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Bittere Pille für Elon Musk: Von Twitter ist nicht mehr viel übrig

© IMAGO / ZUMA Wire

Elon Musk hat Twitter seit seiner Übernahme gehörig umgekrempelt. Auf die Unternehmensbewertung hatte das jedoch bisher eher negative Auswirkungen.

 
Twitter
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Dass der Wert vom Twitter massiv im Sinkflug ist, hat auch Elon Musk schon vor Monaten erkannt. Einem großen Finanzdienstleister zufolge dürfte der Kurznachrichtendienst inzwischen nur noch rund ein Drittel dessen Wert sein, was der Tesla-Chef einst dafür bezahlt hatte. Seine Bemühungen, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, waren bisher vergeblich.

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Auch beim Elektroautohersteller Tesla, der ebenfalls Elon Musk gehört, läuft längst nicht alles rund. Was seine Kritiker und Kritikerinnen davon halten, erfahrt ihr im Video.

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Unternehmensbewertung von Twitter im Sinkflug

Erst im vergangenen Oktober hatte der Multimilliardär Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter für 44 Milliarden US-Dollar übernommen. Schon die Übernahme lief seinerzeit alles andere als rund. Und auch in den darauffolgenden Monaten ging es bei dem Unternehmen ziemlich stürmisch zu. So setzte mitunter Musk zahlreiche Mitarbeiter vor die Tür, was für den Konzern natürlich nicht ohne Folgen blieb.

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Inzwischen hat sich der Wert des Unternehmens jedoch in eine Richtung entwickelt, die dem Tesla-Gründer weniger gefallen dürfte. Denn wie Bloomberg berichtet, ist Twitter mittlerweile nur noch etwa 33 Prozent dessen wert, was Elon Musk einst dafür bezahlt hatte. Zu diesem Schluss kam der Finanzdienstleister Fidelity, laut dessen Hochrechnung das soziale Netzwerk nur noch rund 15 Milliarden US-Dollar wert sein dürfte.

Diese Tweets bringen euch garantiert zum Schmunzeln:

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Auch Elon Musk ist sich der Wertentwicklung von Twitter bewusst

Musk hatte selber bereits im März gegenüber seinen Angestellten eine Unternehmensbewertung von nur noch 20 Milliarden Dollar ins Spiel gebracht. Schon im November 2022 sah Fidelity seine eigene Twitter-Beteiligung auf rund 44 Prozent des ursprünglichen Wertes gefallen. Weitere Abschläge folgten im darauffolgenden Dezember und Februar.

Nach der Übernahme im Oktober bürdete Elon Musk Twitter nicht nur 13 Milliarden US-Dollar an Schulden auf. Der durch die Kündigungswelle ausgelöste Personalmangel sorgte zusätzlich dafür, dass sich die Werbeeinnahmen in kürzester Zeit halbierten. Zwar versuchte Musk, den fallenden Einnahmen durch den Verkauf kostenpflichtiger Premium-Abonnements entgegenzuwirken, doch der Erfolg des sogenannten Twitter Blue blieb bisher aus. Nicht mal jeder hundertste Nutzer hat sich seither dazu bereiterklärt, für den Dienst zu bezahlen.

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Elon Musk hat dank Tesla keinen Grund zur Sorge

Musk selbst hatte einst mehr als 25 Milliarden Dollar für einen auf 79 Prozent geschätzten Unternehmensanteil von Twitter ausgegeben. Den Rest des Kaufpreises bezog er damals von anderen Investoren. Der Bewertung von Fidelity zufolge dürfte der Anteil des Tesla-Chefs inzwischen jedoch nur noch rund 8,8 Milliarden US-Dollar wert sein.

Einen echten Grund zur Sorge hat der Multimilliardär damit aber nicht. Denn sein Gesamtvermögen soll allein in diesem Jahr trotz der Probleme bei Twitter um mehr als 48 Milliarden Dollar gestiegen sein. Ein Großteil dessen dürfte auf den massiven Anstieg der Tesla-Aktie zurückzuführen sein.

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