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Pakethersteller setzt zum Kahlschlag an: KI soll 12.000 Jobs ersetzen

Künstliche Intelligenz könnte Tausenden bei UPS den Job kosten.
Künstliche Intelligenz könnte Tausenden bei UPS den Job kosten. (© IMAGO / NurPhoto)
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Das Thema KI mischt unsere Gesellschaft mächtig auf. So möchte auch das Unternehmen UPS 12.000 Stellen im Management durch eine künstliche Intelligenz ersetzen.

„UPS (United Parcel Service)“ gehört zu den weltweit agierenden Paketzustellern. Doch auch dieses Unternehmen plant die Nutzung von KI, um bestehende Arbeitsprozesse zu optimieren. Etwa 12.000 Management-Stellen möchte UPS streichen und teilweise durch den Einsatz von KI kompensieren. Kosteneinsparungen in Form von Personalentlassungen sind in allen Branchen zu beobachten, beispielsweise auch beim Betreiber der Sprach-App Duolingo. Doch bei insgesamt 85.000 Management-Jobs sinkt die Personaldichte um ganze 14 Prozent.

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Wieso streicht UPS so viele Management-Jobs?

Laut der Firmenchefin Carol Tomé liege das vor allem an den enttäuschenden Umsätzen des Jahres 2023, so NPR. Dies habe nicht nur den Unternehmensumsatz, sondern auch das Volumen, sowie das Betriebsergebnis betroffen. Mittels des Einsatzes von KI und weiteren Technologien, habe dieser massive Stellenabbau zur Folge, dass die nun vermeintlich offenen Positionen nicht neu besetzt werden müssten. Auf diese Weise plant Tomé mit Einsparungen von bis zu einer Milliarde Dollar. Kenner der Branche befürchten jedoch starke Kompetenzeinbußen, da viele Beschäftigte im Management umfangreiches Wissen des Unternehmens besäßen, welches so verloren ginge.

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Weitere Umstrukturierungen bei UPS

Allerdings soll sich intern noch mehr beim Paketzusteller UPS ändern. So soll es zu einer massiven Einschränkung der Homeoffice-Zeiten kommen. Alle Mitarbeiter hätten künftig wieder an fünf Tagen in der Woche in den Büroräumlichkeiten zu erscheinen. Diese Anweisungen sind ebenfalls interessant zu beobachten, denn gerade jetzt, wo sich das Covid-Thema immer weiter zu beruhigen scheint, möchten gerade große Unternehmen wieder zu traditionellen Arbeitsstrukturen zurückkehren. Ende März möchte UPS zudem noch weitere Maßnahmen bekanntgeben.

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