-Studios

In den USA lassen sich nicht nur Fotos, Apps und iBooks-Bücher über iCloud zwischen iOS-Geräten und Macs abgleichen, sondern auch Musik und Fernsehserien aus dem iTunes Store. Was noch fehlt, sind Kinofilme. Auch das könnte sich bald ändern: Apple soll kurz vor einem Lizenzabkommen mit Film-Studios um ein Cloud- und Streaming-Angebot stehen.

Sowohl die LA Times als auch das üblicherweise über Apples Pläne gut informierte Wall Street Journal berichten von den Verhandlungen zwischen Apple und den Film-Studios. Der Deal könnte dazu führen, dass sich Kinofilme noch in diesem Jahr über iCloud zwischen einzelnen iOS-Geräten abgleichen und vielleicht sogar direkt von Apples Servern streamen lassen.

Möglich sei auch, dass das Angebot erst Anfang 2012 startet. Da Apple solche Lizenzabkommen üblicherweise erst in den USA und dann erst in anderen Ländern abschließt, ist aber davon auszugehen, dass sich Film-Freunde hierzulande so oder so noch einige Zeit gedulden müssen.

Die LA Times kann sich außerdem vorstellen, dass Apple dem Cloud-basierten Lizenzierungssystem UltraViolet beitreten wird, das bisher alle wichtigen Film-Studios außer Disney unterstützen. Die Studios hätten Apple gerne mit an Bord, da rund 66 Prozent des digitalen Film-Verleihs und der Film-Downloads auf Apple zurückgingen. Ein solcher Beitritt Apples könnte ein Zugeständnis sein, das Apple den Studios zugunsten einer zusätzlichen Integration mit iCloud macht.

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iTunes Match: Apples Cloud-Musik-Angebot jetzt auch in Deutschland erhältlich

Kurz vor Weihnachten ist es nun soweit: iTunes Match ist nun international erhältlich, darunter auch in Deutschland. Zwar lässt eine offizielle Pressemitteilung zum Start noch auf sich warten. Wer aber den deutschen iTunes Store besucht, findet dort bereits Apples 24,99-Euro-Cloud-Musik-Angebot.

Bereits in den letzten Tagen konnten sich einige europäische Benutzer bei iTunes Match registrieren, Apple sprach ihnen gegenüber allerdings von einem Versehen und gab ihnen das Geld zurück. Dieses Versehen sprach aber dafür, dass das eigentliche Angebot nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.

Und tatsächlich: Wer heute den deutschen iTunes Store aufruft, findet dort eine Werbung für iTunes Match sowie die dazugehörigen Menü-Einträge auf der rechten Seite. Dort befindet sich sowohl ein Eintrag für “Gekaufte Artikel”, wo sich zuvor gekaufte Musiktitel anzeigen und erneut herunterladen lassen. Dabei handelt es sich um das kostenlose Angebot “iTunes in der Cloud”.

iTunes Match ist wiederum ein kostenpflichtiger Dienst. Für 24,99 Euro pro Jahr lässt sich die gesamte Musikbibliothek des iTunes-Benutzers analysieren und mit den im iTunes Store vorhandenen Titeln abgleichen. Insgesamt 25.000 Titel stehen dann auf allen Geräten als Cloud-Download zur Verfügung – zuzüglich der im iTunes Store gekauften Musik. Befindet sich ein Titel der Musikbibliothek nicht im iTunes-Store-Sortiment, kann der Benutzer diesen hochladen. Im Anschluss lassen sich dann alle Titel, die sich in der “Wolke” befinden, mit allen mit dem iCloud-Account des Benutzers verbundenen iOS-Geräten herunterladen. Das spart auf diesen vor allem Speicherplatz, da der Benutzer dann nicht mehr die gesamte Musikbibliothek synchronisieren muss, um immer Zugriff auf seine Titel zu haben.

Das Angebot war seit einigen Monaten in den USA und seit einigen Tagen in Brasilien erhältlich. Die Verzögerung des Deutschland- und Europa-Starts erklärt sich durch neue Lizenzabkommen, die Apple erst mit den Rechteinhabern abschließen musste.

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Push-Funktion für iCloud bleibt weiter abgeschaltet

Die Push-Funktion für Apples mobilen Datendienst iCloud muss in Deutschland auch weiterhin abgeschaltet bleiben. Dies entschied das OLG Karlsruhe am Freitag in dem Verfahren gegen Motorola. Apple hatte einen Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung gestellt. 

“Wir freuen uns über die Entscheidung des Gerichts. Wir werden auch weiterhin unsere Patente verteidigen”, zitiert Patentexperte Florian Müller die Stellungnahme des Gegners Motorola Mobility. Im Februar hatte das Landgericht Mannheim entschieden, dass Apple seine Push-Dienste wegen einer Patentverletzung einstellen muss. Der Gegner Motorola Mobility hatte sich auf Patente berufen, die ursprünglich für Pager konzipiert wurden.

Apple hat gegen die Entscheidung Berufung eingelegt und für den Verlauf des Verfahrens die Einstellung der Zwangsvollstreckung beantragt. Bei der Entscheidung über solche Anträge wägt das Gericht die Erfolgsaussichten der Berufung ab. Im diesem Fall fiel die Einschätzung zum Nachteil Apples. Auch weiterhin müssen deutsche iCloud-Kunden demnach auf die Push-Funktion verzichten. In einem Support-Dokument regt Apple an, die Einstellungen auf den automatischen Abruf in festen Zeitintervallen zu verändern.

