X-Men - Zukunft ist Vergangenheit: Szene nach Abspann erklärt

Philipp Schleinig 4

Eine besondere Szene nach dem Abspann ist bei den Comic-Verfilmungen von Marvel schon seit langem Tradition. Wer das nicht weiß, verpasst zumeist die Aussicht auf die Zukunft der jeweiligen Superhelden-Reihe. Auch nach den Credits von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist noch nicht Schluss und wir erklären euch, was die Szene bedeutet.

X-Men - Zukunft ist Vergangenheit: Szene nach Abspann erklärt

Fans der X-Men-Reihe werden wahrscheinlich längst wissen, was die Szene nach dem Abspann von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ bedeutet. Für all diejenigen, die dennoch mit fragenden Gesichtern im Kino saßen oder jene Post-Credit-Szene gar verpassten, erfahren hier des Rätsels Lösung. Doch Vorsicht: Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich erst überraschen lassen und dann hier weiterlesen! (Wer gar nichts wissen will, lässt es lieber ganz.) Mögliche Spoiler folgen!

Die Szene ist angesiedelt im alten Ägypten, genauer gesagt: 5000 Jahre zurück in der Zeit. Eine Masse an Menschen betet eine Gestalt an, die wir verhüllt nur von hinten sehen. Dabei predigen sie den Namen ‚En Sabah Nur‚. Die Gestalt beginnt mit ausgestreckten Armen riesige Felsblöcke zusammenzusetzen und daraus die Pyramiden des alten Ägyptens zu schaffen. Es wird deutlich, dass die Figur über außergewöhnliche, telekinetische Fähigkeiten verfügt.

Dabei fährt die Kamera nach vorne und präsentiert uns die Vorderfront der Gestalt: Ein Wesen mit gräulicher Haut, bläulichen Lippen und roten Augen. Im Hintergrund erkennt man schemenhaft vier Figuren auf Pferden, ehe die Szene dann endet. Unser mächtiger Freund ist niemand Geringeres als Apocalypse, der wohl mächtigste Mutant und erbitterteste Feind der X-Men. Sein antiker Name En Sabah Nur heißt soviel wie ‚Der Erste‘ und zeigt, dass sein Ursprung weit zurück geht.

Es wurde schon früh verkündet, dass sich der nächste Teil der X-Men-Reihe nach „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ um die Bösewicht Apocalypse drehen wird und folglich (vorerst) den Titel „X-Men: Apocalypse“ besitzt. Der Mutant ist dabei nicht nur mit telekinetischen Fähigkeiten ausgestattet, sondern altert auch nicht, heilt eigene Wunden selbstständig und kann seine molekulare Form ändern, sodass er aus seinen Körperteilen Waffen formen kann. Überdurchschnittliche Stärke und Intelligenz sind dabei wohl Grundvoraussetzung.

Bei den vier Reitern im Hintergrund handelt es sich um das Schurken-Team, welches sich um Apocalypse formiert. Im Laufe der Jahre nahmen die verschiedensten Mutanten die Plätze der vier Reiter Tod, Hunger, Pest und Krieg ein. Wer in dem zukünftigen Teil die Rollen ausfüllen wird, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Aufgrund von Apocalypses Ansichten, nur die stärkste Rasse - demnach die Mutanten - sollte das Recht haben, auf der Erde zu leben, ist eine Beteiligung von Magneto (Michael Fassbender) wohl nicht auszuschließen.

Regisseur Bryan Singer kündigte via Twitter „X-Men: Apocalypse“ für den Mai 2016 an. In zwei Jahren kann das Spektakel also schon weitergehen.

 

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung