Was hat es mit dem Star-Wars-Tag 2020 auf sich? Warum der vierte Mai? Wie viele Sprachen spricht C-3PO, was hat Star Wars mit Samurai-Filmen zu tun und wie viel Geld hat Harrison Ford für seinen Auftritt in „Krieg der Sterne“ (1977) erhalten? Hier sind die Antworten auf alle deine Fragen.

 

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„May the 4th be with you“ – was bedeutet das?

Erstmal kurz die Erklärung, warum der 4. Mai 2020 der Star-Wars-Tag ist: Eine in den Star-Wars-Filmen häufig genannte Grußformel der Jedi-Ritter lautet „Möge die Macht mit dir sein“ – oder auf Englisch „May the force be with you“.

Im Englischen eignet sich dieser Spruch für ein Wortspiel, denn „May“ bedeutet sowohl „Möge“ als auch „Mai“. Die Macht, also „the force“ klingt genau so wie „the fourth“, was „der Vierte“ („the 4th“) bedeutet. So ergibt sich die Abwandlung „May the 4th be with you“, die direkt ins Deutsch übersetzt „Mai der Vierte sei mit dir“ heißen würde, was für uns keinen Sinn ergibt. Im Englischen ist das aber die Steilvorlage dafür, den 4. Mai eines Jahres zum Star-Wars-Tag zu erklären.

Star-Wars-Tag 2020: Der neueste Kinofilm als Stream

STAR WARS: Der Aufstieg Skywalkers – Finaler Trailer (Disney/Lucasfilm)

„Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ lief erst im Dezember 2019 im Kino und ist trotzdem jetzt schon im Stream zu sehen! Zur Feier des Tages hat der Streaming-Dienst Disney+ den neunten und finalen Teil der „Skywalker-Saga“ ins Programm genommen.
Um „Star Wars 9“ und viele weitere Blockbuster sowie die hochgelobte Star-Wars-Serie „The Mandalorian“ zu sehen, braucht ihr ein Abo von Disney+. Die monatlichen Kosten betragen 6,99 Euro, alternativ könnt ihr ein Jahresabo für 69,99 Euro abschließen.

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Einen kleinen Scherz auf Twitter erlaubt sich derweil die Polizei Trier zum Star Wars Day 2020:

Rückblick Star-Wars-Tag 2019: Letztes Jahr mit traurigem Ereignis im Vorfeld

Letztes Jahr trauerten Fans am 4. Mai um den Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew, der Ende April 2019 mit 74 Jahren verstarb. Der gebürtige Brite war über 2,20 Meter groß und wurde von Star-Wars-Erfinder George Lucas 1977 persönlich für die Rolle des Wookiees in Krieg der Sterne gecastet. „Peter war ein wundervoller Mann. Kein Mensch hätte einem Wookiee ähnlicher sein können: großes Herz, sanfte Natur... ich lernte, ihn immer gewinnen zu lassen.“

4 Fakten über Star Wars, mit denen du angeben kannst

Wie man den Star-Wars-Tag genau feiert, ist nicht festgelegt. Vielleicht schaut man sich einen (oder alle?) der Filme nochmal an? Wir schlagen begleitend dazu etwas Smalltalk über Luke, Leia, Darth Vader und den Todesstern vor. Deshalb hier einige interessante Fakten zu Star Wars:

  • Star-Wars-Schöpfer George Lucas ließ sich für seine Weltraumoper von unterschiedlichen Werken inspirieren. Unter anderem hatten die Samurai-Filme des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa einen großen visuellen Einfluss. Wer neugierig ist, sollte sich das Meisterwerk „Die verborgene Festung“ aus dem Jahr 1958 anschauen.
  • Der goldfarbene Übersetzungs-Droide C-3PO ist der beste Kumpel von R2-D2. C-3PO beherrscht über 6 Millionen verschiedene Sprachen. Zum Vergleich: Auf der Erde existieren aktuell etwa 7.000 Sprachen, Dialekte nicht eingerechnet.
  • Der Schauspieler Harrison Ford kassierte für seinen Auftritt im ersten Star Wars Film „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“ von 1977 mickrige 1.000 US-Dollar Gage pro Woche. Die Produktion des gesamten Films kostete 11 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Das Budget „Solo: A Star Wars Story“ wird auf 300 Millionen US-Dollar geschätzt.
  • Der Satz „Ich habe da ein ganz mieses Gefühl“ (englisch: „I have a bad feeling about this“) kommt in allen Filmen der Star-Wars-Reihe vor und wurde unter anderem von Luke Skywalker, Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker oder Han Solo ausgesprochen.

Hast du weitere Fakten zu Star Wars parat? Dann schreib uns dein geballtes Wissen in die Kommentare. Wir wünschen einen wundervollen Star-Wars-Tag und möge die Macht mit dir sein!

Stefan Bubeck
Stefan Bubeck, GIGA-Experte für Consumer Electronics, insbesondere Audio.

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