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iCloud: Apple besitzt den Generalschlüssel

Für die meisten Anwender dürfte das Ergebnis einer Untersuchung durch Ars Technica keine Überraschung sein: Die Daten, die bei Cloud-Diensten wie iCloud gespeichert sind, können jederzeit vom Anbieter – in diesem Fall Apple – ausgelesen und gegebenenfalls an die Behörden weitergegeben werden.

Wie die Kollegen von Ars Technica berichten, seien schon die Nutzungsbedingungen von iCloud aufschlussreich genug, um auf diese Tatsache hinzuweisen. Dort heißt es unter dem Punkt “Entfernen von Inhalten”:

Apple behält sich jedoch das Recht vor, jederzeit zu überprüfen, ob Inhalte angemessen sind und mit dieser Vereinbarung übereinstimmen, und kann ohne vorherige Ankündigung und in seinem alleinigen Ermessen Inhalte jederzeit vorab sichten, verschieben, ablehnen, modifizieren und/oder entfernen, wenn diese Inhalte diese Vereinbarung verletzen oder in sonstiger Weise anstößig sind.

“Wären die iCloud-Daten vollständig verschlüsselt, könnten sie die Inhalte nicht überprüfen, an die Polizei übergeben oder in DMCA-Verstößen ermitteln”, so der Sicherheitsspezialist Jonathan Zdziarski gegenüber Ars Technica.

Auch Securosis CEO Rich Mogull stimmt dem Bericht zu und sagte, dass nur der Transport der iCloud-Daten verschlüsselt sei. “Apple könnte die Daten auf seinen Festplatten verschlüsseln, aber auch dann bräuchten sie den Schlüssel”, so Mogull.

Apple handelt hier wie der Rest der Industrie. Robby Gulri, Vice President des Sicherheitsunternehmens Echoworx sagte, dass Apple die richtigen Schritte gewählt habe, um die Daten und Privatsphäre der Nutzer zu schützen. “Die Daten werden mit Hilfe von SSL sicher übertragen, sie werden mit 128-Bit-Schlüsseln verschlüsselt und Apple hat es Entwicklern verboten UDIDs zu nutzen“, so Gulri. “Aber nur weil die Daten verschlüsselt sind, heißt es nicht, dass sie auch sicher sind.” “Es besteht immer die Gefahr, egal wie unwahrscheinlich, dass ein Mitarbeiter illegal auf die Daten der Nutzer zugreifen könnte.”

Verbesserungsvorschläge

Gulri nannte gegenüber Ars Technica aber auch eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen, die Apple und natürlich andere Unternehmen übernehmen könnten, um die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer zu verbessern. Zunächst sollten die Unternehmen ein Public-Key-Verfahren nutzen, um die Daten der Anwender zu verschlüsseln. Sofern niemand anderes Zugriff auf den privaten Schlüssel hat, kann – abgesehen vom Nutzer selbst – niemand die Daten entschüsseln.

Darüber hinaus wünscht er sich, dass die Sicherheitsvorkehrungen der Unternehmen regelmäßig von unabhängigen Firmen überprüft werden sollten. Die Kette dieser Vorkehrungen sei nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Auch bei der Verschlüsselung von E-Mails sieht Gulri dringenden Nachholbedarf. Apple, aber auch andere Anbieter wie Google, legen hier primär Wert auf die Bequemlichkeit. Darunter leidet auch die Sicherheit, wie sie etwa S/MIME bietet.

Weiterhin gilt also: wer auf Nummer sicher gehen will, muss seine Daten entweder vor dem Upload auf Cloud-Dienste selber verschlüsseln oder auf diese Dienste teilweise oder vollständig verzichten. Hier muss jeder für sich entscheiden, wie sehr man dem zuständigen Unternehmen traut. Gulri etwa nutzt nur Foto Stream und die Synchronisation von iTunes-Inhalten. Andere iCloud-Funktionen hat er deaktiviert.

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Push-Funktion für iCloud bleibt weiter abgeschaltet

Die Push-Funktion für Apples mobilen Datendienst iCloud muss in Deutschland auch weiterhin abgeschaltet bleiben. Dies entschied das OLG Karlsruhe am Freitag in dem Verfahren gegen Motorola. Apple hatte einen Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung gestellt. 

“Wir freuen uns über die Entscheidung des Gerichts. Wir werden auch weiterhin unsere Patente verteidigen”, zitiert Patentexperte Florian Müller die Stellungnahme des Gegners Motorola Mobility. Im Februar hatte das Landgericht Mannheim entschieden, dass Apple seine Push-Dienste wegen einer Patentverletzung einstellen muss. Der Gegner Motorola Mobility hatte sich auf Patente berufen, die ursprünglich für Pager konzipiert wurden.

Apple hat gegen die Entscheidung Berufung eingelegt und für den Verlauf des Verfahrens die Einstellung der Zwangsvollstreckung beantragt. Bei der Entscheidung über solche Anträge wägt das Gericht die Erfolgsaussichten der Berufung ab. Im diesem Fall fiel die Einschätzung zum Nachteil Apples. Auch weiterhin müssen deutsche iCloud-Kunden demnach auf die Push-Funktion verzichten. In einem Support-Dokument regt Apple an, die Einstellungen auf den automatischen Abruf in festen Zeitintervallen zu verändern.

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iCloud: Apple besitzt den Generalschlüssel

Für die meisten Anwender dürfte das Ergebnis einer Untersuchung durch Ars Technica keine Überraschung sein: Die Daten, die bei Cloud-Diensten wie iCloud gespeichert sind, können jederzeit vom Anbieter – in diesem Fall Apple – ausgelesen und gegebenenfalls an die Behörden weitergegeben werden.

Wie die Kollegen von Ars Technica berichten, seien schon die Nutzungsbedingungen von iCloud aufschlussreich genug, um auf diese Tatsache hinzuweisen. Dort heißt es unter dem Punkt “Entfernen von Inhalten”:

Apple behält sich jedoch das Recht vor, jederzeit zu überprüfen, ob Inhalte angemessen sind und mit dieser Vereinbarung übereinstimmen, und kann ohne vorherige Ankündigung und in seinem alleinigen Ermessen Inhalte jederzeit vorab sichten, verschieben, ablehnen, modifizieren und/oder entfernen, wenn diese Inhalte diese Vereinbarung verletzen oder in sonstiger Weise anstößig sind.

“Wären die iCloud-Daten vollständig verschlüsselt, könnten sie die Inhalte nicht überprüfen, an die Polizei übergeben oder in DMCA-Verstößen ermitteln”, so der Sicherheitsspezialist Jonathan Zdziarski gegenüber Ars Technica.

Auch Securosis CEO Rich Mogull stimmt dem Bericht zu und sagte, dass nur der Transport der iCloud-Daten verschlüsselt sei. “Apple könnte die Daten auf seinen Festplatten verschlüsseln, aber auch dann bräuchten sie den Schlüssel”, so Mogull.

Apple handelt hier wie der Rest der Industrie. Robby Gulri, Vice President des Sicherheitsunternehmens Echoworx sagte, dass Apple die richtigen Schritte gewählt habe, um die Daten und Privatsphäre der Nutzer zu schützen. “Die Daten werden mit Hilfe von SSL sicher übertragen, sie werden mit 128-Bit-Schlüsseln verschlüsselt und Apple hat es Entwicklern verboten UDIDs zu nutzen“, so Gulri. “Aber nur weil die Daten verschlüsselt sind, heißt es nicht, dass sie auch sicher sind.” “Es besteht immer die Gefahr, egal wie unwahrscheinlich, dass ein Mitarbeiter illegal auf die Daten der Nutzer zugreifen könnte.”

Verbesserungsvorschläge

Gulri nannte gegenüber Ars Technica aber auch eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen, die Apple und natürlich andere Unternehmen übernehmen könnten, um die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer zu verbessern. Zunächst sollten die Unternehmen ein Public-Key-Verfahren nutzen, um die Daten der Anwender zu verschlüsseln. Sofern niemand anderes Zugriff auf den privaten Schlüssel hat, kann – abgesehen vom Nutzer selbst – niemand die Daten entschüsseln.

Darüber hinaus wünscht er sich, dass die Sicherheitsvorkehrungen der Unternehmen regelmäßig von unabhängigen Firmen überprüft werden sollten. Die Kette dieser Vorkehrungen sei nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Auch bei der Verschlüsselung von E-Mails sieht Gulri dringenden Nachholbedarf. Apple, aber auch andere Anbieter wie Google, legen hier primär Wert auf die Bequemlichkeit. Darunter leidet auch die Sicherheit, wie sie etwa S/MIME bietet.

Weiterhin gilt also: wer auf Nummer sicher gehen will, muss seine Daten entweder vor dem Upload auf Cloud-Dienste selber verschlüsseln oder auf diese Dienste teilweise oder vollständig verzichten. Hier muss jeder für sich entscheiden, wie sehr man dem zuständigen Unternehmen traut. Gulri etwa nutzt nur Foto Stream und die Synchronisation von iTunes-Inhalten. Andere iCloud-Funktionen hat er deaktiviert.

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iCloud: Beta-Seite zeigt Icons für Erinnerungen und Notizen

Nachdem Apple vor einigen Tagen dabei überführt wurde, Benachrichtigungen auf iCloud.com zu testen, ist nun eine Beta-Seite aufgetaucht, die getrennte Web-Anwendungen für Notizen und Erinnerungen zeigt. Der Code weist daraufhin, dass wir in Kürze eine erste Beta von iOS 6 erwarten dürften.

Ein Login auf der iCloud-Seite beta.icloud.com ist derzeit noch nicht möglich – auch mit vorhandenem Developer-Account. Wie 9to5Mac berichtet, scheint es notwendig, dass man sich zuvor mit einem iOS-Gerät anmeldet, auf dem eine noch nicht öffentlich verfügbare iOS-6-Beta läuft. Dies lassen jedenfalls die im Quelltext der Seite gefundenen Hinweise vermuten.

Tick-Tock. Die Zeit bis zur Veröffentlichung der ersten Beta-Version läuft.

