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Konflikt am Set: Marvel-Star teilt schlechte Erfahrungen im Interview

© Netflix
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Darsteller Ray Winstone verrät in einem Interview seltene Informationen über die Produktion der Marvel-Filme und wäre dabei sogar fast neu besetzt worden.

Die Welt des Marvel Cinematic Universe (MCU) fasziniert Millionen von Fans weltweit, doch hinter den glanzvollen Kulissen und den spektakulären Effekten verbirgt sich oft eine Realität, die nicht immer so glamourös ist, wie sie erscheinen mag. Ein jüngstes Interview mit dem angesehenen Darsteller Ray Winstone gewährt einen seltenen Einblick hinter die Kulissen eines MCU-Films. Winstone sprach offen über seine Erfahrungen während der Dreharbeiten, enthüllte aber auch die Herausforderungen und Frustrationen, denen er während des Produktionsprozesses gegenüberstand.

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Auch wenn im MCU nicht immer alles bunt ist, zeigt das Video von Kino.de, wie viel Liebe in einige Filme floss.

23 Easter Eggs aus dem Marvel Universum
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„Zerstört die Seele“: Marvel-Schauspieler packt aus

Der renommierte Schauspieler Ray Winstone hat in einem kürzlich geführten Interview mit Radiotimes seine Erfahrungen während der Dreharbeiten zu dem MCU-Film „Black Widow“ geteilt, in dem er den russischen General Dreykov verkörperte. In einem Gespräch mit dem Radio Times enthüllte Winstone, dass die Dreharbeiten zum Film „in Ordnung“ waren, bis es zu den Nachdrehs kam und die Produzentinnen und Produzenten eingriffen. Diese empfanden, dass Winstone zu stark spielte und dies lieber unterdrücken sollte. Dieser empfand die Anweisung verständlicherweise als „seelenzerstörend“.

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Es war in Ordnung, bis man die Nachdrehs machen musste. [...] Dann stellt man fest, dass sich ein paar Produzenten eingemischt haben und die eigene Performance als zu viel, zu stark bewerten. [...] So ist das bei Marvel. Es kann einem die Seele zerstören, weil man selbst das Gefühl hat, großartige Arbeit zu leisten.
Radiotimes

Auch abseits des MCU spielten unsere Lieblingsfiguren schon gemeinsam in Filmen:

Ein Blick hinter die Kulissen der Marvel Studios

So unzufrieden wie Winstone auch war, er musste das Projekt weiter fortführen, da er – wie bei allen Filmproduktionen – einen Vertrag unterschrieben hatte. Laut seinem Interview mit Radiotimes war der Darsteller jedoch bereit, seine Rolle neu besetzen zu lassen. Am Ende, so verriet Winstone, hätte er jedoch mit den Marvel Studios vor Gericht gehen müssen und diesen Prozess hätte er aufgrund seines Vertrages vermutlich verloren. Die Vertragsbedingungen waren somit eine Hürde, die Winstone nicht überwinden konnte.

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Ich habe tatsächlich gesagt: 'Ihr solltet es neu besetzen, denn das war es für mich.' Und am Ende macht man es noch einmal, weil man vertraglich dazu verpflichtet ist, es zu machen. Sonst landet man vor Gericht. Das ist wie ein Tritt in die Eier.
Radiotimes

Mit diesen Superheldinnen und Superhelden solltet ihr euch besser nicht anlegen:

Der Konflikt zwischen künstlerischer Vision und kommerziellem Erfolg

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Winstone nicht für weitere Marvel-Filme vorgesehen, was angesichts dieser Aussagen wahrscheinlich keine Überraschung ist. „Black Widow“ wurde während der Pandemie auf Disney+ veröffentlicht, was das juristische Team von Scarlett Johansson veranlasste, gegen Disney vorzugehen. Letztendlich einigten sich die beiden Parteien.

Dieses Dilemma verdeutlicht den Konflikt zwischen künstlerischer Vision und kommerziellem Erfolg, der oft in großen Filmproduktionen wie denen des Marvel Cinematic Universe auftritt. Trotz der Herausforderungen bei der Arbeit an Marvel-Filmen äußerte sich Winstone positiv über seine kommenden Projekte, darunter zwei Netflix-Produktionen, in denen er bedeutende Rollen spielt.

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