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Blockierungsmodus: So funktioniert der „Lockdown“ bei iPhone & Apple Watch

Apple iPhone 13 mini (oben) und iPhone 13 (© GIGA)
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Mit iOS 16 führte Apple den Blockierungsmodus ein. Damit erhöht man die Sicherheit beim Surfen mit dem iPhone im Netz. Ist der „Lockdown“-Modus aktiviert, werden einige Gerätefunktionen eingeschränkt, um den Schutz vor Cyber-Bedrohungen zu erhöhen. Bei iOS 17 wird die Sicherheitsfunktion auch auf der Apple Watch eingeführt.

Vorrangig soll sich die Einstellung an Nutzer richten, die besonders im Visier von Cyber-Attacken sind, etwa Journalisten oder Aktivisten. Grundsätzlich steht die Option aber jedem Nutzer offen.

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So lässt sich der „Lockdown“-Modus einschalten und deaktivieren

Man findet die Option ab iOS 16 direkt in den Einstellungen:

  1. Steuert die Einstellungen-App von iOS an.
  2. Wählt den Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ aus.
  3. Hier könnt ihr die Einstellung ein- und ausschalten.
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Im Video stellen wir euch weitere Neuerungen im kommenden Apple-Update vor:

Apple-Updates 2022: Highlights aus iOS 16, iPadOS 16, macOS Ventura und watchOS 9 Abonniere uns
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„Lockdown“-Modus bei Apple Watch

Mit iOS 17 und watchOS 10 wird der Sicherheits-Modus auch auf der Apple Watch eingeführt. Das Feature wird auf der smarten Uhr automatisch aktiviert, wenn man die entsprechende Einstellung am gekoppelten iPhone vornimmt. Eine getrennte Option für Apple Watch und iOS-Gerät gibt es nicht.

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Das macht der Blockierungsmodus

Der Blockierungsmodus schränkt einige Funktionen ein, sodass Cyber-Attacken auf dem iPhone nicht so leicht durchgeführt werden können. Das betrifft unter anderem folgende Optionen:

  • Dateianhänge und Linkvorschauen sind deaktiviert.
  • Einige Webtechnologien wie die „Just in Time JavaScript“-Kompilierung sind deaktiviert.
  • Einladungen und Anfragen in Apple-Diensten wie FaceTime sind standardmäßig blockiert, wenn man selbst keinen Anruf oder keine Anfrage verschickt hat.
  • Ist das iPhone gesperrt, kann das iOS-Gerät nicht per Kabel mit einem Computer oder anderem Zubehör verbunden werden.
  • Neue Konfigurationsprofile können nicht installiert werden.
  • Eine Anmeldung in ein „Mobile Device Management“ ist nicht möglich, solang eine Sperre aktiv ist.

Apple kündigt an, dass noch weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden. Damit soll das iPhone mit höchstmöglicher Sicherheit genutzt werden können. Gleichzeitig muss man aber auf einige Features verzichten.

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