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iCloud: Kommendes Update soll Foto- und Video-Funktionen erweitern

In den vergangenen Tagen waren wir alle mehrfach Zeuge von diversen Änderungen, die Apple an der Webseite von iCloud vorgenommen hatte. Ein kommendes Update soll nun angeblich die Foto-Funktionen der Cloud-Lösung erweitern.

Wie das Wall Street Journal berichtet, soll es die überarbeitete Version von iCloud den Nutzern erlauben, Fotos mit anderen Nutzern zu teilen. Auch eine Kommentar-Funktion soll dann Bestandteil des Foto-Sharings sein. Das Update soll im Rahmen der WWDC im Juni vorgestellt werden.

Nachdem bereits das Synchronisieren von Fotos mit iCloud möglich ist, arbeitet Apple angeblich auch an der Möglichkeit Videos, die etwa mit dem iPhone oder iPad aufgenommen wurden, in der Cloud zu speichern. Natürlich sollen diese Funktionen auch Bestandteil von iOS 6 sein.

Bereits in der vergangenen Woche wurden Benachrichtigungen auf iCloud.com entdeckt, die denen von iOS ähneln. Kurz darauf wurde eine Beta-Version von iCloud.com entdeckt, die unter anderem Symbole für Erinnerungen und Notizen zeigt. Im Quelltext der Seite wurden darüber hinaus Hinweise auf eine Beta von iOS 6 entdeckt.

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iCloud: Mail-Empfang war gestört – Problem offenbar behoben

Wer gestern Nachmittag Probleme beim Empfang von iCloud-E-Mails hatte und verzweifelt mit den Einstellungen herumspielte, kann beruhigt sein: Das Problem lag bei Apple, mittlerweile sollte alles wieder funktionieren.

Auf Apples iCloud-Support-Website gibt es mittlerweile einen Eintrag, dem zufolge 12 Prozent aller iCloud-Benutzer nicht auf ihre iCloud-Mails zugreifen konnten. Mittlerweile sei der “reguläre Dienst” aber wieder hergestellt.

Ärgerlich ist, dass Apple diese Meldung erst veröffentlichte, als – um 18:42 Mitteleuropäischer Zeit – wieder alles funktionierte. Im Idealfall sollte sich auf der iCloud-Support-Seite schon während eines Ausfalls nachvollziehen lassen, ob das Problem bei Apple liegt oder nicht – zumal Apple durch den Eintrag “aktueller Status” suggeriert, dass die Seite immer auf dem neuesten Stand ist.

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iCloud: Kommendes Update soll Foto- und Video-Funktionen erweitern

In den vergangenen Tagen waren wir alle mehrfach Zeuge von diversen Änderungen, die Apple an der Webseite von iCloud vorgenommen hatte. Ein kommendes Update soll nun angeblich die Foto-Funktionen der Cloud-Lösung erweitern.

Wie das Wall Street Journal berichtet, soll es die überarbeitete Version von iCloud den Nutzern erlauben, Fotos mit anderen Nutzern zu teilen. Auch eine Kommentar-Funktion soll dann Bestandteil des Foto-Sharings sein. Das Update soll im Rahmen der WWDC im Juni vorgestellt werden.

Nachdem bereits das Synchronisieren von Fotos mit iCloud möglich ist, arbeitet Apple angeblich auch an der Möglichkeit Videos, die etwa mit dem iPhone oder iPad aufgenommen wurden, in der Cloud zu speichern. Natürlich sollen diese Funktionen auch Bestandteil von iOS 6 sein.

Bereits in der vergangenen Woche wurden Benachrichtigungen auf iCloud.com entdeckt, die denen von iOS ähneln. Kurz darauf wurde eine Beta-Version von iCloud.com entdeckt, die unter anderem Symbole für Erinnerungen und Notizen zeigt. Im Quelltext der Seite wurden darüber hinaus Hinweise auf eine Beta von iOS 6 entdeckt.

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iCloud: Apple-Mitarbeiter erhalten 50 Gigabyte Gratis-Speicher

Apple-Mitarbeiter bekommen ebenso wie Angestellte anderer Unternehmen nicht nur ihr reguläres Gehalt, sondern auch Vergünstigungen auf Apples Produkte. Nachdem es seit Januar bereits neue Rabatte für Macs und iPads gibt, können sich die Angestellten jetzt über kostenfreie 50-Gigabyte-iCloud-Speicher freuen.

Bereits für den iCloud-Vorgänger MobileMe bekamen Apple-Mitarbeiter einst Gratis-Accounts. Seit dem Wechsel zu iCloud ist Apples Online-Dienst in der Standard-Ausführung mit 5 Gigabyte Kapazität für alle Benutzer kostenlos, so dass der Vorteil für die Mitarbeiter entfiel. Mit den 50 Gigabyte Gratis-Speicher erhalten die Mitarbeiter nun eine Leistung, die sonst 80 Euro kostet.

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iCloud: Mail-Zugriff für einige (wenige) Benutzer seit Stunden nicht möglich

Für iCloud-Benutzer, die seit Stunden nicht auf ihre Mails zugreifen können, gibt es einen kleinen Trost: Sie sind nicht allein. Mindestens seit gestern Abend ist einigen Apple-Kunden der Mail-Zugriff komplett verwehrt. Allerdings sollen nur 1,1 Prozent der Benutzer betroffen sein.

