MacBook Air 2018: Bahnt sich ein Serienfehler des Apple-Notebooks an?

Thomas Konrad 1

Ein neues MacBook Air hat lange auf sich warten lassen. Seit Anfang November sind die neuen Geräte im Handel. Doch nicht alle Käufer sind mit der Hardware zufrieden.

MacBook Air 2018: Bahnt sich ein Serienfehler des Apple-Notebooks an?
Bildquelle: Apple.

MacBook Air 2018: Ist die Facetime-Kamera fehlerhaft?

Besitzer des neuen MacBook Airs berichten im Web von Problemen mit der FaceTime-Kamera der neuen Apple-Laptops. Die sollte eigentlich Bilder in HD-Qualität liefern, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Die Bilder seien „verschwommen“, schreibt ein Nutzer in Apples Support-Forum, den 9to5Mac zitiert. Ein anderer sieht im Bildsensor oder der Software die Ursachen der schlechten Bildqualität. Die Linse selbst sei nicht fehlerhaft.

Hier stellt Apple das neue MacBook Air vor:

MacBook Air (2018): Apples Produktvorstellung.

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FaceTime-Kamera im neuen MacBook Air enttäuscht User

Mit einer 720p-Auflösung liegt die FaceTime-Kamera technisch gleichauf mit dem Modul im direkten Vorgänger. Vom 12-Zoll-MacBook mit 480p-Kamera einmal abgesehen verbaut Apple in vielen anderen Notebooks ein solches HD-Modul. Im direkten Vergleich schneidet die neue Hardware aber schlechter ab, schreiben User. 9to5Mac startete bei Lesern eine Umfrage zur Kamera. Das Ergebnis ist deutlich: Mehr als die Hälfte aller Stimmen bestätigen, dass die Kamera „sehr starkes“ Bildrauschen produziere. Nur ein viertel der Nutzer sieht bei der neuen Hardware keine Probleme. Apple hat sich bislang nicht zu den Beschwerden geäußert.

Ob tatsächlich ein Hardwareproblem vorliegt, bleibt abzuwarten. Manche User scheinen schlicht unrealistische Erwartungen an eine 720p-Kamera zu haben. Ein Twitter-User vergleicht die FaceTime-Kamera im MacBook Air beispielsweise mit der im iPhone X. Letztere spielt mit 7 Megapixeln jedoch in einer ganz anderen Liga.

Beweisen muss sich bei den neuen Geräten auch ein anderes Bauteil: Seit Sommer des Jahres verbaut Apple eine überarbeitete Version der ultraflachen „Butterfly“-Tastatur, die angeblich weniger anfällig für Staub und Schmutz sein soll als frühere Versionen. Insbesondere die Tastaturen im MacBook Pro des Jahres 2016 sind für ihre hohe Ausfallrate bekannt.

Nutzer klagen unter anderem über feststeckende Tasten, doppelte oder fehlende Eingaben. Mitte des Jahres hatte Apple für die Tastaturen in einer Reihe von betroffenen Modellen ein Serviceprogramm gestartet.

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