Steam Machine: Valve wirft wohl das Handtuch

André Linken

Das ehrgeizige Projekt vom Entwickler Valve mit den sogenannten Steam Machines ist allem Anschein nach weitgehend gescheitert.

#sagsGIGA-Talk: Unsere Meinung zu Steam Machines!

Eigentlich sollte es der Beginn einer neuen Erfolgs-Story werden, als Valve vor fast vier Jahren die erste Steam Machine vorstellte. Das Konzept rund um eine Konsole für das Wohnzimimer, die mit SteamOS läuft und zahlreiche Linux-Titel abspielt, klang im ersten Moment ebenso viel versprechend wie verlockend. Doch der große Erfolg blieb bisher aus. Allem Anschein nach hat Valve mittlerweile mit der Sache weitgehend abgeschlossen.

Darauf deutet unter anderem hin, dass die Steam Machines seit kurzer Zeit nicht mehr über die primäre Navigationsleiste von Steam zu finden sind. Zwar funktioniert der Direktlink zur entsprechenden Kategorie auch weiterhin, doch das Angebot ist mittlerweile auf gerade mal vier Geräte geschrumpft.

Valve hat sich vor kurzem offiziell zu Wort gemeldet, um sich zu dem Thema zu äußern. Demnach gebe das Team durchaus zu, dass die Steam Machines keinesfalls so erfolgreich waren wie erhofft. Allerdings wolle Valve auch weiterhin an dem grundlegenden Konzept rund um offene Gaming-Plattformen festhalten und sich dem Wettbewerb stelle. Das Team habe viel von den Steam Machines gelernt und werde das Wissen für künftige Projekte nutzen.

Was spricht und für und gegen die Steam Machines?

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Valves Steam Machines: Revolution oder Rohrkrepierer?

Wie genau diese Zukunft aussehen wird, ist bisher allerdings noch nicht bekannt. Komplett eingestellt ist der Verkauf der Steam Machines bisher zwar nicht. Allerdings dürfte sich der Support in absehbarer Zukunft keinesfalls deutlich bessern – wenn überhaupt.

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