Wer Apples iCloud-Support-Website aufruft, findet dort eine Statusmeldung: Nachrichten und Notizen lassen sich von 1,1 Prozent der Benutzer nicht aufrufen. Apple versichert ihnen, dass das Unternehmen normale Funktionalität so bald wie möglich wieder herstellen wird.

Die aktuelle Statusmeldung – am frühen Morgen europäischer Zeit – stammt von 19:52 Uhr pazifischer Sommerzeit am 11. September, also 4:52 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit am Mittwochmorgen. 9 to 5 Mac berichtete aber schon gestern Abend von dem Problem und verwies auf eine Statusmeldung von 19:54 Uhr deutscher Zeit. Die Probleme halten also schon seit vielen Stunden an.

Es bleibt zu hoffen, dass für die betroffenen Benutzer keine Mails verloren gehen. In der Regel sollten zwischenzeitlich eingetroffene Mails nach der Behebung der Probleme aber angezeigt werden.

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iCloud: Mail-Probleme sollten komplett behoben sein

iCloud-Benutzer, die vom Ausfall des E-Mail-Dienstes betroffen waren, sollten mittlerweile wieder problemlos auf ihre Mails zugreifen können. Apple hat Betroffenen eine Entschuldigungs-Mail geschickt und ihnen versichert, dass alle Mails im iCloud-Postfach vorhanden sein sollten.

Rund 1,1 Prozent der iCloud-Benutzer waren Apple-Angaben zufolge betroffen: Sie konnten am 11., 12. und 13. September entweder gar nicht oder nur eingeschränkt auf ihr iCloud-Postfach zugreifen. Nachdem der Dienst für sie wieder online war, hatten sich die Probleme aber zunächst nicht komplett erledigt: Beispielsweise berichtete ein Benutzer, dass seine Mails plötzlich alle aus dem Jahr 1969 stammen sollen und er sie auch nicht öffnen könne.

Apple hat sich gestern mit E-Mails bei betroffenen Kunden entschuldigt; sowohl 9 to 5 Mac als auch Mac Rumors zeigen Mails mit identischem Inhalt: Das iCloud-Team entschuldige sich für den Ausfall, mittlerweile sei der Dienst aber wieder hergestellt.

Alle E-Mails, die während der Zeit der Störungen an die jeweilige Mail-Adresse gingen, befänden sich mittlerweile ordnungsgemäß im Posteingang. Die Kunden seien dem Team sehr wichtig. Es arbeite hart daran, sicher zu gehen, iCloud zum bestmöglichen Angebot zu machen.

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iCloud: Apple warnt MobileMe-Umsteiger vor nahendem Downgrade

MobileMe-Nutzer, die während der Einführung von Apples iCloud noch einen kostenpflichtigen MobileMe-Account nutzten, erhielten im vergangenen Jahr ein kostenloses Upgrade von 20 GB auf insgesamt 25 GB. Da dieses Schmankerl Ende September ausläuft, warnt Apple seine Nutzer vor dem baldigen Downgrade auf nur noch 5 GB.

Wie The Next Web berichtet, bekommen die Nutzer, die derzeit mehr als die kostenlosen 5 GB nutzen, entsprechende Mails, in denen Apple auf das Ende des kostenlosen Speichers hinweist. Sollte der Nutzer nicht entsprechend Platz schaffen, werden Backups nicht mehr wie gewohnt funktionieren und Apps können keine neuen Dateien im Online-Speicher anlegen.

In der Mail beschreibt Apple wie man etwa auf einem iOS-Gerät Platz schafft und wie man alternativ auf einen kostenpflichtigen iCloud-Account umsteigt:


(Bild: The Next Web)

Nach dem 30. September werden die alten MobileMe-Kunden ihren Zugang zu dem kostenlosen Speicherplatz verlieren. Danach haben sie – wie alle anderen kostenlosen iCloud-Nutzer – nur noch 5 GB Kapazität, sollten sie sich nicht für den Kauf von zusätzlichem Speicher entscheiden.

Dateien oder Backups, die bereits in Apples iCloud gespeichert sind, werden nicht gelöscht. Wie bereits oben erwähnt, werden lediglich keine neuen Backups mehr angelegt und Anwendungen können keine neuen Dateien schreiben.

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iCloud-Bug: Meldung verspricht Ex-MobileMe-Kunden 25 Gigabyte bis 2050

iCloud-Benutzer, die zuvor MobileMe-Kunden waren, können sich (nicht wirklich) freuen: Eigentlich sollte Apple ihr kostenloses Datenvolumen heute von 25 auf 5 Gigabyte umstellen. Stattdessen zeigen die Systemeinstellungen als neuen Stichtag jetzt den 30.9.2050 an. Allerdings dürfte es sich dabei um einen Fehler handeln.

Der iCloud-Vorgänger MobileMe war zwar kostenpflichtig, dafür verfügten die Benutzer auch über 20 Gigabyte Online-Speicher für E-Mails und weitere Daten. Als Apple letztes Jahr auf das kostenlose Angebot iCloud umstellte, erhielten bisherige MobileMe-Kunden eine kostenlose Account-Verlängerung bis zum 30. Juni 2012, die insgesamt 25 Gigabyte Kapazität mit sich brachte – die gewohnten 20 Gigabyte plus die 5 Gigabyte, die im iCloud-Angebot ohnehin enthalten sind.

Im Anschluss verlängerte Apple diese Übergangszeit um weitere drei Monate, also bis zum 30. September 2012. Mit dem heutigen Montag ist die Übergangszeit vorbei, so dass früheren MobileMe-Benutzern ab sofort nur noch 5 Gigabyte Cloud-Speicher zur Verfügung stehen dürfte – soweit sie sich nicht dafür entschieden haben, gegen Entgelt weiterhin über mehr Speicher zu verfügen.

TUAW ist aber aufgefallen, dass dem nicht so ist. Sowohl in den iOS- als auch den OS-X-Einstellungen zeigt Apple den betroffenen Benutzern stattdessen die Meldung, dass sie bis zum 30. September 2050 (in Worten: das Jahr zweitausend-fünfzig) über 25 Gigabyte Online-Speicher verfügen werden. In 38 Jahren dürfte das zwar nicht mehr wirklich viel sein, auch sollte man nicht darauf wetten, dass es iCloud dann überhaupt noch in dieser Form gibt. Dafür gibt’s das Ganze aber Gratis.

Allerdings ist davon auszugehen, dass es sich einfach um einen Fehler bei der Umstellung handelt, den Apple bald beheben wird. Jedenfalls lässt sich aber aktuell noch auf mehr Speicher zugreifen, als das zumindest heute der Fall sein dürfte.

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iCloud: Apple warnt MobileMe-Umsteiger vor nahendem Downgrade

MobileMe-Nutzer, die während der Einführung von Apples iCloud noch einen kostenpflichtigen MobileMe-Account nutzten, erhielten im vergangenen Jahr ein kostenloses Upgrade von 20 GB auf insgesamt 25 GB. Da dieses Schmankerl Ende September ausläuft, warnt Apple seine Nutzer vor dem baldigen Downgrade auf nur noch 5 GB.

Wie The Next Web berichtet, bekommen die Nutzer, die derzeit mehr als die kostenlosen 5 GB nutzen, entsprechende Mails, in denen Apple auf das Ende des kostenlosen Speichers hinweist. Sollte der Nutzer nicht entsprechend Platz schaffen, werden Backups nicht mehr wie gewohnt funktionieren und Apps können keine neuen Dateien im Online-Speicher anlegen.

In der Mail beschreibt Apple wie man etwa auf einem iOS-Gerät Platz schafft und wie man alternativ auf einen kostenpflichtigen iCloud-Account umsteigt:


(Bild: The Next Web)

Nach dem 30. September werden die alten MobileMe-Kunden ihren Zugang zu dem kostenlosen Speicherplatz verlieren. Danach haben sie – wie alle anderen kostenlosen iCloud-Nutzer – nur noch 5 GB Kapazität, sollten sie sich nicht für den Kauf von zusätzlichem Speicher entscheiden.

Dateien oder Backups, die bereits in Apples iCloud gespeichert sind, werden nicht gelöscht. Wie bereits oben erwähnt, werden lediglich keine neuen Backups mehr angelegt und Anwendungen können keine neuen Dateien schreiben.

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Apple überarbeitet iCloud-Webseite – neue Funktionen

iCloud Dienste in der Übersicht
Passend zur Veröffentlichung von iOS 6.1 Anfang dieser Woche hat Apple die Info-Seite zu iCloud überarbeitet und listet dort alle Dienste auf, die iCloud umfasst.

Erst mit iOS 6.1 systemweit zu iCloud hinzugekommen ist beispielsweise der immer verfügbare Zugriff auf einzelne Musik-Titel in “iTunes in der Cloud” sowie der Download von einzelnen Songs.

Du weißt nie, wo du einen bestimmten Song hast. Mit iCloud lädt iTunes automatisch jeden neu gekauften Titel auf all deine Geräte, sobald du auf „Kaufen“ tippst. Und du kannst auf jedem deiner Geräte auch auf früher gekaufte Musik zugreifen. Drahtlos und ganz ohne Synchronisieren.1 Und wenn du auf einem Gerät einen Film, einen Podcast, eine iTunes U Lektion oder ein Hörbuch abspielst, wissen alle anderen Geräte automatisch, wo du die Wiedergabe unterbrochen hast. Melde dich einfach mit deiner Apple ID beim iTunes Store an.

Natürlich erklärt die Übersichtsseite auch Services wie iCloud Backup, automatische Daten-Synchronisation zwischen allen verbundenen iOS-Geräten, Fotostream und Dokumente in der Cloud. Ein Blick auf Info-Seite dürfte sich auch für erfahrene User lohnen.

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iCloud: Weltweite Verbindungsabbrüche (3. Update)

Apples Cloud-Dienst iCloud leidet aktuell zum wiederholten Male unter einem „Schluckauf“, meint: Nutzer weltweit haben Probleme, den Service zu nutzen.

Mittlerweile wurde der Fehler seitens Apple bestätigt, im Hintergrund dürfte in diesen Minuten mit Hochdruck an der Behebung gearbeitet werden. Benutzer berichten über verschiedene Symptome, betroffen sind demnach mehr oder weniger alle iCloud-Dienste wie E-Mail, „Finde mein iPhone“ und Software von Drittanbietern, die auf den Dienst zurückgreifen.

