Update auf macOS 10.15 bedeutet endgültiges Aus für beliebte Apple-App

Holger Eilhard 4

Mit der nahenden Präsentation von macOS 10.15 werden viele aktuelle Apps ein Update benötigen, da sie noch im 32-Bit-Modus laufen. Apple hat nun jedoch angekündigt, dass eine der eigenen Apps kein derartiges Update erhalten wird und damit vor dem endgültigen Aus steht.

Update auf macOS 10.15 bedeutet endgültiges Aus für beliebte Apple-App
Bildquelle: GIGA.

macOS 10.15: Das Ende für Apples Foto-App Aperture naht

In einem aktuellen Support-Dokument (via MacRumors) kündigt das Unternehmen aus Cupertino an, dass die beliebte Foto-App Aperture nicht länger mit macOS-Versionen kompatibel sein wird, die nach macOS Mojave 10.14 erscheinen werden. In dem Dokument erklärt Apple daher, wie Nutzer ihre Aperture-Bibliotheken zur mitgelieferten Fotos-App oder Adobe Lightroom Classic umstellen können. Gleichzeitig nennt Apple die Einschränkungen, die bei einer derartigen Migration zu beachten sind.

Bereits im Juni 2014 hatte das Unternehmen die Weiterentwicklung von Aperture eingestellt. Im April 2015 folgte dann der Rückzug aus dem Verkauf im Mac App Store. Wer die App jedoch in Mojave noch installiert hat, kann sie weiterhin größtenteils normal nutzen.

Das sind die Neuerungen in macOS Mojave:

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12 Top-Neuerungen von macOS 10.14 Mojave, die man kennen sollte.

macOS 10.15: Aus für 32-Bit-Apps, darunter auch QuickTime

Während macOS Mojave derzeit nur beim Start einer 32-Bit-App darauf hinweist, dass diese in Zukunft zum Problemfall wird, hat Apple bereits angekündigt, dass man ab macOS 10.15 auf diese Apps gänzlich verzichten muss, wenn sie kein 64-Bit-Update erhalten. Diese Warnungen existieren schon seit macOS High Sierra 10.13.4. Mit einem einfachen Trick könnt ihr herausfinden, welche Apps auf eurem Mac aktuell noch im 32-Bit-Format vorliegen.

Neben Aperture bedeutet dies auch das Ende für den weiterhin sehr beliebten QuickTime Player 7, der viele nützliche Features bietet, die dem aktuellen QuickTime Player immer noch fehlen. Betroffen ist aber nicht nur die eigentliche QuickTime-App, sondern auch das damit verbundene QuickTime-7-Framework.

Dies bedeutet, dass alte Medien, die noch dieses Framework und damit verbundene Formate oder Codecs benötigen, ab macOS 10.15 Probleme machen werden. Auch hier gibt Apple in einem Support-Dokument Ratschläge zur etwaigen Konvertierung. Jason Snell von Sixcolors hat darüber hinaus einige Tipps, wie man betroffene Videos findet.

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