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DPB-Bestätigung per E-Mail? Achtung, Betrug!

© Getty Images / AaronAmat

Immer wieder bekommen Nutzer eine E-Mail, die im Namen von „DPB“ verschickt wird. Der genaue Absender lautet „DPB Bestätigung“. Was steckt hinter dieser Bestätigungs-Mail?

 
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Bekommt ihr so eine DPB-Bestätigungs-E-Mail, solltet ihr sie in den meisten Fällen ignorieren und gleich löschen. Hierhinter steckt ein Betrugsversuch.

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„DPB Bestätigung“: Betrug im fremden Namen

Öffnet man die Nachricht, sieht man eine Mitteilung, die angeblich von DPD verschickt wurde. DPD ist einer der größten Paketlieferdienste in Deutschland. In der E-Mail ist eine Tracking-Nummer angegeben. Zudem gibt es dort den Hinweis, dass ein Paket nicht zugestellt werden kann.

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Wir konnten Ihr Paket nicht zustellen, da niemand anwesend war, um die Lieferung zu unterzeichnen. Wir benötigen eine Adressbestätigung, um den Versand des Pakets zu bestätigen.

Es fehlt also angeblich die Adressbestätigung. Über einen Button in der Nachricht soll man die Bestätigung vornehmen können. Tatsächlich tappt man darüber aber in eine Betrugsfalle.

  • Bereits bei der Absenderbezeichnung sieht man, dass die Nachricht nicht tatsächlich von DPD stammt.
  • Die Mitteilung selbst besteht nur aus einem statischen Bild. Kein normaler Dienst würde eine Nachricht als Bilddatei anstatt als Text verschicken. Betrüger versuchen so, Spam-Filter von E-Mail-Anbietern zu umgehen.
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  • Mit der Nachricht wollen Kriminelle Nutzer dazu bringen, dem Link zu folgen, um so ihr angebliches Paket zu erhalten.
  • Tatsächlich erreicht man dahinter auch ein Formular, über das man seine Daten eintragen kann. Das sollte man aber keinesfalls tun.
  • Die Daten gehen nicht an DPD. Stattdessen stellt man Betrügern seine persönlichen Informationen zur Verfügung. Kriminelle können damit zum Beispiel Identitätsdiebstahl begehen und sich online in eurem Namen bei Diensten anmelden oder Abonnements abschließen.
  • Bei manchen Formen des Betrugs wird man auch zu einer Zahlung einer angeblichen Bearbeitungsgebühr aufgefordert, damit das Fake-Paket weiterverschickt wird. Gibt man seine Zahlungsdaten ein, können die Betrüger damit gleich auf eure Kosten in Online-Shops einkaufen.
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So sieht die betrügerische DPB-Mail aus (Bildquelle: GIGA)

Achtung vor Betrug im Namen von DPD

Bekommt ihr solch eine Fake-Lieferbestätigung, solltet ihr sie sofort löschen. Seid ihr in die Falle getappt und habt in der angeblichen DPB-Bestätigungs-Mail Daten eingetragen, müsst ihr schnell handeln:

  • Solltet ihr Daten eurer Bank oder Kreditkarte eingetragen haben, kontaktiert eure Bank. Gegebenenfalls muss das Konto oder die Kreditkarte gesperrt werden, um einen finanziellen Schaden zu verhindern.
  • Habt ihr private Daten wie euren Namen und die Adresse weitergegeben, wendet euch sicherheitshalber an die Polizei.
  • Zudem solltet ihr in den folgenden Tagen und Wochen einen genauen Blick auf eure Kontoauszüge werfen und überprüfen, ob dort unbekannte Zahlungen auftauchen.
  • Wurde eure Telefonnummer angegeben, erhaltet ihr möglicherweise Spam-Anrufe, die euch zum Beispiel zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements und anderen ungerechtfertigten Zahlungen zwingen wollen.
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