Ferner berichten Anwender über eine simple Fehlerbenachrichtigung, sobald diese sich versuchen, mit der iCloud zu verbinden. Der Autor dieser Zeilen kann dies bestätigen (siehe Titelbild). Besorgniserregend: Manche Anwender beschreiben sogar eine Aufforderung zur Passwortänderung. Der Anschein eines Hackerangriffes wird so erweckt.

Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir diesen Artikel aktualisieren. Derweil freuen wir uns über Erfahrungen unserer Leser. Nutzt hierfür bitte unsere Kommentarfunktion.

Update 15:37 Uhr: Die Systemstatus-Seite von Apple führt mittlerweile das Problem auf. Allerdings beschränken sich die Angaben auf den eigentlichen iTunes-Account und auch teilweise auf den iTunes Store, gleichwohl auch weitere Dienste der iCloud betroffen sind. Verwunderlich ist dies nicht, denn besagte Systemstatus-Seite bildet Ausfälle nicht unbedingt in Echtzeit ab. Verzögerungen von mehreren Stunden sind eher die Regel.

Update 16:08 Uhr: Die Probleme weiten sich aus. Zu den Beeinträchtigungen gesellt sich nun noch ein dritter Fehler hinzu. Die Systemstatus-Seite von Apple führt aktuell eine generelle Problematik mit der Apple ID auf. Demzufolge es Anwendern nicht gelingt, eine neue Apple ID anzulegen. 16:31 Uhr: Auch das Game Center ist betroffen. Nutzer können sich vereinzelt nicht einloggen.

Update 17:31 Uhr: Die Probleme scheinen behoben. In einem Selbstest konnten wir uns wieder mit iCloud verbinden, auch Dienste wie „Finde mein iPhone“ funktionieren. Die Systemstatus-Seite von Apple zeigt diese positive Veränderung noch nicht auf – sicherlich nur eine Frage der Zeit.

Via 9to5mac.

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iOS 8 Update: iCloud Drive bitte nicht aktivieren (Hinweis)

Wir raten zur Vorsicht: Wer heute Abend das Update auf iOS 8 auf sein iPhone oder iPad installiert, sollte nicht voreilig iCloud Drive im Installationsprozess aktivieren. Andernfalls verliert man den Zugriff auf bisher gespeicherte Daten in der Cloud.

iCloud Drive ist sicherlich eine der neuen Top-Funktionen von iOS 8. Auch Apple bietet nun einen vollwertigen Cloud-Speicherdienst – ähnlich wie Dropbox und Co. Ferner sollen so alle gespeicherten Daten in der Cloud zwischen allen Apple-Geräten (Mac, iPhones und iPads) abgeglichen werden. iCloud Drive funktioniert ausschließlich mit iOS 8 und OS X 10.10 Yosemite. Ein Windows-Client soll folgen. Verfügbar ist jedoch zunächst nur iOS 8 – der Release findet heute Abend statt. OS X 10.10 Yosemite erscheint hingegen erst im Laufe des Oktobers in der finalen Version. Nur ein Bruchteil der Anwender nutzt schon jetzt die Public Beta oder eine der Entwicklerversionen von Yosemite.

iCloud Drive verhindert Datenzugriff

Das Problem: Wer unmittelbar iCloud Drive während des Installationsprozesses von iOS 8 auf seinem iPhone oder iPad aktiviert, verliert zunächst den Zugriff auf seine bisher gespeicherten Dokumente in iCloud mittels der Geräte, die noch kein iOS 8 oder OS X Yosemite nutzen. Erst wenn diese den Systemvoraussetzungen von iCloud Drive genügen, sprich mit iOS 8 und/oder OS X 10.10 Yosemite laufen, können sie erneut auf die Daten zugreifen.

Ergo: Da die Mehrzahl der Mac-Anwender noch OS X 10.9 Mavericks nutzt, verlieren diese bei Aktivierung von iCloud Drive in iOS 8 mit einem Schlag die Möglichkeit des Datenzugriffes und der Datensynchronisierung über die Cloud auf dem Mac. Gleiches gilt für iOS-Nutzer, die weitere Geräte noch nicht mit iOS 8 aktualisiert haben oder aktualisieren können.

Hinweis: iCloud Drive noch nicht aktivieren!

Daher der eindringliche Ratschlag: Fragt iOS 8 im Installationsprozess das Upgrade auf iCloud Drive ab, dann bitte dies zunächst verneinen („Nicht jetzt“ antippen). Zu einem späteren Zeitpunkt – wenn OS X 10.10 Yosemite zur Verfügung steht – kann die Aktivierung auch im Nachhinein noch immer erfolgen. Wer natürlich nur ein iOS-Gerät besitzt oder alle seine iPhones und iPads einem Update auf  iOS 8 unterzieht und keinen Mac sein Eigen nennt, der kann diesen Ratschlag gerne ignorieren.

Via TUAW.

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iCloud Drive und iWork-Apps: Apple stellt Mac-Nutzer aufs Abstellgleis und bevorzugt Windows

Ab sofort setzt Apple für die Nutzung der iWork-Webanwendungen eine Aktivierung von iCloud Drive voraus. Somit lassen sich diese nicht mehr mit dem aktuellen OS X 10.9 Mavericks verwenden. Windows-Nutzer haben das Problem hingegen nicht.

