Apple File Conduit 2: Zugriff auf iOS-Systemverzeichnis per USB-Kabel [Cydia]

Ben Miller 3

Der eigentliche Grund für die Entwicklung eines iPhone-Jailbreaks war es ja einst, den vollen Zugriff auf das Dateisystem zu erhalten. Schließlich war und ist das damals noch iPhoneOS genannte iOS ein Derivat von Mac OS X, ein iPhone also im Grunde in Mac für die Hosentasche.

Apple File Conduit 2: Zugriff auf iOS-Systemverzeichnis per USB-Kabel [Cydia]

Auf das Dateiverzeichnis seines iPhone, iPod touch oder iPad kann man nach einem erfolgreichem Jailbreak natürlich auch direkt auf dem Gerät selbst zugreifen, beispielsweise mit Apps wie iFile.

Bequemer geht das Ganze mit einem Computer, Mac oder PC, der per USB-Kabel mit dem iOS-Gerät verbunden ist. Hierfür muss aber ein Systemdienst auf dem iOS-Gerät installiert werden. Apples vorinstallierter Kommunikations-Dienst „Apple File Conduit“, kurz AFC, dient dem Dateiaustausch zwischen iOS-Gerät und iTunes. Den Zugriff auf das komplette System erhält man mit dem neuen AFC2 aus Cydia. Das Apple File Conduit 2 wurde von Jay „saurik“ Freeman entwickelt, dem Mann hinter Cydia. Es löst das ältere „afc2add“ ab.

Da moderne Jailbreaks AFC-Erweiterungen nicht mehr standardmäßig mitinstallieren, streiken Programme wie iFunbox, DiskAid und Co. auch nach einem Jailbreak mit Pangu. Wer diese Programme also nutzen möchte, sollte das natürlich kostenlose Apple File Conduit „2“ aus Cydia installieren. Man sollte aber bedenken, dass man mit AFC2 das Gerät an jeden Computer anschließen und alle Daten auslesen kann. Eine Installation empfiehlt sich also nur, wenn man diese Funktionalität auch wirklich benötigt.

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