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Apples neuer Service iCloud Drive – ein Speicherdienst a la Dropbox und Co. – ist eine der zentralen Neuerungen von iOS 8 und des kommenden OS X 10.10 Yosemite. Wer iCloud Drive jedoch voreilig aktiviert, verliert damit den Datenzugriff auf seine bisher gespeicherten iCloud-Daten unter OS X 10.9 Mavericks und iOS 7, eine Abgleich findet nicht mehr statt. Allein mit iOS 8 und OS X 10.10 Yosemite funktioniert iCloud Drive anstandslos – wir berichteten und empfehlen daher in diesem Fall iCloud Drive noch nicht zu nutzen.

Aktueller Stand: iWork-Webanwendungen nur noch mit Windows

Aktuell weitet sich dieses Problem aus, denn ab sofort setzt auch die Benutzung der Webanwendungen von iWork (Pages, Numers und Keynote) iCloud Drive und somit OS X 10.10 Yosemite schon zwingend voraus. Dumm nur, dass das neue Mac-System bisher allein in einer Beta-Version vorliegt und von der Mehrheit der Mac-Anwender nicht genutzt wird. Die finale Vorstellung erwarten wir frühestens im Oktober. Ergo: Macintosh-Anwender verlieren derzeit den Zugriff auf die iWork- Webanwendungen im Browser – sehr ärgerlich.

Besonders perfide: Unter Windows besteht das Problem nicht. In der bereits verfügbaren iCloud-Systemsteuerung in Version 4.0 lässt sich iCloud Drive aktivieren und nutzen und somit auch die Webanwendungen von iWork. Die neueste Version der iCloud-Systemsteuerung setzt lediglich Windows 7 oder 8 voraus und kann unter dem folgenden Link kostenlos heruntergeladen werden:

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iCloud-Apps benötigen spezifische Passwörter

Im letzten Monat hat Apple bereits die zwei-Stufen-Authentifizierung für die iCloud eingeführt, um den Nutzern mehr Sicherheit zu gewährleisten. Mit einer Mail erinnert das Unternehmen nun daran, für Drittanbieter-Apps spezifische Passwörter einzurichten.

Wir berichteten im September bereits, dass Apple mit der Einführung der 2-Stufen-Authentifizierung für die iCloud auch die spezifischen Passwörter für Drittanbieter-Programme ankündigte. Habt ihr also Programme wie Outlook, Thunderbird oder BusyCal mit eurem iCloud-Konto verbunden, müsst ihr für diese ein Passwort von Apple generieren lassen und könnt nicht euer Apple-ID-Kennwort verwenden. Das Sicherheitsfeature tritt ab morgen in Kraft, wie Apple seinen Nutzern in einer Mail mitteilte.

iCloud Mail von Apple

Verwendet der Nutzer weiterhin für einen der Dienste sein primäres Apple-ID-Kennwort, so kann sich das Programm nicht mehr mit der iCloud verbinden, sobald die Änderung wirksam wird. Über die Verwaltung eurer Apple ID habt ihr die Möglichkeit, sichere Passwörter für die entsprechenden Apps zu generieren. So geht’s:

  • www.appleid.apple.com anrufen und euch einloggen
  • Zu „Passwort und Sicherheit“ navigieren
  • Auf “Erstellen eines anwendungsspezifischen Passworts” klicken

apple-id-screenshots

 

Hintergrund dafür ist, das Passwort für die Apple ID besser zu schützen. Können Angreifer das Passwort einer „externen“ Anwendung ergattern, so können sie aber nicht auf eure Apple ID zugreifen. Außerdem habt ihr mit dieser Regelung die Möglichkeit, leicht die Passwörter für Drittanbieter-Apps zu widerrufen, ohne dabei das Kennwort für die Apple ID zu ändern.

Zum Thema:

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iCloud Photos: iCloud.com erlaubt Uploads

Apple baut den Dienst iCloud Photos weiter aus: Registrierte Entwickler können Fotos jetzt auch in einer Beta-Phase über den Browser auf iCloud.com Fotos hochladen.

iCloud Photos ist der Nachfolger von Fotostream – alle mit iOS-Geräten geschossene Fotos werden automatisch in die iCloud hochgeladen und sind dann für alle anderen iOS-Geräte und Macs verfügbar. Sie lassen sich auch im Browser auf iCloud.com und somit auch über PCs abrufen.

Hochladen war von Desktop-Systemen wiederum noch nicht möglich. Bei Apple registrierte Entwickler können eine solche Funktion jetzt aber ausprobieren: Auf iCloud.com können sie Fotos direkt in die iCloud-Photos-Bibliothek hochladen, wobei das Ganze aktuell nur mit JPEG-Dateien funktioniert – PNG-Dateien oder Film-Clips bleiben (vorerst) außen vor.

Mittelfristig wird Apple Uploads in die iCloud-Photos-Bibliothek außerdem über die neue Fotos-App für OS X erlauben, die Anfang nächsten Jahres erscheinen wird und iPhoto und Aperture ersetzen soll. Bis dahin dürfte der iCloud.com-Upload auch für Nicht-Entwickler möglich sein.

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